Ladezeiten für Samples in Workstations

von Grillo, 25.07.05.

  1. Grillo

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    Erstellt: 25.07.05   #1
    Hallo Leute,
    ich spiele in einer Coverband. Als Equipment benutze ich live einen Yamaha EX 5 (mit SCSI-Erweiterung, 64 MB RAM und 16 MB Flash-RAM) und einen Roland XV 88.
    Auf dem EX 5 spiele ich neben diversen Synth und Natursounds auch Samples (Intros, Effekt- und Drumsamples). Nachdem die SCSI-Schnittstelle vom EX5 ein Geschwindigkeitsproblem hat (die Ladezeiten für Samples sind einfach indiskutabel, der Bug ist bekannt) benutze ich aus Sicherheitsgründen (Ladezeiten der Samples nach Stromausfall...usw.) nur das batteriegepufferte Flash-RAM. Da geht mir jedoch permanent der Platz aus. Ich möchte jetzt den EX 5 gegen eine neue Workstation ersetzen. Nun stellt sich mir die Frage welche...
    Der Triton Extreme kann ja nur bis 96 MB RAM aufgerüstet werden – wie stehts da mit den Ladezeiten und welche externen Speichermedien können eingesetzt werden?
    Der Roland Fantom X ist von der Soundrichtung ähnlich zu meinem XV 88 und deshalb nicht unbedingt meine erste Wahl, aber wie stehts da mit den Ladezeiten?
    Und die gleiche Frage auch noch zum Yamaha Motif ES, wie schaut’s da aus?
    Hat jemand schon Erfahrung mit dem Alesis Fusion? Die Daten lesen sich ja sehr gut (z.B. interne 40 GB Festplatte...etc.). Konnte den jemand von Euch schon mal probespielen? Fragen über Fragen....:)

    Grüße

    Grillo
     
  2. toeti

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    Erstellt: 25.07.05   #2
    Hi,
    wieso nimmst du nicht einen Sampler? Wenn du die AN, VL, und FDSP Synthese aus dem EX nutzt, wirst du mit den neuen nicht unbedingt glücklich.
    Oder kommt das nicht in frage?
    mfG
     
  3. Grillo

    Grillo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.05   #3
    Hallo Toeti,

    das könnte ich schon machen (habe sogar noch von Früher einen Akai S2000) aber ich wollte eben nicht zusätzlich noch ein Rack mitschleppen. Ich hatte früher (in einer Tanzband) einen ziemlichen technischen "Overkill" (Miditemp Multiplayer/Patchbay umschalten von diversen Expandern + Effektgeräte + E-Drums über Midi) und war jetzt eigentlich ganz froh nur noch 2 Geräte mitzuschleppen und wollte mir auch über ein erweitertes Midi-Setup keine Gedanken mehr machen.
    Also am liebsten wäre mir tatsächlich eine "eierlegende Wollmilchsau" ;)
    und die Specials des EX 5 habe ich auch nicht voll ausgereizt (brauche ich in der Band auch live nicht). Das wäre also nicht das Problem. Eine gut klingende Workstation mit ausreichend dimensioniertem RAM + schnellen Ladezeiten wäre glaube ich das richtige für mich.

    Ich weiss ja, dass Du den EX 5 gut findest und ich finde ihn bis auf ein paar Unschönheiten (langsamer und ständig überlasteter Prozessor, SCSI Übertragungsgeschwindigkeit, unflexibler Performancemodus) auch gut. Für die Bühne suche ich aber ein Keyboard, dass keines dieser Mankos hat.

    Gruß

    Grillo
     
  4. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 25.07.05   #4
    Hi,
    dann bist du einer der wenigen, der wirklich mal hier gelesen hast :-)

    Ich hab ja leider nur den EX7 :( Willst du tauschen :-)?

    Also ich hab beim Motfi bisher noch nicht mit Samples gearbeitet. Aber laut anderen soll das recht schnell gehen, ebenso beim Triton und Fantom. Ich würde mal behaupten, die tun sich da nicht viel. Unwissen wie ich bin ;)

    Den Alesis kenn ich leider noch nicht. Hast du mal an einen Kurzweil gedacht?

    mfG
    Thorsten
     
  5. Grillo

    Grillo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.05   #5
    Ja, ich habe brav gelesen, aber zu dem Thema hatte ich noch nichts gefunden.
    Nö ich will nicht gegen den EX7 tauschen - hast Du auch nicht erwartet oder? ;-)
    Kurzweil ist natürlich edel, aber um das Potential nur ansatzweise auszuschöpfen und einen Vorteil gegenüber den anderen Workstation zu haben müsste ich tiefer in's Programmieren einsteigen als ich möchte.
    Ausserdem würde ich gerne verhindern schon wieder mit SCSI anfangen zu müssen. Ich würde lieber USB oder Speicherkarten verwenden...

