Kaufberatung für Stage Accompany Doppel 12" Horntops + Subs

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Jack_Kayne
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Hallo liebes Musikerboard,
ihr wurdet mir empfohlen, drum hab ich mich gleich mal registriert.

Ich habe eine, oder eher einige Fragen, ich lists am besten mal auf.

1. Ich habe zwei große, schon etwas ältere und sehr massive Stage Accompany Leergehäuse erstanden. Die Boxen sind Doppel 12" nach dem Direkthornprinzip (?, bitte entschuldigt falls man das nicht so nennt), jedenfalls sind die 12" sehr weit hinten eingelassen und haben jeweils nach vorne sich erweiternde, eckig trichterförmige Auslässe. Weiterhin ist Raum für ein 2" Horn.

Nun zur Bestückung: (Die Horntops sind als Höhe+Mitte konzipiert)
12" Zoll: Ursprünglich laut Vorbesitzer mit JBL bestückt, von ihm dann im nachhinein mit Electro voice. Diese Bestückung war nur noch unvollständig vorhanden und kaputt. Ich habe mich also nach Ersatz umgesehen und bin hier auf die RCF L-12 P110 gestoßen (speziell für Hörner gebaut, je 500 Watt rms an 8 ohm, 101 db/1w/1m, aktuell 185€/Stück).
Habe von diesen zwei aus Wohnzimmergebrauch in sehr gutem Zustand erstanden.

2" Horntreiber
: Hier habe ich zwei IMG Stageline MRD 480 mit Massivmetallhörnern in sehr gutem Zustand erstanden, laut mehreren Websites sind das durchaus amtliche Treiber? (125 Watt Sinus an 8 Ohm, 200 Watt Peak, 110 dB/1w/1m, aktuell ca 300€/Stück)

Wie gesagt, die Tops sind nur für Mitten und Höhen gedacht, zu den Subs komm ich noch.

Nun meine Fragen:


  • Amping: Ich habe angedacht, die zwei 12"er pro Box intern parallel zu schalten, so dass sie dann mit 8 Ohm laufen und man evtl. kein allzuriesiges Vermögen für den Verstärker ausgegeben muss.
    Mein Gedanke hierzu, als erstes vllt. mal einen Omnitronic p-1500 gebraucht zu erstehen, der hat an 4 Ohm um die 750 Watt pro Kanal. Damit wären die Speaker nicht in Gefahr, da sie ja je 500 Watt an 8 Ohm vertragen.
    Zum einen hab ich hier auf dem Forum aber mehrere Stimmen gegen Omnitronic gelesen, zum anderen dass man den Verstärker überdimensioniert anschaffen soll. (Bin bisher eher aktiv unterwegs gewesen, deswegen hab ich wenig Ahnung von passiv Box+amp)
    Daher nun die Frage, wie ihr den Amp dimensionieren würdet und welcher hier sagen wir mal ein gutes Preisleistungsverhältnis hat? Und ob das so in Ordnung geht mit dem parallelschalten?
  • Amping Hochtöner: Diese haben ja wie bereits erwähnt 125 Watt sinus, daher hatte ich (entsprechend dem Gedanke von Verstärker kann box nicht killen) den T-Amp 400 angedacht. Falls das falsch ist und/oder der nichts taugt, welcher dann?
  • Frequenzweiche: Da für die nicht so viel Budget vorgesehen ist (bin Student), hatte ich die Behringer CX 3400 angepeilt. (99€) Hier hatte ich als Frequenztrennung geplant: Höhen bis 1000 Hz (empfohlene Trennfrequenz der Hochtöner MRD-480), dann 1000 bis 100/80/60 Hz je nach Subwoofer die RCF L12.
    Ist die Weiche totaler Ramsch und was sagt ihr zu den Trennfrequenzen?
  • Subwoofer: Hier habe ich u.a. im Moment zwei EV Eliminator Leergehäuse. Hier die Frage, wie bestücken?
    Mit den typischen (meinem persöhnlichen Empfinden etwas wenigen 400 Watt Electrovoice 15 ML, die typischerweise drin sind, dann den häufig gesehenen Emminence Kappa Pendanten mit um die 600 Watt, oder gleich die RCF 15LS800 mit 800 Watt? Wenn die gut klingen ist geplant ingesamt 4-6 der EV Eliminator zu betreiben, bzw. sie mit den unten genannten Subs zu ergänzen.
  • Subwoofer 2: Ich habe auch aus 2. Hand zwei Doppel 18" Aktivgehäuse, diese sind von einem Profi selbstgebaut und für Precision Devices PD 1850 berechnet. Da diese aber unendlich teuer und selten sind, würde ich gern lieber PD 186 einbaun, die gibts häufiger auch gebraucht und sie sind leistungsmäßig nah dran und haben die gleiche (blöde) Einbauform wie die PD 1850. Jeder der Doppel 18" hat einen eingebauten 1,8 kw Verstärker (für die je 900 Watt der PD 1850). Was sagt ihr dazu?
Schon jetzt danke im vorraus fürs geduldige Lesen und sry für Anfängerfehler, freue mich auf die Tipps und Anregungen.
Schönes Wochenende!
 
