Kurzreview: Johnson T25R Laredo-Amp

von burny, 29.06.07.

  1. burny

    burny Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.07   #1
    Hi,

    ich habe ihn erst gestern bekommen, deshalb erst mal ein Kurzreview. Wenn ich ihn klanglich ausgiebiger getestet habe, kommt vielleicht noch eine ausführlichere Soundbeschreibung.

    Warum der Kauf?
    Zuallerst GAS. :)
    Ich wollte nen kleineren Röhrenamp, in erster Linie für zu Hause, mit der Option, ihn auch bei kleineren Jams oder so benutzen zu können. Er sollte ein Combo sein und unter 15 Kilo wiegen und nach Möglichkeit mindestens nen 8-Zöller haben.
    Und Vollröhre sein. Und nen Gain- als auch Mastervolume-Regler haben. Wegen der Nachbar und Gitarrenspielanfälle nach 22 Uhr und so.

    Nun, der Valve Junior hat (ohne Mods) keinen Gainregler, zerrt Hörensagen zufolge erst bei schon lauteren Lautstärken richtig fett, der Combo hat nur nen 6-Zöller, der Fender Champion dito.
    Ein Laney LC 15 kostet mind. 300 Euro neu, und andere kleine 2xEL84-Combos noch mehr. Gebraucht bekommt man auch meistens nix für 200 Euro. Und mit geschätzten 15 Watt reicht der T25R im Notfall auch für Bandproben, der VJ oder Champion u.U. eben nicht ganz.

    Ab zum Review . . .

    Hersteller: Johnson
    Modell: Loredo T25R
    Kanäle: einer
    Hall: Accutronic/Johnson federhall
    Einschleifweg: offenbar parallel, regelbar (!)
    Röhren: 2 X 12AX7, 2 EL84, letztere von EH
    Regler: Gain, Bass, Mids, Treble, Reverb, Master
    Schalter: Power, Standby, Hall fußschaltbar (Fußschalter war nicht dabei)
    Leistung: angeblich 25 W RMS an 8 Ohm bei 0,10% THD
    15 Watt erscheinen mir realistischer.
    Speaker: 10 Zoll Alphatone 8 Ohm
    Anschluß für weiteren 8 Ohm-Speaker auf Rückseite, schaltet eingebauten Speaker nicht ab.
    Preis: 380 US$ laut Hersteller, üblicher eBay-preis 240 bis 280 Euro, ich habe ihn für 199 Euro neu bekommen (Preis eines mittleren Röhren-Zerrpedals!)

    Bild:
    http://www.gwebspace.de/burny/pic/JA-T25-R-Big.jpg

    So, kurz zum Klang:
    Er klingt echt besser als erwartet.
    Er beginnt recht früh mit leichtem Anzerren (so ca. 9 bis 10 Uhr mit Humbuckern), und das klingt echt gut. Rauh, etwas bröselig, angenehm röhrenbritzelig, dynamisch. Nicht ganz so dynamisch wie mein Engl, dafür ist der angezerrte Sound besser als bei meinem Engl. Irgendwie vintage, irgendwie eher british als amerikanisch (aber nicht ganz wie ein Marshall).
    Bei Gain auf 12 Uhr ist mit Humbuckern schon ein richtig schöner satter Crunchsound drin. Mit etwas Kompression, aber noch kein High-Gain-Sustain. Ganz clean geht dann noch mit dem Volumeregler der Gitarre, das wird dann aber deutlich leiser.

    Gain auf volle Pulle klingt dann nicht mehr gut, das scheint dem Kleinen bzw. dem Speaker dann zuviel des Guten.

    Ganz clean erfordert Gain nahe der Minimalstellung des Gainreglers, klingt aber auch ganz angenehm. Wärmer und weicher und etwas komprimierter als der Cleankanal meines Engl Straight.

    Er läßt sich auch ganz gut mit einem Zerrer/Booster anpusten.

    Schwächen: Der Hall klingt nett, verursacht aber jede Menge scheppern im Ausklang.
    Externe speakerbuchse schaltet eingebauten Speaker nicht ab (da bastel ich mir aber noch was).
    Die Klangregelung ist nicht sehr effektiv (Bass +- 6 db bei 150 Hz, Mitten +- 3 db bei 1 KHz, Höhen +5/-9 db bei 10 kHz), was sich grob mit meinem Höreindruck deckt.
    Das Höhenverhalten gefällt mir noch nicht ganz so 100%, aber ich muss noch die richtige Einstellung finden und eventuell nen besseren 10-Zöller einpflanzen.

