Kleiner pegelstarker 15"-Sub gesucht

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Moin,
ich bin auf der Suche nach zwei kleinen und möglichst pegelstarken 15"-Subs für die Zusammenarbeit mit zwei RCF NX-45A Tops.

  • Da sie in den Kofferraum eines PKWs passen sollen, kommen nur kleinere Gehäuse infrage.
    Am besten wäre eine Höhe unterhalb von 56cm und auch eine schmale Seite wäre gut (unter 48cm) - zumindest ein Maß von beiden muss passen.
  • Pegelstark heißt: Guter Wirkungsgrad und hohe RMS-Leistung.
  • Eine untere Grenzfrequenz (-3dB) von ca. 45Hz wäre ausreichend. Kickbass mit gewissem Tiefgang - aber da kann ich Kompromisse machen.
  • Anwendungsbereich sind Konzerte mit Bands (kein harter Rock)/einer Bigband.
  • Ich stehe überhaupt nicht auf dröhnende, schwabbelnde oder rappelnde Bässe. Wichtig ist eine gute Impulswiedergabe.
  • Bandpass-Lösungen sind raus. Hörner sind zu groß. Bitte nur Bässe mit Multiplex-Gehäusen. Kein MDF!
  • Konvektions-Kühlung (ohne Lüfter)
  • Aktive Bässe wären mir für einen schnellen Aufbau am liebsten (oder eine Lösung aus aktivem und passiven Sub), aber auch passive Lösungen sind nicht ausgeschlossen.
Gefunden habe ich folgende Modelle:

Aktiv-Subs:
(preislich aufsteigend)
  • EV EKX-15SP (ca. 48Hz/-3dB)
  • RCF 705 AS II (43Hz/-3dB)
  • RCF 905 AS II (38Hz/-3dB)
  • Seeburg G-Sub 1501 (40Hz/-3dB - leider vermutlich ZU teuer)
Zum Seeburg TSM-Bass (15" auch als dp-Version) habe ich leider gehört, dass er recht starke Strömungsgeräusche am Bassreflex-Port hat. Daher kommt dieser Sub wohl nicht infrage.

DIY-Lösungen (passiv):
  • PS-Bass ARLS 2 (AW Audio)
  • Jobst 15K (gibt wohl auch eine 15K2-Version, zu der ich aber keine Daten gefunden habe)
Was mich nun interessiert:
  • Wer kennt die Subs aus der Anwendung und kann etwas zu ihrer Leistungsfähigkeit berichten? Was sind die Vorteile des Subs - und welche Nachteile hat er?
  • Optimal wäre, wenn jemand mehrere dieser Subs schon länger verwendet hat und ihre Leistungsfähigkeit daher im Vergleich beurteilen kann.
  • Wenn es noch andere interessante Modelle gibt (klein, pegelstark, 15"), dann freue ich mich über einen Tipp.
  • Messwerte sind mir wichtig: Messungen des Frequenzverlaufs und eine nachvollziehbare Angabe zum Wirkungsgrad. (Halbraum oder Vollraum?)
    Weniger interessant sind traumhafte Peak-Werte. Mit Angabe des Wirkungsgrads und in Kenntnis der RMS-Leistung lässt sich der Maximalpegel besser einschätzen als irgendwelchen Traumangaben zu glauben. Glaube ich zumindest... ;)
EDIT: Hab grade noch einen Thread gefunden, in dem ähnliche Subs gesucht weden: https://www.musiker-board.de/threads/aktiver-15er-sub-leicht-klein-gesucht.702178/
 
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Klingt interessant und sieht vom Aufbau recht einfach aus. Von dem Bass gibt's ja inzwischen eine V2-Version. Gibt es irgendwo Infos zu den Unterschieden hinsichtlich Pegel, Tiefgang bzw. Klang?

