Kaufberatung Casio AP 470 oder Yamaha Arius YPD 165

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kerkoe
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  • Gibt es bereits Klaviererfahrung? (Unterrichtsjahre, Nennung von Beispielstücken) - mein Sohn ist fortgeschrittener Anfänger, ich absoluter Beginner
  • Wird die typische 88-Tasten Digitalpiano-Hammermechanik gewünscht (Schwerpunkt Klavierspielen) oder eine leichter gewichteteTastatur (häufig bei Bühnen- oder Musikproduktionsinstrumenten)? - ersteres
  • Wie hoch ist das veranschlagte Budget? - inkl. Hocker und Kopfhörer ca. 1200 €, wenn es uns absolut überzeugt, wäre auch mehr möglich
  • Geht es um ein Instrument zu Hause, das bedeutet oft klavierähnliches Aussehen und ab ca. 40 kg Gewicht oder um ein portables Instrument bis ca. 25 kg, das auch häufiger im Proberaum und auf der Bühne eingesetzt werden kann? - es soll seinen festen Platz im Wohnzimmer haben, gerne klavierähnliches Aussehen
  • Sind besondere Eigenschaften erforderlich: eingebaute Lautsprecher bei portablen Instrumenten, bestimmte Schnittstellen und Anschlussmöglichkeiten? - sollte in weiß erhältlich sein, inkl. "Deckel", aufgeräumte Optik, kein/wenig Display, möglichst authentischer Sound, intuitive Bedienung, lange Lebensdauer, über eine Empfehlung für Kopfhörer und höhenverstellbare Klavierbank freue ich mich ebenso
Hallo! Ich benötige Hilfe in der Entscheidungsfindung beim Kauf eines Digitalpianos. Wir haben uns in 2 Fachgeschäften umgesehen und folgende E-Pianos haben uns gut gefallen und sind in der engeren Auswahl. Zum einen das Casio AP 470, zum anderen das Yamaha Arius YPD 165. Leider hatten wir nicht die Möglichkeit, beide Instrumente in einem Geschäft anzusehen und daher fällt der Vergleich schwer. Händler Nr. 1 hat uns sehr das Casio empfohlen, Yamaha sei schnell defekt/sehr reparaturanfällig mit insgesamt deutlich kürzerer Lebensdauer. Händler Nr. 2 lobte den deutlich besseren (authentischeren) Klang des Yamahas und sprach davon, dass dieses die deutlich bessere Tastatur habe. Kann jemand von seinen Erfahrungen mit diesen beiden Herstellern berichten oder kennt vielleicht sogar beide E-Pianos und kann vergleichen? Käme alternativ noch ein anderes (vergleichbares) E-Piano in Frage? (Oben habe ich kurz aufgelistet, was uns wichtig wäre) Mir als Laie ist es kaum möglich, einzuschätzen, welches das bessere Instrument ist. Für Unterstützung wäre ich wirklich sehr dankbar. Viele Grüße, Kerstin
 
Hallo,

beim ydp würde ich dieses nehmen


Oder eine Klasse höher bei Yamaha clp schauen.

Oder das Yamaha p 515 im Ausverkauf.

Quatsch, was der Casiohändler über Yamaha sagt.

Casio AP 470 finde ich auch gut.

Das könnt ihr nach eigenem Geschmack entscheiden, nicht auf das Verkäufergelaber hören, ggf noch Roland / Kawai antesten.

Was sagt die Lehrkraft?
 
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Kawai cn... wäre eine Alternative oder

das hier


Da aber nach besserem Kopfhörer fragen.
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Oder


Oder das rp zum höheren Preis.
 
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Das Yamaha YDP-165 ist rund 180 Euro teurer, Deckel haben beide und das Wiedergabesystem ist auch gleich.