    Tja, mal schauen dann werde ich wohl mal in ein Geschäft dackeln um ein wenig zu testen. Ich will diesmal jedenfalls nicht noch mal wie beim EX5 auf die Zusage des Verkäufers vertrauen, dass das einladen der Samples problemlos funktioniert (konnte ich damals im Laden nicht testen).
    Aber ich will mich nicht beschweren, der EX5 hat mich jetzt ein paar Jahre auf der Bühne treu und ohne Abstürze begleitet. Ich fürchte nur den Tag wenn das Flash-Rom den Geist aufgibt - passiert warscheinlich bei einem wichtigen Gig ;-)
     
  6. Carlos

    Carlos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.05   #6
    Hallo Grillo,

    Ich habe ähnliches Equipment und ähnliche Probleme. Auf der Bühne (Pop-Cover) spiele ich einen Motif 7 (mit 64MB aufgerüstet) und einen Fantom S (mit mehr als 200MB Sample Ram) Zusätzlich habe ich noch einen EX5 zuhause stehen , der vor dem Fantom S dazu dienen sollte, den Motif mit Tastatur, Spielbequenmlichtkeit zu ergänzen. Vom Soundangebot reicht der Motif für mich fast aus. Der EX 5 ist eine klasse Maschine mit Suoercontrollern - aber -:die Verwaltung (Performacne, Neueinladen von Sounds) macht mich wahnsinnig, Daher habe ich mir den Fantom angeschafft und erweitert um Samples von Naturinstrumenten einladen zu können. Roland schafft es bis aber bis heute nicht ,daß Fremdfomate wie Akai (ist ja nicht so unüblich) spielfertig geladen werden können. Der Chicken-Converter, den Roland als free-download anbeitet läuft bis heute nicht (Roland-Deutschland kennt das Teil überhaupt nicht-schnarch!) . Daher kann ich keine Aussage zu Ladezeiten machen. Bei meinem Motif 7 habe meine 64MB mit einem Splendid-Flügel voll ausgereitzt. Diese Ladezeiten sind für mich definitiv zu lang. Ich habe mich dann bei Yamaha-Deutschland erkundigt, ob das normal sei. Es wurde mir bestätigt und erklärt, daß es beim ES ähnlich sei. Bei der Alternative Kurzweil ist es z.Zt so, daß kein Händler wegen des mehr oder minder nicht verhandenen Vertriebes, die Geräte hereinnehmen will. Der Fusion soll nach Aussage eines meiner Bekannten miikrig klingen.
     
  7. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 25.07.05   #7
    Hi,
    ne hab nich erwartet, dass du tauscht :-) Aber häts mal gefragt, ich hät dir gesagt, SCSI ist langsam bei dem :-) Das hatte ich vorher mitbekommen. Aber brauchte ich bisher auch nicht.

    Also wenn du es wirklich ordentlich haben willst, nimmst du einen Sampler.
    Den ES und Fantom kann man doch mit deutlich mehr als 64MB RAM beladen.
    Waren das nicht sogar schon 512MB??? Das sollte doch für einen Gig reichen?
    Einmal Laden und gut. So oft schmiert das Teil ja dann auch nicht ab.
    mfG
     
  8. Carlos

    Carlos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.05   #8
    Bei den neuen Teilen Motif Es und Fantom X sind 512 MB möglich. Bei den Vorgängern Motif Classic 64MB und Fantom S 200MB. Das Problem ist, daß Sie nicht Akai-kompatibel sind. Nix mit Magnetica, Killerhorns etc. Man kann sich bei Best-Service einen Converter für ca. 180 Euronen kaufen.
     
  9. Grillo

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    Erstellt: 25.07.05   #9
    Hmmmm, dass die Hersteller das mit dem Sampleimport nicht besser hinbekommen ist schon irgendwie verwunderlich. Das kann doch eigentlich mit den derzeitigen technischen Möglichkeiten kein Problem mehr sein...
    Also wenn der Motif ES und der Fantom X ähnlich lange zum laden der Samples brauchen wie mein EX 5 dann kann man ja froh sein, wenn die 512 MB in einer halben Stunde voll sind ;-)

    Ich seh' schon da muss ich mal einen Praxistest machen und wenn alle Stricke reissen halt doch auf einen Sampler ausweichen.
     
