Kaufberatung fürs erste E-Piano

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Polygenie
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Bald bin ich mit dem Abitur fertig und und wollte eigentlich Keyboard lernen.
Jedoch wurde mir im Keyboardbereich ans Herz gelegt, lieber Klavierunterricht zu nehmen, womit dann natürlich auch als erstes der Kauf eines solchen verbunden ist. Leider schloß ich E-Piano erst einmal aus, weil mir E-Pianos zu teuer erschienen.

Deshalb habe ich jetzt auch hier einen Thread eröffnet, da das mehr hier hin gehört, als in den Keyboard Bereich. Ich hoffe das ist kein Problem.

Nunja, aber da Keyboardunterricht nach den Erfahrungen der User hier anscheinend wirklich nicht das Wahre sind, werde ich es doch mit dem Klavier versuchen, da mir dieses ja auch sehr gut gefällt.

Tja bleibt halt nur die Frage nach einem Modell offen. Ein richtiges Klavier oder gar ein Flügel kommen für mich wegen finanziellen und Platz Gründen nicht in Frage. Damit bleibt nur noch die Möglichkeit eines E-Pianos. Wobei ich dann aber auch eher eins bevorzugen würde, welches nicht unbedingt, als richtiges Möbelstück, also mit Holzgestell usw., in die Wohnung intergriert wird, da ich nur begrenzt Platz habe. Es sollte also lieber ein einfaches Gestell haben und dann einem Keyboard ähneln.

Also als erstes möchte ich einen Überblick darüber gewinnen in was für einem finanziellen Rahmen ich mich aufhalte, wenn ich mir ein akzeptables E-Piano kaufen will.

Bei meiner Grenze bin ich mir da noch nicht so sicher. Und die 750€ sind erstmal nur ein Richtwert.

(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung?
0 bis 750 €
[x] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[ ] ja: __________________________
[x] nein.

(3) Wie schätzt du dich spieltechnisch ein?
[x] Anfänger
[ ] Fortgeschrittener
[ ] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4) Wo setzt du das Instrument ein? (nur zuhause, auf der Bühne, im Studio...) Wie oft wird es bewegt? Wie viel Gewicht willst du maximal schleppen?
Erstmal nur zu hause

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (Klavierersatz, als Workstation für die Band/für Musikproduktion, als Alleinunterhalter-Board...)
Erstmal zum Erlernen sollte es geeignet sein, aber es sollte auch schon möglich sein, wenn man schon fortgeschrittener ist, damit noch gut spielen können und dass man damit auch noch Spass hat.

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
Ich würde am liebsten so Richtung Symphonic Metal (Nightwish, usw.) dann spielen, weil ich diese Musikrichtung am liebsten höre und dann dazu natürlich auch gerne spielen würde.

(7) Welche Sounds benötigst du? Welche davon besonders wichtig? Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
Keine Ahnung

(8) Welche Erwartungen stellst du an die Soundqualität?
[ ] Naja, man soll schon das Klavier vom Banjo unterscheiden können...
[x] Gute Sounds
[ ] Nur das Allerbeste!
[ ] Besonders wichtige Aspekte: ___________________

(9) Welche Instrumenttypen suchst du / kommen für dich infrage?
[x] Hardware-Klangerzeuger mit Tastatur
[ ] Hardware-Klangerzeuger ohne Tastatur (Rack)
[ ] MIDI-Masterkeyboard
[ ] Software-Klangerzeuger

(10) Welche Features sind die besonders wichtig?
[x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser)
[ ] Synthese / Soundbearbeitung
[ ] Sampling
[ ] Sequencing
[ ] Begleitautomatik
[ ] Masterkeyboardeigenschaften
[ ] Orgeldrawbars
[ ] Lesliesimulation
[ ] Eingebaute Lautsprecher
[ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[ ] sonstiges: ________________________________________

(11) Welche Tastaturgrößen kommen für die infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[x] 88 (Standardgröße Klavier)

