Hi,
wollte eine kurze Rückmeldung zu meinem ersten Eindruck über das SV-1 im Bandkontext geben.
Generell ist es ja so, dass in jeder Band etwas andere Bedingungen herrschen. Meine Beobachtung bei "meinen" Bands ist, dass der jewelige Gitarrensound den größten Einfluß auf die Durchsetzung des Pianoklanges hat. Beide Instrumente haben in einem ähnlichen Frequenzspektrum ihre typische Klangeigenschaften.
Wie bereits weiter oben geschrieben, bestätige ich auch das akustische Piano ist subjektiv etwas leiser, als z.B. die E-Pianos. Ich sage subjektiv, weil ich mir noch keine Pegel am Mischpult im Vergleich angeschaut habe. Allerdings war ich durch ein paar kleine Korrekturen in der Lage das einigermassen in den Griff zu bekommen:
- am Mischpult habe ich den Fader direkt auf 0 db gestellt, um am SV-1 Mastervolumen genügend Headroom zu haben
- für die Rhodes und Wurlitzersounds konnte ich den Mastervolumen während der Begeleitung sogar auf "nur" 2 Uhr stellen
- beim akustischen Piano auf 3 Uhr
- wenn man dann das Mastervolumen am SV-1 hochfährt reicht das in allen Fällen auch als Sololautstärke
- am EQ habe ich den Bass um eine Stufe reduziert und die Mitten um eine Stufe erhöht, Höhen blieben neutral in der Mttelposition
- die Mitten könnte man je nach Art der Musik, zur Not noch um eine Stufe erhöhen
Gehört habe ich das SV-1 an einer kleinen 3-Wege PA, wobei die PA-Boxen bei uns in der Probe auf die Band gerichtet sind. Letztlich sind auf der Bühne nochmals andere Verhältnisse, aber auch da bin ich zuversichtlich. Gerade auf Monitorboxen braucht es nur wenig Bässe, die Bässe hört man ja oft von der Front (mMn. haben Frequenzen unterhalb von 80 Hz auf Monitoren eh nichts verloren). Jedenfalls bin ich deutlich besser mit dem akustischen Klavier des SV-1 zurecht gekommen, als seinerzeit mit dem des
Korg* SGX. Und man darf nicht vergessen, an alles Neue muss man sich immer erst etwas gewöhnen.
Gruss Helmut