iOS/Android/Windows - Tablets auf der Bühne

  • Ersteller dr_rollo
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...so nach 4 Jahren mit Android als digitaler Notenständer mit Mobile Sheets auf der Bühne, was eigentlich super und sehr zuverlässig war, hab ich gestern ein 12,9er IPad 128 GB bei Ebay geschossen, weil ich doch noch ein paar andere Funktionen gerne hätte. ...nach 25 Jahren Musikmachen mit Computer als Helferlein, das erste Apfelgerät... auweia
 
Oha, ich bin gespannt auf Berichte - gerade von jemandem, der bislang MobileSheets-User und noch nicht seit Jahren Apfelkunde ist... ;)
 
Und alles nochmal kaufen? :gruebel:
 
Naja... wenn es bis jetzt hauptsächlich ein Notenständer war, hält sich das in Grenzen...
 
Ich meinte die Apps. :ugly::D
 
Na ja, das wird sicher ein teures Unterfangen ;)
Spaß beiseite, wer ein 12,9er iPad kauft, auch gebraucht, hat sicherlich die knapp 10-20EUR für die nötigen Apps über. Wer BandHelper nutzt, muss sich gar keinen Kopf machen, weil die App kostenlos ist.
 
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Ich denke ich habe mehr als 10-20€ für iOS Apps ausgegeben. Das ist tatsächlich der Grund, wieso ich bei Apple geblieben bin.
 
Na ja, was braucht man schon für Apps auf der Bühne? Das meiste ist eh kostenlos. Eine App für Sheets bekommst Du für ein paar EUR, egal ob OnSong Songbook, oder was auch immer Du verwendest. Für den Setlistmaker hab ich damals glaube ich incl. aller Optionen unter 10EUR bezahlt. Andere Apps wie OnSong oder Songbook hab ich mir einfach zum Testen gekauft, weil die paar Tacken, die es gekostet hat (ich weiß gar nicht mehr, wei viel es war) es mir durchaus wert war, um mir mein eigenes Bild zu machen. Mittlerweile nutzen wir Bandhelper, wo die App gar nichts kostet, man für den Service des Betreibers bezahlt, egal ob Apple oder Android.
Teurer wird's dann, wenn man auch Audio-Anwendungen laufen lassen möchte, auch wenn es hier jede Menge kostenlose Apps gibt. Aber auch das hält sich eigentlich in Grenzen. Amtliche Synthesizer liegen zwischen 10 und 20EUR, Audiobus kostet unter 10EUR, wenn man ein bisschen mehr macht. Für Recording gibt's auch einiges, was kostenlos ist, und wenn man's ausreizt, liegt man mit Cubasis2 bei knapp über 50EUR, was aber dann auch schon der Mercedes ist, und ein Witz im Vergleich zu einer Rechner Version.
 
Ich denke ich habe mehr als 10-20€ für iOS Apps ausgegeben. Das ist tatsächlich der Grund, wieso ich bei Apple geblieben bin.

Haha. Schreib bei mir zwei Nullen dran und es dürfte passen. Vielleicht etwas weniger als 2000, weil damals sehr viel Aktion war. Es war 2012, die Zeit des grossen Audio-App-Booms, und man war jung und dumm. Die eine Hälfte davon hab ich seither nie ernsthaft benutzt, die andere Hälfte funktioniert gar nicht mehr.
 
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ich brauche:

  • IRealPro: €13,99
  • IGigBook: €16,99
  • RME TotalMix: €4,99

optional:
  • irgend ne App, die OneShot Samples abfeuern kann
  • eventuell einen Multitrackrecorder, Freeware oder Cubasis

Die 12,9 er iPads der esrten Generation mit 128 GB Speicher liegen in der Bucht so zwischen 450-500€. Sowas hab ich geschossen.
Ich kriegs wohl Ende der Woche. Dann werde ich berichten.
 
so... erster Eindruck:

Hauptgrund für das Apfelgerät war die bessere Steuerung meiner RME UFX. Das geht super!

