Kaufempfehlung ePiano (1.600 Euro)

Was ist eure Empfehlung?

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Piano_Nik
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Hallo alle zusammen,

ich bin jetzt seit etwa 2 Jahren unter die Piano-Spieler gegangen und spiele derzeit auf einem Yamaha P45. Mittlerweile ist es an der Zeit, dass ich dieses upgrade und möchte gerne so um die (plus/minus) 1.600 Euro investieren.
Ich spiele grundsätzlich aus dem Spaß am Spielen und vor allem was mir gefällt. Große Ambitionen, insbesondere hinsichtlich Klassik, habe ich (bisher) noch nicht.
Da ich auch mit Kopfhörern spielen möchte, suche ich ein geeignetes Digialpiano.

Ich habe bereits etliche Tests gelesen, würde jedoch gerne eure (subjektiven) Meinungen einholen. Nach dem Lockdown würde ich dann natürlich auch noch die Geräte testen.

Ich schwanke zurzeit zwischen dem Kawai CN 39 und dem Yamaha CLP 725 oder zwischen Yamaha P515 und dem Kawai ES 920.

Hierzu meine Fragen:
- Sind die Stage-Pianos "besser", also bieten mehr für ihr Geld?
- Meint ihr die offenen Tastaturen sind anfälliger bei den Stage Pianos und ein Deckel ist empfehlenswert? Oder spielt Staub usw. bei Digitalpianos keine große Rolle?
- Was sind eure (subjektiven) Eindrücke bisher. Welches würdet ihr wählen und warum? (gerne eigene Meinungen)
- Gibt es sonstige, wichtige Kriterien/ Merkmale, die manche dieser Modelle besser/ schlechter machen? (Bsp. hat das Kawai CN 39 350(!) Sounds)
- Sonstige Ratschläge/ Empfehlungen?

Im Folgenden die beantworteten Fragen:
  • Gibt es bereits Klaviererfahrung? (Unterrichtsjahre, Nennung von Beispielstücken)
  • Ich spiele seit etwa 2 Jahre, vor allem alleine; spiele vor allem bekannte (Pop-)songs wie bspw. River flows in You, Requiem for a Dream, Schwanensee, usw., aber auch frei mit Akkorden und eigenen Melodien
  • Wird die typische 88-Tasten Digitalpiano-Hammermechanik gewünscht (Schwerpunkt Klavierspielen) oder eine leichter gewichteteTastatur (häufig bei Bühnen- oder Musikproduktionsinstrumenten)?
  • 88 Tasten mit Hammermechanik
  • Wie hoch ist das veranschlagte Budget?
  • etwa 1.600€
  • Geht es um ein Instrument zu Hause, das bedeutet oft klavierähnliches Aussehen und ab ca. 40 kg Gewicht oder um ein portables Instrument bis ca. 25 kg, das auch häufiger im Proberaum und auf der Bühne eingesetzt werden kann?
  • Zuhause, muss aber nicht wie ein Klavier aussehen
  • Sind besondere Eigenschaften erforderlich: eingebaute Lautsprecher bei portablen Instrumenten, bestimmte Schnittstellen und Anschlussmöglichkeiten?
  • gute Tastatur & Sound, Kopfhörerausgang
Ich hoffe auf Empfehlungen und eure Einschätzungen.

Schonmal im Voraus Danke und viele Grüße!
 
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Hallo @Piano_Nik ,

ersteinmal herzlich willkommen hier im Forum.

Was von den genannten Pianos hast du den schon angespielt? Dein Vorteil ist gegenüber Neulingen, dass du schon spielst und durch dein P-45 auch einen Vergleich hast.

1600 Euro sind schon 1-2 Klassen über dem was du jetzt spielst.
Da gibt es neben den erwähnten Yamaha P-515 und Kawai ES-920 noch das Roland FP-90.

Wenn es in Richtung Homepiano geht, würde ich da auch noch die nächsten anschauen, also CLP-735 und CLP-745. Ggf. noch etwas drauf legen und noch etwas warten, denn das neue soll ja vermutlich für einen längeren Zeitraum sein.
Bei Kawai beginnt ab 2000 Euro mit dem CA-49 dann die CA-Serie mit einer völlig anderen Tastatur. Diese Tastaturen GF und GF compact (GrandFeeel und GrandFeel compact) gibt es leider nicht in den transportablen Kompaktpianos/Stagepianos mit Lautsprechern. Da müsste man einem reinrassigen Stagepiano, dem MP-11SE greifen.

