Improvisieren lernen

von Chronicle, 27.06.05.

  1. Chronicle

    Chronicle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.05   #1
    Hi ihr alle

    Bin ja jetzt mal hier im Forum neu angemeldet und hab seit samstag meine neue MH-400.
    So normalerweise hab ich immer nur gecovert oder mit Freunden gejammt.
    Nur meine größte schwachstelle: Ich kann überhaupt nicht improvisieren!
    Kenntnisse über Dreiklänge, Quintenzirkel (die damit verbundenen Tonleitern etc) sind bei mir in groben zügen vorhanden.
    Nur möcht ich nicht immer wenn nen feund nen riff spielt nachdenken öhm welcher tonleiter isn des und was kann ich dazu spielen.
    Gibt es nich irgendwelche Grundlagen im netz oder einfach Leitern auf denen man aufbauen kann?
     
  2. MeatMuffin

    MeatMuffin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.05   #2
  3. Chronicle

    Chronicle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.05   #3
    die pentatonik übungen hab ich auch schon zigmal gemacht. waren in so nem lehrbuck (weiß jetzt nciht genau wir das hieß), aber ich bekomm die sachen irgendwie nie so wirklich eingebaut...

    ich bin unfähig :(
     
  4. Savatage

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    Erstellt: 28.06.05   #4
    Ach quatsch, von wegen unfähig... stimmt doch nicht...

    Versuch am Anfang erstmal nur ein Pattern der Penta zu benutzen, such dir ein Lied in der passenden Tonart und spiel drauf los.
    Versuch Melodien zu entwickeln, versuche vorauszuschauen welche Töne du nehmen willst und orientier dich dabei am Melodieverlauf der Musik... ist die Melodie höher - wird sie schneller/langsamer - stehst ich kurz vorm Refrain - intro oder outro dann ein bisschen langsamer... und solche Sachen halt, am besten ist wenn du den Song in- und auswendig kannst, dann fällt dir meistens was ein.

    Dann mach dich an die anderen Pattern ran und beziehe sie mit in dein Spiel ein.
     
  5. DerArzt

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    Erstellt: 28.06.05   #5
    Also ich spiel ja gerade mal 10 Monate, aber mein Lehrer hat mir von Anfang an das erste Pattern beigebracht und die andere kommen jetzt so langsam...und ich finde das einfach geil..da kannste so leicht was zu schönen Liedern mitspielen und son bisschen mit Bendings, Slides und so was experimentieren :)
     
  6. GMS

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    Erstellt: 28.06.05   #6
    Mein Prob ist nur die verschiedenen pattern zu verbinden....
     
  7. thommy

    thommy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.05   #7
    Das kommt nur durch Übung.

    ich spiel beinahe 6 jahre und kann die Pattern noch nichtmal ordentlich verbinden :o :D .
    Andere machen das in einem Jahr.
    meine 3 Lieblingswörter :
    Üben, Üben, Üben.
    Am besten über ein paar jamtracks spielen. ich stell mal ein paar online (wenns funzt)
     
  8. Proggie

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    Erstellt: 28.06.05   #8
    hey kann ich irgendwoher ;):rolleyes:
    hab irgendwie leider den falschen gitarrenlehrer dazu.....
     
  9. patrice

    patrice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.05   #9
    Seit einer gewissen Zeit improvisiere ich irgendwie besser.
    Ich merke es einfach anhand dem, was ich aus meinen Fingern spüre, ein Feel für Solos (ich muss aber anmerken, dass ich vorher überhaupt kein zusammengehängtes Solo spielen konnte, selbst improvisiert, jetzt geht es wenigstens mal, um bei einer Panne auf der Bühne etwas kleines zusammen mit dem Drum vorzuspielen).

    Ich benutze sehr viel die Moll Leiter kombiniert mit der Blues Scale, da ich den Touch des Blues einfach manchmal noch brauche, auch wenn nicht immer.

    Im Anhang zuerst die beiden Scales sowie dann 2 Takte 'Bausteine für ein Lick' von mir (nichts besonderes :D)

    Patrice
     

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  10. thommy

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    Erstellt: 28.06.05   #10
    hey patrice,
    du gibts dir ja richtig Mühe !! :great:

    Sowas verdient auch mal nen Klick auf die Waage, Leute.


