Impro beim Ska

von skaladin, 06.01.06.

  1. skaladin

    skaladin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.12.05
    Zuletzt hier:
    11.08.06
    Beiträge:
    11
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 06.01.06   #1
    Hi
    Ich wollte mal wissen, mit welchen Skalen ich beim Ska am besten improvieren kann.
    Ich spiel jetzt seit kurzem in einer Ska Band, und hab halt bis jetzt mit Bluestonleiter improvisiert und jetzt wollte ich mal wissen was ihr so für Skalen vorschlagen würdet.

    bye Peter
     
  2. Chaos Keeper

    Chaos Keeper Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    28.11.04
    Zuletzt hier:
    13.03.16
    Beiträge:
    2.225
    Ort:
    Da wo Axolotl, nur woanders
    Zustimmungen:
    17
    Kekse:
    1.520
    Erstellt: 06.01.06   #2
    Kommt drauf an, in welcher Tonart die Band spielt. Halt entsprechend in der Tonart zocken. Ich denke, die eierlegende Wollmilchsau gibt es auch dort nicht.
     
  3. Looper

    Looper Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.09.03
    Zuletzt hier:
    3.12.14
    Beiträge:
    718
    Ort:
    schweiz
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    152
    Erstellt: 06.01.06   #3
    Brauch deine OHREN!
    Die sind das allerallerallerwichtigste in der Musik, du msst nicht wissen, was für eine Skala du spielst, das interessiert die Zuhörer nicht, die hören auch nur hin!
    Und manchmal machen genau die Töne die nicht passen, den kleinen Unterschied aus ;)
     
  4. Kubi

    Kubi Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.10.05
    Zuletzt hier:
    22.04.12
    Beiträge:
    569
    Ort:
    Salzgitter
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    473
    Erstellt: 06.01.06   #4
    Ja, bei vielen falschen Tönen den Unterschied zwischen gut und schlecht!!!!;)
     
  5. Alto

    Alto Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.11.05
    Zuletzt hier:
    1.02.06
    Beiträge:
    83
    Ort:
    MZ
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    65
    Erstellt: 06.01.06   #5
    ich spiele auch in ner ska-band und aus erfahrung kann ich sagen, dass die bluestonleiter so gut wie nie passt. am sichersten liegst du mit der stinknormalen durtonleiter, vielleicht mit ab und zu noch kleine septime, da musst du dich aber mit dem gitarrist absprechen.

    bei moll eher nicht harmonisch, lieber natürlich oder im zweifel noch melodisch.

    ska ist ne einfache musik, die lebt vom rhythmus, die harmonik ist zweitrangig. also lieber "einfacher" als zuuuu komplizierte sachen machen.

    aber sehr cool, dass es dich zum ska verschlagen hat!! :great:
     
  6. tinwhistle

    tinwhistle Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.06.05
    Zuletzt hier:
    11.09.16
    Beiträge:
    175
    Ort:
    Englishman in Cologne
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    23
    Erstellt: 12.01.06   #6
    Probier mit der Dur Pentatonik :great:
     
  7. Mland

    Mland Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.12.05
    Zuletzt hier:
    26.09.06
    Beiträge:
    11
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 17.01.06   #7
    Ich würd wahrscheinlich am ehesten die Mixolydische oder Bebob Skala nehmen ...
    Is nix zu heftiges aber nich ganz so langweilig wie reines Dur und nich ganz so eintönig wie Blues-Tonleiter.
    Allerdings muss ich dem recht geben der gesagt hat, dass die Ohren am wichtigsten sind.
    Trotzdem sind natürlich Skalen wichtig, weil die Leute die dir zuhören sich nur dann nich drum kümmern was du machst, wenn es nicht falsch klingt...
    Also sprech dich mit dem ab der die chords gibt, und schau dir mal die reihe der diatonischen 3 und 4 klänge an ...
    Gruß Markus
     
  8. BorrowHill

    BorrowHill Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.09.05
    Zuletzt hier:
    29.06.10
    Beiträge:
    802
    Ort:
    Wörgl
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    195
    Erstellt: 17.01.06   #8
    Hallo!

    Improvisation ist ein sehr umfangreiches Thema. Alles ist erlaubt, ja sogar Tonleitern, die richtig "falsch klingen" mit diesen kann man zb. Spannung erzeugen, um dann wieder zurück zukehren. Weiters kann man ein kleines Thema variieren (so ist die blues/jazz improvisation entstanden). Bei manchen ska Liedern passen Zigeuner Dur bzw. Moll recht gut. Man kann auch durch das stück gehen und aus den Akkorden Die Töne raussuchen ect.. bzw. apreggios machen.. Aber am besten ist, man hört es raus..


