Jetzt nochmal genau: Saitenschnarren / Bass einstellen


Oromis
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Hallo liebe Basser!

Ich habe einige Fragen zum Thema Bass einstellen, zur Zeit bin ich gerade etwas verwirrt, deshalb habe ich sehr viele Fragen. Ich hoffe mein Posting liest sich nicht ganz so verwirrt :D

Vor einiger Zeit (~6 Monate) habe ich nach einem einigermaßen umfangreichen Studium der Justchordsseite und einiger Threads sowie vieler Beiträge in diesem Forum meine Bässe neu eingestellt. Ich hatte auch fast kein Saitenschnarren mehr. Doch nun schaut die Sache wieder ganz anders aus: Meine beiden E-Bässe schnarren bei mittlerem bis starkem Anspiel, meinen A-Bass bekomme ich dank nicht verstellbarer Brücke gar nicht erst schnarrfrei.

Beide E-Bässe schnarren über das ganze Griffbrett hinweg, das bedeutet ich muss die Bridge höher stellen (laut Justchords). Dann habe ich ja aber noch mehr Saitenabstand zum Griffbrett. Bisher liegt der nämlich sowohl bei meinem G&L Tribute, als auch beim 100€ EbayBass bei 0,4-0,5mm und beim A-Bass um die 0,5-0,6mm. Wobei der G&L sogar noch "schneller" anfängt zu schnarren (ich also weniger stark reinlangen muss) als der EbayBass.

Ist das nicht schon relativ viel? Oder anders ausgedrückt, sollte es zumindest beim G&L bei diesem Abstand schon nichtmehr schnarren?

Dann eine weitere Frage: Ist es überhaupt das Ziel den Bass komplett schnarrfrei zu bekommen? Oder haben hier die meisten Bassisten einen schnarrenden Bass und stören sich nicht daran, da man das sowieso kaum im verstärketen Zustand hört?

Beim G&L veränder ich wegen der Band durchschnittlich ungefähr alle 2 Wochen die Stimmung von E nach D# und zurück (Standardstimmung ist zuhause E), das ist ja auch nicht so gut, oder?

Würden beim Akustikbass oder vielleicht auch beim G&L stärkere Saiten - also Saiten mit mehr Zug - helfen? Beim G&L sind die SIT Werkssaiten drauf, die sind nach Gefühl nicht gerade die Zugstärksten, vielleicht die GHL Boomers? Wie krieg ich raus, was für ne Saitenstärke mein Akustikbass hat? Und warum kann ich eigentlich beim Akustikbass, nicht einfach E-Basssaiten kaufen (die günstiger wären...)? (Fragen, über Fragen und ein anderes Thema wird angeschnitten, entschuldigt :redface:)


Ich habe schon gelesen, dass man Bässe hin und wieder nachstellen muss, jedoch ist mein Saitenabstand seit den 6 Monaten fast genau der gleiche geblieben. Außerdem habe ich selbst keine allzu große Lust mehr daran rumzustellen, da ich das Gefühl habe die Situation nicht zu verbessern. Ob aus einem höheren Saitenabstand und dafür kein Schnarren wirklich mehr gewonnen ist?
Das Einstellen würde ich dann doch lieber einen erfahrenen Bassisten machen lassen. Jedoch habe ich gar keinen in der Nähe. Meinem Basslehrer traue ich nicht ganz so, nachdem er mal meinen EbayBass schlechter als ich selbst eingestellt hat und dem örtlichen Musikgeschäft schon gleich gar nicht, nachdem ich da mal ein Praktikum gemacht habe. Die verstehen leider nur was vom Verkaufen...

Wie sieht es denn mit dem Soundland in Stgtt aus, hat da jemand Erfahrungen / Einschätzungen? Da war ich auch schon ab und zu, die machen noch den kompetentesten Eindruck, aber am liebsten würde ich den Bass ja eh von einigen Mitgliedern hier im Forum einstellen lassen, nachdem was ich hier so gelesen habe.


So, an alle, die sich jetzt bis hier runter durchgekämpft haben: Danke fürs Lesen! Wäre toll, wenn ihr noch eine Antwort, oder sogar mehrere Antworten auf meine vielen Fragen hättet. Ich bedanke mich schonmal ;) Ich hoffe das Thema ist in diesem Unterforum einigermaßen richtig.
 
