Sampler gesucht - einige Fragen

von ToS, 06.09.07.

  1. ToS

    ToS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.07   #1
    Ich suche einen möglichst billigen (gebrauchten) Sampler, mit dem ich Mellotron- und spezielle Orgelsounds spielen will. Irgendwie sind mir da einige Sachen noch nicht ganz klar...ich sammel hier mal mein nebulöses Halbwissen und ein paar Fragen - korrigiert mich, wenn ich was falsch verstanden hab.

    Die meisten Sampler haben selbst nur RAM Speicher, in den man nach jedem Einschalten die Samples neu reinladen muss? Das geschieht dann über eine SCSI-Festplatte oder ein SCSI-CD-Laufwerk?

    In welchem Format müssen die Sample Files sein? Wie unterscheiden sich da die Sampler verschiedener Firmen?

    Wie bring ich dem Sampler bei, bei welcher Taste er welches Sample abspielen soll? Und kann man einfach einstellen, ob er ein Sample loopen soll (wenn ich zB einen Ton mit einem 2sekunden Sample länger halten möchte)?

    Wie groß muss bei sowas der Speicher sein? Wenn ich zB Mellotronsamples reinladen will, komm ich bei 36 Samples mit jeweils 8 Sekunden auf knapp 5 Minuten...als wav wären das dann knapp 50 MB? Bräuchte ich dann soviel RAM in meinem Sampler?

    Und zum Schluss:
    Nach was für Geräten könnte ich da auf dem Gebrauchtmarkt Ausschau halten und was wären normale Preise für die?
    Was für Zusatzkosten kommen dann noch auf mich zu (RAM Ausbau, externe Festplatte etc)?
     
  2. Tax-5

    Tax-5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.07   #2
    Nun mein letzter Hardware Sampler ist schon eine rechte Weile her aber ich versuch es mal... bevor dir wieder Software angedreht wird..

    So viel ich weiss haben alle Sampler nur RAM Speicher.. du müsstest also immer wieder alles reinladen wenn du das Gerät neustartest oder dir abstürzt... die Lade/Speichermöglichkeiten hängen von den Anschlussmöglichkeiten des Samplers ab... je nach dem haben einige bereits eine Festplatte eingebaut oder du musst ein SCSI Laufwerk anschliessen.. dafür würde auch ein ZIP funktionieren wie ich nehme..

    Es gibt Unterschiedliche Formate und nicht jeder Sampler kann jedes lesen da sowieso jede Firma ihr eigenes Format herausgebracht hat. Die gängigsten sind jedoch AIFF, Wav und AkaiS1000 Format
    Weiters gibts noch das Korg Trinity, EMU, Akai S3000 und noch weitere Formate..
    Der Yamaha A5000 kann zum Beispiel auch EMU Formate lesen..

    Der Sampler spielt den Ton über MIDI.. du musst die Klänge dann im Sampler den richtigen Tasten zuweisen und kannst oder besser gesagt: Musst! den Sampler per MIDI ansteuern..
    Ausser er hat einen internen Sequencer und selbst dann dürftest du um die MIDI Eingabe nicht herumkommen..

    Wie die Speichergrössen aussehen weiss ich nicht.. es hängt vom Sampler und vom Vorbesitzer ab...
    Natürlich kannst du auch aufrüsten aber das ist teils schwierig... wichtig ist dass du einen neueren Sampler kaufst.. der kostet vielleicht ein wenig mehr aber kann auch ein wenig mehr und ist beim laden nicht so langsam...
    Ein AkaiS1000 wird für deine 50Mb eine halbe Stunde benötigen.. die damalige Technik war noch nicht so ausgereift und schnell

    Also ich würde dir viele Sampler ans Herz legen nur halt keinen Akai... die machen zwar gute Sampler aber das ist nun wirklich Technologie für gestern...
    Schau dich mal nach nem Roland VariPhrase um... (VP9000 oder so was...) die sind sehr einfach wenn auch etwas teurer.. unterstützen dann aber nur etwa 3 oder 4 Formate und davon ist die Hälfte wieder ein eigenes...