    Steve
     
  9. Saxofreak88

    Saxofreak88 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.12.04
    Zuletzt hier:
    20.04.16
    Beiträge:
    2.378
    Ort:
    Ulm
    Zustimmungen:
    14
    Kekse:
    872
    Erstellt: 17.01.06   #9
    Guter Punkt. Find ich auch gut, jeder große Jazzspieler hat diese Technick irgend-
    wann eingesetzt.
     
  10. Alto

    Alto Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.11.05
    Zuletzt hier:
    1.02.06
    Beiträge:
    83
    Ort:
    MZ
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    65
    Erstellt: 17.01.06   #10
    mal ne frage: wer von euch spielt überhaupt ska? :confused:

    denn irgendwie hab ich den eindruck, dass ihr nicht so ganz wißt, was ska bedeutet und wie es sich "anfühlt".... sorry, will niemandem zu nahe treten...

    schaut euch doch mal die ganzen ska-standards an: da gibts höchstens vier akkorde. die musik ist extrem schlicht und lebt hauptsächlich vom rhythmus. dementsprechend sind die melodien seeeeehr einfach...

    bei der impro mit ein paar blue notes spannung zu erzeugen ist schön, mach ich auch ab und zu, aber dennoch sollte man sich, um dem ganzen nicht die substanz zu nehmen, nicht allzu weit von der jeweiligen dur-/molltonart entfernen.

    denk ich. :)
     
  11. BorrowHill

    BorrowHill Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.09.05
    Zuletzt hier:
    29.06.10
    Beiträge:
    802
    Ort:
    Wörgl
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    195
    Erstellt: 17.01.06   #11
    Ich ;).

    Und es gibt durchaus durchdachte SkaStücke, wo man nicht mehr mit einer Skala drüberkommt. Der Großteil ist zwar schon recht einfach, und man kann durchaus mit einer Skala durchkommen, aber wenn man es ein bisschen komplizierter machen möchte(!), gäbe es halt dann zb. die von mir genannten Improvisationstechnicken. Aber ich bin sowiso der Meinung, dass man Ska fühlen muss, und das kann man einfach nicht theoretisch beschreiben. Aber wenn man keinen Plan hat, was man machen soll, kann man da nicht wirklich reinkommen...Ist halt meine Meinung..

    Steve :great:

    Edit : Es stimmt schon, dass man mit ein par Blue-Notes spannung erzäugen kann. Aber wenn man ein paar töne spielt, die man nicht erwartet, die sich dann aber sehr schön auflösen, erzäugt das meiner Meinung nach mehr Spannung. Das kann man auch bei den einfachsten Ska-Standarts machen...
     
  12. tinwhistle

    tinwhistle Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.06.05
    Zuletzt hier:
    11.09.16
    Beiträge:
    175
    Ort:
    Englishman in Cologne
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    23
    Erstellt: 19.01.06   #12
    Sorry Post FU
     
  13. tinwhistle

    tinwhistle Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.06.05
    Zuletzt hier:
    11.09.16
    Beiträge:
    175
    Ort:
    Englishman in Cologne
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    23
    Erstellt: 19.01.06   #13
    Bei Ska Reggie Blue beat usw sind bei den wenigsten Stücke Blue Notes angesagt.
    Mit der Spannung und Auflösung geht es gut mit inside und outside pentatoniks.
    Outside um die Spannung zu erzeugen und mit inside Auflösen.
    Beispiel in C Dur
    Spiel Mode 1 Pentatonik auf folgende Grundtöne (C most inside – Db(C#) most outside)
    Inside---------------------------------------------------------------------------------Outside
    1 -----5------2-------3------6-----4-----b7----7------b3------b6-----b5-----b2
    C ---- G ---- D------- E ---- A --- F --- Bb--- H--- - Eb ---- Ab----- Gb---- Db
    Mode 1 Pent 12356 der jeweilige Grundton ie CDEGA – GAHDE –DF#AH usw.

    Check Out “Pentatonic Scales for Jazz Improvisation” von Ramon Ricker
    Gruß
    Martin
     
  14. Saxofreak88

    Saxofreak88 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.12.04
    Zuletzt hier:
    20.04.16
    Beiträge:
    2.378
    Ort:
    Ulm
    Zustimmungen:
    14
    Kekse:
    872
    Erstellt: 19.01.06   #14
    ^^ Von C auf Cis, das nenn ich Spannung :D
     
  15. alt+assi

    alt+assi Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.01.06
    Zuletzt hier:
    7.07.06
    Beiträge:
    106
    Ort:
    Esslingen
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    31
    Erstellt: 30.01.06   #15
    Saget amole,
    was kammer denn bitte wie zu Rock improvisieren?