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caruso
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Du hast immer dieselben Saiten drauf? Will sagen, den Satz hast Du in der Zeit nicht gewechselt?

Durch das verstimmen kann es sein, daß die Hälse sich anders setzen, als würdest Du immer im gleichen Tuning bleiben. Kann sein, ist aber eigentlich unwahrscheinlich, daß die Hälse nicht gut genug abgelagert sind, beim E-Bay möglich, beim Tribute eher nicht. Was für eine Saitenstärke benutzt Du denn?

Normalerweise ist es so, daß man, wenn einneuer Satz draufkommt, der Hals sich erstmal daran gewöhnen muß und man ihn so ca. 2 Tage später nochmal einstellt.
So eine Ferndiagnose ist immer schwierig, darum rate ich Dir, mal zu Günter Eyb zu fahren (ruf vorher an), wenn der das nicht hinbekommt, ist was faul mit Deinen Bässen.
Wo ist die Saitenlage bei 0,4/o,5 bzw 0.6?
Haben die oft unter kalt/warm/trocken/feucht zu leiden?
 
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schaschlik
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Erstmal zur Vergewisserung: Die Halskrümmung hast du richtig eingestellt? Schreibst nämlich nur von der Saitenhöhe. Wenn ja, während E-Stimmung eingestellt, und es schnarrt auch bei E? (Einen Halbton runterzustimmen führt nicht zwangsläufig zu Schnarren, kann aber natürlich. Ansonsten wird deinem Bass das ständige Umstimmen, grade in dem geringen Maße, recht egal sein.)
Andere Saiten(-züge) führen eigentlich auch nur dazu, dass sich die Halskrümmung ändert und nachgestellt werden muss. (es sei denn, man hat so einen Baseballschläger von Hals, dass der Trussrod garnicht greifen kann/muss... mechanisch möglich, davon gehört hätt ich nicht)
 
Luebbe
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Du meinst mit 0,4 0,5 und 0,6 sicher cm und nicht mm, oder? Sonst würde mich ein Schnarren überhaupt nicht wundern.
Wie Schaschlik schon erwähnt hat musst du natürlich auch genau so wie die Brückeneinstellung die Halsspannung richtig einstellen. Bei ner konvexen Halswölbung kannst du die Saitenlage meterhoch einstellen, bis nichts mehr schnarrt... (leicht übertrieben)

Die Leute im Soundland sind nett und (zumindest zum Teil) auch einigermaßen kompetent. Wo im Schwabenländle wohnst du denn?
 
Oromis
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Du hast immer dieselben Saiten drauf? Will sagen, den Satz hast Du in der Zeit nicht gewechselt?

Durch das verstimmen kann es sein, daß die Hälse sich anders setzen, als würdest Du immer im gleichen Tuning bleiben. Kann sein, ist aber eigentlich unwahrscheinlich, daß die Hälse nicht gut genug abgelagert sind, beim E-Bay möglich, beim Tribute eher nicht. Was für eine Saitenstärke benutzt Du denn?

Normalerweise ist es so, daß man, wenn einneuer Satz draufkommt, der Hals sich erstmal daran gewöhnen muß und man ihn so ca. 2 Tage später nochmal einstellt.
So eine Ferndiagnose ist immer schwierig, darum rate ich Dir, mal zu Günter Eyb zu fahren (ruf vorher an), wenn der das nicht hinbekommt, ist was faul mit Deinen Bässen.
Wo ist die Saitenlage bei 0,4/o,5 bzw 0.6?
Haben die oft unter kalt/warm/trocken/feucht zu leiden?

Ja ich muss zugeben, dass ich die Saiten in den 6 Monaten nicht gewechselt habe. Jedoch stört es mich am Klang eigenltihc nicht. Der Saitenabstand ist natürlich am 12. Bund gemessen, sry habe ich nicht dazugeschrieben. Ist das eigenltich schon relativ hoch? Beim Ebaybass habe ich GHL Bass Boomers mit 0.045 - 0.105 drauf, beim G&L sind die - wenn es die Werksaiten sind, von denen ich ausgehe - SIT mit der gleichen Saitenstärke. Gefühlsmäßig aber weniger zugstark. Der G&L ist der einzige Bass, den ich öfters im Auto rumkarre (1x die Woche mind), aber das ist selten länger als 30min. Zur Zeit ists da relativ kalt draußen. Ansonsten stehen alle im Zimmer, das immer ungefähr gleichwarm und eher trocken als feucht ist.

