[Kaufberatung] Bass Amp - Death Metal

von profibasser, 31.08.16.

  1. profibasser

    profibasser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.16   #1
    Hallo!

    Bin derzeit auf der suche nach neuem Equipment, da ich jetzt immer mehr live unterwegs sein werde.
    In einem anderen Thread wurden mir viele Bässe vorgeschlagen. Kaufen werde ich mir wahrscheinlich einen Spector Rebop oder einen Ibanez SRFF 805.

    Da mein Tubepath abgeraucht ist, muss ich vor dem Bass jedoch noch einen neuen Amp besorgen. Er sollte in etwa im Preissegment zwischen 400 und 650 Euro liegen.
    Vorhanden ist bereits eine Warwick WCA610 und eine Ashdown 610er Box.

    Der Amp sollte ordentlich Leistung haben, da wir sehr laut Proben (lauter Schlagzeuger über PA abgenommen, 1x Engl Invader 150 + 1x irgendein 150 Watt Randall).
    Ich möchte gerne einen Aggressiven Sound. Da sollte man wohl dann einen Hybrid nehmen, oder? Oder sind die Transistor Verstärker mittlerweile auch so gut, dass man einen ordentlichen Sound auch ohne 300€ Distortion Pedal o.Ä. hin bekommt?

    Ich brauche keinen Amp, der besonders vielseitig ist, da er ausschließlich für meine Metal Band genutzt wird - genau das soll er können.

    Einige Kandidaten habe ich mir bereits heraus gesucht:
    https://www.thomann.de/de/ebs_reidmar_750.htm
    https://www.thomann.de/de/markbass_little_mark_iii.htm
    https://www.thomann.de/de/gallien_krueger_mb2500.htm

    Was kann man hier sonst noch empfehlen?
     
  2. rowdy75

    rowdy75 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.16   #2
    Darf es auch Gebrauchtkauf und etwas schwerer/größer als die kleinen Zigarrenkisten mit Digitalendstufe sein?
    Meiner Meinung nach suchst Du von Sound und erreichbarer Lautstärke (aber vielleicht nicht von Größe u. Gewicht?) her eher was mit dicker Eisen-Endstufe mit Ringkerntrafo.

    Mein Top-Tipp wäre Mesa-Boogie M6 / M9, aber da wirst Du auch gebraucht vom Budget her eher nicht fündig.

    Ansonsten möchte ich zu dem Thema aus eigener Erfahrung noch auflisten:
    - Genz-Benz GBE 750 o. 1200
    - Gallien Krueger 1001RB II oder größer
    - Sunn / Fender 1200
    - Hughes&Kettner BassBase 600
    - Hartke Kilo

    Wenn's unbedingt klein, leicht und digital sein muss, aber gebraucht sein darf, würde ich mich wieder nach einem Genz-Benz ShuttleMax 9.2 oder 12.2 umsehen, je nach geplanter Boxenkonfiguration.
    Sind aber eher selten gebraucht zu finden, weil recht beliebt.
     
  3. profibasser

    profibasser Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.16   #3
    Danke an dich rowdy75!

    Naja diese kleinen leichten Amps würden mich natürlich schon reizen. Mein Warwick hatte mit Rack an die 30 Kilo :D

    Gebrauchtkauf ehrlich gesagt ungern...hab meinen Warwick auch vor zwei Jahren gebraucht gekauft - jetzt sind 600€ einfach abgeraucht und keiner will ihn reparieren bzw keiner findet einen Fehler.

    Dieser EBS Reidmar hats mir schon echt angetan - hat jemand irgendwelche Erfahrungen damit? Einen "drive" Regler hätte er ja schon mal


    Alex Webster Hat hier auch nen ziemlich geilen Sound, sowohl mit dem b3k als auch ohne.
    Kommt der Sound vom Bass oder vom Amp? Sind solche Preamps wie er im Pedalboard hat wirklich nötig für solch einen Sound?
     
  4. progheaven

    progheaven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.16   #4
    Naja ich seh ehrlich gesagt keinen Grund weshalb es leicht sein sollte, denn ein Trümmer von Box hast du trotz alledem bereits. Gebrauchtkauf ist klar eine Art Risiko, aber dies kann man durchaus minimieren.
    Z.b. hat man in der Regel bei Peavey oder den alten Laneys gar kein Problem. Sind halt noch gebaut wie Panzer. So ein Firebass 700 oder ein T.Max oder gar ein Laney DP300 würden mir da durchaus in den Sinn kommen. Ich selbst nutze nun schon sehr lange einen Peavey Centurion MK3 der überraschenderweise mal kurz 38 Jahre alt ist und keinerlei Defekte aufweist und auch nichtmals Anstalten macht in der nächsten Zeit das Zeitliche zu segnen. Noch überraschender ist das obwohl Ende 70s gebaut er total flexibel dank 2 Kanal Technik ist. Beide Kanäle haben einen anderen Grundklang, welche zusätzlich über die Automix funktion kombiniert werden können. Heisst man hat 2 Kanäle Paralell.
     
