Könntet Ihr euch ein Leben so ganz ohne Röhrenverstärker vorstellen?

  • Ersteller Plektomanic
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Ist wohl an der Zeit, zumindest vorübergehend mal ein bisschen Pausenmusik aufzulegen, wenn (mangels OnTopic-Munition, weil alles gesagt ist??) ständig in's OT gedriftet wird (siehe auch #166).

LG Lenny (für die Moderation)
 
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Hier wieder auf, aber bitte beim Thema bleiben. Also das Leben ohne Röhrenverstärker

Mein Röhrenverstärker ist seit einiger Zeit kaputt. Ich glaub ich hau das Ding nach 20 Jahren in die Tonne.
Reparatur wäre hinsichtlichtlich Leben nicht so gut (weil ich grundsätzlich immer einen Schlag bekomme) und mein treuer Transistoramp reicht auch.
 
Hier sind 3Röhren und 7 Transistorverstärker. Ganz ohne Röhre geht gar nicht.
 
Hier wieder auf, aber bitte beim Thema bleiben. Also das Leben ohne Röhrenverstärker

Mein Röhrenverstärker ist seit einiger Zeit kaputt. Ich glaub ich hau das Ding nach 20 Jahren in die Tonne.
Reparatur wäre hinsichtlichtlich Leben nicht so gut (weil ich grundsätzlich immer einen Schlag bekomme) und mein treuer Transistoramp reicht auch.
Ich habe auch einen Transistor Amp mit 2 Kanälen. Mich würde interessieren ob der Unterschied bei simuliertem Overdrive wie z.B. British Rock oder High Gain so deutlich ist wie bei einem Röhren Amp, oder es mit Clean Kanal und Pedal besser wäre.
Die Gibson Custombucker sind ja schon eine Hausnummer und rufen förmlich nach Marshall Röhre und ich weiß nicht ob ich der Versuchung nachgeben sollte.
 
Michael Scratch
  • Gelöscht von C_Lenny
  • Grund: OT
nein, so ein heißer röhren amp klingt einfach zu nice



aufgenommen mit JVM410 + IR boxensimulation meiner V30 1960AV
gitarre: flying V mit slash pickups -> volume 8, tone 10
 
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hermanson
  • Gelöscht von Vester
  • Grund: ot
Also so rein theoretisch kann ich mir sehr viel vorstellen....also auch ein Leben ohne Röhrenamp, Musik, Auto usw. aber die Frage ist ja ob es dadurch besser oder dennoch schön ist, anders evtl. Mit Sicherheit ist ein Röhrenverstärker jetzt nicht kriegsentscheidend auf dem Weg zur Glückseligkeit. Aber ich zumindest bin mit anderen Lautmachern nicht warm geworden und das ist jetzt nicht nur klanglich sondern vorwiegend der Bedienbarkeit geschuldet. Sobald es digital wird mit Menü usw. bin ich raus. Transistor oder Hybrid die ich angespielt hatte klangen nicht soooo prall. Aber das waren logischerweise auch welche aus der eher unteren Preisklasse.
Und so eine Begleitheizung im Proberaum ist ja auch nicht schlecht. Also....kurz....ja vorstellen können kann ich. Wollen eher nicht.
 
heißer röhren amp klingt einfach zu nice
Ehrlich gesagt, habe ich in keinem deiner Beispiele bisher irgendwas gehört, was mir auch nur annähernd "einzigartig", geschweige denn "unreproduzierbar" erschien. Sorry.
 
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dynamik....dynamik.....dort hakt es bei den digitalen lösungen. ansonsten, die klangfarbe dürfte wohl nachahmbar sein.
 
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Das gute alte Eleven-Rack. Hatte ich auch viele Jahre. Das war schon damals ziemlich gut.

Röhre hin oder her, das, was ich spiele und sicher auch "wie" ich spiele, erscheint mir doch unter dem Strich deutlich wichtiger.
An "Dynamik" muss es heute auch ohne Röhren nicht mehr fehlen, wie ich finde. ;-)
 
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dynamik....dynamik.....dort hakt es bei den digitalen lösungen.
Wenn du mit deinen beiden Hörschnippseln die Dynamiküberlegenheit von Röhren demonstrieren wolltest ist das gründlich daneben gegangen. Da ist fast gar keine Dynamik drinne, vA im ersten.