Die Preise von Günter Eyb fürs Einstellen wären mirs aufjedenfall wert. Danke für den Tipp :great:
 
pitsieben
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Hi,
Spannstab: Du legst dir den Bass auf den Oberschenkel (Spielhaltung), drückst mit dem kleinen Finger der rechten Hand die E-Saite am letzten Bund herunter, mit einem beliebigen Finger der linken Hand die selbe Saite am ersten Bund.
Jetzt streckst du die rechte so weit es geht und testest mit dem Daumen locker die Entfernung von der Saite zum Griffbrett ungefähr in der Mitte des selben.
Für den beherzteren Zugriff darf der Abstand in der Mitte des Griffbrettes (so c.a. 8ter Bd.) locker einen Millimeter betragen...gerne mehr.
Das stellst du mit Hilfe des Spannstabes erst einmal ein. Wenn dein Hals zu gerade ist (wovon ich ausgehe) dann gibst du der Schraube zunächst eine viertel Drehung gegen den Uhrzeigersinn...dann fünf Minuten warten, stimmen und das Ganze, wenn nötig, von vorne.

Das lockert den Spannstab und bringt ihn in eine konkavere Form.

Den Rest regelst du am Steg.

Gruß, P.
 
Oromis
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Erstmal zur Vergewisserung: Die Halskrümmung hast du richtig eingestellt? Schreibst nämlich nur von der Saitenhöhe. Wenn ja, während E-Stimmung eingestellt, und es schnarrt auch bei E? (Einen Halbton runterzustimmen führt nicht zwangsläufig zu Schnarren, kann aber natürlich. Ansonsten wird deinem Bass das ständige Umstimmen, grade in dem geringen Maße, recht egal sein.)
Andere Saiten(-züge) führen eigentlich auch nur dazu, dass sich die Halskrümmung ändert und nachgestellt werden muss. (es sei denn, man hat so einen Baseballschläger von Hals, dass der Trussrod garnicht greifen kann/muss... mechanisch möglich, davon gehört hätt ich nicht)

Du meinst mit 0,4 0,5 und 0,6 sicher cm und nicht mm, oder? Sonst würde mich ein Schnarren überhaupt nicht wundern.
Wie Schaschlik schon erwähnt hat musst du natürlich auch genau so wie die Brückeneinstellung die Halsspannung richtig einstellen. Bei ner konvexen Halswölbung kannst du die Saitenlage meterhoch einstellen, bis nichts mehr schnarrt... (leicht übertrieben)

Die Leute im Soundland sind nett und (zumindest zum Teil) auch einigermaßen kompetent. Wo im Schwabenländle wohnst du denn?

Japp, stimmt - natürlich meine ich cm nicht mm :screwy: Entschuldigt bitte. Die Halswölbung habe ich - sofern ich das nach eigenem Ermessen und meinem sehr geringen Erfahrungsschatz das sagen kann - einigermaßen richtig eingestellt. Wenn ich beim G&L und beim Ebaybass jeweils den ersten und letzten Bund drücke, ist ungefähr noch 1 Millimeter Luft in der Mitte. Sprich: Beide Bässe solten eine leicht konkave Halskrümmung haben. Beim Akustikbass etwas weniger (die Saiten liegen aber gerade noch nicht auf, wenn ich den ersten und 24. Bund drücke), jedoch beschwert der sich beim Halspannstab stellen sehr...

Wohnen tue ich in der Nähe von Nürtingen (zwischen Stgtt und Metzingen grob)

Hi,
Spannstab: Du legst dir den Bass auf den Oberschenkel (Spielhaltung), drückst mit dem kleinen Finger der rechten Hand die E-Saite am letzten Bund herunter, mit einem beliebigen Finger der linken Hand die selbe Saite am ersten Bund.
Jetzt streckst du die rechte so weit es geht und testest mit dem Daumen locker die Entfernung von der Saite zum Griffbrett ungefähr in der Mitte des selben.
Für den beherzteren Zugriff darf der Abstand in der Mitte des Griffbrettes (so c.a. 8ter Bd.) locker einen Millimeter betragen...gerne mehr.
Das stellst du mit Hilfe des Spannstabes erst einmal ein. Wenn dein Hals zu gerade ist (wovon ich ausgehe) dann gibst du der Schraube zunächst eine viertel Drehung gegen den Uhrzeigersinn...dann fünf Minuten warten, stimmen und das Ganze, wenn nötig, von vorne.

