Kirchentonleiter ???

von maverick295, 26.08.06.

  1. maverick295

    maverick295 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #1
    Hallo habe mal eine Frage und hoffe ihr könnt mir das vielleicht erklären und zwar improvisiere ich immer mit der moll und dur pentatonik, nun habe ich mich aber mal an die Kirchentonleiter rangetraut und habe ein paar Fragen und zwar...

    Gibt es Vor und Nachteile wenn ja welche?
    Wann benutze ich sie?
    Und muss man sie wirklich können oder kann man auch ohne sie leben?

    Hoffe das ist nicht zu viel für euch;)


    Danke im vorruas:great:


    Gruß, maverick
     
  2. Volare!

    Volare! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #2
    Klar kannst du auch ohne leben ;-)
    Wenn dus genau nehmen willst, reicht sogar nur die dur tonleiter! Also inoisch, alle anderen tonleitern, (dorisch, phrygisch... etc) bauen auf dem 1. 2. 3. ton der jeweiligen durteonleiter auf!
    Sogesehen bräuchtest du nochnicht mal moll, welches ja als aeolisch (glaub ioch) einfach die sechste stufe ist ;-) Allerdings emfonde ich es als sinnvoll dur unds moll so zu beherrschen, doie anderen ergeben sich a) von selbst und sind B) auch heutzutage kaum nochzu gebrauchen
    Aber es kommt halt drafu an, was du ma machen willst, je nachdem, wie pro du sein möchtest!
    Hoffe du verstehst das mit den Stufen, weiß nämlich niucht, wie weit du dich schon mit dem Thema befasst hast^^
     
  3. leech

    leech Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #3
    kaum noch zu gebrauchen halte ich ja mal für eine völlig verfehlte aussage
    guck dich mal im jazz um..
    und auch wenn du einfach mal klänge erreichen willst die man nicht andauernd hat sind die kirchentonleitern hervorragend
     
  4. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 26.08.06   #4
    Was bitte??? :eek: Dorisch (große Sexte) und mixoldydisch (kleine Septime) sind absoluter Standard in Rock etc. Lydisch ist eines der Lieblingsmodi von Steve Vai... lokrisch taucht öfters mal im Metal auf, ebenso wie phrygisch...
     
  5. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 26.08.06   #5
    Hier ist das alles wunderschön erklärt:

    http://msjipde.uteedgar-lins.de/ms-primer-4-2.html

    Vorteile ja (man wird vieliseitiger). Nachteile: nein.

    Die Antworten kommen fast von selbst, sobald Du das Prinzip verstehst. Lerne nicht ale Modi gleichzeitig - das geht nicht. Fang mit dorisch oder mixolydich an und beschäftige Dich einigeTage oder Wochen intensiv damit. Die andere Modes lernst Du dann viel schneller.

    Man kann sich mit einfachen Worten ausdrücken. Ein erweiterter Wortschatz hat jedoch noch niemandem geschadet ;)
     
  6. maverick295

    maverick295 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #6
    hey danke werd mal in der seite üben
     
  7. Chaosschlumpf

    Chaosschlumpf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #7
    Gibts da Grafische Pattern dazu, damit man die direkt aufs Griffbrett übertragen kann?
     
  8. poser99

    poser99 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.06   #8
    ALso sind die Kirchentonleitern die Majorpattern?
    Denn wenn ich mir die verschiebung der Halbtonschritte so anschaue sehen die gleich aus, oder gibt es da noch kleine aber feine unterschiede z.b. Grundton ect.

    vllt hab ich doch mal was verstanden?!*hoff*
     
  9. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 27.08.06   #9
    Richtig.

    Steht alles ziemlich eindeutig in dem Link, den ich oben gepostet habe.
     
  10. Punkt

    Punkt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.06   #10
    irgendwie bereitet mir die Anwendung noch Probleme... Ich hab ja den gleichen Fingersatz nur der Grundton is wo anders... Irgendwie verwirrend.
     
  11. cocolino

    cocolino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.06   #11
    aber nein, du hast nicht den gleichen fingersatz. die leiter ist zwar die gleiche, aber du startest wo anders

    (ich denke das ist nur ein verständigungsproblem)

    die Dur tonleiter ist folgende:

    B C D E F G A B C D E F
    und der nächste mode ist dann
    B C D E F G A B C D E F
    der übernächste:
    B C D E F G A B C D E F

    hoffe du verstehst was ich meine;)
     
  12. Punkt

    Punkt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.06   #12
    deswegen ist ja der Fingersatz immer noch der gleiche (=Pattern ;) )
    nur das die Grundtöne woanders sind...
    Also die Modes an sich hab ich schon verstanden... Müsst irgend wo noch so eine Teil rumgeisten...

    ...
    gefunden (hab ich selbst gemacht ;) )
    Also das mit den Pattern is irgendwie komisch... Man spielt einfach alle Töne irgenwie zusammenhanglos runter und hört wider auf dem Grundton auf... Total sinnlos irgendwie... Ergebniss ist das sich alles gleich anhört... :rolleyes:
    Aber wie muss ich jetzt so speziell spielen - ohne das ich sinnlos in den Pattern rumdudle - das es sich Mixolydisch oder Dorisch etc. anhört.
    Das ist das was ich nicht checke...
     
