In Ear Monitoring

von boldi, 04.09.03.

  1. boldi

    boldi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.03   #1
    :? und nü???
    alsooooo... ich denke über die anschaffung eines "günstigen" in ear monitorings nach und habe mich dementsprechend mal etwas eingelesen und bei kollegen, die schon eins nutzen rumgefragt
    aber sowas von unterschiedlichen meinungen hab' ich ja noch nie gekricht...

    kann mir von euch einer 'n paar tipps geben?
    ich denke an das IEM 1100 von db technologies, oder das sennheiser ew 300 IEM

    und wie ist das nun tatsächlich mit der <i>"gewöhnungssache"</i> und der abschottung vom publikum?

    vielleicht noch schnell zum hintergrund: ich mache mundartmusik, hauptsächlich im karneval, aber auch das jahr über, d.h.: kompakt und leicht ist muss & wir haben keinen mördersound auf der bühne, da keine offenen amps (git, bass) und keine akkustischen drums genutzt werden....

    danke schon mal im voraus
     
  2. Patrick Beyer

    Patrick Beyer Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 05.09.03   #2
    Hallo,

    ich kann dir leider zu den von dir genannten Systemen nichts sagen, da ich selbst die großen Shuresysteme benutze. Wenn wir in großen Hallen oder Arenen spielen, dann benutzen wir sowohl normales Standard-Monitoring und In-Ear-Monitoring. In eurem Fall ist das sicherlich nicht notwendig, du würdest wohl mit dem In-Ear-monitoring hinkommen.

    Grundsätzlich kommt es drauf an, was du für Ear-Plugs benutzt. Ich benutze Maßanfertigungen, die Dämpfen und gleichzeitig durch eingebaute Speaker monitoren. Dadurch kriegst du auf der Bühne weniger von der Ambience mit als wenn du Stadard-Plugs - so ähnlich wie du sie auch beim Walkman benutzt - einsetzt. DAs liegt aber auch zum Teil an der Effektivität, mit der die In-Ear-Plugs monitoren, denn es ist auch dirket im Ohr und das blendet so selbstverständlich ab einer bestimmten Lautstärke aus Ambience aus.
    Wenn du sowas das erste Mal benutzt und du bislang nur Stage-monitoring gewöhnt bist, ist es sicherlich eine Umstellung, aber man gewöhnt sich dran und wills später nicht mehr missen.

    In deinem speziellen Fall - weil geringe Lautstärke und eher kleine Bühne etc. - würde ich mir vielleicht doch überlegen einen kleinen aktivene Monitor zu nehmen, weil du dadurch einfach noch näher am Publikum bist. Also ich würde das wohl in diesem kleineren Rahmen so machen. Ist aber Geschmackssache.
     
  3. Peter Z

    Peter Z Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.03   #3
    Wenn ihr schon das Glück habt, keinen Lärm auf der Bühne zu haben, solltet ihr es auch dabei belassen und auf Monitore verzichten. Daher meine ich, IEM ist für Euch ideal.

    Habe das kleine dB 1000 bei einem Gig letztes Jahr versucht, abr es hat irgendwie nicht vernünftig funktioniert. Jetzt habe ich das ew300 und bin zufrieden. Habe das mit den 2 Empfängern genommen, kostet kaum mehr und es waren auch die IE3 Hörer dabei .Bei anderen Lieferanten gabs das nur mit IE1 Hörern. Allerdings kanns auch sein, daß bei Eurem 'leisen' Setup offene Hörer ganz gut funktionieren.

    Ich würde eindeutig das Sennheiser nehmen und auch mal bessere Walkman-Hörern versuchen.

    lg
    Peter
     
  4. Martin Hofmann

    Martin Hofmann HCA Bass & Band HCA

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    Erstellt: 05.09.03   #4
    das mit dem In-Ear System ist genauso komplex wie z.B. die Entwicklung meines Bassverstärkungssystems...

    Vorteile:

    1. man hat einen wirklich funktionierenden Gehörschutz
    2. man kann wesentlich besser singen, weil man sich besser hören kann
    3. man kann auf der Bühne rumrennen und hört sich dennoch überall

    Nachteile

    1. wenn die Batterie leer ist, ist man froh, wenn da noch Monitore stehen
    2. richtigen "Druck" machen die In-Ear Hörer nicht, was sie ja auch nicht sollen - aber "es fehlt einem halt..."
    3. die Ohren jucken
    4. die Männer am Mischpult sind immer irgendwie genervt, wenn ich einen Auxweg haben will
    5. ich habe meine Otoplastik verloren - Scheiße!


