Ich baue meine Gitarre um.

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NiuqelraH

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Hallo,
ich weis nicht ganz, ob das hier die richtige Plattform ist, falls nicht kann ein Mod diesen Thread ja bitte ins richtige Forum verschieben.

Also es geht daraum das ich bei meinen Großeltern eine richtig alte Akustikgitarre von meinem Onkel gefunden habe.
Ich habe ihn gefragt ob ich die ein bischen umgestallten darf, und er meinte ich kann sie auch ruhig behalten.
Also waren meine Ideen folgende:
1. Das Schallloch sollte zu.
2. Anstelle des Schallloches sollten F-Schalllöcher in den Korpus.
3. Das ganze sollte einen neuen Anstrich bekommen, mit Akrylfarbe.
4. Alte verrostete Mechanik sollte ausgewelchselt werden.

1., 2. und 4. sind schon fertig. Um jetzt Farbe auftragen zu können, habe ich die Decke der Gitarre abgeschliffen, also vom Lack befreit.
Das bemalen sollte auch kein Problem darstellen. Aber jetzt kommt das Problem: Niemand kann mir sagen was ich da wieder für Lack draufmachen soll.
Ich habe bei uns im Musikgeschäft gefragt und die meinten das kann nur professionell gemacht werden. und kostet ca. 300-400Euro.
Das habe ich natürlich nicht vor...da kann ich mir ja gleich eine neue Gitarre kaufen!
Ansonnsten hat man mich hier, an dieses Forum verwiesen.
Also kann mir jemand sagen was für Lack ich brauche, und wie man den am besten aufträgt? Was sollte ich sonnst noch beachten usw.
 
R

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Lack normal aus der Sprühdose und ganz dünn auftragen. Alles andere ist IMHO zu teuer, wenn es mehr oder weniger ein Spaßprojekt ist. :)
 
Akquarius

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Ich würde gar nicht lackieren. Ne dünne Politur reicht aus. Die kannst Du nachpflegen, wann immer Du willst.

Und das mit dem Schallloch und den F-Löchern würde ich komplett bleiben lassen. Das ruiniert Dir den Sound.
 
NiuqelraH

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Ich würde gar nicht lackieren. Ne dünne Politur reicht aus. Die kannst Du nachpflegen, wann immer Du willst.

Und das mit dem Schallloch und den F-Löchern würde ich komplett bleiben lassen. Das ruiniert Dir den Sound.

:)Schon mal danke für die Antworten, da bin ich ja erstmal beruhigt das es auch einfach geht.

Könnt ihr mir vielleicht nocht eine spezielle Politur oder einen Lack nennen, damit ich weis wonach ich den Verkäufer fragen muss?

@Akquarius: Das ist nicht so schlimm, da es in erster Linie ein Kunstobjekt wird. Habe noch genug andere Gitarren auf denen ich spielen kann.:)
[Außerdem sind die auch schon fertig^^]
 
Saitenstechen

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Für ein "Kunstprojekt" kannst du an Farben nehmen, was dir in die Finger fällt. :D

Aber mal ernsthaft, das Lackieren ist wirklich keine einfache Sache. Bei einer E-Gitarre habe ich da einige Erfahrungen mit den Lacken aus dem Baumarkt gemacht. Eigentlich hat es ganz gut funktioniert, aber der Staub, der elende Staub. :D

Demnach solltest du einen gut belüfteten und staubfreien Raum zur Verfügung haben, wenn du mit Sprühlack arbeiten willst.

Bei der E-Gitarre mußte ich eine Grundierung durchführen und dann mehrere Schichten des Lackes auftragen. Mit jeder Schicht wird der Lack wieder angerauht (ich glaube mit 400er Sandpapier - im Idealfall nass schleifen). Aber vorsicht: Je dicker die komplette Farbschicht auf der A-Gitarre ist, desto unbrauchbarer wird diese (wirkt wie eine Dämpfung).

