Kaufberatung: Klavier (ein gutes!)

von Saitenmaister, 18.06.18.

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  1. Saitenmaister

    Saitenmaister Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.18   #1
    Hallo zusammen,

    wie ihr schon im Titel seht: ich suche ein Klavier. Aber um besser verstehen zu können, was genau ich da suche, möchte ich aber erst mal ein wenig Vorgeschichte erzählen. Sorry, wird lange (aber hoffentlich nicht langweilig ;-)

    Ich selber bin ja eher ein Freund der sechssaitigen Instrumente, bei denen sich die Saiten direkt in die Fingerkuppen schneiden ... ja ja, ich weiß schon, da bin ich hier falsch ... allerdings ist mein Töchterchen da etwas aus der Art geschlagen und hat sich schon recht früh in die schwarzen und weißen Tasten verliebt. Na ja, es gibt wohl schlimmeres für Eltern ;-)

    Angefangen hat sie mit meinem alten Billig-Keyboard, irgendwann haben wir dann zu einem Stage-Piano upgegraded und schließlich ein Digitalpiano angeschafft. Ein Yamaha CLP 685 hat sie jetzt da stehen und das ist eigentlich ein sehr ordentliches Instrument...

    Inzwischen ist sie 13, spielt seit rund 7 Jahren und – ich bin da zwar etwas voreingenommen, aber trotzdem – ich muss sagen, sie ist inzwischen doch schon richtig gut darin. Jedenfalls gut genug, um eben auch an die Grenzen dieses Instrumentes zu stoßen, dass dann halt doch etwas dazu neigt, bei schnellen Tonfolgen etwas "verwaschen" zu klingen und nicht mehr wie ein richtiges Klavier oder gar Flügel. Ich meine, es gibt in solchen Situationen auch unschöne Überlagerungen, na ja, vermutlich sind wir (die Zuhörer) davon mehr genervt als sie, jedenfalls wurde es Zeit, mal über 'was besseres nachzudenken...

    Also waren wir am Wochenende beim Klavierdealer unseres Vertrauens und haben sie mal ein paar von den Kisten ausprobieren lassen. Klar, bei den günstigen Klavieren lohnt sich der Schritt eher nicht, aber ein paar von den Klaviere kämen schon in Frage – leider alle in einer Preisklasse in der man auch einen neuen Kleinwagen bekommen würde... *seufz*, na ja, wenn's denn sein muss...

    Dann haben wir einen großen Fehler gemacht und haben sie – nur so zum Vergleich – mal an ein Klavier der Luxusklasse gesetzt (ein Bösendorfer, zwar auch gebraucht, aber trotzdem 4x so teuer als selbst die teuersten Instrumente vom größten japanischen Hersteller) … und, ich muss euch sagen: sowohl mir als auch meiner Frau sind ohne Übertreibung beiden die Unterkiefer runtergeklappt. So einen großartigen Sound haben wir außerhalb von Konzertsälen noch nie zu hören bekommen! Dass der Pianistin die Tastatur und der Anschlag auch sehr gefallen haben ist da fast schon Nebensache – normalerweise bekommt man ja für viel mehr Geld immer nur ein klein wenig mehr Instrument – aber hier war für mehr Geld gleich sehr viel mehr Klang zu haben. Allerdings halt auch wirklich für sehr viel mehr Geld :-/

    Tja, und jetzt sind wir halt am überlegen... es ist wirklich eine Menge Kohle (deutlich über 40000 Euro – ja, das sind 40 Tausender, nicht 4!), andererseits haben wir auch ein begabtes Töchterchen im Haus, die sowohl das Talent als auch das Durchhaltevermögen hat, das auch weiter zu verfolgen (die letzten ca. 8 Jahre gab es nie "Durchhänger", wo sie mehr als vielleicht mal ca 2 Wochen das Interesse verloren hätte), ein passender Raum wäre auch da (das Wohnzimmer ist groß genug um den Klang zur Geltung zu bringen), die Nachbarn sind sehr gut drauf (die haben sich auch schon mal im Garten versammelt und applaudiert :-) seitdem macht die Tochter immer das Fenster zu wenn sie übt) ... und, sagen wir mal so: notfalls bekämen wir das Geld wohl auch irgendwie zusammen…

    Bisher hatten wir es immer so gehandhabt, dass wir erst ein Upgrade gemacht haben, wenn wir sehen konnten, dass sie an die Grenzen der jeweiligen aktuellen Instrumente stößt. So haben wir jetzt aber auch schon eine schöne Sammlung Tasteninstrumente herumstehen. Wäre es an der Zeit vielleicht gleich zwei Stufen auf einmal zu nehmen und gleich ein richtig gutes Instrument zu kaufen?