    Wenn du keine Hülkurven brauchst wäre das genau das richtige für dich...
    Ansonsten schau mal nach Yamaha A Samplern oder EMU E Samplern.. dieso sind jedoch komplexer können aber auch mit einer Vielzahl an Effekten und allem SchnickSchnack aufwarten..

    Hoffe gehelft zu haben...
     
  3. ToS

    ToS Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #3
    Da hab ich mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Dass man den Sampler über Midi ansteuert, is mir schon klar ;) ...meine Frage war, wie ich bei einem Sampler jeder Taste den richtigen Ton zuweisen muss - ob ich das für jedes Sample einzeln machen muss oder ob bei manchen Formaten das automatisch zugewiesen wird.
    Wo wird dann überhaupt dieses Preset gespeichert wenn an dem Sampler keine Festplatte dranhängt?


    Ich bin beim rumsuchen auf folgende Geräte gekommen (wichtig ist, dass sie im Bereich von 150€ oder weniger liegen und häufig (!) gebraucht anzutreffen sind)
    Akai S3000 (anscheinend nur erweiterbar auf 48mb ram? würde dann rausfallen)
    Emu ESI4000
    Yamaha A4000

    Gibt es bei einem dieser Geräte Probleme mit Samples im wav oder aiff Format? Welche Formate lesen die auch noch und haben diese Formate Vorteile gegenüber wav/aiff?
    Gibt es sonst irgendwas bei diesen Geräten zu beachten und wie lang sind die Ladezeiten für ca 50mb?
     
  4. ToS

    ToS Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.07   #4
    Keiner ne Ahnung?
    Is irgendwie schwierig, sich da per Internet das richtige Wissen anzueignen...

    Vor allem gibt mir zu denken, dass ich nirgendwo einen Anhaltspunkt gefunden hab, ob die Dinger stinknormale wavs lesen...
    Wär ja blöd, wenn ich mir einen Sampler kaufen würde, nur um zu merken, dass der nur speziell zugeschnittene SampleCDs liest.

    Also kann ich bei den von mir genannten Samplern einfach eine CD mit wav-Dateien einlesen und mir mein Instrument so zurecht schustern und diese Anordnung auf Diskette speichern (also natürlich nicht die Samples selbst)?
     
  5. Subsonic75

    Subsonic75 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.07   #5
    ich hoffe es hilft...

    was ein sampler macht scheinst du zu wissen. wie ein sampler funktioniert kann ich dir am beispiel emu erklären:

    allgemeines:

    für den betrieb des samplers benötigst du in jedem fall ein laufwerk, von dem du deine sounds laden kannst.

    nach dem einschalten bootet der sampler sein betriebssystem entweder von festplatte oder von einem nicht flüchtigen internen speicher (rom)

    nach dem booten ist der sampler im normalfall 1* vollkommen leer. er enthält keine sounds oder sonstige spielbare dinge. es ist im grunde ein computer ohne ein gestartetes programm.

    wie funktioniert ein sound:

    basis eines jeden sounds (oder im fall emu als preset bezeichnet) ist ein oder mehrere samples. wie bekommst du die samples in den sampler hinein?

    - indem du die audio eingänge des samplers verwendest, um sounds analog oder digital aufzunehmen. im prinzip wie ein dat rekorder. der sampler schreibt das aufgenommene signal einfach in den ram. hier gelten die gleichen regeln wie bei jedem digitalen aufnahmegerät. samplingrate und bittiefe (48khz bei 16bit). die samplingrate ist meißtens verschieden wählbar (8khz, 16khz, 32khz, 44,1khz oder 48khz). den speicherbedarf kannst du dir selbst ausrechnen... samplingrate * bittiefe = bit/s (/8=byte/1024=kB/1024=MB) * 2für stereosamples

    - bei emu sampler gibt es noch die möglichkeit, die samples über den scsi anschluss in den sampler zu laden. dafür benötigst du einen scsi controller (adaptec für etwa 25€ im ebay) und ein kabel vom controller zum sampler. der controller wir in den pc eingebaut und dann kannst du über wavelab oder soundforge fertige samples in den sampler laden. ist etwas frickelig aber es geht.