Das lockert den Spannstab und bringt ihn in eine konkavere Form.

Den Rest regelst du am Steg.

Gruß, P.

Ah ok, ich dachte ein Millimeter ist schon das Maximum. Ja, ich habe einen etwas beherzteren Anschlag. Dann werde ich das mal testen. Und der G&L schnarrt übrigens sowohl in der E, als auch in der D# Stimmung (habe glaub vergessen die Frage zu beantworten)

Edit: Ich nehme mal an gegen den Uhrzeigersinn, wenn der ich an der Kopfplatte verstelle und vom Hals aus drauf schaue? Also nicht von Richtung der Kopfplatte aus gesehen?

PS: Vielen Dank bereits für die schnellen Antworten :)
 
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Du hattest noch nach strammeren Saiten gefragt.

Ja, das bringt was, da die Saite bei gleicher Stärke des Anschlages nicht so weit auslenkt.

Tipp: DR's mit Hexacore (die LoRider Stainless Steel in meinem Fall). Der dickere Kern sorgt für eine höhere Saitenspannung...nach so langer Zeit solltest du mal mit dem Gedanken spielen.

Sind zwar etwas teuerer, aber sie halten lange, klingen geil und spielen sich super.
 
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Du hattest noch nach strammeren Saiten gefragt.

Ja, das bringt was, da die Saite bei gleicher Stärke des Anschlages nicht so weit auslenkt.

Tipp: DR's mit Hexacore (die LoRider Stainless Steel in meinem Fall). Der dickere Kern sorgt für eine höhere Saitenspannung...nach so langer Zeit solltest du mal mit dem Gedanken spielen.

Sind zwar etwas teuerer, aber sie halten lange, klingen geil und spielen sich super.

So, hab jetzt den Halsspannstab insgesamt dann um ein bisschen mehr als eine halbe Umdrehung gedreht. Jetzt habe ich einen wahnsinnigen Saitenabstand von 0,75cm am 12. Bund und ca 0,2cm beim 8., wenn ich den 1. und letzten Bund drücke. Jetzt sollte es doch nichtmehr schnarren oder?! Aber das tut es doch immerwieder - im Prinzip übers ganze Griffbrett, bei sehr starkem Anschlag, vereinzelt aber auch bei normalem Spiel. Wenn ich jetzt noch die Bridge hochdrehe dann wird der Bass ja noch unspielbarer. Wahrscheinlich werde ichs morgen wieder zurückstellen und dann doch mal zum Soundland oder Günter Eyb tragen. Irgendetwas mache ich ja wohl falsch, das kann ja nicht sein, so wies jetzt ist. Habe gleich noch neue GHL Bass Boomers aufgezogen, die klingen aber nicht so besonders (ok sind ja auch noch nicht eingespielt), aber immerhin sind sie wohl etwas zugstärker.
Habt ihr noch Tipps? Oder was könnte ich falsch gemacht haben!?

Edit: Vollkommen Mist bau ich doch nicht, mein A-Bass schnarrt jetzt deutlich weniger, dank gekrümmteren Hals, bei fast gleichem Saitenabstand. Seltsam, warum sich da im vgl zum G&L die Saitenlage beim 12. Bund kaum verändert
 
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Jetzt fällt mich nichts mehr ein...ausser vielleicht, dass A. der Hals des G&L Schrott ist, oder B. dein Anschlag bei E-Instrumenten deutlich steiler ist, als bei A-Instrumenten.

Zwei Millimeter Abstand am achten Bund sollten reichen...ausser bei Entwistle...und der ist tot.

Es grüsst ein ahnungsloser P.
 
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Auch wenn es jetzt kontraproduktiv klingen mag...
Aber in der Zeit, die Du jetzt schon in das Einstellen investiert hast, wärst Du schon 2 Mal beim Fachmann gewesen.
Pack die Teile ein und lass Dir dort helfen.
Frage doch einfach, ob Du zuschauen kannst. Mit dem Gelernten geht es dann auch das nächste Mal alleine.
Ansonsten ist eine Ferndiagnose, zumindest wenn die üblichen Verdächtigen offensichtlich ausscheiden, echt schwer.