Yamaha hat bekanntermaßen und auch aus meiner Erfahrung durchgängig gute Verarbeitung sowie hohe Robustheit und Lebensdauer. Das kannst Du hier im Board und im Netz am Lob über Clavinovas mit einer Benutzung von 15 bis 25 Jahren nachlesen. Es gibt einen Händler, der auf Ebay ausschießlich ziemlich alte Clavinovas anbietet, m.E. zu teuer.
Natürlich kann es auch bei einem Yamaha Reparaturbedarf geben, aber damit muss man keinesfalls rechnen.

Das Casio AP-470 kam 2018 auf den Markt und hat noch die damalige Klangerzeugung, die auch für mein Empfinden etwas hinter hinter der Konkurrenz lag.
Ein wesentlicher Unterschied ist aber die Tastatur, da hat Yamaha mit seiner GH3 in YDP-165, S55 und weiteren (älteren) Modellen die meistgespielte Tastatur überhaupt auf dem Markt, Kritik ist ausgesprochen selten.
Sie äußert sich wie von mir darin, dass sie zunächst besonders schwer gewichtet erscheint, die Tastatur des Casio liegt dagegen ganz auf der leicht gewichteten Seite.
Inzwischen sehe ich das insofern differenzierter, dass die Yamaha Tastatur mehr bietet, wenn man tatsächlich "Klavierspielen" will und mit entsprechender Spieltechnik herangeht.
Spielt man ohne jede Ausbildung bzw. eigenes Nachforschen und Üben in dieser Richtung (Stichwort Armgewicht usw.), und hat man das auch nicht vor, dann liegen die Casio Tastaturen vermutlich spontan besser.
Bei aktuellen Modellen wäre mir die Casio-Tastatur für das tägliche Üben zu leicht. Bislang spiele ich ein Roland FP30, dessen Gewichtung zwischen den Polen liegt.
Die "Kommoden" von Roland gefallen mir optisch nicht, die Gestaltung der RP und HP widerspricht aber auch deinen Anforderungen (Display).
In weiss gibt es fast jedes Digitalpiano, alle angesprochenen Modelle sowieso.

Gruß Claus
 
Grund: Korrektur Klangangabe
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Weiß dann oft mit Aufpreis.

Die GH3 Tastatur, die 3 deutet es an, sogar mir 3 Sensoren, ist unverwüstlich, ich kenne sie noch als GH Tastatur in meinem cp 33.

Ich überlege manchmal auch, welches Homepiano ich in den Unterrichtsraum stelle. Werde mich da aber nie entscheiden.

Kawai hat für mich den lebendigsten Klang, vllt ein cn...
 
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bei den genannten Anforderungen würde ich ganz klar zum YDP-S55 greifen. Finden man neu schon für 1.000€, selbst in weiß, da geht sich im Budget auch noch der Hocker nebst Kopfhörern aus.
Um den Händler Nr. 1 solltest du einen ganz großen Bogen machen. Hier sind viele - sehr viele - User mit Yamaha-Pianos aller Preisklassen und Berichte über mangelnde Qualität oder kurze Lebensdauer habe ich noch nie gelesen.
 
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Ganz lieben Dank für eure Rückmeldungen! Damit ist mir sehr geholfen. Das YDP S55 scheint sehr interessant für uns zu sein, würde ich mir wahnsinnig gerne einmal vor Ort anschauen, aber leider hab ich da aber bisher kein Musikgeschäft in halbwegs erreichbarer Nähe gefunden, in dem das möglich wäre. Wir wohnen an der niederländischen Grenze, ich schaue noch mal, ob ich da in Holland Erfolg habe. Vielleicht habe ich da auch die Möglichkeit, die beiden angesprochenen Instrumente von Roland zu testen, wobei mich da tatsächlich das Display stören würde. Ein Kawai in der Preisklasse haben wir ausprobiert, bin mir aber unsicher, welches Modell es war. Da empfand ich die Tasten irgendwie als "wackelig" (ich kann es leider nicht besser beschreiben) und hatte es nicht in die engere Auswahl genommen.

