Kadenz

von Pg, 14.02.06.

  1. Pg

    Pg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #1
    Hi
    ich weiss net genau, wo das thema genau gehört, aber es ist auf jedenfall theorie.
    kann mir jemand erklären, wozu die kadenz ist,was eine kadenz ist und wie man das anwenden kann... ich verstehe zurzeit bahnhof im unterricht und bin zurzeit der schlechteste, daher erhoffe ich mir, dass mir das jemand erklären kann.
    dafür wäre ich sehr dankbar!!
     
  2. raf

    raf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #2
  3. Pg

    Pg Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #3
    danke für die schnelle antwort! ich werde es mir anschauen und wenn ich fragen habe, dann frage ich euch nach!
     
  4. whir

    whir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #4
    Als Kadenz verstehe ich eine Harmoniefolge, die eine Tonart bestätigt oder zumindest impliziert, nicht allgemein jede beliebige Akkordfolge. Bitte korrigieren, wenn das falsch ist (ja, ich weiß, dass das obiger Seite widerspricht, aber damit hab ich kein Problem.)
     
  5. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 14.02.06   #5
    Ich mache es mal gründlich: kadenz kommt von cadere=fallen und ist der quintfall vor dem schlusston, stell dir einen sänger vor, der kurz vor schluss einen hohen ton aushält, um dann unter allgemeinem jubel zum schluss zu kommen. Harmonisch betrachtet ist das die folge V-I , d.h. dominante-tonika, auch authentischer schluss genannt. In der kirchenmusik gilt bis heute als besonders feierlich, mit IV-I zu schließen (mit dem berüchtigten organistenschnörkel), nennt man plagal (nicht ganz echt, ein plagiat ist kein authentisches original). Es bürgerte sich eine kombination ein, um die tonart eindeutig zu bestimmen, und so lautet die einfachste kadenz I - IV- (I) - V - I , und fast jedes stück der klassischen periode endet so, eine ouverture von Rossini wie eine sinfonie von Beethoven. Als das langweilig wurde, setzte man auch "stellvertreter" ein, d.h. die jeweiligen paralleltonarten ( moll oder dur mit gleichen vorzeichen), landete man auf der tonika-parallele, war das ein trugschluss, und es musste noch weiter gehen, der dominante wurde als leittonverschärfend die kleine septime angefügt: D7 war geboren.
    Diese hauptfunktionen reichen auch aus, um einfache lieder zu begleiten, ja viele melodien sind aus der akkordfolge dieser kadenz heraus entstanden, die melodik des 19. jhs. ff. ist weitgehend harmonisch bestimmt.
    Und nun machen wir einen sprung zurück, stellen wir uns noch einmal den sänger vor, der kurz vor dem schluss auf seinem hohen ton eine sommervilla baut: macht er noch verzierungen, zögert er den schluss künstlich hinaus mit allerlei läufen und trillern, nennt man das auch eine kadenz: ein improvisierter einschub am ende eines satzes oder stückes, besonders beliebt bei instrumental-konzerten. Da schweigt das orchester, und der solist ergeht sich in virtuosem spiel, bis er mit einem triller auf der dominante und kopfnicken dem dirigenten ein zeichen gibt, zum schluss zu kommen.
    Alles klar? Was I , V und IV bedeuten, brauche ich wohl nicht zu erklären.
     
  6. Martin WPunkt

    Martin WPunkt Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.02.06   #6
    :confused:

    Ich bin mir sicher, dass der Schluss auf V ein Halbschluss und dass ein Schluss auf der Tp ein Trugschluss ist. Letztes gilt auch eigentlich allgemein für alle Endakkorde, in denen statt der I ein anderer Akkord als I, IV oder V erklingt.

    Haut mich, wenn ich unrecht habe :D
     
  7. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 14.02.06   #7
    Danke, ich habs verbessert.
     
  8. Pg

    Pg Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.06   #8
    HEY DANKE für die hilfe.
    also wie gesagt, ich habe da so ne hausaufgabe, die ich nicht verstehe. ich werde sie dann mal abfragen, damit ich das alles verstehe.
    ok danke erstmal
     
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