    Kurzfazit: für den Preis den ich gezahlt habe mehr als o.k., auch die Werksröhren klingen nicht so lausig dass man sofort neue reinhauen möchte (was ich eigentlich erwartet hatte).

    So, das wars fürs Erste.
    Wie immer kann ich leider keine Soundclips erstellen.

    Ciao
    Steve

    PS: Amp heißt Loredo, nicht Laredo
     
  2. Thompsen

    Thompsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.07   #2
    Gutes Review, gibts vielleicht noch Bilder vom inneren und äußeren? :)
     
  3. Aufkleber27

    Aufkleber27 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.07   #3
    Yes, sowas hab ich gesucht :)
    Schonmal gut für nen Kurzreview, auch wenn du noch einbisschen mehr auf den Sound eingehen solltest.
    Warum hast du ihn eig. für 199€ bekommen? Gesteigert?
     
  4. burny

    burny Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.07   #4
    Mehr zum Sound kommt eventuell, wenn er richtig eingespielt ist.

    Der Preis war das Mindestgebot, kein anderer Bieter. :)

    Ciao
    Burny
     
  5. burny

    burny Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #5
    So,

    noch etwas mehr zum Sound.
    Nach der Anfangsbegeisterung trat schnell Ernüchterung bei mir ein.

    Er war schwer clean zu bekommen, Single-Notes bei stärkerer Verzerrung klangen scheppernd (schwer besser zu beschreiben), insgesamt klang er bei stärkerer Zerre irgendwie nicht richtig. Zu höhenreich, zu klirrend. Der cleane und leicht angezerrte Sound war gut, aber so nen kleinen Röhrenbrüller holt man sich ja auch wegen der Zerre.

    Zum Spaß hängte ich den kleinen Johnson dann mal an den offenen 12er Clesteion meines Engl, und wow, das klang Welten besser.
    Der eingebaute 10 Zoll Alphatone-Speaker war also definitiv eine Schwäche des Loredo.

    Also bei TubeTown ( www.tubetown.de ) nen Eminence Ragin Cajun 10-Zöller bestellt, und neue Vorstufenröhren. Und weil er zu wild bzw. zu früh zerrte (ohne dabei satt zu klingen) habe ich von JJ zwei ECC82 bestellt. Die ECC82 hat weniger Output und zerrt deutlich weniger. Die zweite Vorstufen-Röhre ist jetzt ne JJ ECC83.
    Originalröhren sind 2 Sovtek 12AX7WA. Vermutlich die übelsten, die aufzutreiben waren. Oder einfach 2, die nen Hau haben (kommt bei nichtselektierten Röhren ab und an vor). Sie klangen im Vergleich zu anderen Röhren jedenfalls eher bescheiden.

    Also bestellt, nach 1 Tag (!) hat Tubetown dann geliefert, das Zeug einzubauen war kein größeres Problem.

    Zunächst habe ich zwei ECC82 in die Vorstufe gepflanzt.
    Der Sound war (Speaker sei dank) gleich *wesentlich* besser, aber selbst bei Gain auf Maximum zerrte er kaum noch. Maximal leichter Crunch mit Humbuckern (Seymour JB aka SH4). Clean oder am sweet spot (wo bei hartem Anschlag erste leichte Zerre kommt) klang er aber toll, und mit nem Zerrer davor klang er auch toll. Und das sogar mit dem Boss OS-2, den ich sonst nicht so toll finde.
    Schön für cleane Sachen, Blues, Picking, Oldies,
    Mit Treter-Zerre schön rotzig und vintage-weich. Eher Fender als Marshall, und immer schön weich, aber dennoch klar und keineswegs schwammig.
    Klasse Sound, sehr dynamisch (Pickupunterschiede kommen sehr deutlich, Spiel am Volume-Poti auch), einfach schön.

    Aber das war mir dann doch etwas zu wenig Zerre.
    2 ECC83 (aber bessere) fand ich immer noch nicht den Hit, denn das zerrt recht viel, und mit zu viel Zerre klingt er nicht mehr gut.

    Also das jetztige Vorstufenröhrensetup rein: JJ ECC82 als V1, JJ ECC83 als V2.

