Umstieg Acoustic/Western zu E-Gitarre

von JoeBean, 20.11.19.

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pedaltrain
  1. JoeBean

    JoeBean Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.19   #1
    Hallo zusammen,

    folgende Situation: Ich spiele seit ich 8 bin Gitarre (bin mittlerweile 22), erst 4 Jahre Konzertgitarre dann 1 Jahr E-Gitarre. Allerdings dann beides aufgrund von fehlender Motivation gecancelled (Computerspiele waren leider wichtiger :bang:).

    Bis Anfang diesen Jahres habe ich nur ab und zu auf der Konzertgitarre etwas gestrummt und mich beim singen begleitet. Erst seit März habe ich wieder Gitarrenunterricht auf der Westerngitarre und mache seitdem auch ganz gut Fortschritte. Ich plane mir Anfang nächsten Jahres wieder eine E-Gitarre anzuschaffen da ich nun weiß, dass die Gitarre auch dauerhaft mein Hobby bleiben wird.

    Jetzt meine Frage: Kennt ihr Lieder die ich schon auf der Western lernen und dann fast 1zu1 auf der E umsetzen kann ? Ich würde gerne wenigstens ein Lied haben um die E-Gitarren die ich im Blick habe im Geschäft auszuprobieren. Am liebsten wäre mir etwas bluesiges.

    Bisher spiele ich auf der Western folgendes:

    Eric Clapton - Nobody knows you.. ; Hey Hey ; San Francisco Bay Blues ; Layla ( zumindest halbswegs sicher bei den Soli )

    John Mayer - Why Georgia, Free Fallin', Waiting on the day

    Vielleicht hilft das bei den Empfehlungen ?

    Danke vorab für die Hilfe :)

    LG Olli
     
  2. Bholenath

    Bholenath Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.19   #2
    Wenn Du Clapton magst dann vielleicht alles mögliche von J.J. Cale den mochte Clapton sehr.:opa:
    Such dir was aus, geht alles auf akustisch.

    Boilin Pot
    Call Me the Breeze
    Call the doctor
    Cherry
    Crazy Mama
    Magnolia
    One step ahead
    River runs deep
    Riverboat song
    Sensitive Kind
    I´ll make love to you
    Since You Said Goodbye
    Doctor told me
    Days go by
    Cajun Moon
    City girls
    Things aint simple
    Change your mind
    Low down
    Same old blues
    Fate Of A Fool
    The Problem
    End of the line
     
  3. chick guevara

    chick guevara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.19   #3
    Stairway to Heaven ;)
     
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  4. filmchen

    filmchen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.19   #4
    Nicht für den Musikalienhandel geeignet. Dort entweder strickt verboten oder zumindest verachtet.
     
  5. chick guevara

    chick guevara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.19   #5
    Genau deswegen ist es das perfekte Stück
    --- Beiträge zusammengefasst, 20.11.19, Datum Originalbeitrag: 20.11.19 ---
    Im Ernst, Spiel was dir Spaß macht. Akkorde , Licks, soli irgendwas. Ist eigentlich egal.
    --- Beiträge zusammengefasst, 20.11.19 ---
    Im Ernst, Spiel was dir Spaß macht. Akkorde , Licks, soli irgendwas. Ist eigentlich egal.
     
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  6. hotlick

    hotlick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.19   #6
    Es lässt sich sicher nicht alles "1zu1" auf der E-Gitarre umsetzen; aber wenn nicht gerade Ganzton-Bendings und Extrem-Tappings tragend für das Stück sind, lässt sich der größte Teil durchaus auf E-Gitarre oder umgekehrt auf der Westerngitarre spielen. Sagen wir mal so: ich würde die Möglichkeiten nicht allzu sehr limitieren. ;) ..... hängt natürlich auch vom Setting der Westerngitarre (Bespielbarkeit) und den Saiten ab, die Du bevorzugst.