Der 15ND930 ist mit 500W zwar nicht so stark belastbar wie manches neuere Modell - das muss aber nichts heißen, wenn bei anderen Treibern z.B. die Kompression heftiger zuschlägt oder sie im Wirkungsgrad schlechter arbeiten. Dennoch suche ich insgesamt nach der besten Kombi aus Wirkungsgrad und Leistung des Treibers sowie Abstimmung des Gehäuses, denn mehr als zwei davon bekomme ich nicht in den PKW (Rudelbildung is nich, aber natürlich kann man die beiden auch als Center nebeneinander betreiben).

Bei der Abwägung ob es ein DIY-Konzept wird oder ein "Fertigprodukt" spielen natürlich auch die Kosten eine gewisse Rolle. Dazu ist anzumerken, dass ich mir die Gehäuse von einem Profi bauen und lackieren lassen müsste, weil mir schlicht die Möglichkeiten fehlen (wobei der PS-Bass so aussieht, als könnte man ihn auch gut auf der Terrasse zusammenbauen). Trotzdem kann diese Lösung insgesamt sinnvoller und "bässer" als ein kommerzielles Produkt sein.

Die genannten aktiven Varianten sind allerdings auch schon mit passenden Amping ausgestattet. Das spart Platz im Kofferraum, ist im Gewicht schon drin und vor Ort einfacher am Start. Sound und Pegelstärke bleiben aber die entscheidenden Kriterien (solange die Kosten nicht völlig aus dem Ruder laufen).
 
Rockopa

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Komm vorbei ,dann kann ich Dir die beiden Subs vorführen.
Ach so ,bei mir sind es 4 Ohm Chassis.
 
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Vielen Dank für das Angebot, zur Zeit schaffe ich das aber leider nicht. Hab inzwischen noch so einiges rumgesucht und in Win ISP simuliert:
  • Thomas-Bass: Ist ein verkleinerter Achenbach, läuft nicht sehr tief (auf 50Hz abgestimmt), aber hat gut Leistung und ist echt winzig.
  • Die PS-Box ist leider für meinen PKW zu groß. Die PS-Box V2 (ARLS) könnte noch passen und ist ein interessantes Konzept.
  • Im Vergleich ist ein TSM Sub vermutlich leiser als beide. Das liegt u.a. auch an der geringeren Belastbarkeit.
Nachdem ich nun wirklich alles Mögliche bei 15er-Subs abgegrast habe, ist mir aufgefallen, dass der RCF LF18X401 auch in einem eher kleinen Gehäuse (110 Liter netto) schon recht gut funktioniert. Das ist der Treiber der auch in der 8004A steckt (wenn auch mit niedrigerer Impedanz wegen des Amp-Moduls). Diese Lösung würde zwar nicht so tief spielen wie der 8004A, aber beim Maximal-Pegel verspricht die Box laut Win ISD rund 4-5dB mehr als der TSM-Sub und ca. 3dB mehr als die PS-Box V2.

Kennt jemand eine passende (kleine) Gehäuselösung für den Treiber? Dann würde ich mich über einen Tipp freuen. Wichtig wäre allerdings auch, dass die Fläche der Reflexöffnung recht groß möglich ist (kann sein, dass es daran scheitern würde), damit die Strömungsgeräusche nicht störend werden und die Kompression niedrig bleibt.
 
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Hallo
Als Kommentar: Der G-Sub spielt in einer anderen Liga als die anderen genannten und wäre jeden Euro mehr wert, wenn man das ausgeben will. Er klingt schlichtweg sehr gut. Wenn Subwoofer ähnlich gut sind, dann kosten Sie auch (mindestens) dieses Geld. So gesehen wäre tatsächlich der Hinweis nochmals dienlich, ob diese Preisliga dann ein Thema ist, oder nicht. Speziell in der DP++ Variante finde ich ihn sogar "günstig", da dann mit diesem einen aktiven Subwoofer z.B. 2 Topteile und 2 Subwoofer betrieben werden können und das alles auf sehr hohem Niveau. Dann fängt man aber natürlich konzeptionell eventuell neu an und entwertet vorhandenes Equipment, wie z.B. Endstufen, Controller,...
Viele Grüße
Tobias
 
Hanseat

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Vom G-Sub 1501 (ich hoffe du meinst diesen und nicht den großen Bruder) habe ich schon Gutes gelesen, aber im Pärchen mit einem passiven Exemplar werde ich mir das wohl nicht leisten können - jedenfalls nicht neu (und gebraucht gibt es kein passendes Angebot). Da ich aktive Topteile nutze (RCF NX45A) brauche ich zwar die dp++Variante nicht, aber das macht den Kohl leider auch nicht fett. Rund 4.000€ für das Paket aus Aktiv- und Passiv-Sub wie beim G-Sub 1501 sind mir definitiv zu viel.

