Lautstärke eines Schlagzeuges?

von Noodles'87, 02.02.06.

  1. Noodles'87

    Noodles'87 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.06   #1
    Hi, ich weiss, dass diese Frage schwer zu beantworten ist, aber wäre für Angaben, die nen ungefähren Durchschnittswert darstellen, dankbar!
    Ich spiele Punkrock und haue auch doller rein!
    Versucht bitte eine Angabe in dB zu machen, es ist wichtig!
    Danke!
     
  2. Masupilami das

    Masupilami das Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.06   #2
    vielleicht nützt es dir was, ansonsten einfach ignorieren ;)
    "Zur Orientierung: Pumpen und Kompressoren erreichen in geschlossenen Räumen einen Schalldruck von 85 Dezibel, Holzbearbeitungsmaschinen bis über 100 Dezibel. Arbeiter in der Forstwirtschaft benutzen Motorsägen, die über 115 Dezibel erreichen.
    Aber auch vermeintlich schöne Töne sind laut: Berufsmusiker sind erheblichem Lärm ausgesetzt, den sie selbst erzeugen. Bei Opernaufführungen können im Orchestergraben Werte von über 100 Dezibel gemessen werden, Spitzenintensitäten von bis zu 120 Dezibel erreichen Trompeten, Posaunen und Schlagzeug, das entspricht etwa einem startenden Düsenflugzeug."

    quelle: http://www.lifeline.de/cda/ci/health/show_print/0,1925,30058,00.html

    vielleicht noch etwas nützlicher:
    "Wie laut oder leise sind 93 Dezibel?

    Der schwierige Vollzug der Schall- und Laserverordnung führt dazu, dass ein überwiegender Teil der Besucher von Tanzveranstaltungen noch gar nicht erlebt hat, wie wenig 93 Dezibel auf 60 Minuten sind. Wenn heute viele Gäste finden, die Musik in der Disco sei zu laut, dann meinen sie kaum den Wert von 93Dezibel. An einem gut besuchten Anlass beträgt allein der Publikumsschallpegel bereits 88 Dezibel im Stundenmittel. Singendes Publikum entwickelt einen Lärmpegel um die 100 Dezibel, ebenso wie ein unverstärktes Schlagzeug auf fünf Meter Distanz. Eine Guggenmusik im Restaurant erzeugt rund 106 Dezibel. Und wenn im Orchestergraben unverstärkte akustische Instrumente einen Pegel von bis zu 115 Dezibel erreichen, wie sollen da Popkonzerte mit 93 Dezibel durchgeführt werden?"

    quelle: http://www.asco-nightclubs.ch/inhaltd/archiv_2003.htm
     
  3. TRommelman

    TRommelman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.06   #3
    Laut?
    Also es kommt immer darauf an wie dein Schlagzeug gedämpft ist oder eben nicht gedämpft ist.
    Außerdem kommt es noch darauf was und wie du es spielst. Ein Jazzschlagzeuger ist meistens leiser als ein Metalschlagzeuger.
    Also es ist schon sehr unterschiedlich aber gerade leise ist es nie
     
  4. mb20

    mb20 HCA Samba & Percussion Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 03.02.06   #4
    Das gibt ne Diskussion... :rolleyes:
     
  5. drummer_domi

    drummer_domi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.06   #5
    Also allein mein Drumset macht unverstärkt schon über 100dB ;)
    Ich kenns vom Rockhauszelt in Nürnberg... da ham die auch Lärmverordnungen ... da sind glaub ich 90dB erlaubt... bin mir aber nicht sicher... ist aber schon recht leise... im Vergleich zu anderen Zelt sachen, wo man nach dem Motto. alles was der Motor her gibt, fährt ;)
    Also bei Lauten Amps und Schlagzeug (!! Im Proberaum !!) würd ich aufjedenfall über 100db tippen ... müsst ihr halt mal messen *g*

    mfg domi
     
  6. Faro

    Faro Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.06   #6
    Worum geht's dir denn hierbei?
    Wenn's um deine eigenen Lauscher geht - Ich denke, ein 18"Powercrash in geringer Distanz zu dir wird locker wesentlich lauter als 100dB. Ich würde da auf ca 115 oder mehr tippen, grob geschätzt.
    Auf Distanz verliert der Schall natürlich an Intensität - Dann kommt's ganz drauf an.

    Achja, und für die, die's noch nicht wissen:
    10dB mehr entspricht "doppelte" Lautstärke. 120dB ist also doppelt so laut, wie 110dB, etc.
     
