Les Paul 58 oder 59 ?

von RandyNic, 26.04.08.

  1. RandyNic

    RandyNic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.08   #1
    Hallo,

    das ist hier mein erster Beitrag.
    Nach langem passivlesen muss ich jetzt einmal aktiv werden.

    Fliege in zwei Wochen in die USA und wollte den guenstigen
    Dollarkurs ausnutzen um mir meine Traumgitarre zuzulegen.
    Endlich eine ECHTE Gibson.

    Wo genau liegt denn nun der Unterschied zwischen der 58er und 59er
    (ev auch 60er) Heritage - ausser im Preis?

    Eine meine Zweitgitarren ist eine Epiphon Les Paul Standart.
    Der Halsdurchmesser passt mir sehr gut.
    Welche von den oben genannten entspricht meiner Kopie?

    Gruss/Hälsningar
    Nic
    Östersund/Schweden
     
  2. reman

    reman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.08   #2
    Würde sagen 59 oder 60er...
     
  3. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.08   #3
    Die Epiphone Halsdimensionen entsprechen keinem der genannten Gibson Halsdurchmesser/formen. Ich denke das du eher mit einem 60er zurecht kommen wirst, aber das wirst du ja beim anspielen sehen.

    Was meinst du mit Heritage? Meinst du die Reissue? Derzeit gibt es bei Gibson keine "Heritage"-Serie. Oder meinst du vielleicht die Reissue Serie von Gibson (Custom Shop)?

    Grüße und viel Spaß beim Gitarre anspielen :)!
     
  4. RandyNic

    RandyNic Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.08   #4

    Klar - meinte die "Reissue"
    Hoffe mal das der Hals der 59er mir zusagt.

    Passt nicht ganz zum Thema, aber ....
    Habe neulichst eine Light Ash Tele bekommen - toller Klang aber grausamer
    Hals.
    Was fuer ein Knueppel.

    Mvh
    Nic
     
  5. Paul

    Paul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.08   #5
    Unterschiede gibt es, wie schon gesagt im Halsprofil. Die 59er hat außerdem im Gegensatz zur 58er eine geflammte Decke und das leichtere Holz. Hier hat mal einer ein Bild gepostet auf dem zu sehen war, wie der Custom Shop die Hölzer auswählt.
    Die 58er haben mit den 57er den fettesten Hals. Die 60er hat den schlankesten Hals.

    Deiner Epiphone entspricht keiner der Historics (wär ja auch schlimm:D).
    Hoffe du findest deine Gitarre.

    Grüße Daniel

    €: Grad gelesen mit dem Tele Knüppel Hals ... bitte keine 57er oder 58er kaufen:o
    Baseballschläger sind dünn dagegen;)
     
  6. screamer04

    screamer04 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.08   #6
    Wenn du den Hals der Light Ash bereits als "Knüppel" empfindest, dann kannst du die '58er (und die '57er) defintiv abschminken.
    DAS sind richtige Knüppel ;).
     
  7. Flöh  1

    Flöh 1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.08   #7
    Hey,

    ich hab auch eine Epiphone Standard und habe letzens ein paar Historics angespielt, und mir haben die 58er und 57er Hälse am besten gefallen, weil sie so schön dick in der Hand lagen. Aber das ist meine Meinung. Den Epi Häslen am nächsten kamen, wenn überhaupt die 60er und ein paar 59er.

    GRuß, Flo

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  8. Cryin' Eagle

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    Erstellt: 27.04.08   #8
    Angeblich transportiert man eine LP am besten mit entspannten Saiten im zusätzlich ausgepolsterten Koffer --> Handtücher, Socken, dreckige Unterwäsche :D

    ^^ Das war neulich, wenn mich nicht alles täuscht, in einer G&B zu lesen. Alles wegen Halsbruch und so :)

    ---

    Zur Halsdicke: Anspielen!
    Dicke Hälse und starke V Shapings sind am Anfang ungewohnt und man neigt dazu die Gitarren zu früh wieder an die Wand zu hängen! Fakt ist aber, dass viel Holz am Hals oft auch viel Ton mit sich bringt! An einen dicken Hals (oder ein V) hat man sich schnell gewöhnt und will es dann oft auch nicht mehr missen! :)
     
  9. Blinky87

    Blinky87 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.08   #9
    Eben und daran denken leider die wenigsten und schauen dann blöd mit ihren Streichholzhälsen aus der Wäsche. ;) Der Hals macht schließlich einen Großteil der Gitarre aus.
     