Was mich wundert: Wenn ich die passiven Versionen des G-Sub 1501 mit der passiven Version des TSM-Subs auf den Datenblättern vergleiche, dann finde ich den Unterschied eigentlich gering. Es gibt keine relevanten Unterschiede in Frequenzgang, Tiefgang oder Empfindlichkeit. Das Gehäusevolumen hat sich möglicherweise leicht verändert, die Abstimmung ist aber gleich geblieben. Seeburg gibt selbst für die erreichbaren Pegel identische Werte an (obwohl ich das nicht glaube, denn der 15ND930 aus dem TSM-Sub ist nur mit 500W belastbar, der Treiber im G-Sub 1501 läuft deutlich höher). Möglicherweise ist die DSP-Abstimmung geändert worden (die von Seeburg für beide Subs veröffentlichten Parameter unterscheiden sich leicht). Aber ohne es zu hören, mag ich kaum glauben, dass da so "Welten" zwischen den beiden Subs liegen sollen. Klar - der 1501 geht eben ein wenig lauter und das spielt psychoaskustisch eine wichtige Rolle (was lauter ist, klingt oft besser), aber die Abstimmung scheint nicht so unähnlich zu sein.

Morgen kann ich wahrscheinlich eins meiner Tops zusammen mit 2x RCF 705ASII im Vergleich zu 1x RCF 8004A hören. Den 8004A kommt zwar nicht in Frage (mit 49kg für meine Anwendung viel zu schwer), aber der darin verwendete Treiber ist ein naher Verwandter des LF18X401 und mir geht es darum, ob ein EINZELNER Sub mit diesem Speaker evtl. die Aufgabe von zwei kleinen Subs übernehmen könnte oder ob die beiden kleineren 15er ihm zumindest annähernd das Wasser reichen können. Dabei geht es mir gar nicht so sehr um den Tiefgang, sondern um den Pegel. Von der Abstimmung her ist der 705ASII laut EASE-Viewer sogar deutlich ausgewogener abgestimmt als seine großen Brüder (8004 oder 8003). Er kann halt nicht so laut wie diese - aber ich will ja auch keinen "One-Note-Bass".
 
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Also obwohl Du es ja nicht kaufen willst, noch zu den Seeburg Bässen:

was häufig unterschätzt wird, ist, dass gerade die Feinabstimmung z.B. des BR-Ports, der heutzutage in der Regel ja nicht mehr nur ein "Loch" ist, zu eklatanten Klangunterschieden führt, da sich dann das Einschwingverhalten und eben die Strömungsgeräusche ändern. Da wird bei Seeburg seit jeher viel durch Prototypenbau optimiert, weshalb eigentlich nahezu immer ein neuer Subwoofer doch ein erheblicher Fortschritt zum Vorgänger war. Deswegen klingt der GSub 1501 eben in meinen Ohren ein gutes Stück besser (sauberer, straffer,...) als der Vorgänger, obwohl auf dem Papier das Ding nicht grundlegend andere Daten hat. Auch der TSM-Sub war ja nicht gerade schlecht.

In der Preisliga, wo sich die RCF Bässe bewegen, wird die Luft einfach dünn. Tatsächlich würde ich an Deiner Stelle noch den Alto TS315S mit ins Rennen nehmen. Der Subwoofer ist deutlich besser, als der Preis vermuten lässt. Er ist zwar sicher nicht besser als der RCF, aber er wäre eben deutlich günstiger.