    Bei mir verhält es sich genau umgekehrt; ich versuche, die Westerngitarre möglichst so einzurichten, dass der Wechsel von der E-Gitarre nicht zu krass ausfällt. Von Vorteil wäre (meine subjektive Meinung), wenn der Sattel Deiner Westerngitarre und das Stringspacing nicht zu sehr von der E-Gitarre abweicht. Ich benütze auf der Westerngitarre 11/52er Saitensätze - auch Custom Light genannt - eine 11er kannst Du noch locker um einen Halbton benden etc. und die 52er bringen n'ticken strafferen Bass ins Spiel, was u.a. beim Blues spielen hilfreich sein kann. Ansonsten kannst Du auch auf der Westerngitarre sehr gut das Palm-Muting (Das Abdämpfen der Saiten mit dem Handballen) einsetzen, was meiner Meinung nach zu den grundlegenden Spieltechniken für's Spielen mit der E-Gitarre zählt. Das wirst Du auch beim Ausprobieren einer E-Gitarre im Laden brauchen.

    Als Tipp - insbesondere was Blues betrifft - fällt mir zuallererst "Guitar Lessons" ActiveMelody" (klick mich) ein. Da erscheint zu jedem Wochenende eine neue "Lesson" und die vorherigen kannst Du auch alle mal durch klicken. Normalerweise gibt's für jede Lesson drei Videos - gratis ist allerdings nur das 1. jeweilige Video, was aber durchaus ausreicht. Das jeweilige Stück wird zunächst komplett gespielt, anschließend step by step erklärt und zum Schluss nochmal in langsamen Tempo gespielt. Wenn Du Dich durch die Videos mal durch klickst, wirst Du mit Sicherheit was finden, was Dir gefällt.

    Ragtime-Beispiel




    oder ein 12 Bar Blues:



    Grüße - hotlick
     
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  7. Captain Knaggs

    Captain Knaggs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.19   #7
    Das ist Blödsinn:)

    Zumindest inzwischen;)

    Als ich meine Gitarre vor 4 Jahren gekauft habe und Stairway to Heaven angestimmt habe, hat der erleichterte Verkäufer zu mir gesagt:

    "Endlich mal einer, der nicht zum 100sten mal Slipknot spielt:)"


    OT:

    Spiele was Du willst, ist völlig egal. Du kannst auch Enter Sandman auf einer Akustik-Gitarre üben. Völlig wurst. Natürlich setzt der Halsübergang Grenzen beim Solieren, das wars aber auch schon.

    Ich hab das vor meinem E-Gitarrenkauf auch so gemacht, da ich zu diesem Zeitpunkt nur eine Akustikgitarre hatte.

    Powerchords und simple Pentatoniklicks um eine Gitarre zu testen gehen auf der Akustik genauso gut.
     
  8. DerBoTo

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    Erstellt: 21.11.19   #8
    Meine Empfehlung: versuch es nicht anhand von 1 - 2 Liedern fest zu machen. Spiel verschiedene Sachen, kurze Parts, Licks, Soli, möglichst viele verschiedene Techniken. Nur so wirst du erfahren, ob die Gitarre fürr dich geeignet ist und allgemein eher beurteilen können ob Klang oder Nichtklang jetzt eher an dir liegt oder am Instrument. Wenn ich Gitarren ausprobiere läuft genau so ab, in jeder Pickup Konstellation das gleiche um einen Vergleich zu haben, verschiedene Parts, mal sanft mal härter, mal gedämpft mal offen etc.
     
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  9. BeWo

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    Erstellt: 21.11.19   #9
    Ich finde Metallica, ACDC, Green Day als no Go. Sind für mich auch alle No Go Live. Wenn dann nur Songs von denen die man selten bis nie hört.
    Hab beim Strat vergleichen immer Metallica Sachen angespielt. Am besten Clean. Da bekommt man schon schiefe Blicke :rolleyes:

    Ich bin der Meinung das man alles auf der Akkustik üben und lernen kann außer Solo geht in die ganz hohen Lagen. Ein guter Song funktioniert in jedem Stil.
    Ich würde auf der Akkustik bis dahin eher leichtere Saiten verwenden, dann gehen auch Ganztonbends und der Umstieg wegen Saitenspannung ist nicht ganz so arg.
     