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Nur zum Amping:
Vergiss den P 1500, der ist echt schrottig. Der P 2000 wiederum ist OK und passt besser zu deinen Boxen. Ausserdem bleibst du beim schleppen fit :)

---------- Post hinzugefügt um 11:09:36 ---------- Letzter Beitrag war um 11:06:55 ----------

Noch was zum PD 186: der passt sogar für Bassreflexboxen. Ob der in einem Horn vollke Leistung bringt, müsste man schauen. Möglichweise ist er da bissl träge.
 
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Ich bezweifle mal, dass dass eine simple Frequenztrennung für das Topteil ausreichen wird. Du wirst dazu noch Frequenz-, Laufzeit und Pegelangleichungen durchführen müssen, um zu einem akzeptablen Ergebnis zu kommen. Dazu brauchst du einen Controller und Messequipment.
 
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Also soweit den Omnitronic P 2000 statt dem 1500?

Und statt Frequenzweiche nen Controller, welcher wäre hier zu empfehlen? Mir wurde mal das Drive Rack Pro empfohlen.

Vielen Dank soweit, hat noch jemand Antworten zu den anderen Fragen?

Ah und das Doppel 18" Gehäuse ist Bassreflex, vergessen zu erwähnen.
 
Der DCX von Behringer ist auf jeden Fall empfehlenswert.
 
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Noch jemand nen Tipp bzgl. Verstärker für die Hochtonhörner?
 
Wieviel möchtest du denn ausgeben?
Das Problem immer: für den Bass brauch der Amp ne gute Stromversorgung, das reicht. Für die Tops sollte er gut klingen, schön rund. Da würde ich nie Omntronic einsetzen.
 
Prinzipiell brauch ich ja drei Amps, einen für die Hochtöner (die MRD 480N, sry habs glaub ich oben falsch angegeben), einen für die Mitten (je 2x RCF L12-p110) - hier vllt den DAP Palladium P-2000? Dann noch einen für die Bässe, wobei der die geringste Priorität hat, da ich noch einige Aktivsubs habe.

Ich würde nicht sagen dass der Preis keine Rolle spielt, aber ich bin für alle Vorschläge offen.
 
Wie schon gesagt, würde ich keine einfache Digitalendstufe für die Hochtöner nehmen. Wenn du aktiv trennst, dann mit analogem Ausgang oder eine teure SMPS-Endstufe.
Ich habe eine GBS A660 im Einsatz und bin damit sehr zufrieden. Gute Anstiegszeiten und sauberer Klang. Ist Original Elder Audio. Bei der recht geringen Leistung ist auch das Gewicht erträglich. Aber das ist schon reichlich für die Hochtöner.

Für die Midrange ist die DAP ganz gut. Ich hatte schon Omnitronic P 2000 und das war auch OK. Wenns allerdings etwas lauter wird, ist die bisschen klein. Denk dran, dass die Impedanz im Mitteltonbereich ansteigt.
 
Der GBS A660 is mit 380 Watt/8Ohm/Kanal ja wohl etwas overkill für nen 125 Watt Rms Hochtöner oder? Hättest du oder sonstwer einen spezifischen Tipp für die Hochtöner? (also einen Verstärker-Tipp)
 
Nein, das ist kein Problem. Du kannst auch einen 5kW-Amp an dem Horn betreiben. Letztlich ist das besser als weniger als die angegebene Höchstleistung des Horns!
Letztlich wird das Horn nie mehr ziehen an Leistung als nötig. und 125W mit 110dB ist der gleiche Schalldruck wie ein Bass mit 1250W und 100dB.
Wenn die Mucke also nicht drastisch schrill klingt, pasiert auch dem Horn nichts. Zudem habe ich in meinen Tops noch eine kleine Schutzschaltung. Nimm einfach Varistor und der regelt bei zuviel V zu...