  13. cocolino

    cocolino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.06   #13
    achso achso verstehe, dir gehts darum wie du deinen musikalischen horizont mit den modes erweitern kannst....

    naja spiel mal verschiedene modes, die hören sich nämlich sehr unterschiedlich an, das kannst du dann in deinen liedern einsetzen um beispielsweise verschiedene stimmungen zu erzeugen ;)

    ich weiß nicht obs schon gesagt wurden, aber weil jede kirchentonleiter auf einem bestimmt ton aufgebaut ist, stehen sie natürlich auch in direktem zusammenhang mit den stufenakkorden.
    das kansnt du wunderbar zum improvisieren verwenden und auch neue lieder damit schreiben... probiers aus :great:

    ps arbeite dich mal hier durch: The Adam Nitti Collection: Index
    (weil du was von "skalen runterdudeln" sagtest ^^ )
     
  14. Punkt

    Punkt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.06   #14
    jo danke danke.

    Also soweit ich das jetzt alles verstanden habe mit den Stufenakkorden dann:
    Kann ich in einem Stück in C-Dur mit der Akkordfolge.. ähm:
    C - F - C - G

    Also über C spiel ich C-Dur
    Über F dann F-lydisch
    wieder C-Dur
    und über G; G-mixolydisch

    spielen.

    Da ja nur die Stammtöne (C, D, E, F, G, A, B) verwendet werden und diese alle ja in C-Dur (+ die Modes die ich in meinem vorherigen Post genannt habe) vorhanden sind, geht der Charakter von C-Dur nicht verloren.

    Wobei für mich wieder eine neue Frage entsteht:
    Ich weiß nicht mehr so genau aber jeder Akkord war glaub ich jeweils ein Takt... Wie soll ich so schnell die Modes unterm Spielen wechseln? Oder is diese Theorie nur zum "schreiben" eines Solos/Melodie sinnvoll?

    Also ich denke ich hab jetzt mal die Modes verstanden aber anwenden kann ich sie nicht. Das ist mein Problem...
     
  15. cocolino

    cocolino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.06   #15
    das ist natürlich kein patentrezeot für gute soli etc. für manche sachen ist diese methode besser geeignet, für andere weniger...
    wenn die akkorde nur jeweils einen takt dauern, ist es wahrscheinlich geschickter über c-dur und die parallele molltonart a-moll zu improvisieren.

    wenn aber ein akkord mehrere takte dauert ist es schon sinvoll auch über die modes zu improvisieren...

    diese frage beantwortet sich eig von selbst ;)
     
  16. Punkt

    Punkt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.06   #16
    solls auch nicht sein... Aber es ist mal was anderes.
    Eigentlich wenn ich mal länger darüber nachdenke frag ich mich warum mir diese einfache Frage seit Monaten im Kopf geistert....
    Ja und um Akkordorientiert zu solieren bietet es sich an beim Akkordwechsel die Tonika, Terz oder Quinte des Akkords zu spielen :D

    warum nur lern ich das alles...
     
  17. Durango

    Durango Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #17
    jo da hab ich dann auch nomma ne frage zu, ich weiß der thread is schon etwas älter, aber nen neuen wollte ich deswegen ned aufmachen, wegen SuFu und so :D

    also...das mit den modes hab ich verstanden, wie die gebildet werden, wo die gespielt werden etc...
    ich steh allerdings auch vor dem problem der anwendung.

    nehmen wir mal "symphony of destruction" von megadeth.

    akkorde beim main riff: F5-E5-G5

    das ist ja glockenklar C-Dur, oder? sonst wär ja Fis drin.

    kann ich jetzt über diese akkordfolge Zb in jedem Modus von C-Dur spielen?

    oder spielt man jeden modus nur über den jeweiligen stufenakkord?

    oder spielt man e-phrygisch zb nur über sachen die in e-moll geschrieben sind? ne das wohl weniger, wegen dem F.....aber bei der akkordfolge von megadeth für sich doch e-phrygisch zb anbieten,oder?
    die benutzten aber, wenn cih das richtig gesehen habe e-moll als solo tonleiter...hmmmm :confused:
     
  18. Hans_3

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    Erstellt: 04.10.06   #18
    Du kannst da ganz unbesorgt mit den Tönen von C-Dur (Am) drüber solieren. Solange sich die Akkordtöne aus den Tönen auschließlich 1 Leiter zusammensetzen brauchst Du da nichts weiter zu beachten, denn dann ergeben sich die Modi quasi von selbst.

    C-Dur über E5(oder E-Moll) = phrygisch
    C-Dur über F5(oder F-Dur) = lydisch
    C-Dur über G5(oder G-Dur) = mixolydisch
     
  19. Durango

    Durango Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #19
    aber die ganzen modi von c-dur (mixolydisch, phrygisch, dorisch etc.) kann man doch theoretisch nur über stücke verwenden, die auch in c-dur geschrieben sind oder? ansonsten hat man doch komplett anderes tonmaterial, wo manche töne der modes gar nicht reinpassen, zb kann man doch nicht über n stück in e-moll in e-phrygisch solieren, da daß F doch gar ned reinpasst.

    oder ist das ganze dann akkord gebunden, das heißt:
    wenn ich n stück in sagen wir d-dur hab kann ich dort auch, wenn der e-moll akkord gespielt wird, in e.phrygisch solieren, obwohl die tonleiter eigenen töne nur d-dur/h-moll zulassen würden?
     
  20. Mr.Spinalzo

    Mr.Spinalzo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #20
    In erster Linie bezieht es sich auf die Tonart.
    Bei dem beispiel D-Dur, wäre Em7 auch Dorisch E F# G A BC# D E.
     
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