Keyboard in Bass-Verstärker

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Hi; ich habe zufällig ein altes Casio Keyboard von meiner Schwester gefunden; habs dann in den Active-Input von meinen Hartke HA3500 gesteckt; und siehe da, der Sound is sogar ziemlich fett!
Nun zu meiner Frage: Schadet das in irgendeiner Weise meinem Amp??



PS: Ich habe Sufu benutzt; aber da war nurn Thread in der Keyboardabteilung und da antwortet mir keiner :(

gruß
 
Der Unsichtbare
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Nein, schadet dem Amp nicht. Brauchst halt nur ne Box die das mitmacht. Da sollten Bassboxen aber uach für geeignet sien.
 
gorgi
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Es sollte nicht schädlich für den Amp sein.
Ich meine auch mal in nem Video gesehen zu haben wie ein Keyboarder über Bass-Verstärker verstärkt wurde.
Früher gabs auch noch des öfteren Amps, die für Keys und Bass benutzt worden, da stand das dann auch noch vorne drauf. Bei uns inne Schule steht eine sone alte Kiste. Is aber auch schon ordentlich in Mitleidenschaft gezogen worden,.
 
Cornholio
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Bass verträgt eigentlich alles...
Keys, Gitarre, Vocals... :rolleyes:
 
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Weil Bass eben mehr Eier hat als alle anderen:D

Amen!

Ich spiel auch manchmal Keyboard über meinen Roland Basscube 100. Klingt sehr gut und so lange man den nicht ständig mit blinkender Peak LED fährt sollte auch nichts kaputt gehen... denk ich mal...:great:
 
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ham wir auf nem gig auch schon gemacht, keyboard über ne alte trace elliot 15er combo laufen lassen, da nen monitor zuwenig da war aber lustiger weisr zwei bassanlagen ^^
 
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woohoo danke für die ganzen Antworten!!!:)

hm jetz kann ich beim proben mal Wolfmother-mäßig zum Keyboard wechseln ohne Angst um meinen Amp zu haben^^

gruß
 
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Guido Pigorsch
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Eigentlich ist es kein Problem und geht.

ABER !

So ein 88 Tasten Synthesizer kann Signale rausgeben die den Speakern gefährlich werden können.

Kommt erstens auf das gewählte Sound Preset an.

zweitens auf den Pegel ( gesamt...Keyboard / Bassamp Gain und Master )

drittens Anschlagsdynamik ( Ausgepegelt mit leichtem Anschlag und gekillt mit voll in die Tasten hauen ).

Es ist durchaus möglich die Speaker mit Keyboards zu killen.

Ich kenne einen Keyboarder wenn der seine Flasche Rotwein weg hat killt der jeden Hochtöner und deshalb gibt der Verleih ihm auch keine Boxen mehr. Wenn ein Bass Speaker schwächlich ist droht ihm das gleiche Schicksal.

Du bist eigentlich nie auf der sicheren Seite. Passieren kann es immer mal.
 
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Eigentlich ist es kein Problem und geht.

ABER !

So ein 88 Tasten Synthesizer kann Signale rausgeben die den Speakern gefährlich werden können.

Kommt erstens auf das gewählte Sound Preset an.

zweitens auf den Pegel ( gesamt...Keyboard / Bassamp Gain und Master )

drittens Anschlagsdynamik ( Ausgepegelt mit leichtem Anschlag und gekillt mit voll in die Tasten hauen ).

Du bist eigentlich nie auf der sicheren Seite. Passieren kann es immer mal.

is quatsch. nur wenns übersteuert also clipping gibt. sonst ist das dem speaker wurscht.
ein hochtöner raucht dann ab wenn er die elektrische energie nicht mehr in bewegungsenergie umwandeln kann, also wenn die amplitude zu groß wird(passiert bei tiefen tönen) und dann wird diese energie in wärme umgewandelt was dann die schwingspule killt. was aber nicht passiert wenn man eine gute frequenzweiche hat.
der tieftöner verträgt da wesentlich mehr. hier wird nur das clipping auf dauer gefährlich.
 
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woohoo danke für die ganzen Antworten!!!:)

hm jetz kann ich beim proben mal Wolfmother-mäßig zum Keyboard wechseln ohne Angst um meinen Amp zu haben^^

Laut Interview im G&B spielt der das Keyboard auch tatsächlich über einen Bassverstärker. Als er noch arm war und das Zeug selbst schleppen musste, hatte er nur einen Verstärker auf der Bühne. Inzwischen hat er je einen Ampeg für Keyboard und Bass. ;)
 
Excalibur
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Sry, habs im Titel falsch geschrieben:
Geht das, dass ich ein Keyboard (nicht ein Mic) in einen Bassverstärker stecke und dadurch das Keyboard verstärke? (Bass ist zu der Zeit natürlich nicht angeschlossen)
€ d'averc: korrigiert

Ich geh mal davon aus dass es nicht geht, aber man kann ja mal fragen ^^
 
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Klar geht das! :)

Über 90% der Bassverstärker haben einen Gain Regler. Den drehst Du so weit auf (oder zu) dass das Keyboard Signal nicht verzerrt. Danach kannst Du den Master soweit aufdrehen wie Du willst.

