Saitenhöhe trotz Schnarren noch tiefer möglich?

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FixHD
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Hey Leute,

ich bin seit August letzten Jahres glücklicher Besitzer eines Fender Marcus Miller Jazz Bass geworden. Hatte den schon lange im Auge und wollte den dementsprechend schon lange haben, weswegen ich umso begeisterter davon bin, je länger ich den hab. :D

Da ich natürlich auch auf dem Bass slappe (wer hätte es gedacht :moose_head:) hatte ich mich schon vor etwas längerem ans Einstellen der Saitenhöhe etc. gemacht. Allerdings bin ich dabei nie ganz zufrieden gewesen, wie es im Moment noch ist... Grund dafür ist: Ich würde gerne die Saitenlage so gering wie möglich ansetzen - habe die meiner Meinung nach zwar schon relativ niedrig, aber hätte gerne noch ein Stück mehr, was allerdings aufgrund des größer werdenden Schnarrens der tiefen Saiten (v.a. die E-Saite) verhindert wird... :(

Deswegen meine Frage: Ist es möglich, die Saitenlage noch niedriger zu setzen, ohne dass das Schnarren noch größer wird?
So wie es im Moment ist, tritt es nicht so oft auf und ist für mich noch in Ordnung. Ich war bereits beim Gitarrenshop meines Vertrauens und hatte diesbezüglich nachgefragt, ob es evtl. an der Halskrümmung liegt, aber die sei in Ordnung.

Danke schonmal im Voraus auf Antworten und mögliche Hilfestellungen! :hail:

LG und Rock On! :rock:
 
Tracii
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Aloha,

je tiefer die Saitenlage, desto höher die Schnarranfälligkeit. Einen Tod musst du sterben. ;)

Du kannst Halskrümmung und Brückenhöhe optimieren (und am Sattel feilen, wenn du dir das zutraust), aber irgendwohin muss die Saite ja schwingen.
 
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Saiten mit höherer Spannung könnten vielleicht noch was helfen. Wie tief bist du denn aktuell?
 
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je tiefer die Saitenlage, desto höher die Schnarranfälligkeit. Einen Tod musst du sterben. ;)
Das dachte ich mir.. :(
Halskrümmung und Brückenhöhe optimieren (und am Sattel feilen, wenn du dir das zutraust)
Halskrümmung und Brückenhöhe sind meiner Meinung nach schon insoweit eingestellt, dass es an der Grenze ist zwischen niedrig und "noch ertragbares Schnarren", am Sattel feilen traue ich mir ehrlich gesagt nicht zu, will meinen guten Bass nicht kaputt machen :engel:

Saiten mit höherer Spannung könnten vielleicht noch was helfen. Wie tief bist du denn aktuell?
Also aktuell hab ich die "Ernie Ball Hybrid Slinky" Saiten drauf (0.45-1.05) und bin von der Höhe her (12. Bund, ohne 1. Bund gedrückt) bei ca. 2,5mm.
Bezüglich der angedachten Höhe ging es bei mir in Richtung Flea.. bei einem Rig Rundown der RHCP hatte sein Tech behauptet, die Saitenhöhe wäre (bei dem neuen Active Jazz Bass) von 4/64tel bis 3/64tel Inch (also ca. 1,58mm bis ca. 1,19mm) - und das hatte ich ebenfalls versucht, aber das Schnarren hat es mir leider nicht möglich gemacht...
Der Tech hatte behauptet, es würde an dem "graphite reinforcement" liegen, weswegen er die Höhe so extrem niedrig setzen kann. Blöde Frage, aber bei dem MM Jazz Bass ist das nicht zufällig auch, oder? (hab mich so tief in die Materie bei meinem Bass nicht reingelesen :engel:)
 
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Wo schnarrt es denn ? Überalll geleich?
Graphit im Hals bringt dir in diesem Fall nichts und hat wahrscheinlich auf kein Einfluss auf das Schnarren.
Perfekt abgerichtete Bündel wohl eher, was man bei einem Bass für Flea annehmen darf. Jetzt aber nicht gleich losrennen und den Bass abrichten lassen.
Erste Regel, falles es schnarrt, "Ruhe bewahren".
 
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Die zusätzliche Verstärkung eines Halses mit Graphit macht den Hals steifer. Genauso wie mehrstreifige Hälse usw...
Ist der Hals härter, schwingt/verformt sich der Hals weniger beim spielen. Das verhindert theoretisch, dass Saiten und Hals "gegensätzlich" schwingen, was dann zu mehr Schnarren führt. Andersrum geht dann allerdings weniger Energie in den Hals, sondern bleibt in den Saiten... somit könnten die auch wieder weiter schwingen...
Alles schon recht theoretisches Niveau. Vermutlich mehr messbar als spürbar, wenn überhaupt.