Willst du einen Klarlack nehmen? In dem Fall könntest du eine dünne Schicht gleichmäßig mit einer Malerrolle auf die Gitarren-Decke auftragen. Bienenwachs versiegelt allerdings das Holz auch sehr gut und schützt es vor Umwelteinflüssen. Da gibt es auch farbliche Bienenwachslasuren. Damit behandelte ich einen weiteren E-Gitarren-Bausatz mit gutem Erfolg.

Sehr gut gefallen mir E-Gitarren, die nur mit einem Hartöl behandelt wurden. Diese bleiben dann offenporig. Das sollte auch auf einer A-Gitarre gut wirken.

Solltest du die Gitarre jedoch als Leinwandersatz sehen und wirklich nur als Deko an die Wand hängen wollen, kannst du auch mit Öl oder Acrylfarben malen. Hier kommst du um eine Grundierung nicht herum, da das Holz sonst die Farben aufsaugen würde. Im Anschluß solltest du noch ein Firnis über das "Gemälde" ziehen - das schützt die Farben vor UV-Licht. Die Grundierung und das Firnis bekommst du in jedem Geschäft für "Künstlerbedarf". Diese Gitarre kannst du dann aber nicht mehr als Gebrauchsgegenstand nutzen, da die Farben zu anfällig sind (Handschweiß, Schläge usw.).

Viel Spaß wünscht

Andreas
 
NiuqelraH

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Sehr gut gefallen mir E-Gitarren, die nur mit einem Hartöl behandelt wurden. Diese bleiben dann offenporig. Das sollte auch auf einer A-Gitarre gut wirken.

Solltest du die Gitarre jedoch als Leinwandersatz sehen und wirklich nur als Deko an die Wand hängen wollen, kannst du auch mit Öl oder Acrylfarben malen. Hier kommst du um eine Grundierung nicht herum, da das Holz sonst die Farben aufsaugen würde. Im Anschluß solltest du noch ein Firnis über das "Gemälde" ziehen - das schützt die Farben vor UV-Licht. Die Grundierung und das Firnis bekommst du in jedem Geschäft für "Künstlerbedarf". Diese Gitarre kannst du dann aber nicht mehr als Gebrauchsgegenstand nutzen, da die Farben zu anfällig sind (Handschweiß, Schläge usw.).

Viel Spaß wünscht

Andreas

Kannst du darauf nocheinmal genauer eingehen?
So sieht es nämlich aus. Die Gitarre ist eigentlich nicht mehr für das Spielen vorgesehen.
Akrylfarbe wollte ich ja von Anfang an nehmen. Aber das das Holz selbst Akrylfarbe aufsaugt hätte ich nicht gedacht.
Was empfiehlt sich da für eine Grundierung? Und was ist ein "Firnis"?
Und kann ich nicht auch Sprühlack über die Akrylfarbe sprühen?
 
Saitenstechen

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Die Grundierung ist eine weiße Paste, die dünn auf das Holz aufgetragen wird. Die Poren werden damit verschlossen, so dass die Öl- oder Acrylfarbe nicht mehr eindringen kann und ein optimaler "Haftgrund" entsteht.

Eine Farbe auf Acrylbasis ist wasserlöslich und die Pigmente werden mit dem Kunststoff Acryl gebunden. Ölfarben sind nicht wasserlöslich (wobei es von der Marke "Van Gogh" auch wasserverdünnbare gibt). Die Pigmente werde durch das Öl gebunden. Das sind die Farben aus dem Künstlerbedarf.

Im Baumarkt gibt es Acryllacke (zum Sprühen oder für den Pinsel). Auch hier wird das Holz im idealen Fall mit einer weißen Grundierung vorbehandelt.

Ein Firnis ist eine besondere Lackschicht mit einem UV-Filter. Die Farbe wird durch den Auftrag eines Firnis vor Umwelteinflüssen geschützt. Allerdings muss die Farbe komplett getrocknet sein, was bei Ölfarben auch mal mehrere Monate dauern kann. Wer dann ungeduldig ist, kann ein sog. "Zwischenfirnis" auftragen. Es gibt das Firnis zum Sprühen und zum Auftragen mit dem Pinsel bzw. der Rolle.

Mit den Jahren vergilbt das Firnis und kann dann vorsichtig mit Terpentin entfernt werden, um im Anschluss ein neues Firnis auftragen zu können. Die Farben bleiben allerdings frisch.

