Kann ich die Yamaha HS80M an eine E-Gitarre anschließen?

von W******6, 10.09.10.

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  1. W******6

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    Erstellt: 10.09.10   #1
    oder klingt das nicht gut und ist ein GItarrenverstärker einfach besser?
     
  2. Executed

    Executed Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.10   #2
    ich persönlich würde immer einen richtigen verstärker bevorzugen.

    aber theoretisch kannst du auch eine emulationssoftware verwenden wie Amplitube oder GuitarRig und dann über deine Monitore das
    Signal abhören.
    Oder eine Andere Möglickeit wäre eventuell ein Hardware-Modeller wie der Line6 POD.

    Greetz
    Exe
     
  3. Michael Burman

    Michael Burman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.10   #3
    Die Yamaha HS80M haben doch gar keinen E-Gitarren-Eingang... Also würdest du mindestens einen Gitarrenvorverstärker brauchen. So klingt eine E-Gitarre allerdings nicht weiter spektakulär. Halt wie direkt ins Mischpult oder so ähnlich... Also entweder ein richtiger Gitarrenamp oder ein Modeler als Soft- oder Hardware. Bei Software auf Latenzen achten, sonst wird's ungemütlich. Ok, Latenzen gibts auch bei Hardware - da kann man dann auch schauen, dass man sich für ein Produkt mit kürzeren Latenzen entscheidet, wenn es einem besonders wichtig ist. Der Sound vom Modeler kann dann an den Yamaha HS80M wiedergegeben werden, da die Klangbearbeitung (z.B. u.A. Gitarrenamp-Simulation) im Modeler erfolgt ist, und die Aufgabe von Studiomonitoren wie Yamaha HS80M ist, den Klang, der bei den Boxen ankommt, möglichst neutral wiederzugeben.
     
  4. ars ultima

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    Erstellt: 11.09.10   #4
    Wie gesagt, man braucht schon etwas dazischen, was den "E-Gitarren-Klang" macht, aber dann ist das keine schlechte Sache. Ich habe auf meinem Zimmer auch keinen "richtigen" Gitarrenverstärker sondern spiele nur noch mit Modellingsoftware über Studiomonitore. Und der SOund gefällt mir fast besser als der voin meinem großen Verstäkrer im Proberaum... Ob das Modelling per Hard- oder Software passiert, ist prinzipiell erstmal egal.
     
  5. Michael Burman

    Michael Burman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.10   #5
    Ich erinnere mich als ich mir meine erste E-Gitarre gekauft habe: Eine Fender Strat USA in einem Koffer. Der Dollarkurs war gerade niedrig, es war ein Angebot für 1.400 DM glaube ich. Nach Hause gebracht, an einen Aktivmonitor BOSS MA-12V angeschlossen. Der Klang war so was von unspektakulär. Dann ist mir noch ein Regler von der Strat abgefallen. Wer hätte gedacht, dass in der Reglerkappe nur das Blechdings etwas zurecht gebogen werden muss... ;-) Naja, ich war vor dem Ganzen nicht wirklich überzeugt und habe die Gitarre am nächsten Tag zurück in den Laden gebracht. Für das Guthaben (Geld zurück gab's nicht) habe ich mir dann mit etwas Aufpreis einen MIDI-Sampler von AKAI gekauft. ;-)

    Einige Jahre später dann ein neuer Versuch: Für etwa das gleiche Geld, die Währung war inzwischen Euro, eine Jackson Power-Strat mit dem Line6 POD zusammen. Das hat sofort richtig geklungen! :-) Naja, fast. Die Presets von Line6 treffen selten meinen Geschmack. Aber nach einiger Zeit hatte ich mir meine Sounds geschraubt und war lange damit glücklich. Bis ich mir einen E-Bass bei eBay geschossen habe... Da hat der Ur-POD seine Einschränkungen (z.B. kein parametrischer EQ) noch viel deutlicher gezeigt. Da ich mit dem Sound von Line6 generell zufrieden war, habe ich mir für den E-Bass dann doch den X3 gekauft. Bin damit auch bis auf einige Unannehmlichkeiten in der Bedienung soweit zufrieden. Der Compressor für die Gitarre gefällt mir im Ur-Pod aber z.B. besser.

    Ach ja, und was Monitore angeht: Jetzt habe ich zwei VXT8, damit ich auch die offene E-Saite bei voller Lautstärke hören kann. ;-) Beim E-Bass jetzt! ;-) Für einen 5-Saiter müsste was noch Mächtigeres her. Z.B. K+H O410. Aber dafür habe ich eh keine Kohle. Muss also beim 4-Saiter bleiben. ;-)

    Aber für eine E-Gitarre müssten Yamaha HS80M sehr gut passen, da die Mitten vn denen ja durchgehend sehr gelobt werden.
     
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