Kaufberatung Korg oder Yamaha

von Shameen, 10.02.20.

Sponsored by
Casio
  1. Shameen

    Shameen Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.02.20
    Zuletzt hier:
    12.02.20
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    0
    Erstellt: 10.02.20   #1
    Hallo zusammen,

    ich habe das letze Mal mit einem Kawai K4 und einem Atari gespielt und Musik aufgenommen. Und jetzt habe ich wieder Lust. Es soll nur für den Hausgebrauch sein.

    Nun habe ich mich umfassend informiert: ich liebäugel mit dem Korg PA 700 oder 1000 oder der Yamaha PSR SX Serie. Irgendwie kann ich mich nicht entscheiden. Was ich bislang gehört habe: Korg kann besser auf eigene Wünsche zugeschnitten werden, man braucht aber viel Zeit. Yamaha ist gleich zum Losspielen,
    dafür sind die Einstellungs-/Tuningmöglichkeiten nicht so groß. Anbei auch der Fragebogen, vielen Dank für eure Hilfe! Es kann auch weder Korg noch Yamaha sein, wenn ihr was anderes besser findet...

    (1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
    bis 2000,00 €
    [ ] Gebrauchtkauf möglich

    (2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
    [ ] ja
    [x ] nein

    (3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
    [ ] Anfänger
    [x] Fortgeschrittener
    [ ] ambitionierter Fortgeschrittener
    [ ] Profi (Berufsmusiker)

    (4a) Wo wirst du das Instrument einsetzen?
    [x] Zuhause
    [ ] auf der Bühne
    [ ] im Proberaum
    [ ] im Studio

    (4b) Wie oft wirst du es bewegen?
    _Einmal im Jahr

    (4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
    bis zu ~20 kg

    (5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
    Hausgebrauch, "Heimstudio"

    (6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
    Eigentlich alles außer Schlager

    (7) Welche Instrumenttypen kommen für dich infrage?
    [x ] Klangerzeugung und Tastatur in einem Gerät
    [ ] Klangerzeugung ohne Tastatur plus ggf. externe Tastatur (Rack-Expander + MIDI-Masterkeyboard)
    [ ] Computer-Software plus ggf. externe Tastatur (VSTi + MIDI-Masterkeyboard)

    (8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
    [ ] 25
    [ ] 37
    [ ] 49
    [x] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
    [x] 73/76
    [x] 88 (Standardgröße Klavier)

    (9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
    [x] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
    [ ] Druckpunkttastatur (typisch für Sakralorgeln)
    [x] Hammermechanik (wie beim Klavier)

    (10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
    [ ] ja:
    [x] nein, lieber ein Allrounder

    (11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
    [x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
    [X] Synthese (Soundbearbeitung)
    [ ] Sampling (eigene Sounds aufnehmen und spielen)
    [ ] Sequencer (Songs aufnehmen und abspielen)
    [x] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
    [ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
    [ ] Eingebaute Lautsprecher
    [ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
    [ ] sonstiges: ___________________________________ _______________

    (12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
    ___________________________________ _______________

    (13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
    siehe Einleitung
     
  2. Tom 62

    Tom 62 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.12.09
    Zuletzt hier:
    29.03.20
    Beiträge:
    162
    Zustimmungen:
    14
    Kekse:
    161
    Erstellt: 18.02.20   #2
    Deine Einschätzung ist aus meiner Sicht völlig richtig. Bei Yamaha hast du ein sehr gelungenes Paket zum direkten Loslegen, aber eher rudimentäre Bearbeitungsmöglichkeiten - jedenfalls, was Songbearbeitung und Sounddesign (ohne Computer) anbelangt. Beim Korg kommst du direkt am Gerät sehr viel weiter, wenn es um die Detailarbeit geht. Und bekommst außerdem ein besseres (weil kapazitives) Touchdisplay. Was mir bei den Korg-Instrumenten unterhalb PA4X nicht so gut gefällt, ist die Klaviatur und das allgemeine Look & Feel.

    Wirklich was falsch machst du mit keinem dieser Keyboards, egal ob Korg oder Yamaha. Was zählt, ist der persönliche Wohlfühlfaktor ... was Sounds, Styles, Bedienung, Haptik und Bearbeitungsmöglichkeiten anbelangt. Diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen. Daher nimmst du dir am besten mal ein paar Stündchen Zeit und probierst die Instrumente vor Ort selbst aus.

    Während bei Yamaha aufgrund der PSR-SX-Modelle erst mal nicht Neues kommen dürfte (außer den längst überfälligen Nachfolger für das PSR-S670), könnte bei Korg schon bald die nächste Arranger-Generation vor der Tür stehen.

    Zum Schluss noch ein Tipp: Hier gibt es ein Unterforum für Keyboards mit Begleitautomatik. Dort wäre dein Posting besser aufgehoben und wahrscheinlich hättest du dort auch schneller eine Antwort bekommen.
     
  3. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.09.05
    Zuletzt hier:
    16.03.20
    Beiträge:
    4.779
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    1.329
    Kekse:
    19.878
    Erstellt: 20.02.20   #3
    Die Frage ist doch erstmal: Was willst du mit dem Gerät machen?

    Willst du spielen wie ein Alleinunterhalter? Also rechte Hand spielt Melodie, linke hält Akkorde (oder Ein-Finger-Automatik), dazu stellt dir die Begleitautomatik eine fix und fertige, vollautomatische Begleitband mit Schlagzeug und Baß und Gitarre oder Klavier oder was auch immer zur Verfügung, und (ebenso vorprogrammierte) Intros, Fill-ins und Endings feuerst du über Tasten direkt am Gerät ab?

    Oder willst du da mehr selber machen? Eigene Drum-, Baß- und andere Begleitfiguren vorher durch das ganze Stück durchprogrammieren, wie du sie haben willst? Eigene Sounds schrauben? Der Kawai K4 war ja kein Arranger-Keyboard mit Rhythmusgerät und Begleitautomatik, sondern ein waschechter Synthesizer, und auch so typische Atari-Software wie C-Lab Notator war keine Begleitautomatik.

    Kann natürlich sein, daß du dich nach all den Jahrzehnten noch nicht so sonderlich weit umgeguckt hast, also nur nach Keyboards und nicht nach Synthesizern, weil Synthesizer noch nicht viel konnten, als du dich das letzte Mal damit beschäftigt hast.

    Hast du schon mal von Workstations gehört? Als Neugerät in deiner Preisklasse wäre das z. B. die Korg Krome. Um den Vergleich mit 80er-Jahre-Technik zu ziehen: Du hättest die Möglichkeiten vieler cooler Synths der damaligen Zeit in mehrfacher Ausfertigung (ich sage jetzt allerdings nicht, daß die Krome alles kann, was ein Oberheim Matrix-12 oder ein Fairlight CMI kann) und einen Atari mit nicht Notator, sondern Cubase auf sehr viel Koks gleich mit drin. Was du aber nicht hast, ist eine Begleitautomatik mit Fertigrhythmen, die auch automatisch Moll- und Septimakkorde erkennt.


    Martman
     
Die Seite wird geladen...

mapping