Infos/Erfahrungen zu/mit Traynor ycv50 blue ?

von Oxymoron68, 07.01.19.

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pedaltrain
  1. Oxymoron68

    Oxymoron68 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.19   #1
    Hallo zusammen.
    Frohes Neues erst mal. Ich war am WE bei uns im Musikhaus und mir Wahs anzuschauen. Dazu hab ich den erst besten Amp angestöpselt der rumstand - und hatte ein richtiges Wow-Gefühl. Da ich nicht viel Zeit hatte, hab ich nur die Wahs angetestet und werde diese Woche mit meiner Gitte nochmal zu Amp testen hingehen. Es handelt sich um einen Traynor YCV50 Blue. Hat jemand zufällig Erfahrung mit dem Amp oder generell mit Traynor (hab ich vorher noch nie gehört). Da ich explizit nicht viel über den Traynor YCV60 Blue in Erfahrungen bringen konnte frag ich hier einfach mal in die Runde...

    Danke und Grüße
     
  2. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.19   #2
    Hey,

    Traynor/Yorkville ist n Hersteller aus Kanada und dort sowas ähnliches wie Peavey (vom Stellenwert her), oder was "Carlsbro" früher in England war.
    Legendäre Underdog-Amps sind zB. die alten TS Teile, die teilweise richtig geile Cleansounds liefern und (noch) spottbillig gebraucht zu haben sind.

    Den von dir angespielten YCV50 kenne ich recht gut. Ich würde ihn mal als "deutlich modernisierte Fender-Variante" sehen.
    Der Cleansound geht in die Richtung, ist aber das Stückchen griffiger und direkter was es in lauten Bands (mit evtl 2. Gitarristen) braucht um durchzukommen. Zerrsounds sind recht harmonisch, aber nicht zu schön sondern mit genug "Kante"-genau richtig abgestimmt für rauhbautzigen Blues-Rock/Classic Rock. Soundlich würde ich den Amp in die Nähe von Peavey Classic 50 oder Engl Classic rücken, wobei er deutlich hochwertiger gemacht ist als ein Peavey.

    Was mir auch recht gut gefällt, ist das nach hinten gekippte Design-das erwirkt, dass der Amp wenn er aufm Boden steht nicht nur die Kniekehlen des Spielers beschallt. Diese Wölbung der Front ist schön gemacht-der gewölbte Speakergrill besteht aus einem eingespannten Lochblech das mit Lautsprecherstoff bezogen ist-schöne Details, die die Hochwertigkeit dieser Amps unterstreichen.

    Wenn er dir gefällt spricht alles für und nix gegen einen solchen Amp.
    Zudem kommt noch der "Individualitäts-Faktor"-nen Traynor sieht man recht selten, da die meisten Gitarristen den gar nicht aufm Schirm haben...was sich ändern könnte wenn den dann jemand bei dir hört;)...

    Gruss,
    Bernie
     
  3. Oxymoron68

    Oxymoron68 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.19   #3
    Hallo OldRocker.
    Danke für die Antwort. Das deckt sich ja dann mit meinem Ersteindruck und dem Wow-Gefühl ;-). Ich teste den Amp morgen mit meiner FGN ausgiebig. Das Teil soll noch 500€ "neu" kosten. Gebaut wird das Modell ja seit ? Jahren nicht mehr, richtig? Ist der Preis ok?
    Gruß
    Michael
     
  4. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.19   #4
    Hi,

    500.- neu ist n Witz!!!!-Superschnapp!:eek:
    Der Amp dürfte den Händler schon deutlich mehr im EK gekostet haben...!
    Den damaligen Preis von 1299.- oder 1499.- (weiss nicht mehr genau) fand ich schon angemessen bis günstig für so`n edel wirkendes Teil made in Canada...!

    ...ca400.- bzw. ca500.- sind die derzeitigen Gebrauchtpreise von den erwähnten Peavey/Engl Amps die in ähnliche Richtungen gehen...