(12) Welche Tastaturgewichtungen- und Typen kommen für dich infrage?
[ ] ungewichtet
[ ] (leicht-)gewichtet
[ ] Waterfall
[x] Hammermechanik (eher schwer oder leicht gewichtet? also wenn es einem Klavier ähneln soll; sollte es schon schwer sein)

(13) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich, cooles Design...)
eher Keaboard ähnliches Aussehen

(14) Sonst noch was? Extrawünsche?
Nein

Also so weit ich mich bis jetzt umgeschaut habe, gefällt mir das Korg SP 250 sehr gut. Vielleicht kann ja jemand, der ein solches besitzt/bessesen hat, seine Erfahrungen dazu mitteilen.

Ansonsten schonmal vielen Dank für die Antworten.

LG Polygenie
 
Eigenschaft
 
Mit dem Korg machst Du für unter 700€ nichts falsch.
Wenn Dein Budget sich allerdings noch etwas aufbohren lässt: geh in ein größeres Musikhaus und spiel dort alles bis knapp 2000 durch - dann weißt Du was Dir entgeht :)
 
Ich schließe mich stephen zu 100% an.
Das Korg SP-250 ist für den Preis ein super Teil.

Viele Grüße, Rainer
 
bockinger
  • Gelöscht von toeti
  • Grund: Das gehört hier aber nicht hin!
Deshalb habe ich jetzt auch hier einen Thread eröffnet, da das mehr hier hin gehört, als in den Keyboard Bereich. Ich hoffe das ist kein Problem.

Nein, das ist sogar genau richtig so. Nur hierher gehören solche Fragen.

Nunja, aber da Keyboardunterricht nach den Erfahrungen der User hier anscheinend wirklich nicht das Wahre sind,

Selbst wenn die Erfahrungen der User hier nicht gut sind heißt das ja nicht automatisch, daß du auch schlechte Erfahrungen machen wirst oder daß Keyboardunterricht immer schlecht ist. Wenn du Keyboard lernen willst, lern Keyboard und nicht Klavier. Entscheidend ist, daß du einen guten Lehrer findest, der dir das beibringst, was du lernen willst - egal ob auf Klavier oder auf Keyboard.

Ein richtiges Klavier oder gar ein Flügel kommen für mich wegen [...] Platz Gründen nicht in Frage. Damit bleibt nur noch die Möglichkeit eines E-Pianos.

Platz - das alte Argument. Ein Klavier ist ca. 7 cm breiter und 23 cm tiefer als ein Stagepiano wie das RD700SX. Scheitert es wirklich an diesen Maßen? Wenn es daran scheitert, solltest du doch eher Keyboard in Betracht ziehen, weil du dann eine 61er-Tastatur nehmen könntest.

Ich würde am liebsten so Richtung Symphonic Metal (Nightwish, usw.) dann spielen, weil ich diese Musikrichtung am liebsten höre und dann dazu natürlich auch gerne spielen würde.

Dazu brauchst du aber einen Synthesizer. Da bist du mit einem Digitalpiano eher schlecht bedient. Zum Klavierlernen ist das ganz okay, aber zum Bandspielen brauchst du bandtaugliches Equipment.

Harald
 
Keyboard-Unterricht schlechtmachen: Umgekehrt kann man viele Klavierlehrer kritisieren, die es nicht gebacken bekommen, ein Konzept für akkordorientiertes Spielen und Improvisation anzubieten.

Die reinen "Klassiker" sagen einem dann oft (selbst erlebt): "Du willst diesen Popsong machen? Dann musst du die Noten dazu besorgen".
 
Also ich würde gerne Klavier spielen, nur habe ich mich dann doch lieber für das Keyboard aus Platz und Kostengründen entschieden.