    Und das ist es! Er zerrt immer noch eher früh, zunächst aber nur leicht, und zwar so leicht, dass man es mit dem Volume-Poti oder sanften Anschlag ganz clean bekommt. Bei Gain auf 12 Uhr bis 3 Uhr hat man nette Crunch-Zerre, die wirklich gut klingt. Für Hardrock vielleicht noch nicht ganz genug, aber sonst für alles andere ausreichend. Auch mit Gain auf ca. 14 bis 14 Uhr ist er (mit Humbuckern) schön dynamisch. Ein outputschwächerer Hals-PU zerrt weniger und klingt deutlich anders als ein kräftigerer Steg-PU, auch Coli-Split hört man deutlich raus, auch von der Zerre (die wird natürlich weniger). Das klingt allesehr gut und erinnert mich an Soundsamples besserer, kräftig zerrender kleiner Fender-Röhrenamps, nur glatter, nicht so kratzig. Packt man noch nen Zerrer davor wie den Bad Monkey, dreht Gain des zerrpedals auf eher klein und Output eher hoch, reicht die Zerre auch gut für gemäßigten Hardrock. Und klingt gut bis sehr gut. Auch Single-Notes klingen nicht mehr scheppernd, Harmonics kommen gut, das rockt einfach prima.
    Ich bin wirklich überrascht, der kleine Johnson klingt mit Zerrern deutlich besser als mein Engl (und dort klingt derBad Monkey z.T. auch recht gut).

    Stellt man ihn so ein, dass er mittleren Crunch liefert, gibt mit dem Volume-Poti der Gitarre clean und mit nem Zerrer satten, fetten Crunch.
    Und er klingt immer gut dabei, variabel, dynamisch, das Gegenteil eines Transen-Gleichmachers.

    Die Höhen, die original eher zu viel waren (und auch nicht so toll klangen), passen jetzt. Vom Gehalt und vom Klang. Die Klangregelung reagiert besser, benutzbarerer (obs am Speaker oder den Röhren liegt? keine Ahnung). Jetzt vermisse ich wirklich den Presence-Regler, denn (mit meinen Humbucker-Gutarren fehls das letzte bißchen Glitzern in den Höhen. Bässe kommen gut und mit Druck, halt nicht ganz so fett ud Tiefmittig wie bei 12-Zöllern, dafür reagiert der Eminence 10-Zöller sehr flink.

    Fazit: mit den Upgrades hat der kleine mich ca. 290 Euro gekostet
    und das ist er definitiv wert.
    Drr Listenpreis für ein "unmodded" Original von 380 US$ erscheint mir zu hoch.
    Ein kleiner Amp, der leicht vintage-schmutzige Cleansounds und schöne Crunchsounds liefert, einen eigenen Charakter hat, kein Allrounder ist, aber auch kein One-Trick-Pony.
    Für Blues, Bluesrock, Rock, Vintage-Stuff, Indi usw. sicher ein feiner Amp. Für Metal sicher nicht optimal und ohne Zerrer ungeeignet, für Leute, die nur holzen wollen sicher auch nicht ideal.
    Wer dagegen die Zerre gerne auch mit dem Anschlag und dem Gitarren-Laiutstärkenregler steuert, keine schlechte Wahl.
    Eine gute Übung für dynamisch sauberes Spiel ;) ist der Kleine jedenfalls...
    Ach als transportabler Übeampf und Session-Amp echt o.k., nach dem Upgrade.
    Vor dem Upgrade sicher auch o.k. und beim ersten Antesten echt nicht schlecht, aber auf Dauer mit (meinem geschmack nach) zu vielen nervigen Klangeigenschaften.

    Getestet habe ich vorwiegend mit Mahagoni/Humbucker-Klampfen. Mit ner Strat oder Tele sieht das sicher anders aus, der Zerrgrad dürfte abnehmen bzw. dann wären andere Vorstufenröhren wohl einen Versuch wert.

    PS: nach den Röhrenwechsel klingt auch der Hall besser bzw. störgeräuschärmer, ich lasse die Spirale aber trotzden ausgestöpselt.

    Ciao
    Burny

    Bilder:
    http://www.gwebspace.de/burny/Loredo-pict0181.jpg
    http://www.gwebspace.de/burny/Loredo-pict0182.jpg
    http://www.gwebspace.de/burny/Loredo-pict0183.jpg
    http://www.gwebspace.de/burny/Loredo-pict0184.jpg
     
  6. edeltoaster

    edeltoaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #6
    schöne,ehrliche ergänzung und hilft bestimmt dem ein oder anderen:great:
     
  7. harumpel

    harumpel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #7
    Johnson ist übrigens ein anderes Label für AXL. Hier ein AXL Amp, der *sehr* verräterisch aussieht: AXL 15W
     
  8. Fred99

    Fred99 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.08   #8
    Hallo,
    seit ca. 1 Jahr steht bei mir auch so ein Loredo in der Ecke. Anfänglich noch ganz angetan war ich auf Dauer ziemlich frustriert über den muffigen Sound. Ein Speakerwechsel auf einen Jensen C10Q hat zwar was gebracht, aber der wahre Jakob war es noch längst nicht. Andere Röhren bringen m.E. nicht wirklich viel.
    Dann habe ich in einem franz. Forum einen Bericht gefunden, in dem ein paar Modifikationen beschrieben werden.
    Siehe hier: Guitariste-Forum