  10. punkadiddle

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    Erstellt: 21.11.19   #10
    Zum Stairway to Heaven Mythos. Ich kenne... keine Ahnung, nie gezählt, eine Menge Leute, die Gitarren in Musikläden ausprobieren und sehe noch viel mehr, die ich nicht kenne, dabei zu. Ich kenne persönlich niemanden, mich selber eingeschlossen, obwohl es kein Stück gibt, das ich länger immer mal wieder übe, der Stairway to Heaven richtig und in voller Länge spielen kann. Ich denke mal, dass die Verkäufer in den Läden einfach keinen Bock mehr auf die dilettantischen Versuche haben.

    Ansonsten bin ich grundsätzlich der Meinung, dass E und A Gitarre zwar verwandte Instrumente sind, aber wenig miteinander zu tun haben. Sicher kann man alles, was man auf der Western spielt, auch auf einer Strat oder Paula spielen. Aber warum sollte man das wollen? Wenn die heroes auf der Bühne Sachen auf der E-Gitarre spielen, für die die Western eigentlich besser geeignet wäre, haben sie imho nur keinen Bock oder auch manchmal einfach keine Zeit im Stück die Klampfe zu wechseln. Siehe z. B. diese seltsamen Versuche von James Hetfield mit jeder Art von Stativ für A-Gitarren, um seine E-Gitte ja nicht zwischendurch ablegen zu müssen.

    Westerngitarre ist in meinen Augen etwas für Begleitung, vielleicht noch für in- und Outros. E-Gitarre ist für Alarm, Soli, Effekte und dergleichen mehr. Sicher geht in gewissem Mass beides auf beiden. Aber es sind doch grundsätzlich mal verschiedene Dinge, die man damit machen will. (Es sei denn, man spielt bei den Eagles).

    Keep on rockin`
     
  11. JoeBean

    JoeBean Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.19   #11
    Erst einmal danke für die zahlreichen Antworten!

    Das ist mir schon bewusst. Der Punkt um den es mir geht ist mehr, dass mir etwas unangenehm ist eine E-Gitarre auszuprobieren und nichts so richtig spielen zu können. Natürlich kann ich ein paar Blues Licks aus Layla oder Nobody knows you.. versuchen umzumünzen. Abgesehen davon weiß ich dass es quatsch ist sich für so etwas zu schämen..

    Trotzdem war der Gedanke da, dass ich eventuell jetzt auf meiner Western schonmal einen Song üben kann der sich gut auf der E umsetzen lässt und mit dem ich dann 2,3 Modelle die mir vorschweben vergleichen kann.

    ..Stairway to heaven ist abgesehen von dem Nicht-im-Musikhaus-spielen-Mythos auch so nicht mein Ding. Blues dominiert schon meinen Musikgeschmack.

    Also wenn jemand noch weitere Vorschläge hat würde mich das freuen :)
     
  12. käptnc

    käptnc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.19   #12
    Eigentlich völlig egal, es geht ja nur ums probieren ob Alles paßt. Warum nicht was klassisches?
     
  13. Captain Knaggs

    Captain Knaggs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.19   #13
    Ich verstehe das Problem nicht so ganz. Übe doch einfach irgendeinen Song auf der A-Gitte und fertig. Das ist doch der Gitarre egal, ob der eigentlich auf einer E-Gitarre gespielt wird.:D

    6-Saiten, gleiche Stimmung und Riffs bis zum 12. Bund sollten doch auf beidem kein Problem sein. Nimm doch einfach Deine Western in die Hand und spiele irgendein Lied los, bzw. lerne ein paar Riffs.

    Im Musikladen interessiert das eh niemanden, ob Du schon spielen kannst oder nicht. Selbst den Verkäufern ist das im Regelfall völlig wurst. Vor allem wirst Du da wohl eher kein komplettes Lied spielen.

