Improvisation <-> Trompete

von highjack, 28.03.08.

  1. highjack

    highjack Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.08   #1
    Hallo Freunde :-),

    Ich würde gern mit meiner Trompete zu Blues und Jazz Titeln improvisieren !

    Wie siehts aus ?!? Gibt es irgendwelche speziellen Tricks wie man das auf die einzelnen Tonleitern ableiten kann... welche Töne man letzt endlich nehmen darf. Letzt endlich reit ich ja einfach die Bluestonleiter hoch und runter oder seh ich da was falsch... ???

    Gibt es so ne art Cross Tonart die ich zu der Tonart spielen muss wie z.B. bei der Blues Harp

    hoff ihr könnt mir bissl weiterhelfen


    Gruß
    Highjack
     
  2. oggimatt

    oggimatt HCA Posaune HCA

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    Erstellt: 28.03.08   #2
    Hallo Highjack, Tricks sind das nicht, das sind die Kenntnissse der Skalen.

    Mit der sog. Pentatonik kannst du erstmal anfangen, andererseits wäre es besser, wenn Du über die Changes der einzelnen Takte mixolydisch spielst, also immer die zugrunde liegende Tonart des Taktes mit kleiner 7, bspw. Skala C-Dur mit Bb.
    So als Anfang, bis denne

    Matt
     
  3. TuxedoTrombone

    TuxedoTrombone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.08   #3
    Am besten holst du dir das Buch von Jamey Aebersold "Jazz Improvisation". Da steht alles drin was du brauchst. Wichtig sind Skalen. Und präg dir die Dreiklänge zu den Tonleitern ein, ist auch sehr nützlich. Steh zwar selbst noch ganz am Anfang vom Improvisieren, aber mit Dreiklängen kann man schon einiges anfangen und denk dran "Es gibt keine falschen Töne, es gibt nur schlecht gewählte"
     
  4. oggimatt

    oggimatt HCA Posaune HCA

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    Erstellt: 05.04.08   #4
    Aber das sind dann "grüne" Töne.
    Das ist jetzt aber nicht politisch mißzuverstehen.
    Es gilt aber auch, ich bitte, die Anglizismen zu entschuldigen:
    "Even if it's wrong, play it strong!"
    Bis denne

    Matt
     
  5. manny-24

    manny-24 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.08   #5
    Ich habe gelernt: Es klingt alles. Ob gut oder schlecht, entscheidet das Publikum.
     
  6. TuxedoTrombone

    TuxedoTrombone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.08   #6
    Ja und was auch ganz wichtig ist, ist einfach, üben, üben, üben.

     
  7. highjack

    highjack Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.08   #7
    Vielen Dank für die vielen Antworten... das Buch werd ich mir auf jedenfall zulegen... gibt es da ein spezielles das zu empfehlen ist ?!? hat ja ziemlich viele geschrieben
     
  8. tantrix

    tantrix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.08   #8
    Vorsicht Satire.

    Nimm irgendeinen Ton. Wenn er schräg klingt ist es Jazz, wenn er Scheiße klingt nimmste nen anderen. :rolleyes:

    Es gibt Mathematiker, die improvisieren nach Skalen.
    Andere patternisieren.
    Ich improvisieren über Melodien. Da gibt es keine Rezepte, nur kreative Einfälle.
     
  9. TuxedoTrombone

    TuxedoTrombone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.08   #9
    Also ich hab das Buch "Ein neuer Weg zur Jazz Improvisation" von Jamey Aebersold. Ist so en blaues Buch. Ich find das recht gut. Am Anfang erklärt er halt wie man das Buch anwendet und noch Notenempfehlungen usw.. Dann sind noch viele Skalen drin und auch Phrasierungsbeispiele. Dann ist noch eine CD dabei wo nur Rhytmusgruppe spielt und dazu sind dann auch nochmal die Skalen dabei, sodass du da schön drauf improvisieren kannst. ´
    Hoffe ich konnt dir weiterhelfen.
     
  10. drahekke

    drahekke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.08   #10
    Hallo,
    also ich denk, da gehts nicht nur um Tonleitern
    sondern um Phrasen, kurze Melodie-Fetzen, die man dann zusammensetzt
    dazu gehören auch gebrochene Akkorde, Intervalle aus dem Gehör nachspielen,
    und natürlich die Blue-Notes, d.h. die Moll-Terz im Dur-Akkord (es in C), die kleine Septime (b in C), die verminderte Quint (fis in C) usw.
    außerdem sollte man das Blues-Schema, oder bestimmte Akkordfolgen von wenigen Takten, die sich unendlich wiederholen, als Grundlage verinnerlichen
    einen Grundrhythmus, gegen den man anspielt und trotzdem nicht rauskommt...
    usw.
    Viel Spaß!
     
  11. black smily

    black smily Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.04.08   #11
    Hi,
    wichtig, wie schon angesprochen ist erstmal, dass du die Tonskalen "aus dem FF" kannst. Wenn du die Akkordbezeichnungen nicht so schnell in Töne umsetzen kannst, schreib dir am Anfang am besten die Töne, die du verwenden kannst, drüber!
    Wäre auch gut, wenn du die Melodie des Songs spielen kannst, dann kannst du die immer mal wieder "anreißen". Das wird oft gemacht.
    Dann solltest du auch die richtige Mischung aus Läufen und langen Tönen finden. Ein Solo, das nur Tonläufen besteht, zeigt zwar, dass du die pentatonischen Sachen drauf hast, aber es will keiner hören, weil es einfach scheiße klingt!

    Noch ein Tipp: Wenn du mal versehentlich einen falschen Ton spielen solltest, der absolut nicht passt, dann wiederhol ihn noch 2-3 mal, dann glaubt dein Publikum, das der Ton so schief klingen muss! ;-)
     
  12. highjack

    highjack Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.08   #12

    Vielen Dank nochmal an alle !!!

    aber wie weiß ich welche Töne ich wo benutzen darf ?!?
     
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