Kennt jemand das DENON EP-500?

von Endorf, 19.05.06.

  1. Endorf

    Endorf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.06   #1
    Hallo,

    bin seit heute stolzer Besitzer eines D-Pianos von DENON, Modell: EP-5000 (mind. 10Jahre alt). Wusste gar nicht, dass die so etwas gebaut haben.
    Der Klang ist zwar furchtbar (loopt schon nach 1/2 Sekunde), doch die Tastatur ist etwas besonderes: der Anschlag erinnert mich sehr an KAWAIs AWA-Tastatur. Einziger Nachteil: für Repetitionen muss man die Tasten ziemlich weit nach oben kommen lassen. Das Klang-Problem kann ich ja mit einem Software-Piano vom PC umgehen, sofern der Midi-Anschluss funktioniert.
    Bin nun auf der Suche nach weiteren informationen über das Teil, oder noch besser einem Handbuch. Hat Jemand eine Idee?

    Grüße, Endorf

    PS: das Repetitionsproblem ist dadurch gegeben, da sich die Tasten in der Mittellage der Klaviers nicht mehr 10mm, sondern 13-14mm tief drücken lassen.
    Dies sollte doch zu lösen sein, in dem man unter den Tasten neue Filze - oder was sich dort befindet - austauscht.
     
  2. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 19.05.06   #2
    Normalerweise müssten da Filze oder Gummipuffer sein. Ich hab leider keine Ahnung, ob und wie man Ersatzteile von Denon bekommt - aber daran dürfte es in der Tat liegen.
     
  3. Endorf

    Endorf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.06   #3
    So. Ich habe das Instrument aufgeschraubt und mir ist einigen klarer geworden:
    Die Mechanik ist tatsächlich der von Kawai sehr ähnlich, nur hat sie keine Holz sondern eine Metall/Plastik Konstruktion. Die Tastenlänge beträgt ca. 38 cm! Am Ende schlagen Kleine Hämmerchen gegen eine ausbaubare Holzeiste auf der eine Filzleiste gespannt ist: Dieser Filz müsste ausgetauscht werden, da er an vielen Stellen sehr weit eingedrückt ist. Werde mich mal im Baumarkt umschauen.

    Zweiter Unterschied zu Kawai's AWA Pro Tastatur: die Kontaktsensoren liegen kurz hinter dem Waagebalkenstift auf einem zusätzlichem Hebelarm und nicht über dem eigentlichen Hammer. Das macht die ganze Konstruktion in ihrer Bauweise flacher, als die von Kawai.

    Ich bin extrem neugierig wer diese Mechanik konstruiert hat und warum sie heute nicht mehr verwendet wird. Ist sie vielleicht sogar von Kawai?

    Endorf
     
  4. Endorf

    Endorf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.05.06   #4
    Operation gelückt!
    Habe die Filze an den Hämmern ausgetauscht und damit einen Tiefgang von 9-10mm hergestellt. Die Repetition hat sich deutlich verbessert. Sie kommt dennoch nicht ganz an die der AWA-Pro Tastatur von Kawai heran. Ansonsten ist das Spielgefühl aber hervorragend. Macht Spaß!

    Endorf
     
  5. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.05.06   #5
    Na wunderbar. Wenn der MIDI-Out noch funktioniert kannst du es ja wirklich als Masterkey verwenden.
    Viel Spaß noch damit!
     
  6. pille

    pille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.06   #6
    Der Vorgänger der AWA Grand Pro Tastatur (MP9000) funktionierte ähnlich. Die Sensoren lagen vorne, vor dem Vorderstift, wenn ich mich richtig entsinne. Die Hämmerchen hatten keinen Einfluß auf den Klang und schlugen gegen eine Stoppleiste.
    Ich dachte immer, Denon baut Plattenspieler?
    @Endorf: Was hast Du für das Teil gezahlt?
    Cheers,
    Wolf
     
  7. Endorf

    Endorf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.06   #7
    @pille: genau. Die eigentlichen Hämmer beeinflussen den Klang nicht direkt. Die langen aber leichten Tasten spielen sich etwas träger als Kawais schwerere Holzkonstruktion. Außerdem klappern sie sehr laut - das Anschalgsgeräusch ist bei Kawais Tastatur einafach authentischer durch die Holztasten. Mir fällt nun auch auf, wie viel das für den Realismus des Spiels bedeutet - Respekt vor Kawai. Falls das Denon mal nicht mehr meinen Ansprüchen genügt oder seinen Geist aufgeben sollte werde ich Kawai-Jünger!

    Tja, das Ding hat mich lediglich einen Essensgutschein für ein Nobel-Restaurant "gekostet": mein ehemaliger Klavierprofessor hat es mir einfach so geschenkt. Und dabei war ich noch nichtmal ein sehr fleißiger, bzw. umgänglicher Schüler oder besonders lieb zu ihm;-)).

    Endorf
     
  8. andi85

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    Erstellt: 23.05.06   #8
    na um so besser :)
     
  9. Endorf

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    Erstellt: 25.05.06   #9
    Gibt es eigentlich eine kostengünstige Möglichkeit, die Tastaturgeräusche zu dämmen?
    Meine Nachbarn unter mir fühlen sich von dem zugegebenermaßen ziemlich lauten "gepolter" der Tasten schon etwas gestört (zumindest nach Mitternacht). Der Boden hier ist leider extrem schwingungsfreudig.

    Im HiFi Bereich gibt es ja Apsorber, die jedoch ziemlich teuer sind. Im Klavierfachhandel gibt es auch nur unbezahbare Unterlegscheiben. Könnten einfache Gummiplatten nicht auch Abhilfe schaffen?

    Gruß, Endorf

     
  10. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 25.05.06   #10
    Ein dicker Teppich vielleicht? Ich kenn das, mein Roland klappert mittlerweile wie ein Sack Schrauben...
     
  11. Endorf

    Endorf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.06   #11
    Auf dickem Teppich steht es ja schon:-)!
    Ich fühle trotzdem unter den Füßen die Anschlagsgeräusche:-(.

    Endorf
     
  12. andi85

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    Erstellt: 25.05.06   #12
    Oh. Auf was für einem Stativ steht es denn?
     
  13. Endorf

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    Erstellt: 25.05.06   #13
    Auf einem massivem Holzunterbau - ähnlich einem Kawai CA9.
     
  14. andi85

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    Erstellt: 25.05.06   #14
    Aha. Wenn du z.B. einen Doppel-X-Keyboardständer nimmst, dämpft der das vielleicht (wenn du Glück hast) ein wenig ab.
     
  15. Endorf

    Endorf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.06   #15
    Das nu eher nicht, da in den Unterbau sowohl die drei Pedale als auch die Soundanlage integriert ist.
    Im Baumarkt gibt es 1m² große und 1cm starke Gummimatten, die laut Beschreibung die Resonanzen von Waschmaschinen auf den Boden dämpfen sollen. Die könnte ich ja zurechtscheiden und unterlegen. Wäre einen Versuch Wert, kostet nur ein paar Euro.
    Ich könnte allerdings auch versuchen zwischen Spieltisch und Unterbau schon Gummiplatten einzulegen...

    Endorf
     
  16. andi85

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    Erstellt: 25.05.06   #16
    Achso, naja, ich kenn das Ding ja nicht so genau.
    Ja, probier mal das mit dem Gummimatten, vielleicht bringts ja was.
     
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