Kopfhörer für vorort - Monitore fürs Mastering?

von Downhiller82, 23.12.07.

  1. Downhiller82

    Downhiller82 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.07   #1
    Hey,

    was haltet ihr von der oben genannten Lösung? Ist das sinvoll? Vorort den Klick und Instrumente den einzelnen Musikern per Kopfhörer geben, und selbst nen Kopfhörer zum Abhören bzw. Pre-Mastering zu benutzen?

    Habt ihr ne Ahnung was für nen Kopfhörer man da einsetzen sollte? Unterschiedliche für die Musiker und mich (Mischer)?

    Blick bei der riesigen Vielfalt nicht ganz durch. Vielleicht könnt ihr mir etwas helfen. Ich denke aber das die Kopfhörer nicht sooo teuer sein müssen, zum Mastern nehm ich dann ja Monitore.

    Freue mich auf eure Antworten.

    Daniel
     
  2. 4feetsmaller

    4feetsmaller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 23.12.07   #2
    Unterschied zwischen Mixing und Mastering bekannt ?

    Für die Anpassung der Lautstärke und das detaillierte hören kann man schon mal auf Kopfhörer zurück greifen. Alles andere was das Abmischen betrifft, soll und muss aber über die Monitorboxen laufen. Genauso sieht es dann mit den Mastering aus. Direkt für den Musiker nimmt man Kopfhörer mit einer geschlossenen Bauform. Für ein langes hören beim kontrollieren/anpassen, wären aber halb-/offene Kopfhörer angenehmer.
     
  3. JOGofLIFE

    JOGofLIFE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.07   #3
  4. Timmey_the_P

    Timmey_the_P Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.07   #4
    Für mich persönlich hat der K-240 um Welten besser gefallen als der 141er, und viel teurer ist er nicht, also wenn die Möglichkeit besteht und ein bisschen Luft im Budget ist, wäre testen hochsinnvoll.
     
  5. webmaster-cov

    webmaster-cov Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.08   #5
    Da Kopfhörer eine ideale akustische Kanaltennung haben unterscheiden sie sich ohne zusätzliche Maßnahmen immer wesentlich von Lautsprechern, bei denen sich die Trennung durch akustisches Übersprechen vermindert.

    Guter Beitrag zu diesem Thema:
    http://blog.devir.de/?p=163

    und wer es ganz genau wissen will:
    http://bs2b.sourceforge.net/
    (viele Links)

    Der Übersprechanteil ist verzögert (längere Laufzeit) und frequenzabhängig (Abschattung durch den Kopf).

    Es gibt DSPs, die dies nachbilden:

    das DSP für Foobar2000 (Foobar2000 09 plugin)
    http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=151236&package_id=205227&release_id=463542

    dazu ein Testsignal zur Kontrolle
    http://files.filefront.com/channeltestmp3/;7776599;/fileinfo.html

    und ggf. der Foobar2000
    http://www.foobar2000.org/

    Das Plugin wird in den Ordner C:\Programme\foobar2000\components kopiert und läßt sich in Foobar über Ctrl+P im Ordner DSP Manager aktivieren bzw. deaktivieren.

    Das schreckliche Superstereo verschwindet und mit guten Kopfhörern, auf Empfehlung eines erfahrenen Tonmeisters verwende ich Beyerdynamic DT 990, ist jetzt auch das Mastern, (z.B. mit Wavelab und dem entsprechenden bs2b VST-Plugin) mit Kopfhörern möglich.

    Für die "Bastler" noch eine Hardwarelösung:
    In die L- und R-Ader der Zuleitung (am besten eine Verlängerung) wird je ein Widerstand von 100 Ohm gelötet.
    Die gemeinsame Leitung bleibt wie sie ist. Auf der Kopfhörerseite der Widerstände werden R und L über 680 Ohm verbunden. Dadurch verschlechtert sich die Kanaltrennung in etwa gleicher Weise wie mit dem Plugin.
    Ich habe das Ganze in ein kleines Kunststoffkästchen gepackt, zusammen mit einem Kippschalter, der den Querwiderstand abschaltbar macht. Manche Musik hört sich auch kopfhörermaßig ganz gut an, und man kann beide Lösungen ohne Probleme vergleichen.
     
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