Das vieles mit dem Lehrer steigt und fällt, weiss ich. Nur wird es sowieso schwierig einen guten Lehrer dann zu erkennen und wenn es nunmal häufig beim Keyboard Spielen der Fall ist dass man dort mehr lernt Alleinunterhalter zu werden, dann würde ich eher Klavierunterricht bevorzugen.
Achja ich habe mich jetzt auch mal in meinem Bekanntenkreis umgefragt und die haben mir das bestätigt, dass Keyboard Unterricht nicht so gut ist.
Wie soll ich denn einen guten Lehrer erkennen, ich habe ja keine Ahnung von Musik, woher soll ich wissen, ob er Ahnung davon hat oder nicht? Ihr kennt euch ja damit aus und habt selber schon Erfahrungen gemacht, dann ist es natürlich auch leichter einen guten Lehrer zu erkennen, aber als Neueinsteiger?

Hm das Problem ist die breite nur zum Teil. Für mich ist eher die Höhe entscheidened, da das Instrument, dann zwischen Schrank und Schräge kommt. Es wird zwar noch genügend Platz dann auch für mich sein, aber ob ein hohes Klavier dann da hinpasst, bezweifle ich.

So langsam blicke ich gar nicht mehr druch.
Sythesizer, Keyboards, E-Pianos. Jetzt war für mich ersteinmal die Frage, was ich denn lernen wollte und dann habe ich mich wegen Platz und Kostengründen für das Keyboard entschieden und gegen das Klavier. Was braucht man denn um Synthesizer Spielen zu lernen, meines Wissens gibt es dafür keinen Extra-Unterricht, sondern das lernt man übers Keyboard Spielen.
Wenn Keyboard Unterricht nicht in Betracht kommt und somit nur noch das Klavier bleibt, wäre es dann nicht besser auch das E-Piano zu wählen, anstatt einen Synthesizer, weil man nunmal auf dem E-Piano besser Klavier Spielen lernt?
Und warum ist ein Synthesizer für Symphonic Metal besser geeignet?
Außerdem will ich ja nicht von jetzt auf Gleich in einer Band spielen, sondern ersteinmal Spielen lernen und ist dann gleich ein Synthesizer nötig, der für Bandarbeit zwar gut geeignet ist, aber zum Klavier lernen nicht so. Am Ende kann man sich ja einen Synthesizer noch immer holen.
 
So langsam blicke ich gar nicht mehr druch.
Sythesizer, Keyboards, E-Pianos. Jetzt war für mich ersteinmal die Frage, was ich denn lernen wollte und dann habe ich mich wegen Platz und Kostengründen für das Keyboard entschieden und gegen das Klavier. Was braucht man denn um Synthesizer Spielen zu lernen, meines Wissens gibt es dafür keinen Extra-Unterricht, sondern das lernt man übers Keyboard Spielen.
Wenn du einmal die Grundlagen hast, kannst du im Prinzip jedes Instrument relativ schnell lernen. Nur die Grundlagen müssen eben sauber sitzen (deshalb rate ich zum Klavierunterricht).
Ob du das, was du kannst, dann auf einem Keyboard, Digitalpiano oder Synthesizer anwendest, macht erstmal keinen großen Unterschied. Das kommt erst, wenn man sich die Spielweisen für unterschiedliche Sounds aneignet: Man kann einen Orgelsound natürlich nicht so spielen wie ein Klavier oder einen Bläsersatz.
Dabei, das vernünftig zu lernen, kann natürlich auch der Lehrer helfen, aber vor allem musst du dafür viel Musik hören und dadurch lernen, was überhaupt "geht" ;)

Wenn Keyboard Unterricht nicht in Betracht kommt und somit nur noch das Klavier bleibt, wäre es dann nicht besser auch das E-Piano zu wählen, anstatt einen Synthesizer, weil man nunmal auf dem E-Piano besser Klavier Spielen lernt?
Am Besten wäre in deinem Fall eindeutig ein Gerät mit Hammermechanik-Tastatur (wie beim Klavier), damit du vernünftig lernen kannst, aber auch etwas mehr Synthesizer-Funktionen, damit du dir nicht so schnell ein neues Gerät kaufen musst, sobald du etwas Erfahrung hast.

