Komplexeres Setup => Kabellängen kritisch für den Sound?

von johnnyslomo, 06.12.08.

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pedaltrain
  1. johnnyslomo

    johnnyslomo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.08   #1
    Hallo! Ich möchte mein Equipment wie folgt verkabeln:

    Gitte -- 8m Kabel -- Pedalboard (gebuffert und Effekte in Loops) -- 4-5m Kabel -- AMP -- Im Effektweg: Damage Control Glass Nexus => 5m Kabel hin und zurück zum Board => Volume im 2.Effektweg, d.h. nochmal 10m Kabel...

    Die Kabel sind alle sehr hochwertig, entweder Monster Cable oder selbstgelötete Sommer Spirit XXL mit Neutrik-Klinken, auch die Patches.

    Ihr seht also, dass da wirklich viel Kabel rumliegt. Meine Frage: dürfte das schon Soundeinbußen geben oder nicht? soll ich einen oder mehrere Line Driver einsetzen?

    Einzige Option, die ich noch hätte ist, das Glass Nexus auch vor den Amp zu hängen... das Volume brauche ich auf jeden Fall.

    Was meint ihr??
     
  2. guitar_master

    guitar_master Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.12.08   #2
    Hi :)

    Also wenn du auch Flöhe husten hörst, dann kann es schon sein, dass du Soundveränderungen bemerkst.
    Wenn ich aber im Publikum stehen würde, und mir so deine Band anhöre, werde ich mir sicherlich nicht denken "Boaaa, paar Meter weniger Kabel und der Sound wäre viel besser" :D

    Ich persönlich habe noch keine Soundveränderung beim Ändern der Kabellänge bemerkt...Gut, bei mir sinds auch nicht so wahnsinnig viele Meter ;)

    Ich verwende Live und im Bandraum nur Cordial und für Zuhause the sssnake Kabel. Du hast Monster oder Sommer, ich denke da wirst du nichts hören :great:

    Falls doch, überleg dir deine Verkabelungen nochmal neu (zb. warum 8m Gitte Kabel und kein Funksystem, wirklich 2 FX Loops? :confused: usw) oder hol dir einen EQ und pfeif die verlorenen Höhen wieder rein :great:
     
  3. DavidH

    DavidH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.08   #3
    Hey,

    den "größten" Soundverlust hast du bei den 8 Metern Kabel zwischen Gitarre und Pedalboard. Danach hast du ja puffernde Effekte, die den Höhenverlust auf langen Kabelwegen eliminieren. Trotzdem wird auch dein Gitarrenkabel nur relativ wenig Soundeinfluss haben.



    Gruß,
    David
     
  4. guitar_master

    guitar_master Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.12.08   #4
    Mal abgesehen vom Soundverlust, ein Wireless System (zb. das Sennheiser Freeport) kostet kein Vermögen und ist doch viel praktischer;)

    Ich habe selbst ein 6 m Kabel Gitarre --> Effektboard. Und wenn ich von der einen Seite der Bühne zur anderen gehe, steht immer min. einer auf dem blöden Kabel drauf.

    Mir zum Glück noch nicht passiert, aber stell dir vor, das Kabel reisst (wohlmöglich noch während einem Solo :eek:) aus der Gitarre raus!

    Sieht sicher cool aus, Gitarrist, der während dem Solo sich hinkniet um das Kabel wieder einzustecken :cool:
     
  5. rowsi

    rowsi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.08   #5
    Und damit das nicht passiert wickel ich das Kabel immer 1 oder 2 mal um meinen Gurtpin :D ;)


    Aber müsste bei einem Wireless-system nicht auch ein gewisser Signalverlust vorliegen? Zumindest stelle ich mir die Verbindung zwischen AMP und Gitarre ohne Kabel irgendwie schlechter vor als mit Kabel :confused:
     
  6. Thhherapy

    Thhherapy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.08   #6
    probier es doch selber einmal aus, ist ja nicht so schwer.
    schalte alle Geräte auf Bypass und spiele ein wenig, dann Steckst du die Gitarre direckt an den Amp und machst alle Loop Effekte raus und hörst ob es einen Unterschied gibt.

    wenn nein, ist es gut.
    wenn ja, mußt du selber entscheiden ob der Unterschied erträglich ist oder nicht und ob er überhaupt so sehr warnehmbar ist.

