Ibanez Gio GSR200SM fretless

von rohmann, 28.05.18.

  1. rohmann

    rohmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.18   #1
    Hallo,

    ich möchte mir einen Fretless Bass zulegen. Möchte eher im unteren Preisbereich bleiben. Hat wer Erfahrung mit dem Ibanez Gio GSR200SM fretless:

    https://www.musik-produktiv.at/ibanez-gio-gsr200sm-ngt.html

    Ist der Sound einigermaßen gut? Sustain? Ton? Verarbeitung?

    Danke für euer Feedback!
     
  2. GuitarDemon888

    GuitarDemon888 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.18   #2
    Sorry, dass ich das jetzt hier rein werfe ... aber das kommt mir spanisch vor!

    Ein Fretlessbass für 250€ und dann noch ein guter? Das passt kaum ... abgesehen davon, dass Benamung und Foto schon nicht übereinstimmen. Frag da lieber erst nochmal nach!

    Also ich kann generell von der Gio-Serie von Ibanez nur abraten. Allerdings hatte ich bisher nur Gio-Gitarren in der Hand. Ja, sie klingen OK, man trifft die Töne und es lässt sich was greifen ... man kann sie spielen ... aber will man sie lange spielen?
    Ich habe mir auch vor etwas mehr als einem Jahr einen Bass gekauft, auch ein günstigeres Instrument von Ibanez ... er ist OK, aber ich hab zusammen mit meinem Lehrer schon einige kleine Mängel entdeckt, die einem erstmal als Anfänger nicht auffallen. Ich habe mich entschieden beim Bass zu bleiben und werde demnächst in ein besseres Instrument investieren. Ich schätze so würde es Dir auch gehen.
    Wenn mein Basslehrer nun Pappel beim Korpus lesen würde, würde er die Krise bekommen. Investiere evtl. in irgendwas wie Esche oder Ahorn!
    Der Basser meiner alten Band hatte einen Warwick Rockbass. Der war super!

    ... evtl. wäre Dir der dann aber zu teuer ... das ist aber nicht der erwähnte Warwick.

    https://www.musik-produktiv.at/warwick-rockbass-streamer-standard-4-ns.html
     
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  3. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.18   #3
    Und was für Holz hat dieser Warwick? Hmm, wenn die schon den Holznamen "erfinden" müssen, dann vielleicht doch lieber ehrliche Pappel. Ob die Pappel beim Ibanez gut ist? Hängt von der Gesamtkonstruktion ab. Wäre nicht meine erste Wahl, aber: Das ist wie mit Beton - Es kommt darauf an, was man damit macht... Und ob ich beim fretless einen Ahornkorpus möchte? Ähmm, nee, vielleicht nicht so auf den ersten Blick. Oder wenn, dann doch bitte mal im Gesamtpaket hören. (Ok, mein Lieblingsbass ist ein Wal mit Esche-Korpus.)

    Ibanez kann Bässe bauen, fretless ist bautechnisch erstmal günstiger als fretted (klar, das Bundieren kostet auch Zeit und damit Geld). Allerdings sieht das verlinkte Instrument nicht wirklich fretless aus.
     
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  4. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 29.05.18   #4
    Das mit dem GIO scheint wirklich ein Fehler zu sein???
    Zumindest ist auch kein Fretless auf der Ibanez Website zu finden.
    By the way: Bässe aus Pappel können sehr gut klingen!

    Leider ein 5-Saiter, aber vielleicht eine Alternative: https://www.thomann.de/de/ibanez_gsr205bf_wnf.htm
     
  5. rohmann

    rohmann Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.18   #5
    Danke für eure Antworten.

    Ja das scheint wirklich ein Fehler zu sein. Hab bei Thomann nachgefragt, die den Bass auch haben und die haben gesagt, dass er kein Fretless ist.

    Grundsätzlich finde ich Ibanez Bässe super. Ich hab seit 15 Jahren einen 5-Saiter und der tut noch immer brav seinen Dienst und hat keinerlei Mängel.

    Den Ibanez 5 Saiter hab ich auch schon gesehen, aber eigentlich mag ich nicht noch einen 5er kaufen. Möchte eigentlich für den Fretless bei 4 Saiter bleiben.

    Klar, ein Warwick Rockbass klingt saugeil, aber der kostet in der richtig geilen Variante auch ab 1400€.

    Was haltet ihr vom Fender Jazzbass Squire? Schaut ganz gut aus:

    https://m.thomann.de/at/fender_sq_vm_jazz_bass_fretless.htm?o=0&search=1527634314
     
  6. Maschinist

    Maschinist Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.18   #6
    Wenn die Kollegen schon den Klang von Ibanez' Pappel bemäkeln - es ist übrigens eine attraktive Ahorn-Decke drauf, dann würde ich erstemal gucken, ob "aktiv" oder "passiv". Das ist ein Gesichtspunkt, der vieleicht doch ein bisschen bedeutsamer für den sound ist. Wenn Du bislang einen neueren Ibanez gespielt hast, dann sollte Dir die Form eines Fender clone kaum zusagen, von der Handhabung her. Willst Du im Sitzen oder Stehen konzertieren?

    Ps: Du fragst nach dem "Ton" - ist der richtige Ton beim fretless nicht eine Sache der Grifftechnik ;)
     
  7. rohmann

    rohmann Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.18   #7
    Na, mein erster Bass war ein Jazzbass. :)

    Mit Ton meine ich, ob er "singt".
     