Das Problem ist, dass von den vernünftigen Amps kaum einer kleiner ist :(

Gruß
 
Meine Sorge war, dass man die Hörner schießt, weil man mit einem so starken Amp ja schnell mal bisschen zu weit aufgedreht hat. Diese Sorge ist berechtigt, nehme ich an?
Was genau ist ein Varistor, vor allem wie finde ich einen, der genau für diese Hörner passt?
 
Daher habe ich ja den Schutz drin, ja. Ein Varistor ist ein spannungsabhängiger Widerstand. Ich gugge heute abend mal - der kostet nur pfennige. so 60V einer und der regelt zu, wenn die spannung darüber steigt.
 
Ich bezweifle mal, dass dass eine simple Frequenztrennung für das Topteil ausreichen wird. Du wirst dazu noch Frequenz-, Laufzeit und Pegelangleichungen durchführen müssen, um zu einem akzeptablen Ergebnis zu kommen. Dazu brauchst du einen Controller und Messequipment.
Noch ein Wort dazu.
Man kann nicht einfach irgend welche Treiber in irgend welche Holzkisten tackern und dann erwarten das das auch noch klingt.
Keine Frage irgend etwas wird aus den Boxen kommen das hat aber dann nichts mit vernünftiger Beschallung zu tun.
Keine Frage es kann sogar laut werden,die Frage ist nur wie lange und ob man davon Ohrenkrebs bekommt.
Es gibt Leute die sich Grundlagen und weiteres Wissen angeeignet haben um dann brauchbares Material zu entwickeln,daß heisst das kann man mal nicht so ebend nebenbei machen.
Was mein Freund aus Leipzig hier schreibt ist gelinde gesagt gequirlte ................
Von solchen Leuten sind mir schon einige begegnet.
 
Dass man nicht einfach irgendwelche Dinger reinhängen kann ist mir schon klar. Wie gesagt, die habe ich vom Vorbesitzer mitgekauft. Der ist Profi und hat die Dinger selber solange benutzt, bis ihm das ganze zu schwer wurde. Ich denke mal Stage Accompany Boxen, 300€ Horntreiber und RCF Speaker, die eben speziell für Horneinsatz konzipiert sind ist jedenfalls nicht "irgendwas".
Ich hab ja eben extra hier angefragt weil ich mir eben nicht einbilde alles zu wissen, sondern von erfahreneren Leuten Rat einholen will.


Mittelfristig ist natürlich noch ein equalizer und langfristig ein Soundprozessor geplant.

Welche Verstärker für Höhen/ Mitten würdest denn du vorschlagen Rockopa?
 
Ich glaube Du willst es nicht verstehen.
Auch ist es Jacke wie Hose was Du an die Monacortröten (die kosten wenn überhaupt nur 80-100€)für einen Amp hängst.
Das einzige was von StA ist,ist noch das Gehäuse.
Um das was Du da vor hast richtig zum laufen zu bringen brauchst Du nach der Bestückung eine Messung und dann einen Plan um damit einen Controller optimal für die Boxen zu konfigurieren.
Alles was Du machst ist Tröten in eine Holzkiste tackern und grob in 2 bis 3 trennfrequenzen zu teilen.
Da kommt zwar etwas raus aber nichts was Hand und Fuss hat.
Spar Dir das Geld verkauf die Gehäuse und die Treiber und kauf Dir was brauchbares oder bau meinetwegen etwas zu dem es einen ausgereiften Plan gibt,alles andere ist Murks.
 
ich seh das ähnlich....
also wenn du nicht sehr sehr sehr stark geneigt bist dich mit den technischens/akustischen/elektronischen grundlagen zu beschäftigen, dann wirst du aus den kisten nicht viel rausbekommen :(

also viel vielleicht schon, aber nicht "gut"


du bräuchstes auf jeden fall halt n controller (allein weil die laufzeit zwischen den einzelquellen so gar nicht stimmt)
dann brauchste entweder ne hornsimulation oder n messsystem eher beides....