Und warum ist ein Synthesizer für Symphonic Metal besser geeignet?
Weil er die Sounds die du dort benötigst in besserer Qualität bietet und die mehr Möglichkeiten hat, diese zu verändern. Und wie gesagt, das tut man eben im Bandbetrieb eigentlich immer.

Außerdem will ich ja nicht von jetzt auf Gleich in einer Band spielen, sondern ersteinmal Spielen lernen und ist dann gleich ein Synthesizer nötig, der für Bandarbeit zwar gut geeignet ist, aber zum Klavier lernen nicht so. Am Ende kann man sich ja einen Synthesizer noch immer holen.
Das sehe ich auch so. Meiner Meinung nach solltest du dich erstmal aufs Lernen konzentrieren. Und wenn keine Kombination aus Hammermechanik-Tastatur und Synthese-Funktionen möglich ist (finanziell), dann würde ich erstmal mehr Wert auf die Tastatur legen.
 
Achso, das hättet ihr so auch von vornerein sagen können :D

Also für die Grundlagen zu erlernen, sollte man Klavier Unterricht nehmen, wofür zwar das Gerät egal ist, aber die Tastaur ausschlaggebend ist. Ist dabei auch die Anzahl der Tasten egal, weil das ja auch unterschiedlich ist oder kommt es da wirklich nur auf die Gewichtung und die Hammermechanik an?

In welchem finanziellen Rahmen hält man sich denn für einen guten Synthesizer mit guter Tastatur auf?
 
Also für die Grundlagen zu erlernen, sollte man Klavier Unterricht nehmen, wofür zwar das Gerät egal ist, aber die Tastaur ausschlaggebend ist.
Naja, es ist natürlich umso besser, wenn der Klang auch gut ist. Da es aber eh kein Gerät mit den Feinheiten eines Klaviers aufnehmen kann, halte ich die Tastatur für den Anfang für wichtiger.

Ist dabei auch die Anzahl der Tasten egal, weil das ja auch unterschiedlich ist oder kommt es da wirklich nur auf die Gewichtung und die Hammermechanik an?
Die Frage stellt sich in er Praxis garnicht, da es so gut wie keine Geräte gibt, die Hammermechanik, aber weniger als 88 Tasten haben.

In welchem finanziellen Rahmen hält man sich denn für einen guten Synthesizer mit guter Tastatur auf?
Ohne das Gerät zu kennen oder in irgendeiner Weise die Qualität beurteilen zu können, fällt mir da als erstes der MO8 von Yamaha ein. Der hat sowohl eine Hammermechanik-Tastatur, als auch ordentliche Synthese-Funktionen. Über die Qualität kann ich aber nichts sagen.
Der Preis liegt jedenfalls bei rund 1400€.
Vielleicht würde aber auch schon ein etwas größeres Stagepiano funktionieren...
 
Hmm,

mir würde zum Beispiel Kurzweil einfallen. Die PC Serie finde ich ganz gut. Grade in dem finanziellen Rahmen kriegste nen PC1-X gebraucht für 750 - 800 EURO oder sogar weniger. Ich find die Tastatur auch super und du kannst auch an den Sounds schrauben etc.
 
Hm okay, also 1400 sprengt wirklich den Bereich des Möglichen.

Würde denn ein Synthesizer und ein E-Piano (nehmen wir mal das was ich rausgesucht habe Korg SP250) vollständig ersetzen oder ist es dann mehr so, dass die beiden sich ergänzen würden. Also dass man dann beide zum Spielen gut in Kombination nutzen kann?

Achja vielen Dank für die Ratschläge, ich glaube ansonsten wäre ich ziemlich aufgeschmissen, bei meinem Plan Keyboard Spielen zu lernen.
 
Die beiden würden sich eher ersetzen!

Beim SP250 haste halt 30 Klangfarben (5x Klavier, 7x E.Piano, Cembalo, 2x Clavi, Vibraphon, Marimba, A-Gitarre, 3x Jazz-Orgel, 3x Kirchenorgel, 3x Streicher, 3x Chor).