Der Händler, der uns von Yamaha abgeraten hat ist tatsächlich - neben Casio und Korg - auch Yamaha-Vertragshändler, hat sowohl als Musiker, als Musiklehrer wie auch als Verkäufer mit Reparaturservice jahrzehntelange Berufserfahrung und hat hervorragende Kritiken bei Google und macht auch einen sehr kompetenten Eindruck, daher hat uns die Aussage, Yamaha wäre sehr anfällig für Defekte auch so verunsichert. Es beruhigt mich aber ja ein wenig, dass die Erfahrungen hier andere sind.

Die Lehrkraft kann ich erst kommende Woche ansprechen, wir haben das Thema erst jetzt in den Herbstferien in Angriff genommen.

Viele Grüße!
 
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Die Aussage zu Yamaha finde ich doch überraschend, wobei ich den Händler natürlich nicht einfach so in Abrede stellen möchte. :eek2:

Casio scheint solide zu bauen, nur wäre es wegen der Tastaturen unterhalb der "Natural Grand Hammer Action" in teuren Modellen nicht meine Wahl unter dem Gesichtspunkt "Klavierspielen". Abgesehen davon, dass das Design der aktuellen "Portable"-Modelle "live" unpraktisch ist und - wie in sämtlichen Kawai - immer noch kein USB-Audio-Interface verbaut wird.

Bei deiner Kawai-Tastatur Einschätzung würde ich auf die "RHIII bzw. Responsive Hammer III" Tastatur tippen, vielleicht hattest Du auch noch ein Mdoell mit dessen erster Serie erwischt, es gab anscheinend stillscheigend Verbesserungen beim Tastenbett.
Verbaut wird die RHIII in der CN-Serie, dem MP7SE und dem ES920. außerdem mit Lob geradezu überschüttet im Clavia Nord Grand, dort aber leicht modifiziert (nicht graduiert, ohne Druckpunktsimulation).

Gruß Claus
 
Wenn das die ist, die ich auch im mp7 habe, da ist mein 2014er Modell soweit, dass ich die Tastatur mal modifizieren / einstellen lasse.

Die Lebendigkeit der Pianosamples Liebe ich nach wie vor, auch die vielen Kombis zb mit pads oder Rhodes.
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Der Händler ist ggf verärgert, dass es Yamaha den Händlern schwerer macht.
 
Wenn das die ist, die ich auch im mp7 habe, da ist mein 2014er Modell soweit, dass ich die Tastatur mal modifizieren / einstellen lasse.
Im MP7 war noch die Responsive Hammer II. Wie weit die Ähnlichkeiten reichen, weiß ich aber nicht.

Das Problem mit "machen lassen" sehe ich bei Tastaturen darin, dass die Arbeitskosten so ein Vorhaben unrentabel machen, abgesehen von der Preis/Leistungsrelation. Schätzung: 88 Tasten x (nur) 10 Minuten Arbeitszeit für die Bearbeitungszeit macht bereits über 14 Stunden, bei locker 60 Euro/Stunde also 840 Euro auf der Rechnung.

Da fände ich es schon interessanter, ein neues MP7SE zu kaufen. Kawai verbaut nach einer Auskunft an einen unserer User Tastaturen aus der laufenden Produktion, also inkl denkbaren kleinen Verbesserungen wie beim Filz für das Tastenbett.
Bei Verkauf des alten Instruments dürfte der Vorteil bei überschaubaren Kosten größer sein als ein Investment ins alte Stage Piano.

Gruß Claus
 
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Bei einem herzensguten Techniker in meiner Nähe wäre es rentabel.

Er hat inkl An und Abfahrt (Wolfsburg - Hannover) für unter 500 Euro die Tastatur des Kawai ca 95 wieder gangbar gemacht, bei jeder Taste statt "sliptapes" Klavierfilz reingelegt, mit dem er bessere Erfahrungen gemacht hat, August 2020.
 

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