Auf jeden Fall solltest du warten, bis man wieder anspielen kann. Denn es kann gut sein, dass du merkst, es lohnt sich noch etwas mehr als 1600 Euro auszugeben oder du merkst im Vergleich, dass ein CLP-725 oder ein Kawai der CN- oder ES-Serien genug für dich ist. Aber dann hast du das auch für dich selbst herausgefunden.

Denn das es ist ein weiterer Vorteil gegenüber manchen, die hier suchen, dass du schon ein Instrument hast, also spielen kannst und ggf. etwas Zweit mitbringst, um das gründlich auszusuchen.

Gruß uns viel Erfolg,
Tobias
 
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Nachdem es keine Konsole sein muss, würde ich auch zwischen den 3 von Tobias genannten "Compact"-Modellen entscheiden, Du findest zum jeweiligen Modellnamen noch weitere Infos im Board.

Aufgrund der gutgemachten YT-Videos von David Henry war ich vom Kawai ES 920 beindruckt, das Grand Piano der HI-Xl Klangerzeugung hatte mir auch schon in früheren Kawai-Modellen sehr gefallen.
youtube.com/watch?v=Kuvle2yVfH8
Das Review von James P. Shawcross zu diesem Digitalpiano fand ich dann bezüglich der Tastatur wieder etwas ernüchternd. Ich freue mich aber, es im Laden anzuspielen, wenn das wieder möglich wird.
youtube.com/watch?v=tinoGQnxq8w

Das Yamaha P-515 ist typisch Yamaha - positiv gemeint - mit dem Zuckerl des Bösendorfer-Samples, den ich ganz toll finde.
Die klassischen E-Pianos im P-515 (Vintage, Stage und DX mit Varianten) sind in Videos für mich nicht so überzeugend wie die Entsprechungen auf dem Kawai, das würde ich auch vor Ort vergleichen.

Bleibt noch das Roland FP-90X, das im aktuellen Modell eine Aufwertung des ak. Piano-Klangs mit Rolands bester Klangerzeugung erfahren hat.
Rolands "Pure Acoustic Modeling" beruht auf der berechneten Klangnachbildung eines European Grand Piano und eines American Grand Piano, was eine Abkehr vom alten "Mischklang"-Konzept aus drei (nie benannten) Grand Pianos ist.
Die PHA-50 Tastatur hatte mir schon früher sehr gefallen und die vielen "Nebenklänge" waren mir früher auch schon gut genug.

Gruß Claus
 
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Hi ihr beiden,
Danke für die ersten Rückmeldungen, hört sich sehr interessant an!
Selbst probieren konnte ich auf Grund des Lockdowns bisher noch gar kein Modell. Das wird schnellstmöglich nachgeholt!

Wenn ich euch beide richtig verstehe, ratet ihr eher zu den Digital Compact Pianos P515 oder ES920. Meint ihr, dass ein Deckel nicht notwendig ist und Abnutzung/Staub keinen Einfluss auf die Technik haben?

Ich bin gespannt, was andere meinen.
Viele Grüße!
 
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Meint ihr, dass ein Deckel nicht notwendig ist und Abnutzung/Staub keinen Einfluss auf die Technik haben?
Schwer zu sagen.
Die stets offene Fatar-Hammermechanik meines Doepfer hat bei mir jedenfalls 10 Jahre symptomfrei überstanden, trotz richtig großem Teppich im Zimmer und anfangs auch Kondensatbelastung durch Zigarettenrauch.
Für mein FP-30 habe ich ein großes, leichtes Mikrofasertuch zur Abdeckung. Oft genug werfe ich es aber nur dann über, wenn ich ein paar Tage nicht im Haus bin.


Zu einem bestimmten Modell zu raten ist in der gehobenen Klasse noch schwieriger als bei Einstiegsinstrumenten, weil persönliche Eindrücke den Ausschlag geben (sollten).

Mein Favorit ist aktuell eigentlich das Roland FP-90X.
Es ist aufwendig ausgestattet und gefällt mir bei YT-Vergleichen in den Nebenklängen besser als das Yamaha.
Die PHA-50 Tastatur im Roland hat mich sowieso schon mehrfach beim Anspielen begeistert.
Roland Digitalpianos sehe ich bei der Fertigungsqualität mit Yamaha gleichauf, bei digitalen Kawais scheint es schon eher mal Probleme zu geben.
Bleibt noch das Überraschungsei "PureAcoustic Piano Modeling", da kann ich nur hoffen.

Für eine Entscheidung fehlt mir der unmittelbare Vergleich, auf den Instrumenten abwechselnd spielen zu können und das dann bei einem Kaffee für mich zu sortieren.

Gruß Claus
 

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