Viele Grüße
Tobias
 
Hanseat

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Das ist nachvollziehbar. Auch im DIY-Bereich gibt es ja Entwicklungen, die das Strömungsverhalten optimieren sollen, z.B. der PS-Bass V2 (ARLS). Aber 4.000€ sind einfach zu viel für mich. Die Hälfte könnte ich etwa ausgeben, wenn es dafür eine richtig gute Lösung gibt.

Die Alto 315S sind leider aus MDF gebaut (nicht aus Multiplex) und wiegen mit 35,6kg doch eine Ecke mehr.

Da du anscheinend beide kennst: Wie schätzt du die älteren TSM-Subs àls Paket dp+/passiv (nicht die G-Subs) im Verhältnis zum RCF 705ASII ein? Sind die hinsichtlich Pegelfestigkeit und Sound ähnlich einzuschätzen oder würdest du einer Seite einen deutlichen Vorzug geben?
 
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Also ich finde die TSM schon deutlich musikalischer als die RCF. Pegelfestigkeit werden Sie sich nicht viel schenken, im Sinne, dass man sie nicht ohne weiteres überfährt und der Endpegel wohl ähnlich ist. Da aus dem TSM aber schlichtweg mehr Tiefbass rauskommt, kann es je nach Soundgeschmack auch dazu führen, dass man mit dem TSM 15 deutlich mehr erreicht, wenn man den Tiefbass eben haben will.
 
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@Rockopa: Hätte ich mir das Bild von der PS-Box mal vergrößert. Meine Augen sind wohl nicht mehr die Besten und ich habe bei einigen Maßen statt einer "5" am Anfang eine "6" gelesen - daher dachte ich, dass die Box zu groß wäre. Tatsächlich hat die Box aber ein sehr kompaktes Maß und passt recht gut! Volumen, Treiber und Absimmung gleichen in vielen Teilen dem TSM-Sub. Was mich interessieren würde: Gibt es für die Box inzwischen andere Treiber, die genauso gut in dem Gehäuse laufen und aufgrund ihrer höheren Belastbarkeit auch noch eine Ecke mehr Pegel ermöglichen? (Von der Idee her sozusagen den leistungsstärkeren Treiber eines G-Subs 1501 im Gehäuse des TSM-Subs.)
 
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Was mir bei der ganzen Sache nicht klar ist, für welche Konzertgröße diese Anlage gedacht ist. 100 PAX, 200, 400 oder gar 1000+? Ich mache ja auch immer wieder etwas größere Bands, z.B Salsa oder generell Latin mit viel Percussion und Horns, oder auch Bigbands. Im kleinen Rahmen, so bismax 250 PAXVC nehm ich dann meine Yamaha DZR12 (früher QSC K12) mit zwei oder vier Vertus CLA 208 SA Subs. Meist fahre ich die Teile sogar ziemlich auf Standgas. Allerdings gehen die nicht so richtig unter die 50 Hz, was mir aber so für die Mucke ohnehin ganz gut passt. Wirds größer, so bis 500 PAXVC, dann hatte ich in der letzten Zeit meist zwei Nexo PS15 mit zwei Doppel-18er vom Verleiher. Hin und wieder auch zwei oder vier Turbosound TQ-440, wieder mit zweiDoppel-18er. Die Subs musste ich auch da meist etwas zurück nehmen, da ich gerade bei Mucke mit viel Information immer die Klarheit vorziehe. auch fahre ich dann ab da schon ganz gerne centerfills und delaylines.

Noch größer wirds dann auch mit den Anlagen größer.

ein System, das in den Kofferraum eines Kombis geht, sehe ich auch eher bei max 250 PAXVC.
BTW, mit den Vertus Bässen kann man extrem gut je nach Location mit der Aufstellung variieren. hab ich schon mal gesagt, dass ich die mag?;-)

ach, ich hab mal so auf die schnelle die Maßeinheit PAX (Besucheranzahl) um VC (vor Corona) erweitert, da ja inzwischen auch NC (nach Corona) auch relevant wäre, die aber dann ganz andere Dimensionierungen von Beschallungssystemen notwendig macht.
 
