Konzert vs. E-Gitarre

von Boudica, 08.03.07.

  1. Boudica

    Boudica Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.07   #1
    Hallo,

    ich bin in der "Gitarren-Welt" ein Neuling...
    Ich hatte mir vor fünf Jahren mal eine super-günstige Konzertgitarre gekauft(erstmal gucken ob ich Spass dran hab),jedoch soviel um die Ohren gehabt,das ich sie leider wegstellen musste.
    Jetzt habe ich sie wieder vorgekramt,und wollte wieder mit Hilfe von Peter Bursch anfangen.
    Soweit klappt es eigtl. ganz gut,aber ich habe da so ein,zwei Fragen...

    Aaalso,einige Lieder in Bursch´s Buch kann ich schon,aber man erkennt die Melodie ja nur,wenn ich dazu singe!:o
    Ich komme mehr aus dem Bereich Klavier,und da kann man schon sehr einfach erkennen,welches Lied man spielt!

    Nun die doofe Frage: geht DAS bei Gitarre auch irgendwann mal ohne Singerei?

    Und irgendwie würde ich auch gerne E-Gitarre spielen lernen,aber zweigleisig wird wohl zuviel auf einmal!Ich erbaue Rom halt auch immer gerne an einem Tag...*seufz*

    Ich weiss nicht,was jetzt nun für meine Wünsche besser wäre.
    Geht ne E-Gitarre zum alleine spielen?Oder hört sich die nur was in ner Band an?
    Oder stelle ich mir ne E-Gitarre jetzt völlig falsch vor...ist das eher was um Wände zum erzittern zu bringen?:o
    Wie gesagt,ein bisschen blöde Fragen,nicht mit dem Kopf schütteln...:screwy:

    Danke!
     
  2. snippy

    snippy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.07   #2
    Du kannst eine E-Gitarre für sehr viele verschiedene Sachen verwenden und alle sind sie eigentlich auch tauglich dazu, um im stillen Kämmerlein alleine Spaß zu haben. Sei es nun, dass du damit Lead-Gitarre spielst (Dann kannst du dir z.b. auf Guitarbt.com die Backingtacks runterladen ;)) oder einfach nur Powerchords schrammels oder so - da macht es auch Spass einfach zu den Liedern zu spielen. Jedem da Seine halt, aber hier sind dem Spieler wirklich keine Grenzen gesetzt. Man braucht dazu keine Band, ich hatte sehr lange auch keine und ich sag dir, es macht schon alleine eine ganze Menge Spass, seine eigenen Fortschritte zu sehen :p

    Ich möchte dir alledings ein Tip geben. Viele Leute sind eben von der E-Gitarre ihrer Popularität und ihres Status wegen begeistert und wollen schnell mal zum Gitarrengott werden. Das ist natürlich eine Rechnung, die nicht aufgeht.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich als sehr vorteilhaft erweißt, mit klassischer Gitarre anzufangen (Nicht Lagerfeuermusik :D), da du dort alle Basics, die sich auch im E-Gitarrenspiel wiederfinden, erlernst. Wenn du das Spielen der klassischen Gitarre dann beherrschst, ist das Erlernen der E-Gitarre (Auch 2-Gleisig) verhältnismäßig einfach.
    Man sieht immer wieder, dass Leute, die geil auf E-Gitarre sind einfach nicht über Power-Chords herauskommen, weil sie das Ganze falsch angehen (Ewtas überspitzt gesagt). Du brauchst schon ne Portion Gedult und Stehvermögen und musst wirklich permanent am Ball bleiben. Aber wenn du Spass an dem hast, was du machst, dann kommt der Rest von alleine, man darf sich eben nur nicht von kleinen Rückschlägen entmutigen lassen.