    Such Dir ein paar rockige Riffs, ein paar bluesige, ein paar bluesrockige und fertig. Mach keine Wissenschaft daraus. Du willst ja kein Konzert im Laden geben, sondern nur eine Gitarre testen:D
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.11.19, Datum Originalbeitrag: 21.11.19 ---

    Das ist mir im Laden ehrlich gesagt ziemlich egal. Die wollen mein Geld, dann spiel ich auch was ich will. Ich fahre ja auch bei einer Probefahrt mit einem Auto nicht nur Linkskurven, weil der Verkäufer Rechtskurven doof findet. :D
    Vor allem da ich in meiner Coverband auch von diesen Bands die Hits im Programm habe. Da werde ich mir sicherlich nicht verbieten lassen zu testen, wie das auf einer potentiellen Neuerwerbung klingt. Enter Sandman, Stairway to heaven, was auch immer und das hat noch nie jemanden gestört. Wenn mich da einer doof anredet, drück ich ihm die Gitarre in die Hand, verabschiede mich und bestell dann bei Thomann:D
     
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  14. Palm Muter

    Palm Muter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.19   #14
    Ich glaube eher, dass der gefühlte Missmut diverser Verkäufer nicht dem gespielten Song selbst geschuldet ist - dann hätte der Verkäufer halt irgendwas zwischen Musikkritiker und Musiker werden sollen, aber auf keinen Fall Verkäufer :rolleyes:

    Ich wohne seit bald 10J im selben Stadtteil und hab "mein" Musikgeschäft zwei Blocks weiter. Ich hab zwar erst genau eine Gitarre dort gekauft (Sortiment ist nicht so groß), aber dafür komm ich seit Ewigkeiten so einmal im Monat vorbei für Pleks/Saiten/Gitarrenpflegesachen/Kabel kaputt/ .... was man halt so braucht und natürlich wenn da irgendwas interessantes im Laden hängt probiere ichs aus. Jedenfalls kenne ich die Verkäuferin dementsprechend gut, und von der weiß ich: Ein guter Teil der Menschen, die in ein Musikgeschäft gehen können gar kein Instrument spielen. Eben Shoppingpeople, die auf Shoppingtour random Geschäfte abklappern... (und wenn sie Glück hat ne günstige Mundharmonika oder ne Maultrommel kaufen).

    Man stelle sich mal den klassischen Typen vor, den ein Verkäufer ganz sicher nicht im Laden haben will. Also den, der eigentlich keine Ahnung hat, auch niemals ernsthaft in Erwägung ziehen würde, für ein Instrument Geld auszugeben, mit irgendwas herumspielt, dabei einen Lackschaden verursacht weil er im Handling quasi Null Routine hat aber anstatt darauf zu achten war ihm cool aussehen oder das machen eines Selfies mit der Gitarre, die er eigentlich gar nicht spielen kann wesentlich wichtiger. Welches Instrument wird der wohl nehmen? Vermutlich weder ein Saxophon, noch ein Cello, noch ein Euphonium. Er nimmt ziemlich sicher eine Gitarre. Und die kritischen Blicke des Verkäufers bedeuten idR. nicht "Neeeee, ich kann den Scheiß nicht mehr hören", sondern der will wissen, ob du mit seiner Ware vorsichtig umgehst.



    Bezüglich Übungsstücke @JoeBean :
    Spiel einfach das, was du schon kannst. Ich glaub nicht, dass ein spezielles "Ausprobierstück" oder auch mehrere davon etwas bringen.
    Das Grundsetup ist das Selbe, und die Unterschiede wie dünneren Hals, geringeren Saitenabstand usw., damit musst du dich sowieso unabhängig vom gespielten Stück befassen.
    Der wesentliche Unterschied zu (verzerrter) E-Gitarre ist, dass man die wesentlich genauer dämpfen muss, da auch jede nur lapidar mitschwingende Saite gnadenlos verstärkt und verzerrt wird. Das kannst du erst auf der E-Gitarre üben - aber umso besser mit "alten" Stücken, die du schon im Schlaf spielen kannst, dadurch hast du wesentlich mehr Raum dich darauf zu konzentrieren, was du anders machen musst als auf der Western.

    Grüße
     
  15. JoeBean

    JoeBean Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.19   #15
    Genau das ist der Punkt der mich so ''besorgt''.. dass ich Stücke spiele die eigentlich für die Akustikgitarre ausgelegt sind und sich einfach nicht gut auf der E anhören und ich deswegen nicht vernünftig testen kann.