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Hätte ich mir das Bild von der PS-Box mal vergrößert. Meine Augen sind wohl nicht mehr die Besten und ich habe bei einigen Maßen statt einer "5" am Anfang eine "6" gelesen - daher dachte ich, dass die Box zu groß
Hatte mich schon gewundert das Du der Meinung bist der PS Bass ist grösser als der PS Bass II.
Gibt es für die Box inzwischen andere Treiber, die genauso gut in dem Gehäuse laufen und aufgrund ihrer höheren Belastbarkeit auch noch eine Ecke mehr Pegel ermöglichen?
Da musst Du AW-Audio fragen,ich persönlich kann mir nicht vorstellen das da noch viel Luft nach oben ist denn der PS Bass mit 15 ND 930 ist schon ne Wucht ich benutze die fast ausschliesslich für DJ Aufgaben und da gehen die richtig ab.
Als Vergleich habe ich hier noch einen 15" Achenbach mit 15 LW1400 der kommt da nicht mit.
 
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ach, du hast vollkommen recht, hab ich überlesen. Der nächste will in einem Smart, oder der anderswo angesprochenen APE, die PA für Wacken anliefern, uijegele, uijegele. Und ich denke mir hin und wieder ob nicht mein Traveller doch zu klein ist. Obwohl.... wenn das Auto kleiner ist, dann muss man daheim nicht so viel schleppen. Hat ja auch was gutes. Aber ich frag mich wie das dann wirklich am Ende mit einer (Big)band gehen soll. sit dann das gesamte Equipment auf mehrere Autos aufgeteilt? Hmm.
 
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Dachgepäckträger gibt es ja auch noch.
 
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Was mir bei der ganzen Sache nicht klar ist, für welche Konzertgröße diese Anlage gedacht ist. 100 PAX, 200, 400 oder gar 1000+? Ich mache ja auch immer wieder etwas größere Bands, z.B Salsa oder generell Latin mit viel Percussion und Horns, oder auch Bigbands. Im kleinen Rahmen, so bismax 250 PAXVC nehm ich dann meine Yamaha DZR12 (früher QSC K12) mit zwei oder vier Vertus CLA 208 SA Subs. Meist fahre ich die Teile sogar ziemlich auf Standgas. Allerdings gehen die nicht so richtig unter die 50 Hz, was mir aber so für die Mucke ohnehin ganz gut passt. Wirds größer, so bis 500 PAXVC, dann hatte ich in der letzten Zeit meist zwei Nexo PS15 mit zwei Doppel-18er vom Verleiher. (...)

ein System, das in den Kofferraum eines Kombis geht, sehe ich auch eher bei max 250 PAXVC.
BTW, mit den Vertus Bässen kann man extrem gut je nach Location mit der Aufstellung variieren. hab ich schon mal gesagt, dass ich die mag?;-)
Bis 250 PAXVC ist auch die Richtung, für die ich die Anlage nutzen möchte. Auch etwas größere Einsätze könnten mit den Tops noch laufen, aber dann nicht ohne angemessene Sub-Unterstützung ähnlich wie du das beschreibst - die bring ich dann aber sicher nicht im PKW mit :biggrinB: Dass die Vertus für die von dir beschriebenen Einsätze ausreichen - sogar auf Standgas - kann ich mir kaum vorstellen - erstaunlich! Würde ich gern mal hören, denn unter 50Hz brauch ich auch nicht unbedingt viel, ich mag den Bass lieber trocken als tief. Den RCF 705ASII Sub habe ich heute zusammen mit den Tops hören können, der passte nicht zu dieser Soundvorstellung.

@Rockopa: Freut mich, dass der PS-Bass so gut funktioniert - und sorry, für meinen Lesefehler, ich werde langsam alt. :oops:

@Alttöpfer: Wer die Skoda Limousine kennt, der weiß, dass der Kofferraum dem entsprechenden Kombi nur wenig nachsteht. Das Schrägheck setzt etwas früher an (die Klappe des Kombis ist ja auch "modern" und nicht 'ne "harte Kante" wie beim alten Volvo-Kombi) und die Ladekante ist höher - das war's aber auch schon an relevanten Unterschieden. Alle sonstigen Maße dürften gleich sein. Mit ein wenig Geschick geht da unglaublich viel rein!

