Joe Barden HB Two/Tone - Erfahrungen?

von Mr.Blue, 30.01.16.

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  1. Mr.Blue

    Mr.Blue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.16   #1
    Hallo zusammen,

    ich bin beim Stöbern auf die Joe Barden HB Two/Tone - Pickups gestoßen:
    [​IMG]


    [​IMG]


    Das Konzept klingt interessant, wenn hier tatsächlich sowohl gute Humbucker als auch Single Coil Sounds verfügbar wären. Ein gesplitterter HB lässt sich zwar (z.B. mit den Widerstands/Kondensator-Beschaltungen vom Onkel) in Richtung SC optimieren, bleibt aber immer ein Kompromiss...

    Hat jemand Erfahrungen mit diesen Pickups?

    Ich würde sie in eine Gitarre mit Mahagoni-Hals (mit Palisander-Griffbrett) und -Korpus (mit Ahorndecke) "implantieren".
    Gespielt werden soll Folk/Jazz/Blues/Classic Rock, die harten Gangarten sind nicht gefordert.
    Gesucht ist der Sound eines (heißen) PAFs bzw. (heißer) Vintage Single Coils.

    Alternativ hätte ich splittbare Bare Knuckle Abraxas Pickups im Auge...

    Wäre nett, wenn sich (un)zufriedene User der JBE HB Two/Tones hier "outen" könnten!
    Ich bin gespannt...

    Grüße,

    HansJo
     
  2. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.16   #2
    Ich kenne die two/Tones nicht, hab aber eine Weile eine geliehene Tele
    mit normalen Joe Barden PUs gehabt. Ergebniss ist das ich geheilt bin.
    Klar sind das gut gemachte PUs, aber das gesamte Klangbild hat mir nicht zugesagt.
    Kllingt irgentwie heißer, moderner und ist brummfrei,aber ohne das gewisse Etwas.
    Da werden so bestimmte Hochmitten betont und alles klang MIR zu steril
    und so nicht crunch Sound tauglich.

    Mein Rat deshalb unbedingt die JB testen bzw mit Rückgaberecht kaufen !!
     
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  3. Mr.Blue

    Mr.Blue Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.16   #3
    @Dr Dulle: vielen Dank für die Rückmeldung!

    Habe selbst noch ein bisschen recherchiert, die Ergebnisse decken sich mit Deiner Einschätzung.

    Da ich weder nach einem modernen, noch nach einem allzu HiFi-artigen Sound suche, sind die JBEs wohl eher nichts für meine Anwendung.

    Also bleiben entweder die jetzigen Pickups (die mitsamt ihrer Beschaltung vom Hersteller und Signature-Artisten über Jahre perfektioniert wurden und dennoch nicht überall auf Gegenliebe stoßen), oder aber ich werde bei Bare Knuckle schwach. Dazu kommt dann noch ein Schwung Caps und Widerstände zum probieren...
     
  4. zwiefldraader

    zwiefldraader Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.16   #4
    Hey @HansJo

    kuck Dich doch mal bei Rautia aus Finland um. Vielleicht geht der Toast-o-Caster oder der Bar-o-Caster in die Richtung, die Du suchst.
    Der Letztere würde mich auch sehr interessieren.
    Ich kenne zwar diese spezifischen PUs nicht aus eigener Erfahrung, habe aber einen seiner Charlie Christians, über den Du bei dem Link etwas über Service und Qualität lesen kannst.
    Sehr empfehlenswert mit dem Mann zumindest mal Kontakt aufzunehmen. Und am Ende landest Du auch noch günstiger in der Anschaffung als bei JBE...
    Customizing macht Veijo auch, wenn man ihn fragt. Zumindest denke ich das.

    liebe Grüße
    s´Zwieberl
     
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  5. Mr.Blue

    Mr.Blue Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.16   #5
    Moin @zwiefldraader,

    Vielen Dank für den Link, werde mich mal auf der Website umsehen. Scheinbar gibt es in Ol'Europe mittlerweile fast soviele (und genauso gute) Pickup-Wickler wie in der neuen Welt.

    Im Moment sieht es aber stark nach einem Set Abraxas aus dem schönen Cornwall aus (da würde ich auch gerne leben & arbeiten...).
    Mit den Single Coils aus dem Hause Bare Knuckle habe ich schon gute Erfahrungen gemacht, da können die Humbucker so verkehrt nicht sein.
    Dazu noch ein Schwung Caps und Widerstände, und es kann losgehen mit der Suche nach dem Single-Coil-mäßigsten Sound aus einem gesplitteten Humbucker. @DerOnkel sei Dank...

    Mir ist beim betroffenen Instrument primär ein amtlicher Humbucker-Sound wichtig. Die Split-Sounds sollen allerdings möglichst die Vielsseitigkeit der Gitarre (wie sie an Werk kam) erhalten. Letztere waren nämlich überzeugender als die insbesondere clean manchmal etwas anstrengenden Humbucker-Sounds.

    Ich werde bei Gelegenheit berichten...

    Viele Grüße,

    HansJo
     
  6. Stratz

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    Erstellt: 05.02.16   #6
    Mit den Bareknuckles machst du auch nichts falsch (eigenen Geschmack natürlich nicht berücksichtigt). Die Abraxas sind heißere Versionen der Mules.