...(12. Bund, ohne 1. Bund gedrückt) bei ca. 2,5mm.
Drück mal lieber im ersten Bund runter beim messen. So nimmst du die Sattelhöhe aus der Gleichung!
 
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Wo schnarrt es denn ? Überalll geleich?
Also grundsätzlich kann es (je nachdem wie fest ich die Saiten logischerweise anschlage) überall ein bisschen schnarren, bevorzugt aber bei der E- bzw. A-Saite im Bereich 4.-8./9. Bund.
... was man bei einem Bass für Flea annehmen darf.
Gut, davon gehe ich mal aus, dass seine Bässe eine dementsprechendere andere bzw. "höhere" Qualität haben, als diejenigen welche für die Masse hergestellt werden :D

Die zusätzliche Verstärkung eines Halses mit Graphit macht den Hals steifer. Genauso wie mehrstreifige Hälse usw...
Ist der Hals härter, schwingt/verformt sich der Hals weniger beim spielen. Das verhindert theoretisch, dass Saiten und Hals "gegensätzlich" schwingen, was dann zu mehr Schnarren führt. Andersrum geht dann allerdings weniger Energie in den Hals, sondern bleibt in den Saiten... somit könnten die auch wieder weiter schwingen...
Danke für die Info! :great: Jetzt kann ich auch das zumindest nachvollziehen, wieso manche das eine haben und andere nicht.
Drück mal lieber im ersten Bund runter beim messen.
Mit gedrücktem ersten Bund verringert sich die Höhe auf knapp über 2mm.
 
vossy
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Vielleicht musst Du Dich mal mit anderen Saiten ausprobieren. Wenn Du z.B. dünnere Saiten her nimmst, oder welche aus anderem Material, oder mit einem anderen Aufbau, sollte sich da auch am Schwingungsverhalten was ändern. Das kann natürlich auch von Hersteller zu Hersteller noch abweichen. Erfahrungswerte kann ich Dir diesbezüglich leider keine mitgeben, da heißt es dann ausprobieren. Geringere Schwingung heißt dann wahrscheinlich auch geringeren Output, aber das kann man ja am Amp nachregeln.
 
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Vielleicht musst Du Dich mal mit anderen Saiten ausprobieren. Wenn Du z.B. dünnere Saiten her nimmst, oder welche aus anderem Material, oder mit einem anderen Aufbau, sollte sich da auch am Schwingungsverhalten was ändern. Das kann natürlich auch von Hersteller zu Hersteller noch abweichen. Erfahrungswerte kann ich Dir diesbezüglich leider keine mitgeben, da heißt es dann ausprobieren. Geringere Schwingung heißt dann wahrscheinlich auch geringeren Output, aber das kann man ja am Amp nachregeln.
Also bezüglich Hersteller muss ich sagen, dass ich mich bisher mit den Saiten von Ernie Ball am wohlsten fühle und damit auch die besten Erfahrungen gemacht habe. Ich habe hier mal bezüglich dünneren Saiten geschaut und konnte 2 Sets finden:
https://www.ernieball.com/guitar-st...-wound-electric-bass-strings/4-strings#P02835
(Ausgewogener Klang und wahrscheinlich gut für alle Spielarten, das sind im Prinzip diejenigen, die ich zur Zeit drauf habe - nur dünner)
https://www.ernieball.com/guitar-strings/bass-strings/slinky-cobalt-electric-bass-strings#P02735
(Mehr Bässe und Höhen, wahrscheinlich gut für Slap, aber interessant wäre es zu wissen, wie es mit anderen Techniken klingt)

Jetzt wäre meine Frage: Ist es mit dünneren Saiten wirklich möglich, die Saitenhöhe tiefer ansetzen zu können? Wenn ja, muss ich dann am Sattel noch was ändern, da der ja eigentlich für dickere Saiten ausgelegt ist (also die Kerben), oder ist der Unterschied da noch im vertretbaren Rahmen, dass ich da keine Bedenken haben müsste?
 
