...das wäre aber genau meine Erwartung an billige Tastaturen, die es mit der Feinkontrolle der Dynamik schwer machen können.
Das ist ein interessanter Punkt, da scheint es dann zwei Möglichkeiten zu geben: eine ungenügende Tastaturqualität könnte es dem Spieler schwer machen. Die Tastatur könnte aber auch für sich genommen gut sein und einen in der Spieltechnik begründeten ungleichmäßigen Anschlag ehrlich wiedergeben, das wäre dann eigentlich eine erwünschte Eigenschaft. Einstellbar ist dazu beim
Kurzweil Ka-E1* nur "Weich, Normal und Hart".
Bei der gemeinhin als eine der besseren Digitalpianotastaturen geltenden PHA-50 des
Roland FP-90X* knallten mir anfangs auch einzelne Töne heraus. Das passierte besonders dann, wenn ich "einfach so" statt beim konzentrierten Üben gespielt habe. Der naheliegende Schluss war daher, dass mein Anschlag nicht gleichmäßig genug war. Die PHA-4 Tastatur meines vorherigen Roland FP-30 war in der mittleren Einstellung offenbar "zu gutmütig" gewesen.
Am FP-90X habe ich die Anschlagumsetzung (Key Touch) dann zunächst weniger sensibel eingestellt, der Parameter umfasst insgesamt 100 Schritte mit "50" als Werkeinstellung. Mit ein paar Zwischeneinstellungen bin ich mittlerweile für das akustische Piano bei "55" gelandet.
Das P-525 ist mir bei spielen doch zu "schwammig".
Wenn Du die vergleichsweise schwer gewichtete Tastatur des Yamaha P-515 gewöhnt bist, dann wundert mich dein Eindruck nicht. Mir war nach den Jahren der Gewöhnung ans FP-30 die Gewichtung der GrandTouch-S auch "zu leicht" und selbst in einer Woche mit dem Instrument zu Hause habe ich mich nicht umstellen können oder wollen.
Mit den erheblichen Möglichkeiten der Veränderung des Anschlaggefühls auf dem FP-90X kam ich darauf, dass die GrandTouch-S eigentlich ideal für Stage Pianos sein müsste - Yamaha scheint da bisher allerdings ganz anders zu denken.
Seit dem Wiederanfang habe ich aber ausschließlich Digitalpiano gespielt. Die auch mit akustischen Klavieren und Flügeln erfahrenen McCoy und HaraldS fanden die Tastatur im P-525 dagegen gelungen, von "Geschmacksunterschieden" abgesehen.
Stimmt, allerdings haben wir das in den letzten Jahren noch mit allen Markenmodellen erlebt, wenn sie frisch in den Handel kamen. Der Preis startet mit oder nahe UVP des Herstellers und optimiert sich dann per Angebot und Nachfrage nach unten. Ich muss noch sehen, ob ich die Entwicklung bis ins...
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Gruß Claus