du bräuchtest ne phasen/laufzeit/Frequenzgangsfreifeld messung auf minimum 5 winkeln (0-90°)
das setzt n messystem vorraus (entweder gutes interface und gutes messmikro oder integreierte systeme)

etc....

das ist echt nicht mal eben zu machen :(

ansonsten:
ein amp der ungefähr 300Watt/8Ohm bringt ist ok für die HTs ginge klar....

was man da nimmt ist sogar relativ egal... aber nicht classD (wenn no name ;) )

ansonsten nochmal:

Ohne 3-wege controller ist GAR NIX zu holen.... echt nicht (also schonmal n behringer DCX nötig)
 
@ Rockopa: ähm so gut du dich ansonsten ja auskennen magst, bitte schau doch mal die Monacor Teile nach. Oder wart ich erledig das für dich: http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=58&L=5&act=&act_sub=&artid=4640&spr=DE&typ=u
Neupreis aktuell 288€/Stück. Soviel zu "Tröten", übrigens aus Neodym.

Dass man nen Controller braucht hab ich auch schon beim ersten mal als es mir im Thread gesagt wurde verstanden. (Und ich werde mir einen holen).

Sollte es gar nichts taugen, verkauf ich die einzelnen Komponenten einfach wieder, habe sie ja selber gebraucht gekauft.
 
Das ist rausgeschmissenes Geld.
Selbst wenn es vom gleichen Hersteller ist: Ein Gehäuse ist auf einen Treiber konzipiert und läuft vielleicht noch mit Einschränkungen mit einem anderen Treiber mit sehr ähnlichen Thiele-Small Parametern. Ansonsten kann es selbst der gleiche Hersteller sein und Horngeeignet und hast du nicht gesehen... Das ist als würde man einen x-beliebigen Turbo an einen x-beliebigen Motor schrauben. Da kommt vielleicht viel schwarzer Ruß raus, aber keine Leistung...
Chassis und Gehäuse bilden einen Einheit, die man aufwändig berechnet und dimensioniert und simuliert. Impedanz und Leistung sind dabei die unwichtigsten Parameter.
Durch die aktive Trennung sparst du dir zwar die passive Weiche, aber dafür brauchst du eine nicht viel weniger schwer zu dimensionierende aktive Weiche, die eben Laufzeit etc. angleich. Der Behringer DCX hat einen Modus, der, wenn man ihn beherrscht und weis was man tut, einem dabei hilft. Messmicro für >50€ vorausgesetzt.

Drunter kommt irgendein Frequenzganggebirge heraus, was vielleicht für einen Jugendlichen Partykeller reicht, solange die Musik eh so laut ist dass das Gehör klirrt und das Bier nicht ausgeht. Aber nicht mal das ist sicher, denn falsch dimensionierte Gehäuse können auch leicht Chassis schrotten. Ein Porsche Motor fühlt sich in einem LKW auch nicht wohl, obwohl er gleich viel PS hat.
 
@ Rockopa: ähm so gut du dich ansonsten ja auskennen magst, bitte schau doch mal die Monacor Teile nach. Oder wart ich erledig das für dich: http://www.monacor.de/typo3/index.ph...0&spr=DE&typ=u
Neupreis aktuell 288€/Stück. Soviel zu "Tröten", übrigens aus Neodym.
O.k das N habe ich übersehen lediglich den ersten Beitrag vollständig gelesen.
Tu was immer Du für richtig hälst auch ist es deine Kohle Du kannst damit machen was Du willst.
Ob da nu ein Ht mit Neodym magnet oder ein Piezo drinn ist ist absolut egal,solange und davon gehe ich aus Dir das Know How fehlt ist und bleibt es eine Baustelle.
Es sind nicht unbedingt die Komponenten die es unmöglich machen sondern einzig und alleine dein Wissen (Nichtwissen)
Selbst wenn Du eine oder mehrere Messungen machst nutzt es Dir garnichts so lange Du überhaupt nicht weisst ,was warum ,wieso am Controller einzustellen ist.
Es fehlt Dir schlicht und einfach das Wissen für ein gutes Ergebniss,alles andere ist stochern im Nebel.
Hornkonstrukte zählen mit zu den am kompliziertesten Konstruktionen und da haben sich schon etliche Entwickler vergallopiert und auch Experten sind sich nicht immer einig.
Aber tu was Du nicht lassen kannst wir wollten dich nur auf die Schwierigkeiten hinweisen.
 

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