Der Einsatz dreht sich übrigens vorwiegend um Schul-Bands und auch um die Bigband der Schule. Bei den für uns "richtig großen" Sachen (Bühne beim Stadtteilfest) haben wir ein größeres Setup (mit entsprechendem Transportbedarf), bei kleineren Einsätzen funktioniert der Transport (Drums, Keys, Git-Amps) aber tatsächlich über mehrere Fahrzeuge verteilt. Der Rest bringt die Instrumente selbst mit. Bei Bands läuft das Ganze ähnlich ab.
 
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und sorry, für meinen Lesefehler, ich werde langsam alt
Kein Problem ich leider auch.
Der Vorteil des PS Bass ist das ND Chassis das den Sub auch handlich und leicht macht.
Genau das richtige für alte weisse Männer.;)
 
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Dass die Vertus für die von dir beschriebenen Einsätze ausreichen - sogar auf Standgas - kann ich mir kaum vorstellen - erstaunlich!
Ja, mich erstaunt auch immer wieder, was der so alles produzieren kann. Ich mag die Teile, vor allem kann ich damit durch die Anzahl und Positionieren der verwendeten Subs recht gut festlegen was passieren soll. 18" Kübel brauche ich so gar nicht wirklich. Zumal es mich, obwohl ich auch Bassist bin, eher atypisch nicht so sehr nach vielen Bässen durstet. Da verstehe ich oft nicht was die Leute so hinstellen und auch voll aufdrehen. Das ist mir in der Regel einfach zu viel untenrum und darunter leidet dann der Gesamtsound. Aber vielleicht ist das auch so ein Ding, vergleichbar mit dem Pegel der Bühnenmonitore. Da gibts auch Kollegen die meinen ein Monitor ist erst dann wichtig eingestellt wenn man a) gerade eben nicht am Feedback kratzt und b) schon alleine mit dem was aus den Wedges kommt locker 500+ Leute beschallen könnte.
Allerdings muss ich sagen, dass ich mich meist so im berein von max 90-95 dB am FOH bewege. Und da machen viele Systeme nicht wirklich Stress. Deshalb sind so Aussagen wie "klein" und "pegelstark" sehr relativiert zu sehen. Was mir locker reicht, ist für den nächsten nicht mal ein Säuseln.
Welche Art von Musik machen denn die (Big)Bands, für die diese Anlage sein soll? Vielleicht kann das ja auch helfen eine sinnvolle Anlage zu konfigurieren.
BTW: Ich habe neulich mal eine Vorführung eines AED Audio Systems bekommen und war beeindruckt was da aus dieser recht kompakten Anlage (zwei Flex6 Tops und zwei Soliid15 Subs) raus kam, allerdings gabs da nur Konserve. Dürfte aber ausserhalb des Budgets sein. Jede Box so um die 2500€ Listenpreis.
 
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Zunächst zum Stilbereich: Die (Schul-) Bigband spielt Arrangements aus den Bereichen Funk/Soul und andere Arrangements bekannter Titel. Die Bands sind meist im Bereich Pop bis gemäßigtem Rock unterwegs.

Meine Sound-Vorstellung entspricht nicht dem "Über-Bass", der mancherorts gefahren wird. Bei "Gearspace" gab's schon vor ein paar Jahren einen entsprechenden Thread, in den ein ausufernder Bass-Pegel ausführlichst diskutiert wurde (LINK). Wenn es die Anlage hergibt, dann möchte ich schon eine BD, die schön satt kickt - dazu brauche ich aber keine Bass-Orgien. Außerdem spielt sich das vorwiegend im Bereich über 50Hz ab, tiefes Bass-Grummeln brauche ich daher auch nicht.