    Gruß, Assi
     
  16. Saxofreak88

    Saxofreak88 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.12.04
    Zuletzt hier:
    20.04.16
    Beiträge:
    2.378
    Ort:
    Ulm
    Zustimmungen:
    14
    Kekse:
    872
    Erstellt: 31.01.06   #16
    Hi erst mal ... (CK, your Job)

    Soll das n Witz sein ? Was man zu Rock improvisieren kann ?!?!? :rolleyes: :)
    Da fällt mir spontan einiges ein ...
     
  17. Chaos Keeper

    Chaos Keeper Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    28.11.04
    Zuletzt hier:
    13.03.16
    Beiträge:
    2.225
    Ort:
    Da wo Axolotl, nur woanders
    Zustimmungen:
    17
    Kekse:
    1.520
    Erstellt: 31.01.06   #17
    Och nee. Na, ok:
    Hallo und herzlich willkommen im Namen der gesamten Sax-Ecke. Wir freuen uns, schon wieder jemanden begrüßen zu dürfen, der das ultimativste, allergeilste aller Instrumente des gesamten Raum-Zeit-Kontinuums begrüßen zu dürfen.

    Rock dürfte etwas einfacher sein, als Swing in Bezug auf die Achtel, einfacher als Ska in Bezug auf die gesamte Rhythmik.
    Spiel einfach einfache Tonleitern (sollte bei den meisten Rockstücken ausreichen, ansonsten greift man halt auf die Hauptonart zurück) in normalen achteln und vierteln auf und ab, variiere ein bisschen, was Tempo und Tonfolge angeht (meinetwegen auch einen Ton mehrmals hintereinander spielen, aber maximal achtmal, danach könnte es statt cool einfach nur nervig werden --> Stichwort Überstrapazierung). Im Rock wird eher selten synkopiert oder mit swing-achteln gespielt, was das Improvisieren doch schon mal deutlich einfacher macht. Oh: Und auch sehr beliebt: Effekte. Vor allem Growlen und Benden (growlen geht auch nonstop, wird sogar in m.E. relativ vielen Rocksongs so gehandhabt, benden sollte man dezenter einsetzen). Ab und zu Stackato spielen. Naja, probier einfach aus, hauptsache es rockt. :cool:
    Hör dir einfach mal ein paar deiner Lieblinsrocksongs mit Saxophon an (Joe Cocker z.B.) und versuche ein paar einfachere Songs nachzuspielen, einfach um ein Gefühl für die Rockmusik an sich zu bekommen.
    Also, so würde ich es zumindest machen. Wenn du jetzt allerdings zu Sachen wie Pink Floyd oder den Dire Straits improvisieren möchtest, solltest du evtl. etwas tiefer in die Trickkiste greifen.
     
  18. romina_89

    romina_89 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.01.06
    Zuletzt hier:
    8.07.06
    Beiträge:
    35
    Ort:
    Herford
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 31.01.06   #18
    und was noch seeeehr wichtig ist:

    man muss die musik fühlen ;)

    wenn man das nicht tut, dann helfen auch keine tonleitern....
    und was ich meistens im ska/rock mache, ist einfach nach gehör zu spielen. die band oder die cd einfach laufen lassen und losrocken, egal ob am anfang schiefe töne dabei sind, hauptsache erstmal ausprobieren und üben, üben, üben....danach bekommt man schon den bogen raus.

    tschöööö
     
  19. alt+assi

    alt+assi Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.01.06
    Zuletzt hier:
    7.07.06
    Beiträge:
    106
    Ort:
    Esslingen
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    31
    Erstellt: 31.01.06   #19
    vielen dank!!
    ich hoff, heut bei der bandprobe wird besser als beim letzten ma...
    ich bin no jung und unerfahrn, aber ich hoff ich komm in näxschder zeit mehr zum spieln und werd besser und rockiger und so...

    Wie siehts einich mit euch aus, wielang spielt ihr scho?
    und macht des jemand von euch beruflich? (wie alt seider denn?)
    oder alles nur freaks, so wie ich einer werden möchte?
     
  20. Saxofreak88

    Saxofreak88 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.12.04
    Zuletzt hier:
    20.04.16
    Beiträge:
    2.378
    Ort:
    Ulm
    Zustimmungen:
    14
    Kekse:
    872
    Erstellt: 31.01.06   #20
    Ich spiel jetzt das 3,5 Jahre richtig, bei nem guten Lehrer, davor war ich
    bei nem Lehrer, der mehr kaputt als gut gemacht hat.
    Bin auf'm Gymi und mach dafür so wenig wie geht (seeeehr wenig :D )
    Klar, Freak, schau dir meinen Namen an :great:
     
Die Seite wird geladen...

mapping