    Edit :
    hier hab ich mal 2 meiner Standard-Lieblingsblueslicks angehängt
     

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  11. patrice

    patrice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.05   #11
    Nun, danke für dein Lob, thommy.
    Ich mache nur das, was hier viele machen, und zwar anderen helfen ;)

    Was das Improvisieren angeht, ich glaube, dies geht nur durch "probieren" und "üben", welche Töne zusammen harmonieren, welche kleine Tonfolgen gut tönen bzw. ob sich daraus vielleicht eventuell ein eigenes Solo ergibt.

    Patrice
     
  12. Saladi

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    Erstellt: 28.06.05   #12
    Hau doch einfach mal in die saiten so was amche ich im gitarrenladen wenn ich ne e-gitarre anschaue (hat mir geholfen am samstag kommt meine gitarre von Music-town an die ich angesehenhabe)
     
  13. max7000

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    Erstellt: 28.06.05   #13
    hi...
    ich kann schon seit n paar wochen die a-moll penta und hab nie gewusst wie ich sie gut hernehmen kann. heute hab ich einfach n bissl gespielt und das ist rausgekommen: (anhang)
    ich muss aber sagen das das eigentlich nicht die töne aus der amoll penta sind weil die git n Ganzton runter gestimmt is (alle saiten) aber es ist immer noch
    E|5---8
    A|5---7
    D|5---7
    etc.
    ist das erste mal das ich improvisier und ich hab kA wie ich das geschaft habe.. klingt in meinen ohren recht ordenlich :D
     

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  14. Chronicle

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    Erstellt: 28.06.05   #14
    nja... ich weiß jetz nicht...max7000 aber bissl anspruchsvoller solls schon sein :o
    ich mein ich hab für meine verhältnisse kaum probleme mim tempo (ich schaff derzeit den anfang von master of puppets auf ca 240-250 bpm) mein problem hängt eher an der sauberkeit. wobei sich das in den letzten tagen bei den bandings schon sehr gebessert hat.
    ist halt hauptsächlich für die wofür ich das gerne n bissl lernen möcht
     
  15. thommy

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    Erstellt: 28.06.05   #15
    ah

    Dann spiel es sooo langsam bis es sauber ist,
    nur speed ist nicht immer alles.
     
  16. suse

    suse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.05   #16
    Patrice hat dir da 'ne gute Hilfestellung gegeben.
    Du kannst dir ja auch mal ein Buch zulegen, das randvoll mit Licks, also kleinen Solo-Bausteinen, gefüllt ist, z.B. sowas wie "Metalguitar Licks exclusiv". In den Gitarrenzeitschriften stehen auch immer mal Licks (in einer Guitar gab's mal Blues-Licks).
    Lern ein paar von den Dingern und verbinde sie mit den Noten der Pentatonik (oder welche Tonleiter du sonst grad benutzt). Glaub mir, das macht Höllenspaß und lädt richtig ein zu eigenen Experimenten. Und da haste schon dein erstes Solo.

    Ansonsten kommst nicht drumherum, sämtliche Pattern in jeder Lage auswendig zu lernen. Lerne erst die einzelnen Fingersätze bzw. Lagen. Dann spiele die Noten mal horizontal, also z.B. nur mal auf den ersten beiden Saiten vom ersten zum zwölften Bund. Irgendwann solltest du sämtliche Töne der Tonleiter an jeder Stelle auf dem Hals greifen können, ohne lange zu überlegen. Sawas ist eine gute Aufwärmübung vor dem eigentlichen Gitarrenspiel. Mein Lehrer zwang mich einst dazu, ich hasste ihn, heut würd ich ihn dafür heiraten.
    Und wenn dir dann schon schlecht ist vor Langeweile, fange an mit Bendings, Slides und Hammer/Pulls, um die Noten zu verbinden. Bau die Licks ein oder mal einen Akkord, den du als Arpeggio spielst oder wie auch immer.
    Die Fingersätze bleiben immer gleich, lediglich der Startton ändert sich, je nach Tonart, in der du spielst.
    Du kannst die dazu eine Akkordbegleitung aufnehmen oder dir von irgendwoher Jamtracks besorgen, die in einer bestimmten Tonart aufgenommen wurden.
    Und wenn deine Portokasse grade überquillt und du ordentlich Ehrgeiz hast, dann solltest du mal einen Blick auf den Fender G-DEC-Amp riskieren, der quasi 'ne Begleitband eingebaut hat. Ziemlich geiles Teil zum Üben.
    Oder du nimmst irgendein Lied von einer CD und schrammelst einfach ordentlich laut darüber. Du findest schnell heraus, ob du in der richtigen Tonart spielst oder nicht. Wenn's scheiße klingt, haste daneben gelegen...
     
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