LD-Systems MEI-100 ?

Spar lieber am Gerät als am Kopfhörer. Wenn Du nicht gerade große Strecken überbrücken musst - wobei auch das beim LD nicht unbedingt ein Problem sein muss - bekommst Du mit dem LD das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Nur von dem Kopfhörer darfst Du Dir nicht allzu viel versprechen, was aber bei fast allen anderen Paketen wie Shure oder Sennheiser auch der Fall ist. Lieber n ordentlichen UltimateEars dazu, da weißt Du sofort, was Du hast, und wirst mit dem LD glücklich.
 
Hey down_to_zero,
ich mische bei kleineren Veranstaltungen auf jeden Fall am gleichen Pult wie die PA. Meistens reichen ja 4-5 Monitorwege. Daher ist ein zusätzliches Monitormischpult überflüssig. Einen Equalizer benutze ich nicht. Über die Effektivität eines solchen im Monitorweg kann man auch streiten. Meiner Meinung nach ist er absolut nicht notwendig.
Mit dem System MEI 100 habe ich auch schon Erfahrungen gemacht. Und zwar gute. Für den Preis von mittlerweile nur noch 239 Euro ist es wirklich top und gut zu gebrauchen. Wenn du es besser machen willst..leg die ein paar neue Hörer von AudioTehcnica, Sennheiser, etc zu. Da wurde etwas gespart. Sie sind aber auch gut zu verwenden.
Gruß
Andi
 
Sry Leute,
ich bin mit meinem Beitrag irgendwie verrutscht. Wie ihr sicher gemerkt habt, hat er nur bedingt etwas mit dem Thema zu tun :redface:
Gruß Andi
 
Hallo nochmal.

So, hab das MEI 100 jetzt seit gut 2 Wochen und es hat die dreifache Feuertaufe hinter sich.

Mein Eqipment war jeweils: Gitte -> Wireless -> Line6 POD -> MEI 100

Provisorisch bin ich jetzt erstmal aus dem Pod linker Ausgang zum FOH (über DI) und ausm Pod rechter Ausgang in das MEI. Vom Mischer dann eine Summe in den andern Kanal vom MEI. Das wird allerdings jetzt geändert (Rack mit Splitter/Mixer usw). Das MEI auf mono.

Erfahrungen:

1. Ganz klar Gewöhnungssache. Wenn man abschließende Stöpsel hat (die mitgelieferten sind noch in ihrer Verpackung...) fehlt mir das "Live-Erlebnis". Es sei denn, man bekommt ein Raum-Mic mit eingemischt... Oder man nimmt halt einen Stöpsel raus.

2. Hammer-Spielgefühl!!! Ich habe es noch nie vorher erlebt, mich frei auf der Bühne bewegen zu können, überall den gleichen Sound zu haben und nicht ständig zu hören "MACH DOCH MAL DIE GITARRE LEISER!!!" ;)

3. Das MEI selbst taugt (für meine Ansprüche) hundertprozentig! Es rauscht ein wenig bei Ruhe. Aber wer will schon Ruhe bei nem Konzert??? Also ich spiel da meistens. Und dann klingts gut, hat immer nen sauberen Empfang gehabt und die Batterien haben alle drei Gigs (insg. so ca. 8-9h!) problemlos durchgehalten.

Für den "kleinen Geldbeutel" und für Leute mit "normalen Ansprüchen" und Anwendungen (durch ne Stahlbetonwand hab ichs nicht getestet ;)) reicht es auf jeden Fall aus und ist für meinen Geschmack eine riesen Bereicherung!

Einziges Manko: Man ist dem FOH-Mann absolut ausgeliefert... Aber das nur nebenbei. Wir haben zum Glück nen guten!!! :D

gruß.berst
 
Hallo erstmal

Ich hätte da mal eine Frage.:D

Ein bekannter großer Musikalienhändel bietet das MEI 100 mit zwei Empfängern an.
Meine Frage nun: Kann man die Empfänger nur einem Stereokanal zuweisen und so mit nur einem Sender Zwei mono Monitorwege realisieren. :gruebel:

:) alphaherz
 
Hallo.

