Klangfarbe, welche soll man wählen? Oder überhaupt wählen?

von DarkStar679, 12.01.20.

  1. DarkStar679

    DarkStar679 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.20   #1
    hallo zusammen,

    ich habe da mal eine frage.
    hört man sich bands an, dann klingen die sänger eigentlich immer gleich auf jedem album. man kann anhand des gesangs sofort ausmachen, welcher sänger am werk ist.

    irgendwie schaffe ich es, verschieden zu klingen.

    soll man sich besser auf eine stimme konzentrieren, oder alle klangfarben trainieren und auch anwenden?

    wenn ich komponiere, ordne ich die klangfarbe den songs unter, jedenfalls im rahmen meiner möglichkeiten
    was ist eure meinung dazu?

    ein paar beispiele:
    der verzweifelte




    der hoffnungslose




    der jugendliche




    das falsett




    rammsteineskque




    motörhead like


     

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  2. Abendspaziergang

    Abendspaziergang Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.20   #2
    Den jugendlich verzweifelten im Falsett singenden Lemmy ohne Hoffnung mit rollendem R würde ich sagen.

    Freu dich über die Variabilität. Gibt viele Bands da ist das nicht so. Eng dich nicht ein und schau was songdienlich ist.
     
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  3. DarkStar679

    DarkStar679 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.20   #3
    über deine antwort bin ich sehr froh.
    denn mir machen alle stimmvarianten spaß
     
  4. Abendspaziergang

    Abendspaziergang Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.20   #4
    Stelle mir gerade vor, eine Band wie z. B. Motorpsycho hätte sich am Anfang auf einen Gesangsstil festgelegt. :eek:
     
  5. FerdinandK

    FerdinandK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.20   #5
    it´s not a bug it´s a feature
     
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  6. Jed

    Jed Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.20   #6
    Welchen Anteil an der Variabilität hat deine Stimme, und welchen Anteil hat der Mischpult? :evil:
    Cheers,
    Jed
     
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  7. DarkStar679

    DarkStar679 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.20   #7
    mischpult / DAW ist mit EQ / kompressor / delay / reverb bestückt.
    die einstellungen wechseln, je nach erfordernis.

    meine stimme arbeitet mit verzerrung, taschenfalten, brust- oder kopfstimme und unterschiedlicher handhabung des rachenraumes für bestimmte klangfarben.
     
  8. exoslime

    exoslime Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.01.20   #8
    mir gefalllen hier eigentlich alle sehr gut! :great:
    schliesse mich meinen Vorpostern an, its a Feature, not a Bug

    Es gibt ja auch zb Stimmitatoren, die Persönlichkeiten verblüffend imitieren können und damit immer für einen Lacher sorgen, warum also nicht auch in der Musik auf unterschiedliche Stimmfarben zurückgreifen, die Musik der oa. Beispiele ist ja auch wiederum unterschiedlich.
    Klar, wenn man jetzt den Jugendlichen und den Lemmy in dir nebeneinanderstellt, tun sich da schon gewaltige Unterschiede auf, aber selbst das kann man ja zb auf einer Platte oder bei einer Konzertplaylist in der Songreihenfolge so arrangieren das solche Extreme nicht direkt aufeinanderprallen sondern es bestimmte Abschnitte gibt.

    lg
    Chris

    PS: wenn ich für mein nächstes Rammstein-video eine Stimme brauche, weiss ich wenn ich fragen muß ;)
     
  9. moniaqua

    moniaqua Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.01.20   #9
    Alle anwenden (wobei ich nur eine Stimme höre, mit der aber ausgiebig gespielt wird und die variabel ist :)). Why the hack should it be a bug?!
     
  10. Captain Knaggs

    Captain Knaggs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.20   #10
    Du könntest ja Musik-Kabarett machen, indem Du Duette in verschiedenen Stimmlagen mit Dir selbst singst:D
     
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  11. Ikone

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    Erstellt: 13.01.20   #11
    Wenn im Songwriting gut bist - Mike Patton ;)

     
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  12. drowo

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    Erstellt: 13.01.20   #12
    Solange du Musik zum Spaß machst, nutze alles was dir zur Verfügung steht.
    Ich könnte mir vorstellen, dass der Produzent einen kommerziellen Akt zwecks Wiedererkennungswert auf einen bestimmten, charakteristischen Klang festlegen würde.
     