    Das hat mich dann motiviert den Johnson mal aus der Ecke zu holen und loszulegen. Die beschriebenen Modifikationen habe ich durchgeführt, das klappte ganz gut.
    Der Sound war deutlich besser, aber noch viel zu dünn. Mir fiel auch auf, dass der Johnson für seine zwei EL-84 recht leise ist, die Vorstufe wohl nicht genug rausspukt um die Endstufe in Schwung zu bringen.
    Also habe ich die Schaltpläne nochmal genau angeschaut. In der letzten Vorstufe wurde ein Anodenwiderstand von 56k benutzt, sonst immer 100k. Also habe ich den 56er gegen einen 100er ersetzt, und .....holla die Waldfee..... da ging schon mal die Sonne auf. Jede Menge Power in der kleinen Kiste. Ein viel druckvollerer Sound.
    Darüberhinaus kam mir die Gain-Reglung in der ersten Vorstufe nicht recht, da ich einen Bright-Schalter wollte. Also habe ich den Abgriffswiderstand nach dem Tonestack durch einen Poti ersetzt, genau wie es in den lieben Fenders ist, und einen Kondensator darüber mit Schalter gelötet. Nun habe ich hinten am Verstärker einen Volumen-Poti und einen Bright-Schalter.
    Den etwas hohen Output habe ich durch ersetzen der ECC83 durch eine ECC81 in V1 kompensiert.

    Jetzt heisst es Main voll auf, Gain voll auf, Volumen am neuen Regler justiert, und die Kiste geht ab wie Schmitz Katze. Satter Sound, viel besser klingender Hall, schweinelaut, wenn man will. Liegt jetzt nahe am Blues Junior, dazu fehlt halt ein größerer Speaker. Da ich aber eh auf 2x10 stehe (eigentlich möchte ich nen Vibrolux haben), werde ich vielleicht mal testen, was eine zweite 10-Zoll-Box brigen könnte. Dazu müsste ich mal meinen Vox AD30Vt als Cabinet missbrauchen.

    An alle Johnson-Loredo-Besitzer: Unbedingt nachbasteln. Bei Interesse erkläre ich es gerne genauer.

    Gruß,
    Manfred
     
  9. guitarthunder

    guitarthunder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.11   #9
    Hallo Manfred
    Der Thread ist zwar schon älter,aber ich versuch mal mein Glück.Ich hab auch einen Johnson T25-r und bin nicht so happy mit dem Sound.Der Hall ist eine Katasrtophe und der Amp ist ein ischen schlapp.Hast du den R39 und den R69 getauscht?Bin um jeden Tip dankbar.
    Gruß Michael
     
  10. guitarthunder

    guitarthunder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.12   #10
    Hi
    Ich hab ein paar Mods an meinem Johnson gemacht:
    1: IC 4 gegen einen OP275GP getauscht.
    2:R76 auf 1m erhöht.
    3:R32 auf 56k geändert.
    4:C29 auf 100uF erhöht.
    Als V1 hab ich eine JJ AT7.Da will ich aber noch eine 5751 ausprobieren.Der Vorbesitzer hat den Originalspeaker durch einen Fender Speaker ersetzt.Der Amp ist jetzt richtig laut und klingt auch nicht mehr so schlapp.
    Gruß Michael
     
  11. LordJunk

    LordJunk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.14   #11
    hallo,
    ich habe mir den amp leicht gemoddet gebraucht ersteigert(150€ mit celestion v10-40 celestion silver series Speaker und teilweise gemoddeter Elektronik, genaues weiss ich nicht).
    fakt ist, die vorstufenröhren(12ax7wa sovtek) waren misst. wenn ich nur einen davon gegen einen 12ax7wb getauscht hatte klang das schon um welten besser.
    die eigentliche frage ist, da ich mir schonmal präventiv jetzt neue endstufenröhren gekauft habe, ob der verstärker eine bias Regulierung benötigt, bzw. ob das an dem amp überhaupt möglich ist(ohne zu löten).
    ich bin kein Elektriker oder ähnliches, an der gitarrenelektronik löte ich aber schon( auch wenn das Ergebnis (vor allem optisch) nicht immer überzeugt).

    die neuen röhren die ich eingebaut hatte, hatten auch etwas (nach lot) gerochen, obwohl sie mir insgesamt kühler schienen als die alten(obwohl sie optisch mehr glühen).
    hab sie auch noch nicht allzu lange getestet.
     
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