Bei nem Synthi haste viel mehr elektronische Klänge z.B. Sägezahn und was es da alles gibt. Also bekannte Synthsounds sind z.B. der Jump Sound und viel Zeugs aus den 80ern. Axel F., 1980-F etc. Die hast du auf dem DP nicht.

Wenn du wirklich beides miteinander verbinden möchtest, weil du sagst, ich möcht demnächst mal in 2 Jahren in ne Band spielen, aber werd bis dahin nich das Geld haben mir nochn Synthi dazu zu kaufen, schau wirklich mal nach gebrauchten Sachen wie das
PC1-X von Kurzweil, nen gebrauchten Yamaha MO.

Ansonsten wie gesagt, ergänzen sich SP und Synthi definitiv.
 
So langsam blicke ich gar nicht mehr druch.

Kann Dir voll und ganz Nachfühlen. Immer wenn ich in den letzten 15-20 Jahren einen Anlauf gemacht habe, ein Tasteninstrument zu erstehen, endete das in voller Verwirrung und einem geratenen finanziellen Mindesteinsatz, der jenseits von Gut und Böse lag...

Ich hab dann versucht, auf dem alten Keyboard eines Freundes Klavier zu lernen -- was aber ein Flopp war: Die Tastatur war mau, der Klang "naja..." Zusammen hat's nicht wirklich gefunzt und bei der ersten größeren Schwierigkeit (beide Hände zusammen) hab ich's aufgegeben: Es kam halt nie die extrem wichtige motivierende Rückmeldung: "Wow, das klingt geil!!! Hab ich gespielt!!!" Stattdessen gab's nur ein teigiges Gefühl unter den Fingern :(

Bis mir dann ein (reiner) Klavierhändler die Welt in drei Sätzen erklärt hat: SP-250 kaufen. Weil: Besseres Preis-Leistungsverhältnis krichste nicht. Und die Technologie entwickelt sich derart schnell weiter, dass es sich auch nicht lohnt, mehr Geld in ein E-Piano zu investieren.

Ein paar Stunden später hatte ich das Teil aufgetrieben und bei mir im Zimmer stehen -- seitdem sind die Nächte verdammt kurz geworden...... :eek: :screwy: :great:

Ach ja, der E-Piano-Händler hatte dann noch ein paar andere EPs rumstehen, hauptsächlich Yamaha. Aber meiner Freundin (~20 Jahre Spielerfahrung) und mir (0 Minuten Spielerfahrung) hat das SP-250 in Bezug auf Tastatur und Klang "am besten" gefallen. Das nächstbessere EP hätte 600 EUR mehr gekostet, die wir lieber in die Spardose für den "Schimmel" gesteckt haben (was immerhin 1/15 des Preises sind)... ;)
 
Ich würde am ehesten dazu raten, zwei separate Geräte zu kaufen. Ich finde es immer sehr unbefriedigend, Klaviersounds auf einer ungewichteten Tastatur und umgekehrt Synthie-Sounds auf einer Hammermechanik zu spielen.

Als Klavierersatz würde ich in der Preisklasse neu zum Korg SP250 oder Yamaha P85 und gebraucht zum Yamaha P80, P90 oder Technics SX-P30 raten.

Für den Synthie würde ich dann noch ein Weilchen sparen, je nach dem wie viel Geld du noch übrig hast. Es sollten eh erst mal die Basics sitzen, bist du damit nette Sachen vollbringst. Gute Synthies gibt es auf dem Gebrauchtmarkt schon für wenig Geld. Wenn du viel an Sounds schrauben willst, würd ich dir zu einem virtuell Analogen wie dem Yamaha AN1X raten. Wenn du eher der Preset-Typ bist, also lieber einfach Sounds auswählen und drauflosspielen willst, dann nimm am besten einen sog. Rompler, z.B. einen Korg M1.
 