    Gruss,
    Bernie
     
  5. Oxymoron68

    Oxymoron68 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.19   #5
    ... hm, dann rückt ein eigener - ordentlicher - Verstärker endlich in greifbare Nähe :-). Ich glaube das Teil ist in dem Laden ein Ladenhüter, weil auch kaum jemand die Marke kennt. Danke dir
     
  6. Stratspieler

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    Erstellt: 07.01.19   #6
    Oder weil der Hersteller mit seinem Darkhorse brumm- und auch klangtechnisch einen relativen Schuß in den Ofen gelandet hat. Das hatte sich schnell rumgesprochen... Das Pendant, der Ironhorse mit seinen beiden EL34, soll angeblich besser gewesen sein.
     
  7. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.19   #7
    ...es stimmt, dass Traynor ne etwas "seltsame" Produktpolitik hat.
    Mit den YCV Combos waren sie definitiv auf nem guten Weg und ich kann mich an Zeiten erinnern, als schon ab und zu so`n Teil an begeisterte Kunden rausging...vorallem die 2/12er Variante mit glaube ich 85 Watt für 1699.- ging öfter mal weg und der 40iger lief auch ab und zu mal...

    Wenn dem wirklich so ist dass die sich in letzter Zeit ihren Ruf ruiniert haben, dann erklärt sich auch dieser Preis-den der ist schon "endkrass" für so nen Amp!
     
  8. tuckster

    tuckster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.19   #8
    Ich weiß nicht, obs relevant ist, aber Traynor hat keinen Vertrieb mehr in Deutschland. Den benötigt man nicht unbedingt, nur als Randnotiz. Der Händler ist im Problemfall erstmal dein Ansprechpartner. Und dann? :D
    Preis ist topppppppp!
     
  9. dh_helix

    dh_helix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.19   #9
    Also ich empfinde den Preis eher als "normal".
    Thomann hatte die Traynor Amps zuletzt im Angebot und da gab es den YCV-50B für ca. 500€ neu. (499€ wenn ich mich recht erinnere)

    Nichts desto trotz ist es ein guter/solider Combo und ich habe ihn selbst auch 2-3 Jahre lang oft live gespielt !
     
  10. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.19   #10
    ...ahem, ich bin Gitarrenhändler, und der Preis ist alles andere als normal, egal wer den für was noch hatte, für nen Händler ist das ein "Fuck off-Preis" wenn er-aus welchen Gründen auch immer (wahrscheinlich wegen Wegfall des Vertriebes in De)-mit dem Hersteller nix mehr macht. Und das ist dann nicht "normal"!!!!

    Amps in der Art kosten 500.-....mindestens 10 Jahre gebraucht, meist mit moribunden Röhren, aufgeblasenen Elkos und ohne Garantie...
     
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  11. Stratspieler

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    Erstellt: 09.01.19   #11
    Dann stehst Du saublöd da, wenn nämlich die Kiste kaputt ist und Garantie erloschen ist... Dann darfst Du in Canada anrufen und wenn Du Glück hast, erwischst Du einen am anderen Ende der Leitung, der von der Technik keine Ahnung hat oder haben will. So ging mir das jedenfalls, als ich wegen der Darkhorses bei denen versuchte, weiterführende technische Informationen zu bekommen... Schematic nur allein zur Verfügung stellen, reicht nämlich bei manchen Kisten nicht. ;-)
     
  12. tuckster

    tuckster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.19   #12
    Könnte man sich dann auch mit dem Vertrieb in Italien oder Frankreich kurzschliessen?
     
  13. Kompetenzbestie

    Kompetenzbestie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.19   #13
    Hi,
    ich habe das Modell 2011 bei Thomann für 500€ gekauft und wenn Du den heute quasineu für den Preis siehst, nimm ihn, wenn er dir vom Sound gefällt. Bei mir war er ganz lange als Amp für zuhause im Einsatz: toller Cleansound, sehr effektiver Reverb, Drivekanal für Zimmerlautstärke etwas zu steril, aber im Boostmodus dann schön saftig.
    Jetzt seit einiger Zeit ist er zuverlässig im Probraum am werkeln und zetzt sich mit dem Vintage 30 laustärkemäßig voll durch. Auch die Dynamik ist ziemlich überzeugend. Schade finde ich, dass man den Reverb nicht fußschalten kann, aber das könnte man auch noch umbauen (lassen).
    Auf jeden Fall ein kräftiger, gutklingender und flexibler Combo, den ich gerne empfehle.

    Viele Grüße
    Matthias
     
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