  10. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 26.07.05   #10
    Morgen,
    also das geht schon schneller als beim EX, da mach dir mal keine Sorgen.
    Aber ich denke ein Sampler wäre schon der richtige Weg.
    mfG
    Thorsten
     
  11. topo

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    Erstellt: 26.07.05   #11
    Die Ladezeiten beim Triton Extreme und Triton Studio sind akzeptabel, zumal man sie nach dem Einschalten quasi automatisch laden kann. Dieser Vorgang dauert bei Speicher Vollauslastung ca. 5 Sekunden länger, als beim Hochfahren ohne das Laden von extra Samples. Für mich akzeptabel.
    Danach sind alle Sounds blitzschnell auf Knopfdruck parat.

    An die 96 MB Grenze bin ich noch nicht wirklich gestossen, obwohl ich relativ viel mit Samples arbeite. Das liegt aber auch daran, dass es 1000ende zusätzliche Sounds for free im Internet zum download gibt. Da benötigt man eben nicht soviele Samples - selbst wenn man soundtechnisch sehr breit angelegt ist. Der Prozessor beim Extreme und Studio ist sehr schnell.
    Druch die eigebaute Festplatte beim Studio bzw. Speichercard beim Extreme ist aber auch nachladen schnell - etwas langsamer als ein durchschnittlicher PC z.B. mit Wavelab.

    Mein Roland Fantom XA ist dagegen beim laden, wie teilweise oben beschrieben,recht langsam. Ich benutzte ihn deshalb auch nicht (mehr) für Samples.

    Topo :cool:
     
  12. Carlos

    Carlos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.05   #12
    Hi Topo,

    welche Samples verwendest Du für den Extreme. Liest dieser Fremdformate ( zB Akai)? Für welche Sounds verwendest Du den Fantom? Ich selbst stand vor der Wahl : Extreme oder Fantom S und habe mich für den FS entschieden, da er deutlich günstiger war. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob die Entscheidung richtig war.
     
  13. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 26.07.05   #13
    Ich benutze für den Triton Samples der Formate AIFF, WAV, AKAI S1000/S3000 und KORG. Klappt gut !

    Den Roland benutzte ich nur (noch) für BRASS mit dem Big-Brass SRX-10 Erweiterungsboard - ich bin halt immer noch auf der Suche nach dem ultimativen Earth-Wind & Fire Brass Sound. Da ist der Roland z.Z. imho unschlagbar.

    Alles andere mache ich i.d.R. mit den Tritons.

    Aber ich werde in den nächsten Tagen meinen "Anlagebrater" konsultieren, um zu sehen ob nicht alles verkaufe einiges drauflege und mir den OASYS hole. Der soll ja im August nach D auf den Markt kommen.

    Topo :cool:
     
  14. Grillo

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    Erstellt: 27.07.05   #14
    Na, das mit dem Triton klingt ja gut. Jetzt wäre es nur noch schön gewesen, wenn Korg sich zu etwas zeitgemäßeren Speicherbausteinen und besserer Aufrüstbarkeit durchgerungen hätte. Ich hätte mir vom Triton Extreme zumindest die Verwendung von DIMM's und mindestens bis 256 MB RAM Ausbaubarkeit gewünscht. Tja mei, wenn man sich seine Workstation selber backen könnte...;-)
     
  15. Carlos

    Carlos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.05   #15
    Hi Topo,
    das BIG Band Board hatte ich testweise eingebaut. Fand aber, daß die Sounds nicht unbedingt eine Verbesserung seien (höchstens nach einem gewissen Programmieraufwand). Bei dem Preis erwarte ich eigentlich sofortige Spielbarkeit. Eine Kaufentscheidung g e g e n den Extreme waren die schlechteren Bläsersounds. Du hast ja den Triton schon längere Zeit im Einsatz. Bist Du der Meinung, daß gebläsemäßig nichts mehr zu machen ist , oder gibt es bei den Download vielleicht doch noch Brauchbares ?
     
