Das ist und bleibt natürlich ein Problem, wenn man den Mix von der Bühne macht. Du brauchst halt jemanden, der hin und wieder Lautstärkeverhältnisse checkt und Feedback gibt. Oder Du machst es so wie ich, dass Du mit in-ear spielst, was natürlich nur funktioniert, wenn alle Instrumente abgenommen sind, was ja in Deinem beschriebenen Fall nicht unbedingt sein muss. Wenn ich höre, dass da zwei kleine Aktiv-Boxen für den PA-Sound verantwortlich sind, läuft da wohl nur Gesang und Keyboards drüber, der Rest kommt mit Direktschall.
Wir spielen Standardbesetzung: Git, Bass, Keys, Drums und 4x Vocals. Es läuft alles über einen Bühnenmixer von dem ich mir aus dem Headphone ein Signal für meinen In-ear Sender hole. Damit habe ich die Verhältnisse, wie sie draußen auf die Anlage gehen, auf dem Ohr und kann direkt korrigieren, wenn was nicht stimmt. Einziges Problem ist, die Mischung aus PA-Sound und Direktschall von der Bühne (Amps, Drums). Die Keyboards sind oft das einzige Instrument auf der Bühne, das keinen Direktsound hat, weil es oft direkt in den Mischer geht. Da muss man halt immer noch etwas dazugeben, aber diesen Anteil hat man schnell raus. Gerade bei kleineren Locations, wo man die PA mit geringerer Lautstärke fährt muss dieser Anteil eher noch etwas höher sein.
Die Band in der mein Bruder spielt, macht Ihren Sound auch von der Bühne (2xVoc, Git, Keys, Bass und Drums). Die nutzen aber einen 01V96 und holen sich von Zeit zu Zeit immer mal wieder einen Techniker, der mit Laptop und Wireless Connection Lautstärkeverhältnisse checkt und korrigiert. Die haben mittlerweile so für ziemlich jede Location schon einen festen Speicherplatz in dem Pult. Auch ein netter Vorteil eines Digitalpultes