    - letzte möglichkeit wäre das laden von samples von diskette, cd,zip oder festplatte

    du kannst die samples nach bedarf direkt im sampler bearbeiten. es gibt hier einen sehr rudimentären grafischen editor, auf dem du schnittpunkte erkennen kannst, bei denen du z.b. ein loop setzen kannst oder das sample zurecht schneidest (cut, copy, paste usw.). es gibt hier auch eine ganze reihe von soundprozessing möglichkeiten. eq´s, kompressor, tönhöhen oder längen korrektur usw. usw.

    wichtig ist hier vor allem, dass du eine referenznote für das sample festlegst. du kannst ja alles mögliche einladen oder aufzeichnen. der sampler kann ja nicht von allein wissen, ob es sich dabei um die note a oder c oder f irgendeiner oktave handelt. du sagst also dem sampler... dieses sample wird mit dem grundton d in der 3. oktave gespielt. das ist dann dein ausgangspunkt. die verschiedenen tonhöhen, werden dann von dieser note aus durch schnelleres oder langsameres abspielen erzeugt.

    dannach musst du das sample einer voice zuordnen. eine voice ist eine hirarchische stufe der dateiverwaltung des samplers. eine voice kann mehrere samples enthalten, die entweder gleichzeitig oder über verschiedene noten verteilt abgespielt werden. hier kann man die position des samples im panorama, die lautstärkeverhältnisse der einzelnen samples zu einander oder andere abhängigkeiten einstellen.

    wenn du damit fertig bist, kommt die nächte hirarchiestufe der dateiverwaltung. das sogenannte preset. ein preset ist ein vollständiger sound mit allen parametern und samples , der auf ein laufwerk gespeichert werden kann. dieses preset wird dann einem midichannel zugewiesen und kann dann als instrument angespielt werden. einzelne samples oder voices sind nicht über midi erreichbar.

    innerhalb eines presets kannst du auch sogenannte multisamples anlegen. hier erstellst du eine aufeinanderfolgende reihe von samples, die dann verschiedenen tonhöhen (oder noten) zugewiesen werden. damit stellst du sicher, dass sich der sound in allen oktaven und noten natürlich anhört und nicht zu sehr verfremdet wird. nötig ist das auch, wenn du z.b. sound verwenden möchtest, die bestimmte rythmische muster haben (also arpeggios) oder ähnliches. hier würde ja im normalfall bei jeder tonhöhe eine andere geschwindigkeit zustande kommen. also musst du in diesem fall, für jede note in jeder oktave ein eigenes sample erstellen, jedes sample hat dann die gleiche geschwindigkeit aber verschiedene tonhöhen. bei klaviersounds wird das oft gemacht oder bei chorsounds. klingt sonst wie die schlümpfe.

    grundsätzlich ist jedes sample ein wave file aber durch die voice und preset struktur entsteht natürlich ein eigenes emu oder akai file, dass mit einigen geräten kompatibel ist, mit anderen nicht. hier gibt es auch diverse software für den pc, mit der du verschiedenste sampling fileformate einlesen, übersetzen oder einfach als wave files abspeichern kannst.

    kleiner tipp. mit einem sampler um die 150 euro wirst du keine freude haben. der hat entweder zu wenig ram oder ist hoffnungslos veraltet und du kannst keine teile nachkaufen. kauf dir unbedingt einen sampler mit interner festplatte und möglichst viel ram (32 oder besser 64mb)

    im fall der emu ultra serie, kannst du z.b. in den sampler zusätzliche rom module einbauen. also fertige speicher mit sounds. hierfür gibt es auch beschreibbare module (32MB) die du nach lust und laune mit dem sampler mit eigenen presets beschreiben kannst.