    Ich hatte Di wieder das Erlebnis nach einem Gig, dass man mich fragte, wie lange ich denn schon E-Gitarre spiele und mir nach der Antwort "fast 3 Jahre" nur mit große Augen und Staunen begegnet wurde. Ich habe eben auch Klassisch angefangen und lass dir sagen, du lernst danach wirklich sehr einfach und schnell, du brauchst eben nurnoch die speziellen Techniken erlernen, die bei der klassischen Gitarre keine Anwendung finden.
    Wenn du wirklich das Spielen der Gitarre (Jetzt umfassend gesehen und nicht nur bezogen auf Klassisch, E, oder weiß der Geier) lernen willst, dann halte ich das für den sinnvollsten Weg, jedoch brauchst du dafür eigentlich professionelle Unterstützung - sprich Unterricht ;)

    Selbststudium hin oder her (Fürs Reinschnuppern ist es natürlich toll geeignet, also um zu sehen, ob man wirklich dabei bleibt, jedoch halte ich es für mehr eher ungeeignet), ab einem bestimmten Zeitpunkt sollte man sich schon darüber Gedanken machen, ob es nicht doch sinnvoll wäre, Unterrichtsstunden bei einer Fachkraft in Anspruch zu nehmen. Klar ist es unter Umständen ein teurer Spass, aber es lohnt sich jeder Penny, wenn du selbst weißt, die Informationen, die du bekommst, auch umzusetzen - das ist dann dein Job. Du darfst natürlich auch dann nicht auf der faulen Haut liegen, sonst kannst du das Geld auch gleich verbrennen, oder alternativ an mich überweisen :D :D

    Ich hoffe, dass hat dir jetzt etwas weitergeholfen. Wenn du noch fragen hast, dann stehe ich dir gerne zur Seite ;)

    Gruß
    Snippy
     
  3. Boudica

    Boudica Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.07   #3
    Danke für die Antwort!

    Aber sagt mal,gibts hier ein Wörterbuch?

    Blond-Gitarrensprache
    Gitarrensprache-Blond

    ?:p

    Ich habe mich hier mal so ein bischen umgeschaut,und versteh bis jetzt meistens Bahnhof!

    powerchord oder sus2 chord,Scale....

    Lernen mit meinem Peter Bursch ist ja ok soweit,aber woher bekomme ich die Begriffe?:eek:

    edit:
    ich sags ja...blond....:o
    Ich habe den Thread mit den Fachbegriffen gerade entdeckt!Dann arbeite ich mich da nochmal durch!
     
  4. snippy

    snippy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.07   #4
    Kein Problem ;)

    Die Begriffe lernst du im Laufe der Zeit kennen. Die Musik bedient sich halt einiger Wörter, die du nicht im normalen Sprachgebraucht finden wirst, jedoch sind viele der Wörter hier auch nur Anglizismen :D

    Chord ist Englisch für Akkord. Ein Powerchords ist dieser ganz clichéhaft gesagt Standard-Metal-Akkord bestehend aus 2 Tönen. Z.b. das G (E-Saite dritter Bund, A-Saite 5er Bund), oder A (E-Saite fünfter Bund und A-Saite 7er Bund). Sowas hier: YouTube - Guitar Lesson 8 - Power Chords (www.vGuitarLessons.com)

    Sus bedeutet bei nem Akkord "suspended", wirst du anfangs noch nicht brauchen. Ein sus-Akkords ist einfach ein Akkord, der einen anderen Charakter hat, als der dazugehörige "Grundakkord" - sie klingen leicht schwebend und aneckend und werden darum normal wieder in den Dur-Akkord übergeführt. Bei Sus-Akkorden wird einfach nur die Terz des Dur-Akkordes um einen Halbton erhöht (sus4), oder 2 Halbtöne verringert (sus2). Wenn du die Terz um einen Halbton verringerst, dann hast du den Moll-Akkord dazu.

    Bsp.: A-Dur: 2 Bund auf D-,G- und H-Saite. Die Terz ist hier der 2te Bund auf der H-Saite. Wenn du jetzt also den Akkord so lässt und deinen Finger anstatt auf den 2ten, auf den dritten Bund der H-Saite legst, dann hast du Asus4, wenn du die Seite leer lässt hast du Asus2. Wenn du statt dem 2ten Bund den ersten nimmst, hast du A-moll.

    Scale heißt Tonleiter ;)

    Siehste, alles Anglizismen :D

    Aber zum lernen mit deinem Buch wirst du all diese Wörter erstmal nicht brauchen. Und sonst frag doch eifnach, dich haut schon keiner :D Fragen macht klug!

    Gruß
    Snippy
     
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