Okay dann aufjedenfall nochmal Danke für die Tips, aber ich tendiere im Moment dazu mir einen gebrauchen Kurzweil PC1-X zu holen. Das wäre dann ein Synthesizer mit 88 gewichteten tasten und Hammermechanik.
Das liegt in meiner Preisklasse und die Erfahrungsberichte, die ich erfragt habe, waren auch positiv.

Jedoch werde ich übernächste Woche aufjedenfall nochmal in einen Musikladen gehen und sowohl das Korg SP250 als auch das Kurzweil antesten und mir auch mal ein paar andere Modelle.

Dann werde ich mich wahrscheinlich entscheiden. Leider habe ich noch immer keine Ahnung, wie ich das mit dem Unterricht regeln soll, da wo mein Freund lernt, könnte ich erst nächstes Jahr anfangen und zwingend noch ein Jahr halbes Jahr warten möchte ich auch nicht. Die meisten anderen (zumindest hatte ich mal nach Musikschulen geguckt) sind zum Teil etwas teurer. Wo kann man denn sonst noch nach einem Musiklehrer für Klavierunterricht gucken?

Gibt es nicht einfach Übungen die man schon in diesem halben Jahr selbst machen kann, ohne sich selbst was falsches beizubringen, also irgendwelche einfachen Übungen oder ein paar Akkorde?
 
Du kommst aus der Nähe von Dortmund? Wo genau? Vielleicht könnte ich dir ein paar gute Lehrer nennen.
 
Ich komme aus Castrop, entscheidend bei einem guten Lehrer ist einmal dass die Zeiten relativ flexibel sind, da ich jetzt nicht weiss wie es bald bei Zivi aussieht, also wie ich da Zeit haben werde, und danach kommt Studium, wo die Zeiten auch wieder anderes sein werden. Also die Übungsstunden sollten jetzt nicht immer zwangsläufig genau an einem ganz bestimmten Wochentag sein, sondern je nach Zeit, da ein wenig variierbar sein.
Und zweitens sollte der Preis natürlich auch nicht zu hoch sein, wenn ich dann bald studiere und so schon gucken muss die Studiengebühren und alles zu bezahlen..

Aber ansonsten immer her mit Vorschlägen ;)
 
Naja, am Anfang wirste erstmal damit beschäftigt sein, Deine Fingers zu sortieren... ;) Ob Dir dabei ein Lehrer sooo viel nützt, wage ich zu bezweifeln....

Irgendwann wird natürlich der Punkt kommen, wo Du mehr Fragen hast, als Dein Buch beantwortet (“Wie spiele ich Akkorde mit sechs Fingern an jeder Hand...?” :confused:). Ich denke, das ist dann ein prima Zeitpunkt, sich auf die Suche nach einem Lehrer zu machen: Da kannste ihm nämlich mit Deinen Fragen auf den Zahn fühlen.... Merke: Ein Lehrer der Dir nix beibringt, nützt Dir auch nix...

Von daher mein Vorschlag: Probier's erstmal mit einem guten Buch alleine und wennde nicht mehr weiterkommst, such Dir in Ruhe einen sehr guten (!) Lehrer, der dir das Gefühl gibt, dass er sein Geld wert ist: Lieber ein teurer Lehrer (den du nur nach finanziellen Möglichkeiten buchst) und was lernen, als ein billiger und nix lernen... :p
 
Ich will nicht unbedingt ein neues Thema aufmachen, deshalb schreib ich hier rein.
Ich bin ein ziemlicher Anfänger und habe deshalb keine Ahnung was gut ist und was sich lohnt zu holen, weshalb ich Euch frage.
Mir geht es hauptsächlich darum das der Klang dem eines richtigen Pianos ähnelt auch wenn ich eher Rockige Songs spielen möchte.



(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung?
0 bis 2000 €
[ ] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[ ] ja: __________________________
[x] nein.