Das iPad ist natürlich schick, super leicht und toll verarbeitet. ABER wenn man wie ich nur eine Windows und Android Pereferie hat, ist der Datenaustausch unendlich mühsam und umständlich. Manches geht nur über iTunes, manches kann Dropbox, manches wieder anders... puhhh...vielleicht bin ich auch noch zu doof für Apple.

Hab mir jetzt zum Sheetslesen auf Empfehlung Gigbook gekauft. Da bin ich aber echt besseres von Mobile Sheets auf Android gewohnt. Batchload und multiples Löschen hab ich noch nicht gefunfen. Hatte mir ausversehen eine Notensammlung von 500 Songs doppelt geladen. Es war nicht möglich die zweite Hälfte wieder zu löschen. Ich musste also jedes einzelne der 500 Duplikate einzeln löschen.

Ich brauche jetzt eine App, in der ich:
  • PDF Sheets für jede Band, jedes Projekt und Übematerial in ein eigenes Album (Ordner gibts ja nicht bei iOS) machen kann.
  • Import über Kamera (wenn man mal schnell das Sheet eines Kollegen abfotografiert)
  • optional Metronom für bestimmte Sheets
  • einfacher (Batch-) Import von PDFs: Ich möchte gerne eine Anzahl Stücke aus einem Ordner (Dropbox oder z.B. Strato Hidrive) auswählen können und sagen in welches Album sie kommen. Eventuell gleich mit einem Tag für die entsprechende Band versehen, damit man nicht jedes Sheet mit Tags versehen muss (Genre, Komponist, etc.)
  • Midisteuerung brauch ich nicht
Ich benutze Hauptsächlich Sheets, die ich mit Sibelius geschrieben habe und dan als PDF exportiere. Ausserdem Real Book Sheets. Zum üben verschiedene Schulen als PDF-Binder. Screenshots aus iRealPro

Deswegen hab ich auch Scorch probiert. Da krankt es schon mal daran, dass ich keine Ordner für verschiedene Bands machen kann. Ausserdem zeigt Scorch nur den Tagnamen aus Sib und nicht den Dateinamen. Hatte gehofft man ich könnte mir den Umweg über PDF damit sparen und in den Proben statt mit dem Stift Korrekturen ins PDF zu malen gleich das File korrigieren aber Fehlanzeige. Für mich ist das also Sinnlos. Waren ja aber nur 2,50€ ...schade

für meine Belange für iOS kommen also wohl in Betracht:
  • ForScore
  • unreal Book
  • Songbook
  • iGigBook
  • Good Reader
Ich glaub die meisten wurden hier schon besprochen aber vielleicht kann ja jemand nochmal was dazu sagen.

P.S. ja die Apps leppern sich schon etwas und wenn man sich dann zwischendrin mal verkauft hat. Jetzt gibts übrigens gerade Cubasis2 für die Hälfte, Black Friday. Das leiste ich mir wahrscheinlich auch...
 
Als Basis-App für Datenaustausch und -ablage kann ich dir „Documents“ empfehlen:
https://readdle.com/de/documents

Da kannst du beliebige Ordnerstrukturen anlegen.
 
Die Sheet-Apps, die Du da erwähnst, kenne ich nicht. Ich nutze Bandhelper und könnte mir vorstellen, dass die App für Dich auch passt, weil Du im Grunde alles bequem am PC vorbereitest, und dann durch Synchronisieren automatisch au's iPad überträgst.
Im Bandhelper legst Du Projekte an, was in etwa einer Band entspricht. Dort legst Du jeweils Songs an, zu denen Du Dokumente (PDF, jpg, doc etc.), aber auch Audio-Files oder Midi Presets hinterlegst. Du kannst Songs auch mehreren Projekten zuordnen, hast sie also nicht doppelt abgelegt, kannst aber trotzdem - wenn nötig - unterschiedliche Dokumente pro Projekt hinterlegen. Ich brauche das teilweise, weil der Ablauf eines Songs manchmal von Band zu Band unterschiedlich ist.
Im Bandhelper gibt's u.a. auch Batch-Optionen, hier könntest Du also 500 Songs oder Sheets mit einer Aktion wieder löschen.
Zumindest brauchst Du Dir hier keine Gedanken machen, wie man was am iPad importiert, was ja manchmal umständlicher ist. Du fügst Dokumente von Deiner Festplatte oder Dropbox oder von wo auch immer hinzu, und nach dem Synchronisieren sind sie auf dem iPad. Natürlich kann man das auch alles am iPad, wie neue Songs hinzufügen, mal eben einen Text aus dem Internet laden und hinterlegen, oder mal eben ein Sheet abfotografieren und einem Song hinzufügen.

