Keyboard-Mixer gesucht

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Inge A. Lotti
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Hallo allerseits,

da mein Traynor K4 (in dem ja ein Mixer drin ist) seit November zur Reparatur ist und nicht abzusehen ist, wann und ob ich ihn wiederbekomme, da nach Aussage der Werkstatt keine Ersatzteile zu kriegen sind, will ich jetzt mein Setup so umstellen, dass ich meine Keys gebündelt an einen Monitor und die PA gebe. Ich habe mich nach einem geeigneten Mixer umgesehen und festgestellt, dass es - zumindest bei Thomann - im unteren Preissegment eigentlich nur Behringer gibt. Ich dachte von der Größe her an sowas:

https://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_802.htm

Der kommt mir aber recht preiswert vor. Habt Ihr Erfahrungen damit? Ist die Qualität ausreichend für den Live-Einsatz? Diesen Mixer habe ich schon, den nehmen wir aber für die ganze Band, ich suche eigentlich was kleineres. Die preisintensivere Variante wäre, den Yamaha für die Keys zu nehmen und für die Band was größeres zu kaufen.

Grüße
Inge
 
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Wenn Ihr mit dem Yamaha für die ganze Band auskommt, musst Du ja für Keys nicht gleich klotzen und das übertreffen wollen ;)
Wieviel Eingänge brauchst Du denn? Nur jeweils einen stereo für PC3 und NE? Oder willst Du da noch was anderes drüber jagen, wie z.B. Akkordeon (spielst du ja auch gelegentlich, wenn ich mich nicht täusche)? Theoretisch würdest Du ja sogar mit dem Xenyx502 auskommen. Das schöne an solchen kleinen Pulten wie den Behringer ist, dass Du sie rechts auf den PC3 stellen kannst. Dann hast Du sie in Griffweite, brauchst kein Extra Stativ/Ablage, und die Kabelage hält sich in Grenzen. Und wenn's eh nur eine Übergangslösung ist, machst Du ja sowieso nichts falsch.
 
Inge A. Lotti
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Ich brauche zwei Stereo-Eingänge für die Keys und evtl. einen für Background-Gesang (wobei ich nicht weiß, ob es sinnvoll ist, alles über einen Kanal zu schicken). Akkordeon spiele ich in der aktuellen Band nicht, wäre eine Option, aber nicht zwingend nötig. Beim Xenyx502 fehlen mir die EQs für die Keys. Braucht man die? (Das Electro hat ja selbst einen.)

Ob es eine Übergangslösung ist, weiß ich nicht - es ist ja nicht klar, ob der Traynor irgendwann mal zurückkommt, und ich war damit auch nicht so ganz zufrieden. Meine Hauptfrage war deshalb auch die nach der Qualität. Die Kritiken bei Thomann sind ja sehr gemischt. Ich selbst habe noch einen Behringer Micromix rumliegen, der ist, obwohl er viel weniger kann, nicht soviel preiswerter und klingt nicht doll...

Ich würde mal noch den Paevey zur Diskussion stellen, der hat auch die richtige Größe, ist aber doppelt so teuer. Spiegelt sich das auch im Klang wieder? Der nächstteurere wäre der Yamaha-Mixer, den ich schon habe.

Was nutzt ihr als Submixer für die Keys?
 
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Daddel B.
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Beim Xenyx502 fehlen mir die EQs für die Keys. Braucht man die? (Das Electro hat ja selbst einen.)

Nein benötigst Du nicht zwingend. Wenn Du den neuen Mixer als Sub Mixer nutzt, dann gehst Du mit dem Summensignal in einen Eingang Eures Bandmischpultes. Dies hat dann EQ Regelmöglichkeiten.

Bei Mixern würde ich immer zu Marken wie Allen&Heath, Mackie, Yamaha etc. greifen. Natürlich mag auch Behringer etc. was passendes für Dich haben.


Vielleicht kannst Du den hier ja irgendwo gebraucht abstauben:

https://www.thomann.de/de/allenheath_zed10.htm

Der hat ein INTEGRIERTES Netzteil (wäre für manche ein Ausschlusskriterium), einen kleinen EQ und schöne Pre-Amps. :great:


LG
 
Inge A. Lotti
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Ich würde auch eine der genannten Marken vorziehen. In der Größe gibt's nur nicht viel. Der Allen&Heath ist eigentlich auch schon zu groß. Wobei ich mittlerweile darüber nachdenke, den PC3 über symmetrische Kabel in zwei Mikrophoneingänge zu schicken, um das Brummen wegzukriegen.