  8. Maschinist

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    Erstellt: 30.05.18   #8
    Man wird diese schlechten Angewohnheiten so schwer los ... . Ton ist nicht "tone" - war aber auch nur als Scherz gemeint. Ich meine Du solltest einfach mal ins Geschäft, meinst Du nicht? Das mit dem "Singen", ich schätz' mal, dazu wird Dir ein frettless Spieler gerne Auskunft geben, wie man das über die Spieltechnik hinbekommt. Mit einem speziellen Instrument wird das eher weniger zu tun haben. Vieleicht Saitenlage und µ-Vibrato, minimal daneben liegender - Ton?

    Viel Spaß
     
  9. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 30.05.18   #9
    Hier ein Bild meines Squier VM Jazz Bass Fretless, den ich zum "Fender 1978er" umgebaut habe...

    SJBVMF-201.jpg

    Er ist ein "typischer Jazz Bass", was Maße, Handling Sound angeht...

    Ich empfehle, direkt eine vernünftige Switchcraft Klinkenbuchse mitzubestellen (ein Manko bei allen Squier).
    Da die Masseverbindung über das Kontrollblech läuft, muss sogar nur ein Kabel ab und wieder dran...

    Beim Agathis muss man Glück haben.
    Wie bei Linde ist die Maserung meist nicht sehr schön und hat "einige komische Stellen". Das ist aber von Bass zu Bass unterschiedlich. Ich würde ihn als preiswerten Fretless wieder kaufen...
     
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  10. GuitarDemon888

    GuitarDemon888 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.18   #10
    Egal wie @rohmann ... geh in einen Laden und teste das Ding auf Herz und Nieren! ... teste mehrere! Ich habe mich auch verguckt und werde beide Bässe aber erstmal testen, bevor ich einen der beiden Favoriten kaufe. Besonders da zwischen beiden nochmal ein ordentlicher Betrag liegt. Ich habe bisher auch einen Ibanez aus der Soundgear-Serie ... der ist OK, er sieht auch ziemlich cool aus, aber es geht auch besser. Ich habe vor ziemlich genau 20 Jahren das erste mal nen Fender Preci in der Hand gehabt. ... da konnte ich mich aber nicht mehr dran erinnern und ich spiel nebenbei noch Gitarre und habe da bisher auch immer die kleinen und leichten bevorzugt (Ibanez S-Serie [ein Federgewicht!!!]) ... wollte das gleiche für Bässe ... und da kam der Ibanez ins Spiel, leicht, schlank ... OK für den Anfang. Da ich mir nun aber neulich mal ein Paula-Modell mit fast 7 Kg geholt habe, scheue ich nun auch einen schwereren Bass nicht mehr. ...bevor man was komisches kauft, lieber live testen!
     
  11. rohmann

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    Erstellt: 30.05.18   #11
    @Cadfael, meinst du so etwas?

    https://www.thomann.de/at/allparts_switchcraft_ep0055_buchse.htm

    Ich bin mit dem Ibanez noch immer zufrieden, natürlich geht es besser, aber Preis Leistung ist echt hammer. Und für einen noch geileren Sound habe ich noch einen Sting Ray.

    Ich werd das Ding mal antesten, wenn es ein völliger Reinfall ist kann ich's immer noch zurück schicken.
     
  12. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 30.05.18   #12
    Jau; so eine Buchse meine ich.
    Die Qualität ist einiges besser und auch die "ß" Form für die Spitze bringt Sicherheit gegenüber dem einfachen ">" der Squier Buchse.
     
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  13. II-V-I

    II-V-I HCA Bass HCA

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    Erstellt: 15.06.18   #13
    Das Instrument hat schon seine Auswirkungen auf den Fretless Sound. In erster Linie ist es natürlich eine wirklich gute Einstellung des Basses (Halskrümmung und Reiter am Steg), die durchaus auch etwas Zeit benötigt.

    Dazu verlinke ich gerne zu Gary: http://www.garywillis.com/pages/bass/bassmanual/ ab Punkt "truss rod", oder vielleicht am besten von vorne: http://www.garywillis.com/pages/bass/bassmanual/setupmanual.html

    Nun muss das Instrument zum einen die Einstellungen "zulassen", d.h. der Hals muss entsprechend verarbeitet sein, sauber in der Halstasche sitzen, das Griffbrett muss eben sein, die Bridge muss gut einstellbar sein, etc.
    Zudem ist die verarbeitete Elektronik wichtig, extrem auch welcher PU an welcher Position verarbeitet ist.


    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass ein (bzw. jeder) Fretless Bass wunderschön "singt". Ich bin froh, dass ich meinen Idealbass gefunden habe, der schnurrt wie ein Schnurrbart, und ich dann auch noch läppische 700€ für ein wenig gebrauchtes 3000€ Instrument bezahlen musste. Fretlessbässe haben nicht den mords Wiederverkaufswert, muss man ehrlich sagen.

    Fretless-Spiel ist mit sehr viel Übung verbunden, das ist nicht einfach nur ein anderer Sound.

    mein Tipp @rohmann => schau dich mal auf dem Gebrauchtmarkt um
     
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  14. rohmann

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    Erstellt: 15.06.18   #14
    Danke! Bei mir ist es der Squire Jazz Bass geworden, bin soweit zufrieden. :)
     
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