Alex_S.
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Bezüglich der angedachten Höhe ging es bei mir in Richtung Flea.. bei einem Rig Rundown der RHCP hatte sein Tech behauptet, die Saitenhöhe wäre (bei dem neuen Active Jazz Bass) von 4/64tel bis 3/64tel Inch (also ca. 1,58mm bis ca. 1,19mm) - und das hatte ich ebenfalls versucht, aber das Schnarren hat es mir leider nicht möglich gemacht...
Der Tech hatte behauptet, es würde an dem "graphite reinforcement" liegen, weswegen er die Höhe so extrem niedrig setzen kann. Blöde Frage, aber bei dem MM Jazz Bass ist das nicht zufällig auch, oder? (hab mich so tief in die Materie bei meinem Bass nicht reingelesen :engel:)

So wie ich das höre kümmert sich Flea nicht besonders um Schnarren. Hier:
schnarrt es schon ziemlich, besonders gut zu hören, wenn er langsam lang angehaltene Töne spielt (z.B: 37:50)
Es kommt im Übrigen auf die Spielweise an.
Wenn Du die Saiten nur streichelst, wie es einige tun, kannst Du die Saitenlage schon viel tiefer stellen als wenn du richtig kräftig zupfst oder slappst, ohne, dass es schnarrt
Außerdem kommt es auch die Zupfrichtung an. Wenn Du parallel zum Grifbrett zupfst, schnarrt es weniger als rechtwinklig zum Grifbrett, z.B. bei Slappen.
Position der schlagenenden und zuppenden Finger ist ebenfalls unterschiedlich. Je näher du am Griffbrett zupfst desto mehr Schnarren.
Marcus Miller und Larry Graham haben angeblich eine recht hohe Saitenlage.
Es gibt also keine Pauschallösung.
Fakt ist, je näher die Saiten am Griffbrett, desto höher die Gefahr, dass es schnarrt.
 
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Jetzt wäre meine Frage: Ist es mit dünneren Saiten wirklich möglich, die Saitenhöhe tiefer ansetzen zu können?
Ich denke, dass man das so nicht sagen kann.
Grundsätzlich bringt mehr Saitenzug natürlich ein geringeres Schwingverhalten mit sich, und damit auch weniger Nebengeräusche. Das hängt aber nicht nur an der Saitenstärke, sondern auch an anderen Faktoren wie Material, Dicke des Saitenkerns etc. Du müsstest also nach Saitensätzen schauen, die explizit hohen Saitenzug haben. Den Sattel müsstest du nicht zwingend tauschen - problematischer sind ja eher zu dicke Saiten, die dann "auf den Kerben drauf liegen" - aber konsequent im Sinne einer Reduzierung des Schwingeverhaltens wäre natürlich ein angepasster Sattel schon.

Ob dir das allerdings Veränderungen in einem relevanten Bereich bringt, kann ich überhaupt nicht sagen. Aber vielleicht kann es ja ein Puzzle-Teil mehr im Gesamtkonzept sein.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Geringere Schwingung heißt dann wahrscheinlich auch geringeren Output, aber das kann man ja am Amp nachregeln.
Das würde ich gar nicht mal sagen. Geringere Schwingung heißt ja erstmal nur kürzerer Sustain, was dir beim Slappen sogar entgegen kommen könnte. Was den (Anschlags-)Output angeht, solltest du bei einer knallig geslappten Saite eher keine Probleme haben, denk ich.
 
sKu
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...Geringere Schwingung heißt ja erstmal nur kürzerer Sustain...
Nicht ganz. Geringere Schwingung bedeutet erstmal nur, dass weniger Energie im System ist. Es sagt nichts darüber aus, wie schnell diese Energie wieder verloren geht. Dauert dies lange, hat das Instrument "gutes Sustain"...

Bei vielen Shortscales kann man das grob nachvollziehen: Die Saiten schwingen oft weit aus (kurze Mensur...), aber für Sustain sind die Kisten nicht bekannt ;)
 
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Aber ist es nicht so, dass auf dem gleichen Instrument die weniger stark schwingende Saite ihre (geringere) Energie schneller komplett abgegeben hat als die stärker schwingende Saite ihre (höhere) Energie - eben, weil weniger davon da ist...?
 
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Dünnere Saiten gleichen Typs haben bei der selben Stimmung einen geringeren Zug, nicht einen höheren.

Grüße, Pat
 
vossy
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Aber ist es nicht so, dass auf dem gleichen Instrument die weniger stark schwingende Saite ihre (geringere) Energie schneller komplett abgegeben hat als die stärker schwingende Saite ihre (höhere) Energie - eben, weil weniger davon da ist...?
Wenn Du die selbe Saite auf der selben Gitarre unterschiedlich doll anschlägst, dann sollte sie theoretisch umso länger schwingen, desto stärker Du sie anschlägst. Hast Du jedoch unterschiedliche Saitentypen (andere Materialien, Dicken, Aufbauten) ist davon auszugehen, dass sich auch das Schwingungsverhalten ändert. Bei gleichartigen Saiten sollte man theoretisch das an Abstand gewinnen, was man beim Radius spart.

