Klavierkompositionsbuch für Anfänger ?

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kopernikus

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Ich suche ein Klavierkompositionsbuch für Anfänger.
Hate 3 Jahren Heimlehrer der mir von null aus die Grundlehre beigebracht hat , aus Hanon, Harmonie-Theorie, Burgsmüller, Czenry, Beyer, Lemoine, Bach ...

Weil ich gerne aus dem Nichts spiele möchte, suche ich ein Buch zum Musizieren.

Die TheorieHarmonie hat mir Grundregeln gelernt , wie das Verbinden von Akkorde , aber es hilft mir nicht viel .
 
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Claus

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Was genau fehlt dir denn?

Komponieren bedeutet, dass man musikalische Ideen hat, also in sich Klänge hören und formen kann, mit der Klangvorstellung fängt es m.E. an.
Der nächste Schritt wäre, das aufschreiben oder auf dem Instrument spielen und aufzunehmen.

Nach 3 Jahren Unterricht bist Du normalerweise noch spielerische Unterstufe oder leicht fortgeschritten.
Kannst Du denn auf diesem Niveau auch frei spielen und Stücke erfinden?

Wenn nicht fehlt es an der intuitiven Verbindung vom Hören in die Finger, das lernt man aber nicht aus Büchern.
Der einzige Weg der Entwicklung zum Spielen nach Gehör ist, (zunächst leichte) Melodien und schließlich Stücke zu hören und ohne Noten und ohne Blick aufs YT-Video nachzuspielen.
Außerdem wär es gut, mit allen Dur und Molltonarten zurecht kommen und nach/neben Beherrschen der Intervallerkennung am Erkennen von Akkorden samt Umkehrungen zu arbeiten (Dreiklänge und mehr).

Es gibt ansonsten Bücher zur Vertiefung der Harmonielehre, in der klassischen Musik bedeutet das vor allem die Beschäftigung mit dem Thema Kontrapunkt und ggf. Orchestrierung.
Dabei unvermeidlich, hast Du schon ein paar Fugen geschrieben?

Gruß Claus
 
Dietlaib

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Annino

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Um eine Klangvorstellung zu entwickeln, wie Claus bereits erwähnte, musst du auch einiges an Repertoire kennen. Denn der Mensch lernt Musik hören und vorstellen über statistische Lernmechanismen. Also wäre mein Tipp, die Musik zu spielen (oder herauszuhören, wenn du dich von Noten lösen willst), die du magst. Und dann experimentiere damit. Gerade wenn du ja anscheinend Musiktheoretische Grundlagen schon hast, dann kommt jetzt genau das Fünkchen Kreativität, es minimal anders zu machen, als alle anderen. Veränder Taktart, Lagen, Tonarten, etc. Trau dich, ein wenig zu "jammen". Du wirst erst mal vieles verwerfen, aber anders kommt man da nicht hin. Man muss es halt tun, ansonsten bleibt es Hexenwerk. Und erwarte auf keinen Fall, dass du zu musikalischen Meisterleistungen einfach mal eben fähig bist. Die großen Komponist/innen früherer und heutiger Zeiten sind fast alle sehr gute Musiker/innen und haben das komponieren lange Jahre geübt.
 
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kopernikus

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Kannst Du denn auf diesem Niveau auch frei spielen und Stücke erfinden?

Genau das möchte ich tun. Aber ohne Lehrer. Nur sehr wenig kann ich von alleine aus frei spielen .
 
McCoy

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Wenn Du frei spielen lernen willst, dann brauchst Du keine Kompositionslehre, sondern eine Improvisationsschule.

Nochmal die Frage: Erzähl mal, wie es in den letzten 5 Jahren bei Dir weitergegangen ist. Bist Du mit den Tipps von damals weitergekommen?
 
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kopernikus

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Wenn Du frei spielen lernen willst, dann brauchst Du keine Kompositionslehre, sondern eine Improvisationsschule.

Nochmal die Frage: Erzähl mal, wie es in den letzten 5 Jahren bei Dir weitergegangen ist. Bist Du mit den Tipps von damals weitergekommen?

Habe alles gelassen wegen berufliche Verpflichtungen . Moehte aber wieder langsam neu anfangen .
 
turko

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Moehte aber wieder langsam neu anfangen .

Na dann tu´s doch einfach, und verschwende Deine Zeit nicht mit dem Lesen von Büchern darüber.

Am Anfang halt ganz ganz langsam und ganz ganz einfach.
Versuche, Dir Bekanntes nach dem Gehör nachzuspielen.
Wenn Du das lange genug und mit weit offenen Ohren machst, und aus Deinen eigenen Fehlern lernst, wird sich der
Erfolg mit der Zeit automatisch einstellen.

LG
Thomas
 
Claus

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Wenn sich hier keiner der dort angemeldeten Kunden meldet, wird eine handfeste Auskunft schwierig.

Da eine Kündigung jederzeit möglich sein soll, würde ich bei Interesse mit dem 29 Euro-Tarif anfangen und mal sehe, wie es läuft...
Spätestens nach 3 Monaten wäre vermutlich klar, ob Konzept und Methode passen und ob die Zeit und Motivation zur Entwicklung über diesen Weg gegeben sind.

Gruß Claus
 

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