Ich kann immer nur wieder betonen, dass Ordnersturkturen out sind, nur Nachteile mit sich bringen, vor allem was die Flexibilität angeht. Heutzutage arbeitet mit Meta-Informationen. also bevor man sich einen Ordner mit einer Band anlegt, vergibt man lieber der Datei, die man in diesen Ordner kopieren würde, den Tag des Bandnamens und kann dann alle Dateien, die diesen Tag bekommen haben, anzeigen lassen, anstelle einen Ordner zu öffnen. Das vermeidet in erster Linie auch Doppelablagen.
 
Band Helper ist ja sogar kostenlos. Habs mal runtergeladen aber noch nicht probiert. Sieht gar nicht so aus auf den ersten Blick als wäre das für PDFs
Danke mal für die Tips!!!

Nachtrag: wozu muss ich im Band Helper ein Konto mit Passwort anlegen. Sprechen wir wirklich über die gleiche App?
 
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Nachtrag: wozu muss ich im Band Helper ein Konto mit Passwort anlegen. Sprechen wir wirklich über die gleiche App?
BandHelper ist eine Art Service. Du brauchst einen Account, und es kostet eine Jahresgebühr. Der Entwickler stellt Dir auf seinem Server eine Datenbank zur Verfügung, in der Du alles speicherst. Daher ist die App kostenlos.
Ich hatte vorher Setlistmaker genutzt, ist vom gleichen Entwickler, quasi der Vorgänger vom BandHelper. Da hast du noch einmalig für gezahlt, es gab aber auch schon eine Sicherung deiner Daten auf dem Server des Entwicklers. Ich hab mich für die Abo-Version entschlossen, weil sie mir mehr Vorteile bringt, vor allem gerade, dass ich alles am Rechner vorbereiten kann, zum anderen aber auch, weil ich so jederzeit super Support bekomme und auch sicher sein kann, dass die App ständig weiter entwickelt wird.
 
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Gibts jemand in der Gemeinde der DeepDish GigBook verwendet? Ist es tatsächlich nicht möglich mehre Sheets auf einmal zu löschen?


Beispiel:
Ich habe für verschiedene Bands mehrere Sammelmappen mit dem jeweiligen Repertoire angelegt.

Nun habe ich von einer Band das komplette Bandrepertoire überarbeitet und zig neue pdfs erstellt. Ich möchte den alten Bandordner löschen und die neuen PDFs in einem Rutsch neu aus der Dropbox laden. Eine Sammelmappe ist aber nur eine Verknüpfung. Wenn ich die lösche sind alle alten Sheets noch im GB. Wenn ich’s richtig sehe, müsste ich alle einzeln aus dem Pool von über 1000 Filmes einzeln rauslöschen. Das ist ein NoGo

Geht das bei ForScore?

@dr_rollo Setlisthelper scheidet für mich aus, ich mag keine Abos
 
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@dr_rollo Setlisthelper scheidet für mich aus, ich mag keine Abos
Ich geb dir im Prinzip recht, ich eigentlich auch nicht, daher ist Adobe mittlerweile ein no-Go für mich, und auch Microsoft 365 wird mir nicht in‘s Haus kommen. Bei BandHelper geht‘s aber mittlerweile um mein nützlichstes Bühnen-Utensil, und da haben mich die Argumente überzeugt, vor allem der damit verbundene gute Service und die Aktualität bei OS Anpassungen, sowie Umsetzung von laufenden Optimierungen und Erweiterungen.
 
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Setlisthelper ist kein Abo. Das kaufst du einmal.

Bandhelper ist ein Abo.
 
Setlistmaker... ;)
 
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