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wieso? sind doch etliche dB und auch klanglich geht es von einem dumpfen klang bis hin zu spanky
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Ich kann mittlerweile sehr sehr gut ohne Röhrenamp leben, wir spielen in der Band jetzt seit 5 Jahren Ampless direkt ins FOH, hab mehrere Varianten durch, erst Amp mit Loadbox und IR - Dann mit Strymon Iridium - Danach dann diverse Modelling Varianten (Line6, Headrush, Mooer) - letztendlich bin ich bei Origin Effects gelandet und nutze zur Zeit deren Amp Recreation Deluxe55 (Tweed Deluxe) in ein CabM+ wo ich die passenden IRs von Origin Effects nutze (Kostenlos auf deren Website, kann ich nur empfehlen!).

Zwischendurch, weil ich mein Board vergessen habe, musste ich über den Röhrenamp spielen und ehrlich gesagt, der Klang hat mir so gar nicht mehr zugesagt, hab mich vermutlich so stark an die Ampless Lösung gewöhnt und finde den Sound davon einfach grandios, dass ich tatsächlich den Amp nur noch im Case im Proberaum stehen habe.
Zuhause spiele ich auch nur über PlugIns oder mein Board übers Interface.

Bezüglich dem Thema dynamik kann ich mich auch nicht Beschweren. Ich vermisse hier nix gegenüber allen Röhrenamps welche ich bisher gespielt habe. Liegt aber vllt auch daran, dass die Amp Recreation Pedal von Origin Analog aufgebaut sind? Keine Ahnung und mir ehrlich gesagt total Wumpe, solange der Sound für mich stimmt ist es mir egal wie er entsteht.
 
Ich benutze ja z.B. auch gern eine virtuellen Silver Jubilee und bin jedes Mal baff, wie "dynamisch" der auch rein als Software auf wunderbar die Spielweise und auch sehr schön auf den Volume-Regler reagiert.

Wenn man mit "Dynamik" eher die etwas brachiale Gewalt eines kräftigen Röhrenamps und einer 4x12 meint, dann ok. ;-)
Aber selbst das geht heute je relativ gut mit digitalen Preamps, einer passenden modernen Endstufe und klassischen Speakern. Das ist doch auch nicht mehr wie früher.

Aber wie immer: Wenn etwas Spaß macht und passt, dann ist es doch ok.

Ich würde schon manchmal gern wieder den einen oder anderen guten Röhrenamp spielen, aber eher auch nur zur eigenen Bespaßung und wenn/dann halt in der geeigneten Umgebung und in der passenden Situation.

Im Sinne der Musik ist mir das heute aber alles nicht mehr so sonderlich wichtig.
Auch wenn mein Röhrenamp jetzt wahrscheinlich schon wieder anfängt zu weinen. :D
 
....
Aber selbst das geht heute je relativ gut mit digitalen Preamps, einer passenden modernen Endstufe und klassischen Speakern......
ja, dachte ich auch erst.
ich habe auch einen black spirit 200 head.

spaßeshalber habe ich mal den BS200 gegen den JVM410 antreten lassen. jeder hatte seine eigene 412er box und vor den amps einen A/B schalter installiert, damit ich direkt umschalten kann.....und es sind welten. sicherlich kommt der BS nahe ran, aber aber es ist immer noch wie der unterschied zwischen sportwagen und rennwagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leben ohne ein Röhrenamp ? Ja.
Musik machen ohne ein Röhrenamp ? Nein.
Warum ? Weil ich Röhrenamps einfach klasse finde. Fertig, Ende, Aus.
 
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@DarkStar679 Wie jetzt? Er kommt nahe ran, aber es sind Welten? ;-)

Nein, kleiner Scherz, ich kennen das Gefühl auch, dass kann schon Spaß machen, aber das ist halt am Ende immer sehr individuell, wofür man sich dann warum entscheidet.

Mit Sportwagen und Rennwagen als Vergleich, kann ich in dem Kontext allerdings nicht wirklich etwas anfangen.

