Lavaliermikrofon an USB-Audiointerface

von Sicker, 01.08.20 um 17:14 Uhr.

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  1. Sicker

    Sicker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.20 um 17:14 Uhr   #1
    Hallo zusammen,

    ich habe mir ein günstiges Lavalliermikrofon zugelegt, dass ich per XLR an mein Steinberg UR12-USB-Audiointerface anschließen wollte. Das Mikrofon hat einen Mini-XLR-Stecker. Naiverweise habe ich gedacht. dass ich einfach einen Mini-XLR auf XLR-Adapter besorgen und darüber die Verbindung zum Interface über den XLR-Eingang herstellen kann. Das Mikro nimmt allerdings keinen Ton auf. Im Datenblatt steht, dass es sich um Kondensatormikrofon handelt. Dafür wird Phantomspeisung benötigt, korrekt? Beim Interface kann ich +48V-Phantomspeisung aktivieren. Das habe ich auch versucht, jedoch erhalte ich dennoch keinen Ton. Wenn ich korrekt recherchiert habe benötige ich einen zusätzlichen Phantomadapter, da der XLR-Adapter die Spannung nicht überträgt? Habt ihr Tipps für mich, wie ich das Ganze ans Laufen kriegen kann?

    Dies sind die Komponenten:
    Mikrofon:
    https://www.thomann.de/de/the_tbone_lc97_tws.htm

    Adapter:
    https://www.thomann.de/de/hicon_adapter_hi_x3mx3_mm.htm

    Interface:
    https://www.thomann.de/de/steinberg_ur12.htm

    Viele Grüße und Danke
    Sicker
     
  2. SB

    SB Licht | Ton | Elektro Moderator HFU

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    Erstellt: 01.08.20 um 17:33 Uhr   #2
    Eigentlich müsste der funktionieren:
    https://www.thomann.de/de/the_tbone_cc_100_phantomadapter.htm

    Ggfs. mal beim großen T nachhaken vor dem Kauf.

    Das sind halt alles Elektretmikrofone, in der Regel erwarten die irgendwas zwischen 5 - 12V. Hoffentlich hast du da mit der 48V Phantomspeisung nix abgeschossen. Deshalb auch der Hinweis in der Produktbeschreibung, dass der reine Adapter von HICON nur für dynamische Mikrofone zu verwenden ist.
     
  3. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.20 um 17:34 Uhr   #3
    Das Problem ist hier, das dieses Mikro (wie alle Lavaliermikros) eine Speisespannung von 1,5-5V braucht, dies stellen die Funksender, für das dieses Mikro von Stecker her gedacht ist, zur Verfügung, der o.g. Adapter wird funktionieren...
     
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  4. Sicker

    Sicker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.20 um 23:51 Uhr   #4
    Vielen Dank euch beiden für die schnellen Antworten!

    Oh Mann, da hast du natürlich Recht - das habe ich verbockt. Da habe ich wirklich nicht drauf geachtet :o
     
  5. Sicker

    Sicker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.20 um 13:19 Uhr   #5
    Hallo nochmal,

    ich habe Thomann angeschrieben und die folgende Antwort erhalten auf die Frage ob der
    https://www.thomann.de/de/the_tbone_cc_100_phantomadapter.htm
    funktioniert.

    Der Aufdruck "10 - 52V phantom power" schreckt mich aufgrund eurer Angaben ab, aber ich nehme mal an, dass der Thomann-Mitarbeiter weiß was Sache ist? :confused:
     
  6. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.20 um 14:08 Uhr   #6
    ich gehe davon aus , das damit die Eingangsspannung (von der Phantomquelle) gemeint ist, es gibt diverse Interfaces, Mischpulte und Speiseadapter, die nicht 48 Volt liefern, sondern z.B. nur 12 Volt (z.B. Zoom H4N kann das).
    Deshalb wird die Ausgangsspannung zum Lavalier im passenden Bereich sein (zumeist 1,5 Volt).
     
  7. SB

    SB Licht | Ton | Elektro Moderator HFU

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    Erstellt: 03.08.20 um 21:58 Uhr   #7
    Richtig, da geht es um die Eingangsspannung.

    Warum allerdings der t.bone-Adapter angeblich nicht funktionieren soll, obwohl einerseits das Ovid-System, zu dem der eigentlich gehört, als auch andererseits das von dir verwendete Lavalier beide gleichermaßen damit beworben werden, dass sie sowohl zu allen t.bone-Funksystemen, als auch zu AKG kompatibel sind - somit ganz offensichtlich das selbe Pinout und auch sonst einheitliche Spezifikationen aufweisen müssen - erschließt sich mir nun wirklich nicht... :nix:
     
  8. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.20 um 22:36 Uhr   #8
    Vielleicht sind die 17,40€ Preisdifferenz der entscheidende Faktor. Die Zeiten sind schließlich für alle hart, aber Thomann ist nicht die Lufthansa, bekommt also keine Milliarden in den Popo gepustet, um die Millionengewinne zu garantieren. :whistle:
     
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  9. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.20 um 23:28 Uhr   #9
    Da auch (man glaubt es kaum) Thomänner irren können, bestell einfach Beide und... (du weisst schon)
     
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