    Da ich nicht mehr auf In-Ear verzichten will bin ich also immer am rumfummeln, genau wie mit meinem Verstäker. Also ich will beides: Monitorbox UND In-Ear - das Ergbnis ist LEISER und läßt mich sicher spielen, wenn mal der AKKU leer ist.

    empfehlenswerte Systeme:

    db-Technologies ist wirklich OK
    Sennheiser und Shure - das kaufen die Profis...
     
  5. boldi

    boldi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.03   #5
    Herzlichen Dank für Eure Antworten!!!!

    Ich habe mich am WE nochmal mit nem PA-Verleier unterhalten und auch er war derselben Meinung: Es ist gewöhnungsbedürftig, aber wenn man's einmal hat will man's nicht mehr hergeben. Er leiht mir so ein Teil mal für ne Woche, aber ich denke ich habe mich bereit FÜR so ein Ding entschieden... ich glaube ich nehme das Sennheise mit 2 Empfängern, dann freut sich auch unser Bassmann.

    Also naochmal Danke für Eure prompten Statements!

    und: keep on rockin'

    Gruß
    Marcus
     
  6. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 09.09.03   #6
    Moin...

    hat eigentlich schon mal jemand die Hörer von FischerAmps getestet (Voicetronic VT-01)?
    Ich habe mir letztes Jahr die Elacin-Otoplastiken gegönnt (bisher nur als Gehörschutz), mit dem Hintergedanken, die auch für IEM einsetzen zu können.
    Die HS-15 Hörer von Hearsafe sollen ja sehr gut sein (und sind ja auch AFAIK bis auf die VT01 die einzigen, die in die Elacin passen), nur leider für meinen Geschmack etwas zu teuer. Klar, dass man bei IEM nicht am falschen Ende sparen soll, aber wenn ich bei den Hörern 50,- sparen kann, stecke ich das Geld lieber in ein Beltpack mit wirklich zuverlässigem Limiter ;)

    Also: VT-01, kennt die jemand?

    Jens
     
  7. ibdsa

    ibdsa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.03   #7
    Hallo, besonders Christian,

    ich habe auch ein Shure In Ear Teil (nicht zuletzt als Gehörschutz beim Drummen).

    Ich habe daran den E1 und den E2 (die tiefen Freq kommen beim Drummen mit dem E2 besser rüber - der E1 ist für sänger wohl eher geeignet da auch kleiner).

    Du schreibst, du hast besondere Passstücke...

    Kann jeder normale Akustiker solche Passstücke machen?
    Oder gibts da welche, die sich speziell auf Musiker spezialisiert haben?
    Was muss man da ausgeben (ganz grob - eher 20 od 200EURos).
    Was immer sie kosten - ist's das wert? Ist der Tragekomfort höher, der Gehörschutz besser, die Wiedergabe detaillierter oder weiß der Hencker...

    Danke + Gruß
    Jan
     
  8. Antoni

    Antoni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.03   #8
    Paß-Stück oder besser gesagt Otoplastiken kann jeder Hörgeräteakustiker auf die InEar Hörer anpassen. Preis ca. 90.- Euro
     
  9. ibdsa

    ibdsa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.03   #9
    ...hmmm 90EUR fänd' ich ja noch ok.
    Aber die Preise die ich für Otoplastiken erfahren habe (f. d. E1) lagen so bei 180 E, was ich etwas happig finde.

    Bei wem warst du denn, der das für 90EUR herstellt.
     
  10. Martin Hofmann

    Martin Hofmann HCA Bass & Band HCA

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    Erstellt: 24.10.03   #10
    bei Optik Schwind in Aschaffenburg am Hauptbahnhof
     
  11. Martin Hofmann

    Martin Hofmann HCA Bass & Band HCA

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    Erstellt: 24.10.03   #11
    ein Tipp: geht gemeinsam zum Hörgeräteakustiker oder ordert die doppelte Menge (man verliert auch schon mal ne Otoplastik) , so dass die Arbeit sich lohnt. Dann sinkt vielleicht die Bereitschaft, den Preis zu senken...
     
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