    fazit: hardwaresampler sind zwar etwas aus der mode gekommen aber sie haben zumindest den vorteil, dass es eigenständige systeme sind, die so gut wie nie abstürzen. der sound ist absolut genial wenn man die richtiges samples verwendet. du hast pro voice eine vollständige subtraktive synthesekette (filter, hüllkurven, lfo´s) und bei den ultra samplern zwei 24bit dsp´s für verschiedenste effekte (hall, delay, distortion, phaser, flanger usw usw). weiterhin hast du hier einen sehr hohen ausbaulevel (8 oder 16 symmetrische ausgänge, es gibt adat karten für weitere 16 digitalausgänge, 16 oder 32 midichannels und dementsprechenden multimode, 64 oder 128 stimmen polyphonie. die ladezeiten für die presets halten sich in grenzen. bei 64mb kannst du mit etwa 1min rechnen. es gibt hier übrigens auch eine pc software, mit der du alle funktionen des samplers über midi bedienen kannst. leider ist das mit etwas geduld verbunden, da midi ja nicht unbedingt der schnellste bus ist...

    grüßle
     
  6. ToS

    ToS Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.07   #6
    OK, vielen Dank für die ausführliche Antwort :)

    3 Fragen hab ich allerdings noch:

    Kann man ein Preset auf Diskette speichern?
    Kann man eine CD mit wav-Samples per SCSI über ein externes CD-Laufwerk anschließen, die Samples problemlos in das Gerät laden und dann über das auf der Diskette gespeicherte Preset in die richtige Anordnung bringen? Also CDROM anschließen, wavs in RAM laden, Preset aufrufen, losspielen?
    Falls das geht - hat der ganze Aufbau Nachteile gegenüber einem Sampler mit eingebauter Festplatte (außer zusätzliche Verkabelung)?
     
  7. kl

    kl Boardbetreiber, Mitarbeiter

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    Erstellt: 14.09.07   #7
    ...nur als tipp: mit einem älteren sampler unter 150 euro wirst du keine freude haben. meist umständlich, unkomfortabel, und super zeitintensiv. genau das ist der grund warum heutzutage fast keine hardwaresampler mehr gekauft oder verkauft werden. fast jeder arbeitet hier mit software, welche günstiger, einfach zu bedienen, und übersichtlich ist.
    für 150 euro bekommst du da schon etwas vernünftiges, und einen rechner oder laptop hat ohnehin fast jeder.... HIER findest mal eine kleine übersicht.

    eine der wenigen hardware-sampler der noch im rennen sind, ist die akai mpc serie...

    und selbst hier hat man den software markt bereits erkannt LOOK
     
  8. ToS

    ToS Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.07   #8
    Die Sache is nur:
    - ich will die Sounds in der Band und live benutzen
    - ich hab nich genügend Geld für großartige neue Geräte, die sowieso eher für andere Zwecke gebaut wurden und teuer sind
    - ich hab keinen Laptop und auch kein Geld für einen

    Ein 1HE Gerät mit min. 128mb RAM, großer Festplatte, USB Anschluss und editieren am PC wär natürlich was tolles...aber sowas gibts wohl nicht - zumindest nich in meinen Preisregionen und für meinen Anwendungszweck (ich will ja keine Soundeffekte abfeuern und groß bearbeiten...ich will ein Instrument spielen)
     
  9. J.K

    J.K HCA Synth/Midi/Soundgestaltung HCA

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    Erstellt: 14.09.07   #9
    Schreib mal den user Jay an, der hat eine zeitlang einen Hardware Sampler für seine Rhodes Sounds genutzt. Er kam damit wohl gut zurecht.
     
  10. waldorfer

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    Erstellt: 14.09.07   #10
    Wobei natürlich die meisten Hardwaresampler den Softkollegen in Sachen Ausstattung und Sound um einiges überlegen sind - Bedienung klar - ist so ne Sache - geht aber auch - und natürlich die Beschränkung der Speicher. Die ist Soft weniger ein Prob bei Stream.