Dünnere Saiten gleichen Typs haben bei der selben Stimmung einen geringeren Zug, nicht einen höheren.
Richtig. Die schwingende Masse ist entscheidend. Bei gleichem Material heißt es also: Je dicker die Saite, desto niedriger die Frequenz (also auch der Ton). Dem entsprechend müssen schwerere (dickere) Saiten stärker gespannt werden, um die selbe Frequenz zu erreichen.

Verwendet man dann Material mit einer höheren Dichte (Nickel 8,9 g/cm³ im Gegensatz zu Edelstahl ca 8 g/cm³ (je nach Typ)) erhält man bei gleicher Masse und dem entsprechend gleich stark gespannten Saiten einen geringeren Durchmesser und nochmal mehr Platz.

Wenn man dann noch Flatwound nutzt, sollte sich der Durchmesser nochmal verringern lassen (Bei gleicher Fläche ist die Höhe eines Kreises geringer, als die eines Quadrates).

Soweit die Theorie. Ich hoffe ich hab da jetzt nichts durcheinander gebracht. Ob das praktisch nachher wirklich einen spürbaren bzw. hörbaren Unterschied macht, kann ich leider nicht sagen.

Und sorry, dass ich so weit ausgeholt habe :weird:
 
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Wenn Du die selbe Saite auf der selben Gitarre unterschiedlich doll anschlägst, dann sollte sie theoretisch umso länger schwingen, desto stärker Du sie anschlägst.
Meine Rede. Ich versteh grad die Schleife hier nicht.

Und dass Saitenspannung nicht (nur) von der Saitendicke, sondern von verschiedenen Faktoren abhängt, hatte ich ja in Post #11 schon geschrieben. :gruebel:
 
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Jost Halenta
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Ich vermute eher, daß einfach die Bünde nicht optimal abgerichtet sind. Bisher war das auf allen meinen Bässen und Gitarren, die eine zu hohe Saitenlage hatten jedenfalls der Fall. Ich habe dann vorsichtige die einzelnen Bünde (es waren meist nur ein oder zwei) etwas runter geschliffen und dann konnte ich die Saitenlage niedriger einstellen. Aber wie die Kollegen schon schrieben, Ferndiagnose ist nicht möglich, da kann man nur Vermutungen aussprechen.
 
hatschipu
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Bei vielen Shortscales kann man das grob nachvollziehen: Die Saiten schwingen oft weit aus (kurze Mensur...), aber für Sustain sind die Kisten nicht bekannt ;)
Sorry, das ist Quatsch. Meine Corvette hat Sustain ohne Ende. Meine anderen Shortys sind auch nicht schlecht. Und zuviel Sustain muss weggedämpft werden. ;)

Dünnere Saiten gleichen Typs haben bei der selben Stimmung einen geringeren Zug, nicht einen höheren.

Grüße, Pat
So ist es.

Hey, 2 mm Saitenabstand, über was beschwerst du dich? Das ist so niedrig, natürlich schnarrt das wenn du reinlangst. Härtere Saiten sind keine Lösung wenn du slappen willst. Ich würde dünnere Saiten nehmen und die Saitenlage hoch setzen, zum slappen ist das die bessere Variante.
 
acidjazzer
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Wozu so tief?

Gerade beim Slappen ist eine geringe Saitenhöhe von Nachteil, da die Saite ja ausschwingen muss.
Bei geringer Saitenhöhe ist der Weg dann auch gleich wieder vorbei und was übrig bleibt ist ein dünner Sound...

Beim Plek und Pizzicatop wird die Saite parallel zu den Bünden angeschlagen und schwingt also seitlich.
Da ist tiefe Saitenlage vielleicht anggenehmer beim Spielen.
Beim klassischen Daumenslap/Fingerpoppen schwingt die Saite im rechtem Winkel zu den Bünden.

habe die meiner Meinung nach zwar schon relativ niedrig, aber hätte gerne noch ein Stück mehr, was allerdings aufgrund des größer werdenden Schnarrens der tiefen Saiten (v.a. die E-Saite) verhindert wird... :(

Wenn die Saiten deinem Empfinden nach schon tief liegen, wozu noch tiefer?
 

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