Am Ende muss halt jeder mit seinem Kram zufrieden sein und es gibt ja auch so viele unterschiedliche Situationen.
Nicht jeder ist in einem musikalischen Genre unterwegs, das zu z.B. zu deinem Setup passt. ;-)

Mein Kram würde auch nicht für jeden Anderen funktionieren.

Es geht ja hier um die Frage, ob man sich ein "Leben ohne Röhrenamp" vorstellen kann. Nun ja, ich hoffe nach wie vor, es wird sich keiner von der Klippe stürzen, falls er anders leben müsste. :D Da gibt es im Leben für mich schon weit wichtigere Fragen.

Aber mal ernsthaft, es kommt doch immer darauf an, was jeder so für welchen Zweck braucht. Für manche soll es ein halt ein Röhrenamp sein und wenn das ins Konzept passt, da ist das doch wunderbar. Andere haben hingegen ganz eigene Anforderungen. Deswegen gibt es ja diese ganze Vielfalt. Davon abgesehen kann man sich ja auch beliebig in beiden Welten bewegen. ;-)

Die Welt ist bunt! Es gibt viele, die spielen halt nur auf der Couch und haben trotzdem ihren Spaß, andere spielen auf Hochzeiten in der Kirche, im Studio, in Top40 Bands, auf keinen Gig, auf großen Bühnen, im Festzelt und in Lederhose, im Orchester und weiß der Geier, was einem da noch alles einfällt. Jeder wählt das aus, was für ihn am besten passt.

Was ich ganz allgemein recht anstrengend finde, das ist das oft sture beharren einiger Leute auf irgendeine vermeintliche einzig wahre und für alle allgemeingültige Lösung.

Wobei ich das jetzt ausdrücklich nicht auf dich beziehe @DarkStar679. Nicht, dass wir uns da falsch verstehen. ;-)
 
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@SlowGin
absolut richtig. es gibt ganz viele einsatzorte, und manche haben besondere ansprüche, wo eventuell ein röhrenamp ein problem sein könnte.

ich für meinen teil bin eben immer sehr entzückt, welche (für meine ohren) angenehmen klang so ein röhren amp erzeugen kann.
auch wenn er vielleicht etwas sperrig und schwer ist, und vielleicht alle 10 jahre wartung benötigt.

Mit Sportwagen und Rennwagen als Vergleich, kann ich in dem Kontext allerdings nicht wirklich etwas anfangen.
naja, wenn man mal in einem rennwagen gefahren ist, kommt einem der sportwagen wie eine gummikuh vor.....so träge und unspezifisch.
 
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der Klang hat mir so gar nicht mehr zugesagt, hab mich vermutlich so stark an die Ampless Lösung gewöhnt
Ich denke das dürfte bei sehr vielen der Knackpunkt sein. Was man gewohnt ist. Sowohl klanglich als auch das ganze drum und dran.
Und eben auch Äpfel und Birnen im Vergleich. Ich denke bei den meisten die einen guten Röhrenamp (bzw. ihren) gewohnt sind, der so klingt wie sie es wollen hat es erst einmal jede andere Technik schwer oder auch jeder andere Amp. Besonders eher günstigere Produkte....weil man um mal reinzuschnuppern ja eher selten gleich 1-2k€ auf den Tresen legen möchte.
Und natürlich der Anwendungsbereich. Ich bin mir sicher wenn ich mehr oder minder regelmäßig auftreten würde, das ich weder mein >20kg Topteil noch die große Box mitschleppen würde. Zumindest nicht auf Dauer.
Aber ich habe da auch Glück,
- ich mach nur zuhause Krach -> nix mit schleppen
- meine Nachbarn wohnen ganz paar Meter weg -> mir ist scheiß egal wie laut es ist und den anderen auch
- ich hab den Platz zuhause -> also kann der Trödel auch herumstehen ohne das er mich stört.
 
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Ich denke das dürfte bei sehr vielen der Knackpunkt sein. Was man gewohnt ist. Sowohl klanglich als auch das ganze drum und dran.
Vermute ich auch. Erfrischend dazu fand ich gerade die Äußerungen (undatiert, aber vermutlich aus den 60ern) des (u.a. Popart-) Künstlers Martial Raysse zum Thema:

„Reproduktionen verfälschen alles. Ich war schwer enttäuscht, als ich eines Tages die Originale sah.“
 
Grund: fett
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