    @ Tos
    Mal anders rum gefragt. Wieviel kannst/willst du max. investieren ??
    Du hast in deinen Aussagen einige Widersprüche, aber bevor ich das jetzt alles aufrolle, wäre eine Preisangabe prima.
     
  11. ToS

    ToS Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.07   #11
    Naja so im Bereich von 150€...dürfte doch machbar sein, so wie ich das mitgekriegt hab?

    Oha, da wär ich um eine Aufrollung sehr dankbar falls ich da irgendwie von falschen Voraussetzungen ausgegangen bin oder oder was durcheinander gebracht hab.
     
  12. waldorfer

    waldorfer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #12
    OK jetzt wirds eng :) für 150 Euro ist das schon gewagt. Die Frage ist, willst du jetzt 150 Euro investieren in eine halbfertige Lösung, oder lieber etwas sparen und deine Vorstellungen realisieren. Kompromise sind bei 150 Euro natürlich nicht zu umgehen.

    Widersprüche, OK dazu am Sonntag mehr. Es gibt ein paar Probleme bei deinen Vorstellungen bzw. Rückschlüssen. :) nicht wild.... aber wichtig ist es dennoch.

    Grüße
     
  13. Flash_Chris

    Flash_Chris Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.09.07   #13

    Hallo,also fals es dir weiterhilft..

    Ich verkaufe gerade bei EBAY den AKAI S3000 XL,mit externe Festplatte und Romlaufwerk sowie 8 super Sampling Cds..
    Sofortkauf wäre auch möglich..Ich will hier keine Werbung machen,ist aber ein guter Sampler und weil Du ja sowas in der Richtung suchst..

    Grüsse Christian&Janine
     
  14. workstour

    workstour Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.07   #14
    Hatte bis vor einigen Monaten nen Yamaha A4000. Kann ich nur empfehlen! Super Qualität, sehr übersichtiliches Display und echt einfache Bedienung!
     
  15. waldorfer

    waldorfer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.07   #15
    Die Lösung ist schon nicht übel - Akai S 3000, Yamaha A 4000
    Der Akai ist mit durchschnittlich 300 Euro schon recht teuer.
    Der Yamaha mit ist schon für 350 Euro voll ausgebaut auf 128 MB Ram zu bekommen.

    Nur um mal eben zu verdeutlichen. Du kaufst ein Gerät für 150 Euro - halbe Leistung - wenn überhaupt und wirklich No Fun....

    Gegenbeispiel ein Emu E6400 Ultra ist schon für lächerliche 500 Euro zu bekommen. Ein E5000 Ultra für 400 Euro - beide schon auf 128 MB Ram ausgebaut.
    Nie waren Sampler so billig wie heute und Emus sind klanglich über fast jeden Zweifel erhaben.

    Also du sagtest, du willst ein Instrument spielen und keine Soundschnipsel abfeuern.
    Dafür brauchst du eben nicht nur Ram sondern auch ein gut klingendes Instrument.
    Sampler ist nicht gleich Sampler und der Preisverfall ist enorm.

    Ein Notebook für 500 Euro + ein schlecht klingenden Kontakt kostet schon mehr als einer der Emus. Und klanglich ist das eine andere Liga. Du brauchst keine Gigabytes an Samplematerial. 500MB bis 2 GB ordentliches Material und du kannst so ziemlich alles professionell abdecken.

    Spare lieber noch ein bisschen und leg 300-350 drauf, dann hast du für jahre deinen Spass. Ich habe schon seit 13 Jahren meinen ASR 10 auf der Bühne und obwohl nur 16 MB RAM hat er immer noch gereicht. Der klingt aber ähnlich warm und voll wie ein Emu.
    Also ein Emu mit 128 Ram und evtl. sogar schon mit HD wäre sogar für mich interessant - wenn ich mir das grad mal so überlege :)
     
  16. waldorfer

    waldorfer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.07   #16
    @ Subsonic

    wie sieht das aus, ich habe jetzt gelesen, die Emus haben nur ein einziges Multimode-Programm.

