Key-Stammtisch

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Worauf es aber ankommt, ist dass bei anschlagdynamischen Tastaturen zwei Kontakte kurz nacheinander schließen und anhand der Zeitdifferenz berechnet wird, wie schnell (velocity!) die Taste angeschlagen wurde.

Das wäre das aktuelle Prinzip, hier jedoch ist, wie damals üblich, eine Umschaltmimik aktiv, die mit zwei Sammelschienen arbeitet. Die Zeitdifferenz wird hier ab dem Öffnen des Ruhekontaktes bis zum Schließen des Arbeitskontaktes berechnet.

Diese Umschaltmechanik ist nur mit Metallkontakten möglich, die Sache mit den zwei nacheinander schließenden Kontakten kam erst mit den inzwischen fast immer üblichen Gummi/Kohlekontakten auf.
 
Das wäre das aktuelle Prinzip, hier jedoch ist, wie damals üblich, eine Umschaltmimik aktiv, die mit zwei Sammelschienen arbeitet.

Ja, natürlich.
Worauf ich aber hinauswollte, ist dass zeitversetzt zwei Kontakte geschlossen bzw. geöffnet werden und das ist ja auf bei den Sammelschienen der Fall. Ich kenne so etwas noch von meinem alten Siel Opera 6: Da hat ein kleines Federchen den Dauerkontakt zu einer Sammelschiene geöffnet und später den Kontakt zu einer zweiten Schiene geschlossen.

Wie dem auch sei - wenn sich aus mechanischen Gründen Zeit oder Weg ändern, wird die Anschlagdynamik falsch berechnet.
Ob das nun Metallkontakte sind oder Graphitkontakte auf Leiterbahnen ist ja nicht so wichtig, solange man den Mechanismus erkennt und dort evtl. einen Fehler finden kann.
Die Elektronik wird's auch im "altmodischen" Fall selten sein.

Viele Grüße
Torsten
 
Wenn es die obere Kontaktplatte wäre, könnte man diese leicht verbiegen, um den Weg und somit die Zeit zu beeinflußen.
Bei meinem Gerät schließt die "Schlagplatte" leider nicht ganz mit dem unteren Kontakt ab... Da diese aber im Ruhezustand Kontakt haben sollten, ist hier ein verbiegen nur sehr schwer umzusetzen. Wenn ich die Schlagplatte nach unten biege, dann biegt sich die Ruheplatte ja mit und die kleine Lücke bleibt 😅
Ich musste daher die Schlagplatte vorsichtig oben halten und die Ruheplatte nach oben biegen. Hat geklappt, Taste spielt sich jetzt wie die Anderen : )

Jetzt muss ich das Teil nur noch wieder zusammenschrauben (und mir ein Noisegate kaufen 😂 )
 
Cool!

Sei froh, daß es solche Zungenkontakte sind und nicht die bei anderen Herstellern wie Pratt-Read üblichen J-Wires (Drähte als Sammelschienen und Federn als Kontakte). Da kann man schon dran verzweifeln, besonders wenns wie bei ollen Orgeln dann gleich mehrere solcher Kontakte und Schienen pro Taste haben ...
 
OT gibt's hier ja nicht oder? ;) Sacht ma, wenn ich für 'ne Geburtstagsfeier mit ca 70 Leuten eine professionelle Band mieten will, mit was für einem Budget muss ich da heutzutage rechnen? Also zum Beispiel eine 4-6-köpfige Truppe für ca. 1.5-2 Std. Programm, gemischt Covers und evtl. auch eigenes, Hauptsache tanzbar. PA größtenteils vorhanden, Techniker vom Haus oder eigener.

Und, abgesehen von der Musikersuche hier und bei thomann, wo findet man solche Bands noch?

Mods: falls doch zu OT, dann bitte gerne verschieben ;)
 
Das ist super unterschiedlich würde ich sagen...

Wir haben jetzt einen 60igsten angenommen für 1500€ wobei unser Gitarrist das Geburtstagskind kennt. Also einfach mal als eine Nummer!
 
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Danke für den Input. Das ist zumindest noch ein sehr gutes Stück unter meiner Schmerzgrenze :)
 
Neuer Trend: DJ plus eine Stunde Live-Saxophonisten dazu, der sich auf der Tanzfläche bewegte. Hatte was.

Ich würde nach nem Duo oder Trio gucken mit Sängerin und Sänger, Livegitarrist, Rest Konserve.
 
Professionelle Musiker nehmen unter 300-350€ pro Nase gar keine Gigs an. willst Du also eine 5köpfige Band, liegst Du bei ca. 1500-1800 EUR. Wir verlangen für Dienstleistermucke zu fünft 250€ pro Stunde plus eine Stunde Pauschale für Anfahrt, Auf- und Abbau, dann aber mindestens 5h Spielzeit.
 
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Ja, das ist auch so die Hausnummer, mit der ich gerechnet habe. Vlt. eher sogar ein paar Euro mehr.

Ich will aber auf jeden Fall eine Band. Man wird nur einmal 50 ;)
 
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Die haben Spaß, und darum gehts.
 
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Ich verstehe immer "the leaving God". :gruebel:
 
Ist Akzent, heißt sicher "the living god"
 
Auf sequential.com ist annonciert, dass Dave Smith gestorben ist. Mir ist vor allem bekannt, dass Dave Smith maßgeblich an der Entwicklung von MIDI beteiligt war. Danke dafür! Großartige Erfindung.
 
Nicht nur damit hat er die Musikwelt nachhaltig und maßgeblich beeinflusst. RIP
 
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Polysynths, stimmstabile Synths, Softsynths... ohne den Mann wäre die Welt eine andere. Selbst wenn nur die letzte Dekade seines Lebenswerks zählen würde, wäre sie eine komplett andere. Absolut überragendes Lebenswerk und ein unerwarteter Abtritt auf dem absoluten Peak. Danke Dave.
 
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Ein wahnsinnig sympatischer Mensch mit innovativen Ideen und tollen Produkten. ❤️ RIP
 
Mir ist vor allem bekannt, dass Dave Smith maßgeblich an der Entwicklung von MIDI beteiligt war.
MIDI war im Prinzip nahezu alleine von ihm entwickelt worden, die wichtigsten Ergänzugen kamen von Phlipp Dodds (Velocity) und Paul DeRocco (Optokoppler), beide ehemals ARP.

Als ich die Meldung seines Todes letzte Woche las, war ich sehr geschockt, hatte ich auf der Superbooth vor noch nichtmal 3 Wochen einen der besten Techtalks mit ihm und Marcus Ryle gehabt. R.I.P. , danke für MIDI und die ganzen Synths.
 
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