  16. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.07.05   #16
    Ja Du hast recht - ich musste (wollte) erheblichen Programieraufwand in das SRX-10 Board stecken - Song für Song (Funk,Soul,Jazz,House und Disco).
    Aber inzwischen funzt es sehr gut. Eine ideale Ergänzung zu unserem SAX-Mann.
    Die Preset - Brass Sachen beim Triton (alt und nicht LE) sind durchschnittlich - auf Höhe vom Motif ES. Aber der Triton Studio, erweitert mit dem Orchestral EXB Board, bietet sehr gute Posauenen und Hörner. Was genau davon aber im Extreme als Preset vorhanden ist, kann ich nicht genau sagen. Der Triton Extreme zeichnet sich ja gegenüber dem "alten" Triton u.a. dadruch aus, dass er viele Sounds von 9 verschienenen EXB Erweiterungsboards für den "alten" Triton, als Preset mit drinnen hat.
    Im free download Bereich für die Triton Sereie gibt es so ca. 12-15 Preset Brass Sounds, teilweise als Samples, die überdurchschnittlich gut sind. Aber das hängt ganz vom Song ab. Weiterhin gibt es das Moss-Board für den Triton, womit man die "Rotze im Rohr und den Dreck im Sound" sehr gut emulieren kann.

    Die Kombination Triton (EXBs + Moss) und Roland Fantom (XA + SRX-10) für Brass ist sicherlich (relativ gesehen) das beste, was auf der Basis von Synths/workstations z.Z. auf dem Markt verfügbar ist. Aber es kostet viel Arbeit..........


    Allerdings muss ich sagen, dass meine Ansprüche (EW&F) sehr hoch sind, zumal ich selbst über 10 Jahre Horn und Trompete gespielt habe.


    Topo :cool:
     
  17. Carlos

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    Erstellt: 28.07.05   #17
    Wie gehst Du da grundsätzlich bei den Bläsersätzen vor. Ich denke einmal . dass Du Einzelinstrumente vermuitlich auch auf der Tastatur splittest und dann mit Bläsersätzen (oktaviert) mischt (Splitpunkte je Song unterschiedlich) .? Für mich sind die Bläser immer noch das auf auf einem Synthie am schwersten zu Realisiernde. Mit den anderen Geschichten, wie Piano, Streicher und Orgel (auch wenn natürlich eine Hammond anders klingt) kann ich als Covermusiker ganz gut leben. Aber bei den Bläsersätzen lebt man immer am Rande der Lächerlichkeit.
     
  18. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.07.05   #18
    Ich benutze sehr viele, teilweise stark transponierte, ich nenne sie mal „atonische“ Splits und teilweise für Falls und andere nicht auf dem Keyboard reproduzierbare Schweinereien, Arps und kleine mini Midis.

    Ein keines einfaches Beispiel :

    Die Tasten C E G, programmiere ich wie folgt :

    Auf die Taste C lege ich in der Tonhöhe C eine Art Lead Trompete. Auf die Taste E lege ich mit Velocity 2 Posaunensounds ebenfalls mit der Tonhöhe C .Auf die Taste G lege ich einen typischen Brass Sound mit sehr viel Velocity und etwas leiser (quasi als Untermalung) ebenfalls mit der Tonhöhe C. Mit drei Fingern kann ich jetzt alle Sounds in C steuern. Vorne weg spielt der Sax-Mann ebenfalls ein C.

    Bei Funk und Soul Sachen wird es dann komplex, da ich das dann ggf. mit 8 Fingern über 2 Keyboards mache.

    Alles natürlich zusätzlich noch unterlegt mit dem einen oder anderen Effekt.

    Weiterhin etwas von www.tritonhaven.com, was mir anfänglich gedanklich weitergeholfen hat, obwohl es eher für das Studio gilt.

    ============================================

    1. I think realistic brass sounds are the hardest thing to
    reproduce so you are not alone in struggling with this.

    2. Never play chords with a brass section patch. Individually
    sequence each part and don't quantize.

    3. Understand the ranges of the various instruments and the range
    where your patches sound good. Each patch usually has a "sweet
    spot" of about an octave where it sounds realistic and too much
    below or above that will start to sound fake.

    4. Brass sections are often made up of one trumpet, one trombone,
    and one tenor saxophone. Try combining one note from each patch
    (again, played individually). If you decide to double up parts make
    sure and detune them a little and possibly use a different patch.

    5. Assign velocity to a slight change in pitch upwards. This will
    give each note a small variation that will make the parts sound more
    alive.

    6. Pay attention to the particular articulations, that is, you may
    need to use different patches for staccato parts then for sustained
    parts. I think the patches labeled "breathy" or "growl" sound the
    most realistic to me especially for stabs.

    7. This may be a bit extreme but I have a good friend who does a
    lot of television work and he recommends just having one player come

    ====================================

    ..........und wenn es schecht gemacht ist, was häufig bei Bands der Fall ist, dann hast Du sooooo recht - das ist dann am Rande der Lächerlichkeit. :great:



    Topo :cool:
     
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