    Ähh wie jetzt, was soll ich denn damit ?
    Ist das so korrekt ? Das wäre natürlich unterste Schiene und nicht Livetauglich.

    Ich warte erstmal deine Antwort ab, da ich mir natürlich ein paar Lösungsansätze einfallen, aber.....
    Klär mich doch bitte mal auf:)

    Edit: Ok habs gefunden seit den neueren OS gehen 100 Ram und 100 Flash Multis.
    Was mich aber zu einer anderen Frage bringt.
    Flash, ist damit gemeint, dass man weitere 100 Multis nur speichern kann, wenn man ein 16 oder 32 MB Flash ROM aufgedockt hat ?
    Das würde bedeuten, dass man für 100 Multis, 64 MB an SampleRam verliert, da dieser ja auf dem gleichen Socket isntalliert werden muss.

    Andere Frage. Die Ultras haben ja einen IDE-Controller. Wie groß kann eine interne HD IDE sein ?
    Wie sind die Ladezeiten ?
    Kann man beliebig viele Ordner für Sounds und Samples anlegen ? aus denen sich die Multis dann die entsprechenden Daten saugen ?

    Zum RFX 32 - diese Karte habe ich auch nicht durschaut, es gibt nur eine Einbauanleitung. Dort gibt es nun statt 2, 8 Effekte.
    bringen die einem nur was an den Extra-Outs, oder kann man das ganze auch Main-Out irgendwie dann mit mehreren Bussen aus den Multis heraus nutzen ?

    Viele Fragen ich weiß, aber wäre prima wenn du oder jemand anderes da mal weiterhelfen könnte.
     
  17. Subsonic75

    Subsonic75 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.07   #17
    ... mein Gott ... jetzt habe ich endlich diesen thread wieder gefunden... :D

    wave files von cd: ist bei emu (e6400 oder e5000) grundsätzlich über scsi möglich. aber du lädst niemals ein preset als wave file. ein wave ist ein rohsample, dass im sampler nicht zugeordnet ist. ich hatte dir die soundhierarchie oben erklärt. ein einzelnes sample nützt dir als instrument nichts. zuordnung voice und preset beachten.

    diskette und presets: eine floppy hat 1,44mb. jetzt kannst du dir ausrechen, wieviel sekunden 16bit mit 48khz darauf passen. wenn du als sample nicht gerade einzelne wellenformen loopst, wirst du mit einer floppy nicht weit kommen.

    preis: 150 euro ist nicht sinnvoll. du bekommst dafür kein gerät, mit dem du vernünftig arbeiten kannst.


    gruß falko
     
  18. waldorfer

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    Erstellt: 19.09.07   #18
    @ Subsonic

    das hatte ich Tos so jetzt auch schon so mitgeteilt - mit Waves und programmspezifischen Einträgen/Dateien..

    Wie sieht das mit meinen Fragen aus, hast du da ein paar Antworten parat ?
     
  19. Subsonic75

    Subsonic75 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.07   #19
    @waldorf

    ähm was genau meinst du jetzt mit multimodeprogramm?

    normalerweise wird bei midigeräten aller art entweder ein sogenannter mono- oder multimode verwendet. das heißt eigentlich nichts anderes, als das dieses gerät mehrere verschiedene sounds über verschiedenen midichannels abspielen kann.

    ein 16fach multimode sagt also aus, das das gerät auf 16 midispuren (also 1 mal midiport) auch 16 verschiedene sounds wiedergeben kann.

