Kann da jemand was empfehlen?
Also ich persönlich nutze einen ganz schnöden aktiven Monitor - und zudem noch einen extrem preiswerten, namentlich einen Alto TS310. Ich habe den im A/B Vergleich mit etlichen anderen Teilen gehabt, u.a. interessanterweise dem TS210 Vorgänger, das war ein recht enormer Fortschritt, dann waren aber auch noch eine Yamaha DXR10 sowie eine DBR10 (fast identisch, die DXR hat mehr Möglichkeiten, den Sound abzustimmen, bräuchte ich aber nicht), ferner eine RCF 10"er (müsste googlen, welche es war, ziemlich geil aber sehr viel schwerer und dreimal so teuer) und eine Mackie Thumb (glatte Sechs), irgendwann später dann nochmal ein recht teures Teil von QSC und dann auch mal Kram, über den ich in Ü-Räumen gestolpert bin.
Es wurde und blieb die Alto, weil es einfach für mich passt.
Ich würde allerdings gerne nochmal so eine Koaxial-Monitor-Variante ausprobieren, den Teilen schreiben viele Leute bessere Eigenschaften in punkto Direktheit und gleichmäßiger Abstrahlung zu.
Die Alto ist halt auch nicht wirklich so richtig mega verarbeitet, die Potis knispeln bspw. immer mal wieder ein bisschen (WD-40 hilft allerdings bisher, damit wird's natürlich irgendwann vorbei sein), aber da ich da nur einmal einstöpsele und aufdrehe, danach dann den Rest vom Modeler her erledige, war das noch nie ein Problem.
Ich muss dazu aber auch explizit sagen, dass ich persönlich auf das Abstrahlverhalten und die u.a. damit einhergehenden Platzierungsmöglichkeiten von Wedges stehe. Sprich, in den meisten Fällen steht das Teil bei mir sehr dicht dran und nur leicht erhöht (Entkopplung wg. etwaiger Probleme untenrum).
Ich weiß von vielen anderen Gitarristen, dass die damit nicht klarkommen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass typische Monitore eigentlich alle einen zweiten Eingang bieten. Für den Haupteinsatzzweck braucht man den natürlich nicht, aber ich habe echt schon etliche Gigs gehabt, bei denen man als Gitarrist mal wieder das letzte Glied in der Monitornahrungskette war, sprich; leer ausging. Und da ich meistens nur mal etwas Keyboards brauche, um zumindest klarzukommen, kann ich mir in solchen Fällen vom Keyboard per DI Box einen Split abzwacken und den mit entsprechend langem Kabel auch in meinen eigenen Wedge führen.
Hab' den zweiten Eingang aber auch schon benutzt, um darüber ein separates Akustik-Bord zu verstärken, hat dann den Kleinmixer gespart. Und sogar gesungen habe ich schon darüber.
Die ganzen nur an Gitarristen orientierten Lösungen bieten das nicht.
Achso, ist absolut kein Problem, mit einem Drummer mitzuhalten. Bei Djent und anderen Metal-Spielarten wird's allerdings untenrum womöglich nicht straff genug sein, aber das sind nicht meine Baustellen.