    Generell find ich das man sich nicht zu viele Gedanken machen sollte ob irgendwelche Geräte oder Kabel den Sound zu sehr beeinflussen.
    Das was rauskommt muß gefallen, mehr nicht.
    Ein veränderter Sound muß nicht unbedingt schlechter sein!


    je nach Bauqualität von einem Wireless-system, kommt es dort auch zu Soundveränderungen.
     
  7. guitar_master

    guitar_master Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.12.08   #7
    Ich ja auch. Trozdem gibt das nen Ruck, wenn man während dem Gehen einen totallen Zug auf der Gitarre hat :rolleyes:

    Das ist ein riesiges Thema. Soundverändernung ist wie beim Kabel:

    Sehr minimal, und je mehr Geld man ausgibt, desto weniger Soundverlust.
    Was sehr oft empfohlen wird hier im forum: Sennheiser Freeport :great:

    Praktisch hört man aber diese Soundverluste so gut wie nicht.;)
     
  8. MicahCrow

    MicahCrow Guest

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    Erstellt: 06.12.08   #8
    Wie bereits gesagt, einen "Soundverlust" hast du wenn, dann nur bei den ersten 8 Metern und auch nur, wenn deine Gitarre über keine aktive Schaltung verfügt. Ein Kabel ist nichts anderes als eine Kapazität parallel und ein vernachlässigbar kleiner Widerstand in Reihe. Verlängerst du das Kabel, erhöhst du die Kapazität, und eben andersrum. Das verändert den Klang, es macht ihn nicht zwingend schlechter. Du musst dir nur darüber bewusst sein, dass wenn du im Proberaum und auf der Bühne verschiedene Kabel verwendest, der Klang möglicherweise nicht so ist, wie du ihn im Proberaum in Erinnerung hattest.

    Was "hochwertiges Kabel" angeht: So sauerstoffarmes Kabel oder ähnliches ist der größte Unsinn schlechthin. Es kommt auf die Längsimpedanz und die Trittfestigkeit an. Hochwertige, gute Stecker verwenden!! Da spart man am falschen Ende, im wahrsten Sinne des Wortes ;)
     
  9. johnnyslomo

    johnnyslomo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.08   #9
    danke schonmal für die vielen antworten. ich denke ja eigentlich auch in die gleiche richtung von euch. meine bedenken sehe ich auch weniger bei der kabelstrecke von der gitte bis zum amp, denn diesen weg hatte ich schon immer und das war okay. die 20 (!!) meter in den loops sind der punkt.
    ich muss dazu sagen, dass ich bisher ein kleines rack hatte, wo ich sowohl bodentreter als auch ein multifx drin hatte. die kabellänge insgesamt war also um einiges kürzer, da ja alles neben dem amp stand.

    um mal ein bisschen aufzuklären, warum ich diesen komlizierten aufbau versuchen will:

    1. glass nexus in die loop: dürfte ja bekannt sein. delay, reverb modulation macht sich im allg. besser nach der zerre.
    2. volume in der 2. loop: mein triamp hat kurz vor der endstufe extra eine schleife, um dort ein püdeal einschleifen zu können als master volume. das möchte ich jetzt nutzen, da zum solieren diese möglichkeit die bessere ist, die lautstärke anzuheben.
    spiele ich clean oder leicht angezerrt würde natürlich ein booster vor dem amp was bringen, aber wenn du mal das volle brett fährst undwillst lauter werden, dann bringt der booster nix mehr (ausser mehr zerre).

    wie schon zu beginn geschrieben, sehe ich als einzige möglichkeit, dass ich auch das glass nexus vor den amp hänge und eventuelle soundeinbußen hinnehme.


    ach ja: mir ist auch klar, dass diese geschichten minimal sind für den zuhörer, besonders, wenn man so wie ich in 'ner party coverband spielt, wo erstens die leute eh nicht wirklich aufpassen, zweitens besoffen sind und drittens die lokation so groß ist, dass diese nuancen gar nicht wahrnehmbar sind.
    ABER: WIR SIND DOCH GITARRISTEN, ODER?
     
  10. Gast90210

    Gast90210 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.08   #10
    Beides sehr sinnvoll, jedoch solltest du das Volume auch einfach mit einem Patch hinter den Glass nexus hängen können, da der Einschleifweg auch zwischen Vor und Endstufe hängt, sprich den gleichen Nutzen hat wie dieser extra Pedalausgang. So kannst du auch die Lautstärke regeln.
     
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