    ein anderer parameter ist die multitimbralität oder die anzahl der voices. ist ein gerät also z.b. 64fach polyphon oder hat 64 voices oder ist 64fach multitimbral heißt das, dass die klangerzeugung bis zu 64 samples oder monophone sounds, wellenformen usw. abspielen kann. diese einzelnen voices werden je nach bedarf auf die 16 midichannels verteilt. sendet man mehr als 64 midinoten gleichzeitig, werden alle midinoten ab der 65´sten ignoriert.

    im normalfall reicht ein 16fach multimode mit 64stimmen für die meisten anwendungen aus. auf midispur 10 wird meistens ein drumset angetriggert. hier ist es also möglich, z.b. 20 verschiedene drumsamples in ein preset zu packen, jedes sample einer anderen midinote zuzuordnen und somit ein komplettes schlagzeug auf nur einer midispur laufen zu lassen.

    die restlichen 15 midispuren, könntest du theoretisch genauso betreiben. macht natürlich wenig sinn... geh mal davon aus, dass du die 64 voices des samplers nicht ausreizen wirst.

    der einzige fall dieser art würde eintreten, wenn du riesige layersounds programmierst. das sind presets, die aus mehreren schichten von samples bestehen, die alle mit einer note angetriggert werden. dann würde jedes sample eine voice belegen und wenn du dann mit zehn fingern spielst, wäre die polyphonie schnell überschritten.

    flash speicher:

    nicht ganz richtig. in den ultra samplern, gibt es separate bänke für rom module. ich glaube es sind 2 bänke für ram und zusätzlich 4 für rom. der flash rom riegel wird in den ersten rom slot gesteckt... aber wichtig... dieser deaktiviert einen der beiden ram riegel. also hast du am ende nur "noch" 64mb von 128mb ram. der flash riegel lässt sich aber im os deaktivieren und gibt den zweiten ram bei bedarf wieder frei.

    flash speicher ist eine bezeichnung der speichertechnik. wird auch als eeprom bezeichnet. das ist ein nicht flüchtiger speicher, der manuell wieder gelöscht werden kann.

    der einsatz von flash modulen bietet sich z.b. an, wenn man live mit dem sampler arbeitet und die gefahr von festplattendefekten umgehen möchte oder wenn einen die platte im sampler wegen dem lärm nervt.

    es gibt wohl 16 oder 32mb flash module.. richtig

    ide controller:

    ich gehe mal davon aus, dass es hier um baugleiche controller wie in alten pc´s geht. diese hatten durch die busbreite eine limitierte kapazität von 32GB ??? bei 16bit. kann aber auch sein, dass es noch ein älterer 8bit controller ist... das wären dann in etwa 3GB ???

    keine ahnung

    die anzahl der ordner wirst du wahrscheinlich nicht ausreizen. ich bin mir nicht sicher ob die begrenzt sind. im grunde nicht, weil du ja jedem ordner einen anderen namen geben kannst. filesystem ist fat16...

    So wie ich das mitbekommen habe, wird beim speichern von presets immer der komplette sound gespeichert. heißt also, dass du wahrscheinlich ein samples nicht für mehrere presets verwenden kannst. du kannst aber einzelne samples auf platte speichern. nur so als archiv eben. aber wie gesagt, ein einzelnes sample kannst du nicht als sound über midi ansteuern. dazu musst du ein preset bauen, dass dann die samples enthält.

    ladezeiten sind relativ kurz. für ein komplettes multiset mit etwa 30-60 mb größe, brauchst du unter 1 minute.

