Ich möchte Flöte spielen lernen

von Sirikith, 19.07.07.

  1. Sirikith

    Sirikith Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.07   #1
    Ich pack´s jetzt mal hierher, nachdem´s in der Holzbläser-Fraktion ohnehin keine Anfängerecke gibt, und sich da auch eher das falsche Publikum rumtreibt.
    Ich hab, sozusagen, von Tuten und Blasen keine Ahnung, fands aber schon immer schade, dass ich kein Instrument spiele.
    Bis dato scheiterte das an Motivation, Disziplin und einem geeigneten Instrument (als Anfänger mit Saiteninstrumenten, die man nicht selber stimmen kann, ist es blöde)

    Nun hat mich aber so richtig das Mittelalter/Folk-Faible erwischt, zumal ich auch einige Freunde habe (zT leider auch hatte) die in der Richtung musikalisch unterwegs sind.
    Ergo würde ich nun gerne Flöte spielen lernen, hab aber erstmal so gaar keinen Überblick....


    Vom Klang her würde mir sowas wie ne Low Whistle oder eine Altflöte gut gefallen.
    Ansonsten kann ich nicht ganz ausschliessen, dass ich auch irgendwann von jemandem mal ne Schalmei in die Hand gedrückt kriege, so nach dem Motto "mach mal"
    Und nein, ich werde nicht von Anfang an Schalmei spielen lernen, meine Mutter würde mich umbringen!

    Ansonsten hab ich leider noch ein kleines Handicap, nämlich verhältnismässig kurze kleine Finger-die reichen grade mal zur Hälfte zwischen das erste und zweite Gelenk des Ringfingers-hat mir beim Versuch, mal Geige spielen zu lernen, auch schon Probleme gemacht.

    Nun wäre es lieb, wenn mich hier jemand über die verschiedenen Griffweisen aufklären könnte-offene, halboffene, geschlossene, deutsche, barocke, wo sind die Unterschiede in den Bohrungen, welches Instrument spielt man nach welcher Griffweise, Bilder wären dazu auch toll.
    Welches Instrument (Blockflöte? Whistle? ganz was anderes?) mit moderater Lautstärke (das nach Möglichkeit nicht so leicht verstimmt) könntet ihr einem Anfänger empfehlen, welchen Hersteller/Bezugsquelle, und wenn jemand gute Übungsbücher mit Grifftabellen für Leute wie mich, die von Musiktheorie keinen Plan haben und nichtmal Noten lesen können, weiss, immer her damit.
    Oder, falls sich jemand hier rumtreibt, der aus der Nähe von Günzburg (A8 ziemlich genau in der Mitte zwischen Stuttgart und München) herkommt, wäre ich auch über ein paar praktische Tips ganz froh

    Wäre nett, wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte

    Grüsse
    Sirikith
     
  2. moniaqua

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    Erstellt: 19.07.07   #2
    In der Holzblaeserecke treiben sich genau die richtigen Leute fuer Deine Fragen unten rum, imho. Ich bin nur rein zufaellig ueber Deinen Post gestolpert.
    Das einzige was ich jetzt nicht weiss, ist, mit was die Gothics tuten. Aber vielleicht liest ja einer von denen auch die Holzblaeser-Section.
    Da hattu wahr :)
    Es gibt Stimmgeraete ;)
    :confused: Also laenger sind die Finger bei mir auch nicht und ich hatte noch nie Probleme; ich spiel(te) Zither, Floete, Querfloete, Gitarre und hab mal auf der Mietgeige meines Kiddies rumgekratzt, das war allerdings auch eine 1/4 oder 1/8, muss ich gestehen :o
    Offen und halboffen sagt mir nix, das muss lt google irgendwas mit den Dudelsaeckern zu tun haben. Zu barock und deutsch lies mal
    http://de.wikipedia.org/wiki/Blockflöte
    durch. Ich wuerd an Deiner Stelle gleich barock lernen, wenn.
    Da findeste einiges unterm wikilink (Grifftabellen etc). Zum lernen anfangen denk ich tuts ne Sopran- oder Altblockfloete, wie stilecht das ist, kann ich halt nicht sagen. Sind schoene und durchaus ernstzunehmende Instrumente; bei uns im Orchester, das manchmal mitspielt, sind oefter Blockfloeten dabei.
    Ich ueb mit Kiddie grad nach ner Schule von Richard Voss, nur ist das halt fuer (Vorschul)-Kinder. Die ist recht gut, vielleicht hat er auch was fuer aelteres Publikum? Lohnt sich vielleicht, zu graben.
     
  3. Sirikith

    Sirikith Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.07   #3
    gut, mir schiens beim ersten Sschnuppern eher so, als trieben sich da hauptsächlich Saxophonisten, Klarinetten-und Querflötenspieler, mit anderen Worten, Orchester/Bigband-Leute rum.
    naja, doch mal nen Mod fragen, ob eine verschiebung evtl sinnvoll wäre
     
  4. Livia

    Livia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.07   #4
    Offen: Finger nicht auf den Löchern.
    Halboffen: Finger bedeckt das Loch halb, 3/4.
     
  5. moniaqua

    moniaqua Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.07.07   #5
    Du hast doch bei Floeten immer mal Griffe dabei, die offen/halboffen sind? Wieso leitet sich daraus dann ne ganze Griffweise ab?
     