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  13. Abendspaziergang

    Abendspaziergang Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.20   #13
    Und was dabei rauskommt, weiß man ja. Musik wird getötet, geschlachtet, verpackt und als Produkt verkauft.
     
  14. DarkStar679

    DarkStar679 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.20   #14
    ich mache musik nur zum spaß. ich habe keine finanziellen absichten.
     
  15. DarkStar679

    DarkStar679 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.20   #15
    cool, was der drauf hat.
     
  16. chick guevara

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    Erstellt: 13.01.20   #16
    Ich höre eine Stimme und verschiedene Stile, die Kunst ist es zum Song den stimmiger Stil zu finden.
    Muss jeder Musiker mit jedem Instrument machen. Manche experimentieren und lehnen sich dabei aus dem Fenster andere gehen auf sicheren Standard und lehnen sich zurück.
    Beides Ok, viel Spaß
     
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  17. Ikone

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    Erstellt: 13.01.20   #17
    Ein Arbeitskollege hört den sehr gern. Ich find ihn mittlerweile, auf seine weise, ziemlich genial. Anfangs war ich davon nicht soooo begeistert, denn mir hat das wiederkehrende Signature der Stimme und Songs gefehlt. Aber auch nur weil ich mich selbst so Signaturelastig entwickeln wollte. Seit ein paar Jahren ist mir das aber egal. Dann klingt halt nicht alles wie aus einem Guss. Ich denke, solange man sich selbst dabei authentisch fühlt, ist alles im grünen Bereich. Man müßte nur mal was fertig ma ...

    Der Kerl hat irgendwie nix ausgelassen :)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mike_Patton

    Zu deiner Anfangsfrage: Dabei kann ich dir leider auch nicht helfen, da ich nicht weiss was dir mehr Spass macht :)
     
  18. DarkStar679

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    Erstellt: 13.01.20   #18
    das ist es ja, ich mag alle diese stile und möchte keinen bevorzugen.
    das hängt natürlich auch damit zusammen, daß ich seit dem gesangsunterricht meine fähigkeiten nach höheren tonlagen deutlich verbessert habe.
    so machen diese songs einfach spaß zu singen....ebenso wie die tiefen oder mittleren lagen.
     
  19. Ikone

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    Erstellt: 13.01.20   #19
    Mach alles und lass bloss nix aus :D
     
  20. Jed

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    Erstellt: 13.01.20   #20
    Schön wärs!

    Auch meine Stimme hat mehrere Facetten - bin allerdings im rein akustischen Bereich unterwegs. Aber "akustisch" beinhaltet so verschiedene Richtungen wie irische Saufballaden und Rebellenlieder, zum Volkslied gewordene viktorianische Salonballaden, Liebeslieder aus allen Epochen, und dann auch noch Kunstlied (Schubert etc.) und zwischendurch mal ein Blues oder eine sean-nos-Ballade. Und jedes Genre verlangt einen anderen sängerischen Ansatz.

    All das macht mir Spaß - aber irgendwann braucht man ein paar Kumpels, die mitsingen oder alles instrumental irgendwie aufwerten. Und da hapert's: finde mal einen Gitarristen oder Pianisten, der sowohl Blues als auch Schubert gut begleiten kann!! Als ich "ein paar Kumpels" gefunden hatte, mit denen ich eine auftrittsreife Gruppe gründen konnte, war der größte gemeinsame Nenner "Folk". Und da ich als Sänger der Gruppe Ire bin, wurden wir zur irischen Folkgruppe. Das hieß, ich musste 20 Jahre lang irische Sauf- und Rebellenlieder singen. OK, auch noch ein paar Liegeslieder dazwischen, und doch als Absacker eine sean nos-Ballade. Aber Kunstlied? Fehlanzeige! Blues? Ebenso!

    Erst seitdem sich die Gruppe aufgelöst hat, kann ich Schubert und Burns in der öffentlichkeit singen, sowie die Lieder der deutschen Demokraten des Vormärz. Aber manchmal fehlen mir dabei die "paar Kumpels", die auch gern sowas spielen würden. Zum Glück habe ich ein paar Instrumente - Banjo, Autoharp und Concertina, die alle als Begleit- und Soloinstrumente einzusetzen sind - aber ein-Mann-Gigs sind in meinem Alter mit Vorsicht anzugehen ...

    Ihr jungen Leute könnt aber eine Backing-Gruppe einfach so aus dem DAW erzeugen. Nur zu!

    Cheers,
    Jed
     
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