Ich schreibe gerade an der "Geschichte der Roland Keyboard Verstärker" (dritter Teil einer Roland Verstärker Trilogie). Vor 40 Jahren nutzte man zu 90% Gitarren- und Bassverstärker zur Verstärkung von Keyboards. Die Keyboarderin meiner Band spielt übrigens mit Absicht über (m)einen Fender Gitarren-Vollröhrenverstärker. Also kein Problem.

Der Bassverstärker sollte das Keyboard Signal aushalten, solange man nicht sein Hirn ausschaltet. Laute ultratiefe Dauertöne würden den Speaker zerstören, aber "normales Keyboard Spiel" ist kein Problem für den Amp. Das Ausgangssignal des Keyboards sollte auch passen. Falls es (bei geringer Lautstärke) zerrt, den Gain runter bis es nicht mehr zerrt. Zerrt es nicht, Gain rauf bis kurz bevor es zerrt ...

Gruß
Andreas
 
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Hui, vielen Dank für die Antwort! :)
Hätt ich echt nicht gedacht dass das geht... da sieht man wieder, man lernt eben nie aus ^^
 
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..Nachdem Du gefragt hast "Baßverstärker", nehme ich auch an, daß Du nur ein Topteil gemeint hast, keinen Combo!
Wegen der großen Dynamik soll es natürlich schon ein gut kräftiges Teil sein, daß Du zum Verstärken des keyboard-Signal verwendest und die angeschlosssenen Speaker müssen das komplette Frequenzspektrum auch übertragen können, sonnst wirds ein klanglicher "Reinfall"
Aber wie heißt es: Probieren geht über Studieren.
Kaputt geht nichts!
 
Basstom
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Wegen der großen Dynamik soll es natürlich schon ein gut kräftiges Teil sein, ...

Meinen Erahrungen nach ist der Dynamikumfang eines analogen Basses größer, als der eines digitalen Synthies.
Ein "großes Teil" (ich nehme an, Du meinst viel Verstärkerleistung) muss es imho nur sein, wenn man viel Krach machen möchte. ;)
 
Cadfael
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Ich sehe ebenfalls die Dynamik nicht als Problem.
Es gibt kaum ein Ínstrument, dass einen Bass an Dynamik übertrifft.

Allerdings hält so ein Basston nicht lange und der Speaker kann wieder zurück. Wenn ich mit hoher Lautstärke jedoch einen Ton auf dem Keyboard sehr lange halte, könnte das evtl. der Schwingspule des Speakers gar nicht gefallen, da die Kühlung fehlt. Ist allerdings nur eine Vermutung von mir. Unsere Speaker-Spezialisten können da ggf. mehr zu sagen.
Daher meine Aussage, dass "normales Keyboard Spiel" nicht schadet.

Gruß
Andreas
 
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Hm, wenn die Bass-Boxen das notwendige Frequenzspektrum abdecken, sollte das gehen. Meine FMC 12"/8"/Horn sind quasi Fullrange-tauglich, der Hans von FMC (der die Boxen gebaut hat), hat mir auch grünes Licht gegeben, die Dinger mal als Party-Boxen für das eine oder andere kleine Fest zweckzuentfremden, und der musses ja wissen ;)
Sollte also bei halbwegs zivilem Gebrauch (siehe "Bass-Dauerton") nix gegen Keyboard-Einsatz sprechen.
 
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Kommt stark auf die Boxen drauf an,, die meisten Top´s die ich probiert habe hatten kein Problem mit, die meisten probleme macht doch meist der Topinterne Equelizer mit den man schlecht die klangverformung der Bassboxen ausgleichen kann. Seit ich einen externen Equelizer benutze habe ich kein Problem mein Bassstack auch mal als "Steroanlage" oder als Keyboard amp zu benutzen.

Gruß

Finn
 
Cadfael
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Klar kommt es aucf den Amp an, ob es später klingt!
Während vermutlich Glockenklang, Genz Benz oder SWR recht gut geeignet sind, wird man bei einem typischen Ampeg kein "HiFi Keyboard" hören.
Das ist ja auch der Grund, warum unsere Keyboarderin über meinen Vollröhren-Gitarrenverstärker spielt. Es sollen eben dominante Mitten ohne Hochton-Gedöns sein. Der Klang soll gebogen werden - wie eben bei Gitarrenamps üblich.
Wie sehr der Keyboard Ton bei einem Bassamp gebogen wird, hängt eben von der Marke/dem Konzept und den Speakern ab. Die EBS Classic Serie würde den Ton mehr verbiegen als die "normalen" EBS Amps ...

Was ein Keyboard Comboverstärker oder ein Gitarrenverstärker aushalten, das hält ein (von der Qualität vergleichbarer) Bassverstärker auch aus. Es gibt aber eben tiefe Dauertöne (z.B. - aber nicht nur - vom Moog Taurus). Solche Töne, die dann manchmal Minuten lang in einem Song gehalten werden, können eine Schwingspule "kochen". Wenn, dann hätten die Basslautsprecher eher gerne mehr Impulse zur Spulenkühlung - aber man sollte eben immer wachsam sein. Bei extremen Belastungen kann keiner Garantie für irgendwas übernehmen.

Gruß
Andreas
 

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