Nein, das geht so leider nicht. Der Sender sendet zwar theoretisch zwei unterschiedliche Signale im Stereo-Modus. Allerding erkennt der Empfänger automatisch, ob der Sender mono oder stereo sendet und stellt sich dementsprechend ein.
Die zwei Empfänger würden also exakt dasselbe stereo-signal empfangen...

gruß.berst
 
Das ist so nicht ganz richtig. Du kannst L und R 2 unterschiedliche Signale zuführen. Jetzt schlägt allerdings die schlechte Ausstattung des 100 zu. Du kannst nicht einem Empfänger NUR das linke und dem anderen das rechte zuweisen. Du kannst dir allerdinge einen Andapter basteln der nur "Tip" abnimmt und auf beide Ohren verteilt. Einen anderen der "Ring" abnimmt...

Ist also Mini Stereo Klinkenstecker auf Kupplung und kommt zwischen Empfänger und Höhrer.

Dann hat jeder der 2 User "sein" Signal auf beiden Ohren.
 
Das hatte ich auch schon überlegt.:gruebel:

Dann müste man allerdings statt des mitgelieferten Hörers mit 32 Ohm einen 64 Ohm Hörer nehmen damit es nicht zu impedanzproblemen kommt.
Ausserdem würde man die verstärkerleistung des totgelegten Kanals verschenken und da bleibt dann die frage ob das dann noch reicht.:(

Schön wäre hier vieleicht ein internes Modding ( wenn möglich ).;)

Kennt sich da jemand aus?
 
Das ist so nicht ganz richtig.

Warum?

Du kannst L und R 2 unterschiedliche Signale zuführen...

Genau das hab ich geschrieben...

...einen Andapter basteln der nur "Tip" abnimmt und auf beide Ohren verteilt. Einen anderen der "Ring" abnimmt...

Sicher, mit derartigen DIY-Adapterlösungen ist da einiges möglich.

Dann müste man allerdings statt des mitgelieferten Hörers mit 32 Ohm einen 64 Ohm Hörer nehmen damit es nicht zu impedanzproblemen kommt.

Das ist wahrscheinlich sinnvoll. Obwohl ich nicht glaube, dass der Verstärker mit dem doppelten Ausgangsstrom überlastet würde. Es wär wahrscheinlich einfach leiser, da der Empfänger vermutlich eine begrenzte Leistung hat. Aber die Variante mit der erhöhten Impedanz könnte man probieren.

Ausserdem würde man die verstärkerleistung des totgelegten Kanals verschenken und da bleibt dann die frage ob das dann noch reicht.

Du würdest die Leistung aber nicht "verbraten". Der zweite Kanal ist totgelegt und da es keinen Abnehmer gibt, wird auch keine Leistung verschenkt. (Falls du das so meintest... Der Kanal an sich ist dann natürlich schon "verschenkt".)

Schön wäre hier vieleicht ein internes Modding

Das gestaltet sich glaub ich schwierig. Das ist ja alles mit ICs aufgebaut. Da kann man nicht einfach wie innem großen Amp drin rumlöten. Aber korrigiert mich, wenn das nicht ganz richtig ist... ich hab jetzt keinen Schaltplan von dem Empfänger parat. Vielleicht kann man ja doch irgendwie "am Eingang" das Signal auf beide Kanäle brücken... (?) das wär mir aber zu gefährlich. Da würde ich die Adaptervariante vorziehen.

gruß.berst
 
Weil es eben doch geht. Nicht in ausgelieferter Form (ok, du hast Recht). So ein Adapter kostet im Selbstbau vielleicht 5 € inkl Versandkosten des Materials, also durchaus realisierbar.

@alpha
Eigentlich sehe ich nur 2 Möglichkeiten. Entweder so, oder auf ein anderes Gerät umsteigen. Den Strang mit der Nutzbarkeit "unsere" Funkfrequenzen ist dir bekannt?
 
Kratzt es den Funkturm, wenn ein paar Radios mehr oder weniger angeschaltet werden? ;):D

Grundsätzlich ist es egal, wieviele Empfänger Du betreiben willst. Solange die alle denselben Träger eingestellt haben, auf dem der Sender sendet, empfangen die auch alle was. Du musst Dir nur im Klaren darüber sein, daß bei allen Empfängern Schicht im Schacht ist, sobald der einzige Sender ausfällt. Allein aus diesem Grund würde ich nie ohne zumindest einen zweiten Sender und einen Reserve-Empfänger losziehen...


domg
 

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