    Ich habe einen Mule in der Halsposition meiner Les Paul und bin sehr zufrieden. Splittbar ist er nicht, aber er hat schon eine leichte Singlecoilnote, weil er ziemlich klar klingt.
     
  7. Mr.Blue

    Mr.Blue Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.16   #7
    Ich hatte mich von den Jungs in Falmouth beraten lassen: für Sounds von Knopfler (wenn nicht mit Strat) über Santana (nomen est omen) bis Gary Moore und ein bisschen Led Zep bei gleichzeitig guten Split-Sounds wurde mir der Abraxas wärmstens ans Herz gelegt.
    Schön flexibel, immer Vintage-y, gut splittbar und in den Höhen nicht zu schneidend bei gleichzeitig definiertem und warmem Bass.

    Ich bin gespannt, ob die Biester meine DGT noch weiter "verschönern" und ihr die bisweilen schrillen Höhen abgewöhnen.
    Mit den geplanten unabhängigen Coil-Splits und einem zusätzlichen Phase-Switch für den Steg-HB sollte sie auf jeden Fall noch flexibler werden...
     
  8. zwiefldraader

    zwiefldraader Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.16   #8
    Hi @HansJo

    ich bin neulich über ein Wiring gestolpert, das sich leider noch nicht selbst ausprobiert habe.
    Eine Möglichkeit wäre dafür ein Doppelstockpoti statt Push/Pull oder das Umfunktionieren eines überflüssigen Potis (zB über Mastervolume oder sowas... na ja - egal).
    Jedenfalls muss man ja nicht unbedingt splitten. Es ist auch möglich eine der Humbuckerspulen über ein Poti schrittweise kurz zu schliessen. Statt Split also regelbar zwischen beiden Coils und nur einer Spule blendbar.
    Vielleicht kommst Du damit Deinem singlecoilischem Wunschsound näher als mit Split...?

    s´Zwieberl
     
  9. Mr.Blue

    Mr.Blue Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.16   #9
    Moin @zwiefldraader,

    klingt interessant, da müsste doch z.B. ein doppelstöckiges Poti, ggf. sogar mit zusätzlichem Cap und Widerstand beschaltet, gute Dienste als Blend-Regler leisten.

    Ich werde mal experimentieren, verfügbar wären 3 Potis, wobei mir die derzeit realisierte Schaltung mit 2 Volumes und einem Master Tone eigentlich ganz gut gefällt.

    Geplant derzeit sind 3 Push/Pulls, die beiden Volumes zum separaten Splitten, der Tone als Phase-Switch.

    Wenn das nicht passt, wird weiter experimentiert. Wobei ich es eigentlich eher möglichst einfach mag, allzu viele Möglichkeiten halten nur vom Spielen ab.
    Dennoch will man sich ja nicht einschränken :confused1:

    Grüße,

    HansJo
     
  10. zwiefldraader

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    Erstellt: 05.02.16   #10
    Hi @HansJo
    Ich hab mir meine 335er Kopie mit zwei seriell/parallel Schaltern in den Tones ausgerüstet. Das ergibt einen ähnlichen Klang wie Split und bleibt brummunterdrückend.
    Aber ehrlich gesagt, habe ich mich gewundert, wie wenig ich das tatsächlich nutze.
    Ebenso würde ich mich erst mal ehrlich fragen, wie häufig so ein Phaseswitch genutzt wird.
    Bei einer Gitarre mit zwei Humbuckern würde ich eher einen Switch einbauen, um jeweils eine der Spulen vom Draht zu nehmen. Damit könntest Du dann splitten und könntest in der Mittelposition einen im Weitesten Sinne eher strattigen Zwischenpositionssound hinkriegen. Wann spielt man denn tatsächlich aus der Phase?
    Die zweite Frage die ich mir persönlich stellen würde ist, wie oft ich tatsächlich den Steghumbucker als Singlecoil nutzen würde (ausser für die o.g. in-between-sounds). Auf ner Strat vielleicht, aber der ohnehin ausgedünnte Splitsound am Steg? Da hat man schnell nen Eierschneider ohne Fundament. Bereichtert das tatsächlich die Klangsprache, oder wäre etwas Anderes sinnvoller?
    Wie gesagt, ich würde wohl eher Doppelstockpotis nehmen und den jeweils unteren Ring zum Blenden der Coils nutzen. Da man da irgendwann seinen Sweetspot hat, von dem man nur noch bei Bedarf rauf und runter regelt, bleibt der wohl die meiste Zeit wenig bewegt.
    Ich nehme an, dass ich am Hals eine der Spulen weiter runter regeln würde, während ich die meiste Zeit am Steg humbuckernah in der Verteilung bliebe. Dann am Masterton mit P/P die Humbucker beide auf einmal voll splitten für die in-betweens und fertig ist die Laube.

    Damit hat man sechs Sounds auf Abruf und immer noch die Möglichekeit zum Finetuning...
    Das ist vermutlich schon mehr, als ich nutzen würde.
    but your mileage may vary...

    s´Zwieberl
     
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