Wenn Du den neuen Mixer als Sub Mixer nutzt, dann gehst Du mit dem Summensignal in einen Eingang Eures Bandmischpultes. Dies hat dann EQ Regelmöglichkeiten.
Und wenn ich Klavier und Orgel einzeln aussteuern will?
 
Daddel B.
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Und wenn ich Klavier und Orgel einzeln aussteuern will?


Kannst Du ja, aber am sinnvollsten am Submixer.

Der Sinn eines Submixers liegt meiner Meinung nach darin, dass der FOH sich nur um die Summe kümmern und nicht einzelne Kanäle regeln muss. Du wirst sonst früher oder später jeden FOH überfordern bzw. verärgern. Das klangliche Ergebnis wird dementsprechend sein.....
 
Inge A. Lotti
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Genau deshalb hätte ich gern einen Submixer mit EQ. Abgesehen davon leisten wir uns selten den Luxus eines FOH...
 
Daddel B.
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Genau deshalb hätte ich gern einen Submixer mit EQ. Abgesehen davon leisten wir uns selten den Luxus eines FOH...

Vielleicht können Dir noch andere einen passenden Mixer empfehlen. Das was ich kenne, scheint Dir zu groß zu sein. Oder Du schaust mal in die entsprechenden Threads die vor Dir erstellt wurden. Da gibts ne Menge.

Fakt ist jedoch immer wieder, wenn es klein und qualitativ gut sein soll, muss man schon den einen oder anderen Schein mehr auf den Tisch legen.

Vielleicht probierst Du mal so einen kleinen Behringer aus. Zur Not geht der dann zurück.....
 
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dr_rollo
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1. EQ für Keyboard Signale ist überflüssig (uralt vintage Zeugs mal ausgenommen). Da machst Du eher was am Sound mit kaputt. Wenn's vorne nicht klingt, oder auf dem Monitor, liegt's an den Boen, und da sollte man dann im Master was machen, weil dann auch alle anderen Signale nicht klingen.
2. Mikro mit über die Keyboard Summe ist eigentlich ein No-go. Jeder FOH würde Dich dafür killen (ist mir schon mal passiert)... :redface:
3. Wenn dein PC3 brummt, hat das eine Ursache, das Du auch nicht mit Garantie durch symmetrische Kabel lösen wirst. Die meisten schließen ihren PC3 sicherlich mit unsymmetrischen Kabeln an, ohne dass es brummt (mal die Klinkenkabel oder das Netzkabel tauschen).

Für das was Du brauchst, sind die Anforderungen an einen Mixer so gering, da würde ich echt keinen Aufriss machen. Andere brauchen unbedingt Fader, Effektwege, separate Outs, oder wollen darüber noch ihren Monitor Submix erstellen. Und selbst das könntest Du noch mit dem 502.
 
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Bei Mixern würde ich immer zu Marken wie Allen&Heath, Mackie, Yamaha etc. greifen. Natürlich mag auch Behringer etc. was passendes für Dich haben.

Hi Inge,

würde mich Daddel anschließen.

Ich nutze den Mackie 802 VLZ 3 und bin zufrieden, wenngleich mir für eine sehr nützliche, praktische Monitoring-Situation, welche hier im board mal vorgestellt wurde, dann schon wieder 1 Kanal fehlt (nämlich dann, wenn ich mit 3 keys am Start bin oder bei dem zweiten key Orgel und Piano separat route).

Dennoch: wenn Du sowas gebraucht schiessen kannst: zugreifen!

Ursprünglich war ich mal an dem Soundcraft EPM6 interessiert, ist etwas günstiger, hat übrigens Fader für die Kanalregelung und kommt in den Kommentaren durchweg positiv weg.

Von Mackie gab es mal einen Ableger namens Tapco Mix 220/260, ebenfalls mit Fadern, was für viele Nutzer ein wichtiges Kriterium ist.