Gruß vom Matthias
 
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Auch wenn es jetzt kontraproduktiv klingen mag...
Aber in der Zeit, die Du jetzt schon in das Einstellen investiert hast, wärst Du schon 2 Mal beim Fachmann gewesen.

Sehe ich anders. Ein Hals ist ein Ast mit einer Stange darin...mehr nicht. Auszuprobiernen und zu lernen, ist oft nachhaltiger, als sich bei jeder Hürde gleich Hilfe zu holen.
Kann er immer noch, wenn's nicht weiter geht.
Wenn die Brüder grad' Zeit haben, kann er vielleicht wirklich zuschauen...an sonsten gibt er das Teil ab, wartet eine Woche, macht die Patte auf und fertig. Und ob der Hals dann subjektiv besser ist, ist dann längst noch nicht klar.

Edit:

Give an answer, someone might learn one thing.
Show how to find an answer, and one has all of the knowledge one will ever need.
Ich weiß leider nicht, von wem das ist - hat ein Kollege eines anderen Forums in der Signatur stehen...aber es trifft's ganz gut.
 
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Hast Du prinzipiell absolut Recht. Bin auch ein Freund des "Do it yourself".
Aber manchmal erreicht man den Punkt, an dem man von alleine nicht weiter kommt...

Jetzt fällt mich nichts mehr ein...ausser vielleicht, dass A. der Hals des G&L Schrott ist, oder B. dein Anschlag bei E-Instrumenten deutlich steiler ist, als bei A-Instrumenten.

Zwei Millimeter Abstand am achten Bund sollten reichen...ausser bei Entwistle...und der ist tot.

Es grüsst ein ahnungsloser P.

Dann wird es langsam zum Fischen im Dunkeln und die Zeit kommt, einfach mal sein Scheitern ein zu gestehen.....
Zumal hier niemand in der Form helfen kann, dass man z.B. Saitenlage etc. fernmündlich nicht wirklich beantworten/beurteilen kann.
Offensichtlich hat Oromis ja schon ne ganze Menge ausprobiert. Wenn das alles nicht funzt, hat er entweder was falsch gemacht, oder es ist irgendwas anderes, oder oder oder...
Ein Instrument ist auch nur begrenzt gegen Schraubereien und mechanische Beanspruchungen immun.
Normalerweise findet man doch nen eher kleinen Schrauber oder Bauer und da kann man dann nen Termin ausmachen und beim Zuschauen lernen.
Mal freundlich beim Musikladen Deiner Wahl fragen? Hat noch nie geschadet.
Oder einfach mal nen freundlichen Kollegen aus der Nachbarschaft anhauen, der sich damit besser auskennt.
Wichtig ist doch, zu verstehen, was gemacht wird um welches Resultat zu erzielen. Wenn mir das jemand erklärt, um so besser!
Nachhaltigkeit hat doch nichts damit zu tun, es selber heraus zu finden. Es hat was damit zu tun, Handeln und Resultat zu VERSTEHEN ;)
 
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Aber in der Zeit, die Du jetzt schon in das Einstellen investiert hast, wärst Du schon 2 Mal beim Fachmann gewesen.

Das war der Satz, an dem ich mich gerieben habe. Klingt ein wenig wie "lass die Finger davon...dafür gibt's Fachleute."

Aber manchmal erreicht man den Punkt, an dem man von alleine nicht weiter kommt...

Da sind wir ja auf einem Nenner...:)
 
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Ach so. Nee, war nicht SO gemeint.
Meinte damit nur, dass er vielleicht so nicht weiter kommt und versuchen könnte auf diesem Weg Hilfe zu bekommen. Also den nötigen Input.
Nicht einfach nur abgeben und gut ist.

Love, Bass, Unity :)
 
Oromis
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Hallo ihr beiden, jap ich muss euch recht geben. Mit dem G&L schaue ich doch mal beim Fachmann vorbei. Das was ihr schreibt, steht ja auch auf der Justchordsseite - dass man manchmal einfach nicht weiterkommt, weil etwas am Instrument ist oder man selbst einen Fehler macht. Der G&L Hals sieht mir eigentlich ziemlich gut aus, also ich erkenne mit dem bloßen Auge und mit einem relativ langen Lineal, das ich mal auf den Hals gestellt habe, keine Torision (das ist doch ein Entwistle, oder?). Habe heute den Halsstab wieder etwas gespannt (-> Hals gerader gemacht) und seltsamerweise ist das Schnarren besser geworden :confused: Zwar nicht ganz weg, aber auch nicht so extrem wie es war (mit alten Saiten und ungefähr der gleichen Halsskrümmung und mit neuen Saiten und einer stärkeren Halskrümmung). Ich vermute mal aber, dass ich einfach nicht das richtige Zusammenspiel zwischen Bridgehöhe und Halskrümmung finde.