  6. Sirikith

    Sirikith Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.07   #6
    ich hab zumindest mal ne seite gefunden, bei der das für dudelsäcke erklärt ist.
    Offene griffweise funktioniert ähnlich wie bei der Blockflöte, geschlossenen griffweise heisst, dass jeweils nur der finger angehoben wird, der grade zur tonerzeugung notwendig ist, bei der halboffenen werden meist mehrere finger angehoben.
    Marktsackpfeifen spielt man offen, great Highland bagpipe und die französischen, wie auch deutsche Schäferpfeie halbgeschlossen und den böhmischen Bock geschlossen.
    aber hinsichtlich flöten bringt mich das leider immer noch nicht weiter.
     
  7. IcePrincess

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    Erstellt: 23.07.07   #7
    Och, wieso? Du hast die "üblichen Verdächtigen" doch selbst genannt.

    Die - wenn ich mal so sagen darf - "absolut-Länge" der Finger ist viel entscheidender. Wobei ich kleine Pfoten und kurze kleine Finger habe und trotzdem Altflöte und E-Bass spiele. Wenn man will geht das schon.

    Wurde ja schon erklärt. Gilt nicht als Griffweise, gilt bei Flöten für's Loch.

    Hast DU schon den Wiki-Link. Ich rate auch zur Barocken, schon weil die hochwertigen Blockflöten nur noch Barock zu haben sind.

    Ich würde Dir den Rat geben, Dir eine Low Whistle zu besorgen, wenn Du ein bisschen Geld ausgeben möchtest auch eine Stimmbare (so ein halbton hin und her), Tonart zu der ich Dir raten wäre ist Low-G, oder Du schaust nach einer Susato mit Klappen.(bei Follkfriends)
    Nimm aber am Besten in einem Musikladen mal eine Altflöte in die Hand, die hat ungefähr die Griffabstände der Low-G-Whistle.
    Bezugsquellen:
    www.tinwhistle.de
    www.folkfriends.com

    Im Tinwhistlezentrum bieten sie auf jeden Fall auch Übungsbücher an.

    ... Mit Günzburg kann ich nicht ganz dienen. Wohne bei Stuttgart. Falls Dir das für einen Workshop-Tag nicht zu weit ist, melde Dich ;)
     
  8. Sirikith

    Sirikith Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #8
    Gerne.
    Wobei ich im moment erstmal nen (grade mehr als vollzeit-)ferienjob habe, aber grad ist hochsaison und ein kollege ausgefallen. ist aber ganz gut, muss finanziell erstmal wieder auf die beine kommen (ich fahr nen älteren gebrauchtwagen )
    zumindest ab oktober sollte es aber sowohl mit zeit als auch mit geld bei mir wieder ganz gut aussehen, wenn du dann mal ein paar stunden erübrigen könntest, wäre das toll.
    und zu weit ist mir das keineswegs, zumal ich noch Freunde in Stuttgart habe, die man bei der gelegenheit gleich noch besuchen könnte.

    Was die qualität von blockflöten angeht: die BF wäre wohl erstmal mein einstiegs-übungsinstrument, um mal die griffe zu üben. wenn ich in der handhabung derer halbwegs sicher bin, dann ggf umstieg auf ne (gute) whistle (ich weiss, funtioniert schon wieder gaanz anders) oder ein Dudel ohne Sack- und da dann schon was hochwertiges, weil das das Instrument sein wird, was mich längerfristig begleitet (und zu Geburtstag und weihnachten sieht auch mein luxus-budget immer gleich vieel rosiger aus ;) )
     
  9. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 24.07.07   #9
    Dann im Oktober. Bis dahin habe ich auf jeden Fall dann auch mindestens eine LowWhistle. Die sollte nämlich in den Ferien kommen. Melde Dich einfach.

    Blockflöte als Einstiegsinstrument wenn Du zur Whistle willst? Würde ich nur machen, wenn Du die Blockflöte schon hast und sie nicht erst kaufen musst. Wenn Du die Flöte kaufen müsstest würde ich das Geld lieber in eine gute Whistle investieren, zum Üben ruhig auch mal 'ne TinWhistle, da gibt's schon ab 30 Euronen echt Qualität.
    Whistles spielen sich schon anders, gerade mit dem Überblasen (also der zweiten und dritten Oktave). Auch die Griffe an der Whistle sind gerade bei den Halbtönen anders (...so man die Halbtöne überhaupt spielen kann).

    Dudelsack ist natürlich noch mal eine ganz andere Baustelle, auch Grifftechnisch. Wobei eine der Griffweisen glaube ich ganz gut an die Flöte rankommt.
     
  10. Sirikith

    Sirikith Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #10
    soweit ich das weiss, greift man zumindest marktsackpfeifen und spanische offen, was so ziemlich der blockflötengriffweise nahekommt.
    Schalmeien dann (zT) ebenso, insofern macht die BF zum üben für das dudel-ohne-sack schon sinn.
    allerdings sollte ich ich mich im ersten jahr mal auf eine gruppe (whistle oder Flöte(nabkömmling)) beschränken, sonst komm ich bloss durcheinander.....
     
  11. Finnja

    Finnja Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.08   #11
    möchte jetz auch flöte lernen. (blockflöte ersma zum rantasten). hoffe das wird und hoffe auch, dass sich das "Alleine beibringen" funktioniert^^
     
  12. claude69

    claude69 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.08   #12
    Hallo, mach es so wie ich, als ich mich anfing zu interessieren für Flöten.Kauf dir eine Sopran- und eine Altblockflöte von Yamaha aus Kunststoff. Die sind absolut genial und sehr preiswert. Und eine Grifftabelle kriegst du gleich mitgeliefert.
     
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