(3) Wie schätzt du dich spieltechnisch ein?
[x] Anfänger
[ ] Fortgeschrittener
[ ] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4) Wo setzt du das Instrument ein? (nur zuhause, auf der Bühne, im Studio...) Wie oft wird es bewegt? Wie viel Gewicht willst du maximal schleppen?
Nur zuhause in meinem Zimmer. Bewegt werden sollte es eigentlich nicht wesshalb das Gewicht relativ egal ist.

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (Klavierersatz, als Workstation für die Band/für Musikproduktion, als Alleinunterhalter-Board...)
Klavierersatz

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
Hauptsächlich will ich Songs spielen wie von Linkin Park oder Snow Patrol

(7) Welche Sounds benötigst du? Welche davon besonders wichtig? Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
Ich möchte die Songs mit dem Piano Sound spielen.

(8) Welche Erwartungen stellst du an die Soundqualität?
[ ] Naja, man soll schon das Klavier vom Banjo unterscheiden können...
[x] Gute Sounds
[ ] Nur das Allerbeste!
[ ] Besonders wichtige Aspekte: ___________________

(9) Welche Instrumenttypen suchst du / kommen für dich infrage?
[x] Hardware-Klangerzeuger mit Tastatur
[ ] Hardware-Klangerzeuger ohne Tastatur (Rack)
[ ] MIDI-Masterkeyboard
[ ] Software-Klangerzeuger

(10) Welche Features sind die besonders wichtig?
[x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser)
[ ] Synthese / Soundbearbeitung
[ ] Sampling
[ ] Sequencing
[ ] Begleitautomatik
[ ] Masterkeyboardeigenschaften
[ ] Orgeldrawbars
[ ] Lesliesimulation
[ ] Eingebaute Lautsprecher
[ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[ ] sonstiges: ________________________________________

(11) Welche Tastaturgrößen kommen für die infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[x] 88 (Standardgröße Klavier)

(12) Welche Tastaturgewichtungen- und Typen kommen für dich infrage?
[ ] ungewichtet
[ ] (leicht-)gewichtet
[ ] Waterfall
[x] Hammermechanik (eher schwer oder leicht gewichtet? Sollte dem eines richtigen Pianos ähneln also eher schwer)

(13) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich, cooles Design...)
Am liebsten sollte es so Aussehen, wie die CLP Serie von Yamaha. Schwarz wäre auch nicht schlecht is aber nicht unbedingt notwendig

(14) Sonst noch was? Extrawünsche?
 
Naja, vielleicht wäre ein neuer Thread keine schlechte Idee gewesen, aber das macht dann schon ein Moderator (wenn das so sein sollte).

Zu deinem Budget erstmal: du schätzt dich als Anfänger ein und möchtest offenbar eher rockig spielen, willst du da wirklich 2000€ investieren? An dieser Stelle die obligatorische Frage: wie stehts eigentlich mit einem richtigen Klavier? Für das Geld bekommt man schon sehr feine Sachen (Oberklasse), aber vielleicht genügen dir auch die Mittelklasse-Modelle (1000 bis ~1400 €). In jedem Fall gilt: antesten und vergleichen.

Die nächste Frage: Homepiano (DP in Klavieroptik) oder Stagepiano (DP in Keyboardoptik)? Ich kenne Leute, die sich auch dachten "ach das steht doch eh nur bei mir zu Hause", und kein halbes Jahr später waren sie recht froh drüber, dass sie sich doch für ein Stagepiano entschieden haben, weil man's mal eben mitnehmen konnte (u.a. ich ;)). Außerdem bezahlst du nicht das Holz drum herum und bekommst damit meist ein besseres Preis-Leistung-Verhältnis geboten.

Die gängigen Hersteller sind Roland, Kawai, Yamaha, es reicht i.d.R. nach dem Preis zu gucken, um die DPs entsprechend der Klassen einzuordnen (Einsteigerklasse, Mittelklasse, Oberklasse), wobei man hier im Forum schon öfters gelesen hat, dass sich Oberklasse-Instrumente ganz gerne noch etwas runterhandeln lassen (zumindest die Homepianos).
 

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