  7. xeon

    xeon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.06   #7
    Vielleicht vertu ich mich grad, oder es liegt an meiner verkarterten Verfassung, aber:

    dB ist doch der Schalldruck und Sone die Lautstärke oder?
     
  8. Faro

    Faro Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.06   #8
    Sone??

    dB steht als Abkürzung für Dezibel, also den Schallpegel, oder wie auch immer dafür der Fachbegriff ist. Auf gut Deutsch "Lautstärke", ja.
     
  9. 00Schneider

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    Erstellt: 06.02.06   #9
    Hängt alles zusammen, aber die Definitionen sind rel. genau. Ein hoher Pegel ist natürlich lauter wie ein niedrigerer, aber bei verschiedenen Frequenzen nimmt man unterschiedlich laut wahr, Bässe hört man z.B. überhaupt erst ab 70 dB, 4 kHz hingegen schon ab 0 dB.

    Schalldruckpegel (oder kurz Schallpegel) ist eine absolute Größe, bei Lautstärke (Lautsärkepegel, in Phon) wird auf die Hörkurven Bezug genommen, welchen Schallpegel müsste ein Sinus-Ton mit 1000 Hz sein, damit man ihn genauso laut wahrnehmen würde. Bei Lautheit (in Sone) geht man noch einen Schritt weiter, mit ihr kann man direkt vergleichen, 2 Sone nimmt man doppelt so laut wahr wie 1 Sone, bei Schallpegeln müssten es 10 dB mehr sein.


    Formeln und genaues besser auf bei wikipedia, mit den Bildern ist's einfacher zu verstehen. http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Wellenlehre


    Ein Schlagzeug hat meist je nach dem zwischen 100 und 120 dB, Peaks können sehr hoch sein, z.B. Rimshots in geschlossenen Räumen. In (ungedämpften) Räumen natürlich mehr als draußen.

    Jazzer sind nicht automatische leiser, im Mittel vielleicht, aber die meisten können lauter werden als so mancher Rocker... ;-)
     
  10. mb20

    mb20 HCA Samba & Percussion Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.02.06   #10
    Da spricht der Meister! :D ;)

    Ne, ein bisschen OT:
    Glückwunsch zum HCA (betrifft ja auch uns Drummer)...
     
  11. TRommelman

    TRommelman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.06   #11
    Weiß ich aber es gibt ja unterschiedliche Ansichtsseiten von Laut und Leise. Meine Oma sieht mein Schlagzeug immer als laut an egal wie leise ich spiele.
     
  12. mb20

    mb20 HCA Samba & Percussion Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.02.06   #12
    Weis ich ja auch, sollte kein Vorwurf sein, nur zur Info... :)
     
  13. HOTZi

    HOTZi Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.06   #13
    physikalische Einheitszeichen [dB] definiert einen Pegel als Ausdruck für das Verhältnis elektrischer oder akustischer Größen gleicher Einheit zueinander. -> Werte in dB sind generell Einheitenlos !!! und Benötigen daher immer einen Bezugswert! sonst sagen diese garnichts aus!

    z.B.
    Leistungspegel P0 = 1 mW [dBm]
    Leistungspegel P0 = 1 W [dBW]
    Spannungspegel (NT) U0 = 0,775 V (= 1 mW an R0 = 600 Ohm) [dBu]
    Spannungspegel (HF) U0 = 1 µV (= 20 fW an R0 = 50 Ohm) [dBµ]
    el. Feldstärkepegel E0 = 1 µV/m [dBµV/m]
    Antennengewinn Kugelstrahler [dBi]
    Antennengewinn Dipolantenne [dBd]
    Schalldruckpegel p0 = 20 µPa [dBSPL]
    Schallleistungspegel P0 = 10-12 W [dBSWL]
    Schallintensitätspegel I0 = 10-12 W/m2 [dBSIL]

    Der Pegel L errechnet sich bei quadratischen Größen (Leistungen) wie folgt

    L[dB] = 10 lg (P1/P0)
    bei linearen Größen (Spannungen)
    L[dB] = 20 lg (U1/U0)
     
  14. 00Schneider

    00Schneider HCA PA-Praxis und Drum-History HCA

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    Erstellt: 07.02.06   #14
    Genau, man kann schließlich auch 0dB Bier bestellen. Oder das Glas ist nicht halbleer, sondern hat 6 dB weniger*. :D


    *oder doch nur 3?
     
  15. HOTZi

    HOTZi Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.06   #15
    :great:
    6 dB - einigen wir uns drauf, dass "Bier" eine lineare Größe ist. (3 dB wenn wir uns auf quadratisch einigen) Hamm wir einen Bierbrauer hier: Wie verhält sich das mit den "Hopfen * Malz + Waser" ???
     
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