Schließlich haben wir in den letzten Jahren begonnen, bei allen Veranstaltungen auch Messungen nach DIN 15905-5 durchzuführen (mit Level-Check und einem Mikrofon, das vor jeweils mit einem Kalibrator eingestellt wird). Damit ist ein Bewertungspegel (gemittelt über eine halbe Stunde) von 95dB zulässig - und zwar an der lautesten Stelle, die dem Publikum zugänglich ist. Der FOH steht ca. 10m entfernt, somit bewege ich mich im Durchschnitt eher unter dem von dir genannten Pegelbereich am FOH. Ein einzelnes Stück kann natürlich auch mal etwas lauter sein, aber auch da gehe ich nicht in unverünftige Bereiche.

Dennoch ist ja die "Zielkurve" für ein PA-System je nach Einsatzbereich nicht unbedingt linear und aufgrund des nicht-linaren Gehörs sind auch für einen "Wohlfühlbass" gewisse Pegelreserven notwendig. Das bei der Messung des Bewertungspegels (LAeq) genutzte A-Bewertungsfilter bewertet tiefe Frequenzen deutlich geringer als mittlere Frequenzen (unter 100Hz dürfen es dann sogar locker 20dB mehr sein, ohne den Bewertungspegel zu überschreiten!).

Auf die Schnelle habe ich mal zwei Zielkurven rausgesucht (Quelle):
Links für ein Rock-Konzert (mit eher sattem Sound), rechts für eine Orchester-Veranstaltung (linear abgestimmt).
HP_Diagrams_04.jpg
HP_Diagrams_05.jpg


Die Subs sollten also im optimalen Fall mehr Leistung im Verhältnis zu den Tops liefern können - und beide sollten das nicht unbedingt erst an der "Kotzgrenze" machen: Erstens möchte man für die Peaks ja entsprechende Dynamikreserven haben und zweitens klingt ein System an der Leistungsgrenze einfach sch**ße. Mal kurz gerechnet: Für 95dB in 4m Abstand (erste Zuhörer) muss das Top 1m vor der Box dann einen Durchschnittspegel von 107dB liefern. Klingt nach nicht besonders viel. Dazu kommen aber die Pegelreserven für die dynamischen Peaks - und das ein oder andere Stück soll ja auch mal lauter dürfen. Mit Dynamikreserve für Peaks kommt man dann schon in die Richtung von 130dB in einem Meter vor dem Top. Das sind für kleinere Systeme definitiv Grenzbereiche - und bei Subs wird das auch nicht unbedingt einfacher (die sollten ja noch ca. 6dB mehr liefern können).

Nur um das klarzustellen: Bei meinem "PKW-Setup" werde ich wahrscheinlich keine Lösung finden, die derartige Pegel im Bass liefern kann. "Pegelstark" ist daher im Kontext des Möglichen zu sehen: Ich bekomme entweder zwei kleinere 15er-Subs oder auch einen einzelnen nicht zu großen 18er-Sub ins Auto (dazu denke ich gerade über einen Achat 118/800 + Umrüstung mit einem RCF LF18X401 nach => ein guter Vergleich/Test dazu HIER). Mehr geht dann eben nicht. Wenn ich zwei Subs verwende, habe ich alleine dadurch 6dB möglichen Pegelgewinn. Der 18er in der größeren Box wird als Einzelsystem vermutlich lauter sein, aber die zwei 15er könnten gemeinsam lauter sein als der 18er.

Mein Stand der Dinge zur Zeit:
  • A: Zwei 15er-Subs (Seeburg TSM-Sub oder der sehr ähnliche PS-Bass - beide mit ca. 97dB Empfindlichkeit und 500W RMS Leistung)
  • B: Ein einzelner RCF-bestückter Achat 118/800 (ähnliche Empfindlichkeit, aber mit 1.500W RMS-Leistung)
    Der umbestückte 118/800 wird als gleichwertig zum 8004A eingeordnet - und der gilt ja schon als eine Art Referenz.
Rechnerisch sollten die zwei 15er eigentlich lauter spielen - in der Praxis kann das dennoch anders wirken. Im bereits oben verlinkten Test mit einem BD-Sample hat der umbestückte 118/800 einen sehr guten Eindruck hinterlassen.
 

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