  10. Cryin' Eagle

    Cryin' Eagle Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.04.08   #10
    Genau. Sobald man auf die Schnelligkeit verzichtet und anfängt richtige Musik zu machen benötigt man ordentlich Holz in der Hand. ;)

    Prinzipiell hat jede Halsdicke ihre Berechtigung. Ein dünner Hals spricht viel schneller an und das führt dazu, dass der eigentliche Ton sofort im Raum steht. Das ist v.a. dann interessant wenn man schnelle und differenzierte Läufte spielen will/muss. Im Gegensatz dazu baut sich der Ton bei einem dicken Hals langsam von unten auf und ermöglicht dem Spieler so ein bisschen mehr dynamische Modulation.

    Was mich an dieser Stelle stört ist die Kombination aus Epi spielen, die versch. Originale nicht zu kennen und voreilig den Entschluss zu fassen was im Endeffekt gekauft wird. Selbstverständlich kann man sich im Vorfeld informieren und ein Forum bietet dafür eine optimale Basis aber was am Ende zählt ist der eigene (erspielte) Eindruck. Für Letzteren braucht es allerdings mehr als 30min im Laden anspielen. :)

    Im Vergleich zu anderen Gitarren sind die Gibson Hälse grundsätzlich eher kräftig. Im direkten Vergleich spürt man Unterschiede zwischen aber auch innerhalb der versch. Serien ('57, '58, '59, '60) was dazu führt, dass man sowieso antesten sollte bevor man sich zum Kauf entschließt. Die Unterschiede waren für mich allerdings eher marginal; anders und mit Sicherheit nicht besser/schlechter. Für meinen persönlichen Geschmack hätten sie sogar durch die Bank noch mehr Holz vertragen können - so verschiedenen sind die Geschmäcker.

    Man muss einfach aufpassen, dass die Meinung nicht schon im Vorfeld (von anderen) geformt wird. Mich hat das bei den Gitarren von Jörg Tandler erwischt: In allen Foren war zu lesen, dass die Tandlers richtig dicke Hälse haben. Völlig unabhängig voneinander waren in versch. Reviews Dinge wie "wenn du keine dicken Hälse magst geh nicht zu Tandler" oder "Ja, der Tandler mag dicke Hälse" zu lesen. Die Überraschung auf der Musikmesse war dann groß. Ich habe Baseballschläger erwartet und keinen Spaghetti-Hals bekommen, die waren halt kräftig aber mit Sicherheit nicht fett und auf jeden Fall noch mit Potenzial nach oben :)

    Oft hört man, dass Gitarristen wegen ihren kleinen Händen/Fingern zu einem dünnen Hals greifen. IMHO ist das Quatsch weil ein Hals so geformt werden kann, dass er trotz großem Holzvolumen noch schlank erscheint - Stichwort V. An dieser Stelle gilt dann wieder grundsätzlich, dass die versch. Shapings in unterschiedlichen Qualitätsstufen ausgeführt werden können. Viel relevanter ist beim Thema Handgröße also die Mensur und daraus resultierend der Bundabstand.
     
  11. NOMORE

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    Erstellt: 27.04.08   #11
    Das seh ich auch so - es braucht halt Zeit bis man sich umgestellt hat aber dann legt man sie nicht mehr weg ;)

    lg,NOMORE
     
  12. the_music

    the_music Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.08   #12
    Wenn du auf dünnere Hälse stehst, dennoch aber eine "echte" Gibson Les Paul haben willst, würde ich dir mal zu einer Gibson Les Paul Classic Premium Plus oder zur JeffBeck Signatur raten. Dolle Dinger sach ich dir!
     
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