In einem Geschäft für Künstlerbedarf kann man dich entsprechend beraten, da die Produkte schon aufeinander abgestimmt werden sollten. Eine Gitarre zu bemalen ist nicht anders, als auf einer Holzplatte ein Gemälde zu erstellen.

Gruß

Andreas
 
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Gast75843

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...Und das mit dem Schallloch und den F-Löchern würde ich komplett bleiben lassen. Das ruiniert Dir den Sound...

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist dies jedoch bereits geschen, oder? Da meldet sich bei mir die reine Neugier. Ich würde mich über ein paar Fotos zum Verlauf der Restauration freuen!!!
 
NiuqelraH

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Die Grundierung ist eine weiße Paste, die dünn auf das Holz aufgetragen wird. Die Poren werden damit verschlossen, so dass die Öl- oder Acrylfarbe nicht mehr eindringen kann und ein optimaler "Haftgrund" entsteht.

Eine Farbe auf Acrylbasis ist wasserlöslich und die Pigmente werden mit dem Kunststoff Acryl gebunden. Ölfarben sind nicht wasserlöslich (wobei es von der Marke "Van Gogh" auch wasserverdünnbare gibt). Die Pigmente werde durch das Öl gebunden. Das sind die Farben aus dem Künstlerbedarf.

Im Baumarkt gibt es Acryllacke (zum Sprühen oder für den Pinsel). Auch hier wird das Holz im idealen Fall mit einer weißen Grundierung vorbehandelt.

Ein Firnis ist eine besondere Lackschicht mit einem UV-Filter. Die Farbe wird durch den Auftrag eines Firnis vor Umwelteinflüssen geschützt. Allerdings muss die Farbe komplett getrocknet sein, was bei Ölfarben auch mal mehrere Monate dauern kann. Wer dann ungeduldig ist, kann ein sog. "Zwischenfirnis" auftragen. Es gibt das Firnis zum Sprühen und zum Auftragen mit dem Pinsel bzw. der Rolle.

Mit den Jahren vergilbt das Firnis und kann dann vorsichtig mit Terpentin entfernt werden, um im Anschluss ein neues Firnis auftragen zu können. Die Farben bleiben allerdings frisch.

In einem Geschäft für Künstlerbedarf kann man dich entsprechend beraten, da die Produkte schon aufeinander abgestimmt werden sollten. Eine Gitarre zu bemalen ist nicht anders, als auf einer Holzplatte ein Gemälde zu erstellen.

Gruß

Andreas

Danke, das hilft mir sehr!
Ich werde mich nacher gleich in die Stadt aufmachen.

@Uschaurischuum - Ich werde demnächst mal ein paar Bilder hochladen.:)

/Edit - Habe ein Grundierung bekommen.
Wie dick trägt man sowas auf? Steht hier leider nicht mit drauf.
 
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Was für eine Grundierung ist es denn? Ist es eine Paste, eine Lasur oder ein Spray?

Auf den Fotos kann man gut erkennen, dass der Hals wohl ganz schön verzogen ist, d.h. die Kopfplatte sieht eingedreht aus (oder ist das ein optischer Fehler?). Demnach hat die Gitarre wohl ihre Bestimmung als Kunstprojekt gefunden. :)

Sag mal, ist auf der Gitarre noch der Lack? Dann rauhe den unbedingt mit Sandpapier (400er Körnung) vor der ersten Behandlung auf, sonst hält dir weder die Grundierung, noch die Farbe. Vorsicht bei einer groben Körnung haust du dir richtige Kratzer in die Lackschicht, die du später nicht mehr überdecken kannst.

Hast du dir schon Gedanken darüber gemacht, welche Technik du anwenden möchtest? Es gibt die Möglichkeit "nass in nass" zu arbeiten. In diesem Fall stellst du dir die Farben (Acryl oder Öl) bereit und bearbeitest einen Abschnitt in einer Sitzung. Der Vorteil ist, dass du nichts beachten mußt und einfach so malen kannst, wie man es von der Schule her mit dem Wasserfarbkasten kennt.