    Trotzdem: es ist schon eine Menge Kohle. Das gibt man nicht leichtfertig aus!

    Deswegen würde ich mich über Meinungen dazu von den Kennern und Könnern hier freuen: was tun? Erst mal weiter suchen – vielleicht kennt ja noch jemand ein paar Tipps, wo man in einem erträglichen finanziellen Rahmen ein gutes Instrument findet...

    ich würde mich jedenfalls über jeden Tipp und Hinweis freuen.

    Viele Grüße, euer Saitenmaister

    PS: sorry, wenn ich hierfür einen Zweitaccount angelegt habe, aber da ich hier viele Infos zu meinen privaten Finanzen preisgebe, tu ich das lieber anonym. Ich bitte um Verständnis.
     
  2. Anowon

    Anowon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.18   #2
    hallo Saitenmeister,
    erst einmal schön das ihr euch endlich dazu entschließt eurer tochter ein Klavier zu kaufen :)
    kurze sache vor dem eigentlichen weil ich den satzt gelesen habe:
    du musst auch sehen wie lange so ein Instrument bei guter pflege hält.. bei guten deutschen Instrumenten spielen noch die enkel deiner tochter darauf... sag das mal zu nem auto ;)

    so jetzt das eigentliche Thema..
    also ich würde dir empfehlen dich auch noch bei anderen Insturumentenherstellern umzusehen aber wenn ihr schon in der Liga spielt z.B. Blüthner, Förster, Brechstein ahh Bechstein XD, Grotrian Steinweg, Sauter, ok ja auch Steinway (aber eher die Flügel), etc. weil 40k für ein gebrauchtes Klavier finde ich etwas hoch... oder war es ein Flügel?? Wenn ihr natürlich bei Flügeln dabei seid kann das schon mal in die Richtung gehen das ist richtig.. dann würde ich mir trozdem auch nochmal andere Deutsche Hersteller ansehen bzw. eigentlich anhören.

    Gebrauchte Instrumente würde ich dir empfehlen nur von Klavierhäusern zu holen, weil du dort sicher sein kannst das das Instrument in Ordnung ist. Es ist auch nicht nur der Klang der diesen hohen prei teilweise aus macht sondern auch die ganzen anderen Details und dier verarbeitungsqualität (ähnlich wie bei Gitarren,, was ist and er für 5000 so viel besser als an der für 500?? ;)

    Hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen

    Anowon
     
  3. Saitenmaister

    Saitenmaister Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.18   #3
    Danke, Anowon, in der Tat, ich denke auch, dass so ein Edel-Instrument wohl auch eine langfristige Investition sein dürfte. Und bei den Zinsen zur Zeit womöglich sogar eine gute Geldanlage... aber irgendwie widerstrebt es mir, das aus dieser Perspektive zu sehen...

    Das gute Stück, das uns da so begeistert hat, war in der Tat ein Klavier – für einen "richtigen", also mindestens 1,80m langen, Flügel wird das Wohnzimmer dann doch etwas zu klein sein, und ein kleiner Flügel wird gegenüber einem guten Klavier in jedem Fall verlieren...

    Wir waren danach auch tatsächlich auch mal kurz im Bechstein-Laden zu Besuch und haben da auch noch ein paar Instrumente ausprobiert. Darunter fanden wir wohl auch was ich als meine "zweite Wahl" bezeichnen würde. Ein günstigeres neues Klavier mit einem mehr als akzeptablen Klang. Aber eben nicht so großartig wie das oben beschriebene... Ich nehme aber an, Beckstein ist – wie auch Steinway – eher für seine Flügel bekannt und an die haben wir uns nach den Erfahrungen im anderen Laden erst gar nicht rangewagt :-) Ansonsten würde ich jetzt womöglich im Häuslebauer-Forum nach Tipps für Anbauten fragen ;-)

    Und, klar, so was kauft man nur vom Profi. Da stimme ich völlig mit dir überein.

    Vielen Dank nochmal und viele Grüße
     
  4. Anowon

    Anowon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.18   #4
    Ich empfehle dir nochmal weitere Marken anzuhören... einfach um auch wirklich das zu haben was euch gefällt... nicht weil ich jetzt bösendorfer schlecht machen will... sondern weil es einfach einige sehr gute Marken gibt..

    Naja Geldanlage.. Hmm geht mir ähnlich.. wenn müsste das Instrument immer in Top Zustand sein..

    Grüße
     
  5. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 18.06.18   #5
    :eek: das ist natürlich ein Nogo! :(

    Bis zur Klärung bzgl. des Zweitaccounts geschlossen!
     
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