Bevor ich noch wirklcih was kaputtschraube, trag ich den doch mal zu nem Experten. Ich danke euch sehr für die Tipps!

Leider bin ich grad sehr gebeutelt mit einer Erkältung, deshalb wird der Bass wohl erst nächste Woche kuriert - wenn ich dann auch kuriert bin :)
 
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Ein Entwhistle ist ein Bassmann...ein guter Bassmann...ein toter Bassmann.

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Der Mann hatte einen ziemlich humorlosen Anschlag...daher meine Bemerkung...:)
 
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Das Thema Halskrümmung und Saitenreiter ist ja nun durch. Ich denke da weiß Oromis was er tut und es tritt keine merkliche Besserung ein.

Was noch nicht angesprochen wurde sind die Bundstäbchen. Wenn diese schlecht oder nicht abgerichtet wurden, kann man am Hals und der Brücke einstellen was man will, es wird nicht sauber klingen.

Nachprüfen lässt sich das durch eine Sichtprüfung mit einem Stahllineal.
Die Saiten kommen runter, der Hlas wird kerzengerade eingestellt. Dann wird ein Stahllineal der Lange nach über auf die Bundstäbchen gelegt, sodass die Linealkante mehrere Bundstäbchen gleichzeitig berührt.
Das ganze wird gegen eine Lichtquelle gehalten und man schaut nach, ob irgendwo zwischen Lineal und Bundstächen Licht durchfällt. Ist das der Fall, ist dieses Bundstäbchen zu niedrig, folglichg müssten alle anderen Bundstächen auf das Niveau des niedrigsten heruntergefeilt werden. Ist ein Bundstäbchen zu hoch, macht sich das entweder durch ein Wippen des Lineals bemerkbar, oder es bildet sich ein Lichtspalt an mehreren Stellen gleichzeitig.

Das Abrichten selbst ist ein Fall für den Fachmann, oder man traut sich das selbst zu und ist auch bereit mindestens 50 Euro für das entsprechende Werkzeug zu berappen. Ich würde den Fachmann empfehlen...;)
 
Oromis
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Ok, das mit den Bundstäbchen wird sich ja dann zeigen. Aber das wäre schon sehr witzig, wenn der teuerste Bass, die am schlechtesten abgerichteten Bundstäbchen hätte. Theoretisch hätte ich sogar ein Stahllineal da, aber den Hals gerade einstellen und alle Saiten zu entfernen, das ist mir zu stressig und dafür ist mir der Bass zu schade (also für die Extrapfriemelei).

Zu Entwistle: Oh, das ist mir peinlich. Vorallem, da man als Bassist den Mann kennen sollte. Naja ich kannte nur den Namen nicht. Aber Torsion ist ja schon englisch, also blöde Annahme von mir :redface: :D
 
bassick
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...oder man traut sich das selbst zu und ist auch bereit mindestens 50 Euro für das entsprechende Werkzeug zu berappen. Ich würde den Fachmann empfehlen...;)

Ich auch, denn so eine Bundfeile ist, wenn diese noch neu ist, eine Waffe. Erstmal auf einer Holzlatte etwas "abstumpfen", dann kanns erst ans Abrichten gehen - und zwar ohne Druck auszuüben, das Eigengewicht der Feile reicht aus.
Ich hatte mir für das "erste Mal" einen Bass besorgt, der ohnehin fretless werden sollte. Das Ergebnis war wirklich gut, der Bass hat immer noch seine Bünde...
Bein zweiten Mal war ich mir meiner Sache sicher und habe prompt Druck ausgeübt auf die Feile - da ging richtig was runter, war aber noch zu retten: Lektion gelernt.

Mittlerweile mache ich alle Reparaturen selbst. Wenn es um Neuland geht, ist so ein Billigbass für 50€ von xBay das richtige Studienobjekt. Niemals sofort an den Vintagefender rangehen ohne Crashtestdummy.

Daher wie Dude schon sagte: bei Angst, Bedenken oder Neigung zu Heulkrämpfen Finger weg von den Bünden.
 

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