Allerdings bekommt man richtig schöne Effekte, nach meiner Meinung, erst durch die Lasurtechnik hin. Da gibt es aber etwas zu beachten: Die erste Farbschicht muss verdünnt aufgetragen werden. Jede weitere Farbschicht wird nach dem Antrocknen etwas dicker aufgetragen. Ganz oben, also die letzte Farbschicht (z.B. sog. Glanzlichter) ist demnach die dickste Schicht. Durch den Trocknungsprozess können sich die Farben gleichmäßig setzen. Malst du die unterste Schicht zu dick, zieht sich diese beim Trocknen stark zusammen (verliert an Volumen) und die oberen Schichten reißen. Das Phänomen kennt man z.B. von sehr alten Bildern.

Gruß

Andreas
 
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Was für eine Grundierung ist es denn? Ist es eine Paste, eine Lasur oder ein Spray?

Auf den Fotos kann man gut erkennen, dass der Hals wohl ganz schön verzogen ist, d.h. die Kopfplatte sieht eingedreht aus (oder ist das ein optischer Fehler?). Demnach hat die Gitarre wohl ihre Bestimmung als Kunstprojekt gefunden. :)

Sag mal, ist auf der Gitarre noch der Lack? Dann rauhe den unbedingt mit Sandpapier (400er Körnung) vor der ersten Behandlung auf, sonst hält dir weder die Grundierung, noch die Farbe. Vorsicht bei einer groben Körnung haust du dir richtige Kratzer in die Lackschicht, die du später nicht mehr überdecken kannst.

Hast du dir schon Gedanken darüber gemacht, welche Technik du anwenden möchtest? Es gibt die Möglichkeit "nass in nass" zu arbeiten. In diesem Fall stellst du dir die Farben (Acryl oder Öl) bereit und bearbeitest einen Abschnitt in einer Sitzung. Der Vorteil ist, dass du nichts beachten mußt und einfach so malen kannst, wie man es von der Schule her mit dem Wasserfarbkasten kennt.

Allerdings bekommt man richtig schöne Effekte, nach meiner Meinung, erst durch die Lasurtechnik hin. Da gibt es aber etwas zu beachten: Die erste Farbschicht muss verdünnt aufgetragen werden. Jede weitere Farbschicht wird nach dem Antrocknen etwas dicker aufgetragen. Ganz oben, also die letzte Farbschicht (z.B. sog. Glanzlichter) ist demnach die dickste Schicht. Durch den Trocknungsprozess können sich die Farben gleichmäßig setzen. Malst du die unterste Schicht zu dick, zieht sich diese beim Trocknen stark zusammen (verliert an Volumen) und die oberen Schichten reißen. Das Phänomen kennt man z.B. von sehr alten Bildern.

Gruß

Andreas

Die Grundierung ist eine Lasur glaube ich. Es war das einzige was hier in der ganzen Stadt zu finden war. Sie sieht aus wie weiße Farbe und ist relativ flüssig. Nach dem Trocknen wird sie allerdings durchsichtig. Außerdem ist sie wasserfest und elastisch [steht jedenfalls auf der Packung]. Ich hab sie jetzt schon aufgetragen, einfach mit dem Pinsel eine nicht zu dicke Schicht gestrichen. Man konnte es durch das weiß eigentlich recht gut abschätzen, ob es zu dünn oder zu dick wird.

Mit dem Hals hast du leider recht, auch wenn es auf dem Foto ein bischen mehr aussieht als es eigentlich ist. Das die Gitarre ca. 15 Jahre im kalten, feuchten Keller mit aufgezogenen Stahlsaiten stand, hat sich nicht gerade positiv ausgewirkt.
Aber richten kann ich den Hals nicht wieder, oder?

Nein, den Lack hatte ich schon vorher abgeschmirgelt. Ich wusste ja vorher nicht das man eine Grundierung aufträgt. Und direkt auf den Lack malen geht ja nicht.

Das malen an sich mache ich nicht selber.
Also das Motiv und so habe ich schon mit ausgewählt, aber ausführen wird das ein Freund von mir. Er studiert zur Zeit Kunst an der Universität der Künste [UdK] in Berlin. Ich denke er wird das ganz gut machen.
 