    rfx32 karte... das ist eine wissenschaft für sich

    dieses zusatzmodul erfüllt mehrere funktionen. die rfx karte ist im grunde ein mischung aus multi i/o modul und dsp einheit. diese karte stellt eine verbindung zum motherboardbus her und beinhaltet drei weitere steckplätze. hier kann man z.b. adat karten (multi i/o schnittstelle mit optischen anschlüssen) oder zusatzmodule mit analogen ein- und ausgängen stecken. das ist etwas verwirrend, weil es für die ultra´s auch zusätzliche i/o karten gibt, die nicht über die rfx eingebaut werden. beide systeme sind aber nicht untereinander kompatibel und können auch nicht gleichzeitig verwendet werden. die rfx karte überträgt die audiosignale auch mit einer höheren bittiefe (24bit). die dsp´s sind hier sogar 32bit ausgeführt. mit der rfx karte, die im übrigen schon eine rarität ist, macht man aus dem ultra sampler eine high performance rappelkiste... insgesamt könnte man hier bis zu 32 ausgänge und 18 eingänge im sampler realisieren. die rfx karte kann sogar externe signale in echtzeit über die dsp´s routen, mixen und wieder zum ausgang schicken. man hat hier quasi ein unglaublich flexibles werkzeug. irgendwo eine mischung aus sampler und multieffektgerät und digitalmischer gleichzeitig... leider habe ich die rfx karte nie besessen. möglicherweise hätte ich dann meinen e6400 ultra immernoch.

    ich gehe auch davon aus, dass man die interne klangerzeugung des samplers auf die rfx karte und die dsp´s routen kann.

    was eine multichannelausgabe betrifft sei folgendes gesagt. innerhalb eines presets, kannst du jedes sample einem zugewiesenen ausgang zuordnen. die outs, sind also nicht midichannel bezogen sondern werden viel weiter unten in der klangerzeugung festgelegt.

    fazit... diese samplergeneration ist sehr komplex und man braucht eine kleine ewigkeit um den vollen umfang an funktionen zu verstehen. die tolle menüführung trägt einiges dazu bei, dass man viele funktionen erst nach tagen findet. ohne manual ein aussichtloses unterfangen...

    gruß falko
     
  20. waldorfer

    waldorfer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.07   #20
    Subbi :)

    vielen Dank - ich muss das erst mal in Ruhe lesen. Für die Einführungen auch:) da hast du zwar den Falschen getroffen( Multi und Co ), aber der ein oder andere wird sicherlich gerne Zusatzinfos bekommen - das war ja schon etwas Arbeit, das alles Einzutippen :)
    jetzt erstmal lesen.....

    ..............so da bin ich wieder

    genau das habe ich jetzt auch gelesen, es gibt also keine körperliche Überschneidung, aber trotzdem ist die Adressierung des 2. Rams nicht mehr gegeben.
    Das ist in der Tat ein ärgerlicher Flaschenhals. 100 Multis - ja ich meine 16 mögliche Klänge gleichzeitig - ist unter Umständen dann schon problematisch. Ich hätte keine Lust ständig die Multis neu von der Platte holen zu müssen, was ja auch geht, wie ich gelesen habe.


    Ich habe jetzt schon 20 GB gesehen, also dürfte die erste Variante richtiger sein - genaueres lässt sich wohl noch rausbekommen.


    In der fusion funktioniert das ja anders, da hat man Extrabänke für die jeweiligen Daten.
    Sollte ein weiterer Sound dazu kommen, der nur mit anderen Parametern bestückt ist, brauctr man nicht wieder ein Extra-Multisample anlegen lassen.
    Also eher wie ein Rompler.
    Da lese ich aber nochmal, ich meine da irgendwie eine spezielle Variante bei den EMUs gelesen zu haben.

    Ladezeiten - sehr gut, dass ist schonmal wichtig.

    RFX Karte - Rarität - das ist nicht gut.
    Das Samples den Ausgängen zugeordnet werden und nicht Kanäle erinnert mich alles an den ASR 10. Der Aufbau scheint als solches recht ähnlich zu sein. Bzw. beim ASR kann man auch wählen, ob er den Einzelsamples entsprechend routet ( auch Effektbusse ) oder auf übergeordnete Einträge welche dann in der "Bank" stehen.

    Also vom handling wäre das dann kein großer Umstieg für mich - nur mit den wesentlich besseren Ram und Stimmendaten.

    Also nochmal vielen Dank für die ausführliche Antwort - ich werde mir wohl zusätzlich nochmal die BDA + die Updates reinpfeifen müssen :)
     
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