    Ich denke ich werde einfach versuchen keinen großen Akt draus zu machen.. ich will ja auch (noch :p) keine 2-3000 Euro ausgeben. Da wäre dann ein ausgiebiger Test wahrscheinlich angebrachter.

    Danke nochmal für die zahlreichen Kommentare ;)
     
  16. filmchen

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    Erstellt: 22.11.19   #16
    Ich würde mir auch nicht zu viele Gedanken darum machen. Wenn doch, besorg dir einen Akustik-Pickup fürs Schallloch (ca. 60,-) und einen billigen Preamp mit eingebauter Verzerrung und Köpfhörerausgang. Dann hast du zwar nicht den ulitimativen Rock-Sound, kannst aber Erfahrungen mit mitklingenden Saiten bei verzerrtem Sound machen und das Abdämpfen üben.
    --- Beiträge zusammengefasst, 22.11.19, Datum Originalbeitrag: 22.11.19 ---
    Ach ja: Wenn du den Preamp gut kaufst, kannst du damit auch noch Spaß haben, wenn die Elektrische im Hause ist.
     
  17. Palm Muter

    Palm Muter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.19   #17
    Da gibt's nen super Trick: Auf Clean schalten ;)
    Das Problem sind ja nicht Stücke, die für die Akustik ausgelegt sind, dass Problem wird deine Spieltechnik sein, die auf die Akustik ausgelegt ist^^

    Obwohl "Problem" ein etwas zu starkes Wort dafür ist, dass hört sich beinahe so an als hättest du einen Nachteil gegenüber jemandem, der noch nie eine Gitarre in Händen gehalten hat :rolleyes:
    "Spieltechnik" ist auch ein etwas starkes Wort, ist ja nichts anders, die Noten sitzen an den selben Bünden, man greift alles gleich und jedes Bending/Tapping/Hammern/Pullen/Flageoletts/Pickingtechnik/.... macht man 1:1 gleich. Aber wenn du verzerrt spielst wirst halt merken, wie oft du z.B. unbewusst mit sowohl der Greif- als auch der Schlaghand ungedämpfte Leersaiten berührst, wo man bei der Akustik schon sehr genau hinhören müsste, bei der E-Gitarre fängts schnell mal zum pfeifen, kreischen oder sonst irgendsowas an.

    Aber wie gesagt, einfach mal clean testen und nicht allzuviel drüber nachdenken - verabschiede dich nur von dem Gedanken, E-Gitarre Spielen auf einer Akustik üben zu können. Dafür braucht man nunmal eine E-Gitarre :D


    @filmchen , eigentlich eine gute Idee - aber der TO spielt dann trotzdem noch immer seine Western, mit breiterem Hals, längerer Mensur, höheren Saiten (im Sinne vom Abstand zu den Bünden). Bisschen viel Aufwand, bevor der TO nicht einfach mal in irgendeinen Musikladen seines Vertrauens gegangen ist und mal einfach so eine E-Gitarre ausprobiert hat würde ich da weder Zeit noch Geld hineinstecken.


    Grüße :)
     
  18. C_Lenny

    C_Lenny Moderator Moderator HFU

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    Erstellt: 22.11.19   #18
    Sehr vernünftig/einsichtig/zielführend :great:. LG Lenny
     
  19. revolverband

    revolverband Registrierter Benutzer

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    Verstehe ich - deswegen sollst du ja, wie schon mehrfach empfohlen, E-Gitarren Stücke auf der Akustischen spielen. Das geht schon, auch wenn es nicht "authentisch" klingt ;)
    Das Problem ist nicht, dass das Akustik Zeug auf der E-Gitarre nicht gut klingt - das Problem ist, dass man auf der E-Gitarre andere Sachen spielt und du ja auch diese Sounds testen solltest...
     
  20. Gho$T

    Gho$T Registrierter Benutzer

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    Layla hört sich auf einer E-Gitarre schon mal super an. :great:
    Du kannst dir auch ein "E-Gitarren-Riff" suchen und des erstmal auf der Western üben.
    Oder du schaffst dir das Blues-Schema drauf. Geht auf allen... :D
     
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