Saitenstechen

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Wenn tatsächlich die Kopfplatte verdreht ist, kannst du nichts mehr machen. Dann wünsche ich dir bzw. deinem Freund noch ein gutes Gelingen. :great:

Würde mich freuen, wenn du mal ein paar Bilder von der fertigen Gitarre in den Thread setzt.

Gruß

Andreas
 
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Schade, aber es ist auch nicht so wichtig. Das war wahrscheinlich auch der Grund warum sich die hohe E-Saite nicht mehr stimmen ließ, kann das sein?

Danke:)

Ich werde die Gitarre wahrscheinlich am Wochenende von ihm abholen.
Werde dann wieder ein paar Fotos hochladen.

Was ich jetzt genau auf die Farbe mache, weis ich noch nicht.
Dieses Firnis vergilbt ja mit der Zeit hattest du, glaube ich, geschrieben.
Da muss ich ja alle paar Jahre da dran rumwerkeln.
 
NiuqelraH

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So, jetzt mal ein paar Updates.

Ich bin jetzt soweit das ich den Lack auftragen kann, weis aber noch nicht recht, was und wie.
Habe von meinem Gitarrenlehrer eine Telefonnummer von seinem Gitarrenbauer bekommen, den werde ich mal anrufen, und euch dann berichten was er so sagt, und wie ich es gemacht habe.
Anbei erstmal der aktuelle Stand.
In klein sieht es ein bischen nach Dobrogitarre aus. :D
 

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Hey! Also ich finde die Gitarre kann sich sehen lassen. Ist zwar nicht mein persönlicher Geschmack, aber es hat irgendwie etwas... so was einzigartiges an sich. Macht sich als Deko oder so sicher sehr gut.


grüße,

tiger
 
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Sehr schön geworden! Na, da hat sich die Arbeit doch gelohnt. :great:

Gruß

Andreas
 
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So, endliche habe ich es geschaft die letzten zwei Schritte zur Fertigstellung zu gehen. ;)

Hier nun also das fertige Stück. Sieht nicht mehr viel anders aus als die letzten beiden Bilder, aber jetzt ist ein Firnisüberzug drauf, Mechanik und Saiten drann.
Und wer hätte es gedacht, aber trotz den neuen Schalllöchern muss sich der Sound nicht verstecken. Zu normalen Akkustikgitarren ist kaum ein Unterschied festzustellen, höchstens das es ein klein wenig "härter" klingt.

Also dann, bis zum nächsten Projekt.;)

mfg
NiuqelraH

PS: Danke noch an die beiden Poster über mir für ihre Meinungen, und natürlich eurer aller Angagemang.
 

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Ich grabe diesen Thread mal wieder mit einer Aktualisierung und Fragen für ein neues Projekt aus.

Nach drei Jahren habe ich der Gitarre mal einen neuen Anstrich verpasst, da ich mit dem Alten nie so recht zufrieden war. So sieht das gute Stück nun aus:
trooper_guitar_by_hailtothethiefs-d5oex6t.jpg

Nun zu meinem neuen Projekt.

Durch eine glückliche Fügung bin ich erneut an eine alte Gitarre gekommen, die nun darauf wartet restauriert zu werden. Diesmal möchte ich ein Stück weiter gehen.

Ich möchte Inlays in den Hals einfassen.
Aber nicht einfach Dots oder Plates, sondern ich möchte einen Namen einfassen.

Hat jemand Erfahrungen, oder Tipps für mich, wie ich das am besten mache? Was für Material eigenet sich dafür, wo kann man es bekommen, oder vllt selber herstellen?!

Meine Vorstellung war bisher, mit einem sehr feinen Stechbeitel die Buchstaben in die Bünde zu schaben und die Vertiefungen dann mit einem geeigneten Material wieder aufzufüllen.
 
Jakord

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Toll! :great: Tipps kann ich dir leider keine geben, aber die Gitarre sieht wirklich gut aus. Auch das alte Modell hat mir gefallen.
 

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