Vielleicht bist Du bereit, doch ein wenig mehr zu investieren..:gruebel: ;)

Gruß
 
Inge A. Lotti
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2. Mikro mit über die Keyboard Summe ist eigentlich ein No-go. Jeder FOH würde Dich dafür killen (ist mir schon mal passiert)... :redface:
Dafür schreibst du aber noch ganz lebendig hier mit.:great:

Nee, ich dachte mir schon, dass das nicht geht. Im Moment ist am Hauptmixer nur kein Anschluss frei für Backgroundgesang... Es wäre sicher sinnvoll, für die Band einen größeren Mixer zu kaufen, aber ich will den nicht allein bezahlen und die anderen haben kein Geld...

Für den Submixer ist mir wichtig, das der Klang nicht verfälscht wird und kein nennenswertes Rauschen dazu kommt. Ich will jetzt nicht unbedingt ein billiges Teil, aber es sollte nicht zu groß sein, also auch kein Rackmixer.

Woher das Brummen beim PC3 kommt, muss ich mal testen. Zu Hause brummt nichts, deshalb dachte ich, dass auf dem Weg durch den Probenraum irgendwas einstreut. Ist auch nicht so laut - wenn wir spielen, hört man's nicht mehr.

Grüße
Inge
 
toeti
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Hi,

was spricht denn gegen einen Rackmixer? 1 HE? Da ist eigentlich alles drin was man braucht.

Günstig und brauchbar: Behringer RX1602. Der läuft bei mir schon Jahre und rauscht wirklich nicht!
 
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Was ist denn das für ein Teil ? Steht neben David Paich Synthis auf der Bühne ?
 

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Noch einer der beim Konzert in Schwäbisch Gmünd war?

Ich konnte beobachten, dass sowohl David, als auch Steve auf der anderen Seite immer wieder, so schien es zumindest, ihren Monitor-Mix damit anpassen konnten.
Meine Recherche brachte mich grade auf den Personal Q von AVID
 
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dstr
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Das ist ein persönlicher Monitorcontroller, der mit dem Digidesign / Avid Venue System verbunden wird und mit dem sich dann der persönliche Monitorsound geregelt werden kann. Das ganz läuft über eine Art Audionetzwerk. Die ursprüngliche Idee kommt von Aviom. Mittlerweile gibt es aber auch erschwinglichere Systeme z.B. von Behringer.
 
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.....Im Moment ist am Hauptmixer nur kein Anschluss frei für Backgroundgesang... Es wäre sicher sinnvoll, für die Band einen größeren Mixer zu kaufen, aber ich will den nicht allein bezahlen und die anderen haben kein Geld...

Aber Du könntest der Band ja den Yamaha abkaufen was schonmal ein gewisses Startkapital mit sich brächte... .

Mal im Ernst.
So wie sich das anhört wäre die einzige sinvolle Lösung den Bandmixer auszutauschen damit die Backgroundvocals direkt über den Hauptmixer laufen. Die Lösung die Vocals über den Key Submixer mitlaufen zu lassen ist nicht gut.
Evtl. kannst Du ja eine Kredit geben der von den anderen abbezahlt wird?

Gruß

Fish
 
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Ich habe mir jetzt einen wenige Monate alten Mackie 802 für 130 Euro geschossen.
Meine Anforderung war:
2 Keys Stereo anschliessen ( 2 weitere würden noch Mono gehen), Keys an den Hauptmixer, vom Hauptmixer den kompletten Bandmix - ohne Keys - an meinen Submixer zurück. Und ntrl eine Monitorbox an den Mackie.
Nun kann ich mit dem Mackie meine Keys regeln und zusätzlich das Verhältnis von Bandmix und Keys für meine Monibox steuern - ntrl alles ohne den Hauptmix zu verändern.
 
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Eine gute Wahl..Glückwunsch! ;)
 
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Nach der Methode arbeite ich schon ein paar Jahre. Sehr bequem, das FOH freut sich auch und man kann das auch auf InEar erweitern, dazu ist nur ein zusätzlicher Kopfhörerverstärker, bei mir in Form eines Beltpacks, nötig, da der pultinterne wegen des Routings dann nur Keyboardsignale ausgeben würde.

( 2 weitere würden noch Mono gehen)

Das stimmt so nicht, denn der dritte Mikrokanal hat keinen Insert, sondern einen zweiten Eingang. Er funktioniert also entweder als Mono-Mikro-Kanal, oder als Stereo-Line-Kanal: 3 Stereoquellen sind also kein Problem! :D

Grüße vom HammondToby
 

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