  5. Alcholocaust

    Alcholocaust Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.16   #5
    Bei Alex Webster sorgt der Spector schon für einen recht aggressiven Grundsound.
    Der gute Pegelt sein Eingangssignal ja auch noch eine ganze Ecke nach unten,wie man im Video sieht.
    Bei Thomann gibt es im Moment meines Wissens nach die Trace Elliot AH Topteile für relativ kleines Geld.
    Das wäre eine überlegung wert,ich hab mit meinem Trace AH600 in kombination mit Spector Rebop keinerlei Probleme,
    wenn es noch "fieser" werden soll,dann noch ein b3k oder vergleichbares davor,und fertig ;)
     
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  6. xfcknxhvkx

    xfcknxhvkx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.16   #6
    Ich würde in Richtung Warwick LWA1000 tendieren, extrem sauberer und vielseitiger Amp.
     
  7. progheaven

    progheaven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.16   #7
    Oder einer der 3 neuen Peaveys...halt MiniMax (wenn man nicht viel Features will), MegaMini (wenn man wirklich Ausstattung braucht und einsetzt) oder halt den Headliner 1000...Gibts ja auch für recht kleines Geld und die können auch ordentlich rotzen.
     
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  8. profibasser

    profibasser Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.16   #8
    ihr ratet mir ja alle eher zum gebrauchtkauf. Ich hab die "alten" dinger leider noch nie gehört und daher überhaupt keinen vergleich. Das einzige was ich kenne, sind der Tubepath und ein Ashdown ABM (den ich aber überhaupt nicht mochte). Ich denke wohl, ein besuch beim Thomann wird bitter nötig...sind ja nur 200km :D
    --- Beiträge zusammengefasst, 01.09.16 ---
    Könntest du mir bitte mal erklären, warum das seinen Sound beeinflusst? Versteh ich leider nicht ganz
     
  9. djaxup

    djaxup Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.16   #9
    Alex Websters Sound kommt vor allem vom Spector Bass und dem Pedal, wie das Video eindrucksvoll zeigt. Er pegelt deshalb nach unten, damit das Pedal nicht so übermässig zerrig wird, denn selbst wenn alle Regler beim B3K recht niedrig stehen ist der Overdrive Effekt schon sehr deutlich. Spector Bässe haben einen recht unflätig hohen Output Pegel, das muss man schonmal zügeln damit es nicht übersteuert.

    Ampmässig kann ich dir für das Budget folgendes nur ganz warm empfehlen: kauf dir eine, gerne auch gebrauchte, Endstufe und pack einen Preamp deines Vertrauens davor. Das ist zum einen später sehr einfach änderbar vom Sound her (anderen Preamp kaufen, der Rest bleibt wie er ist) und zum anderen haben vor allem ältere Class A/B Endstufen unglaubliche Power für wenig Geld. Meine Crest CA9 habe ich für 350€ bekommen und die ist mit 600W an 8 Ohm (!) sowas von wuchtig... 900W an 4 Ohm. Und vor allem ist die im Bassbereich unfassbar straff und mächtig. Headroom ohne Ende, es klingt jederzeit so, als könnte aus dem Amp noch deutlich mehr kommen. Muss man mal gehört haben um es zu verstehen. Mein Ampeg SVT klingt dagegen eher mittig. Mit der Crest CA spürt man den Bass in jeder Faser ohne das es auf die Ohren drückt. Traumhaft.

    Als Preamp klappt so einiges. Ein einfacher Sansamp Bass Driver z.B. oder auch der VT Bass. Aber da gibt es dann zig Möglichkeiten, je nach Soundwunsch. Die Crest macht das dann kompromisslos laut und geil...
    Theoretisch reicht dir auch ein aktiver Bass... den in die Endstufe stöpseln und ab geht die Post.
     
  10. profibasser

    profibasser Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.16   #10
    Hört sich natürlich auch interessant an mit einer seperaten Endstufe. Ich glaub sogar, dass die vorstufe von meinem Warwick noch funktioniert! Wäre ja dann möglich, über den effect send raus zu gehen oder?
     
  11. xfcknxhvkx

    xfcknxhvkx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.16   #11
    Das sollte Funktionieren, ja
     
  12. ApeX

    ApeX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.16   #12
    Ich kann aus eigener Erfahrung den BassBase 600 empfehlen.

    Vom Grundsound her sauber, aber unglaublich vielseitig was die Einstellungsmöglichkeiten anbelangt.

    Hab schon in echt lauten Bands gespielt und bisher nie Probleme gehabt, das ich mich nicht hören konnte o.Ä.
     
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