Les-Paul-artig aber in Strat-Form. Wo kaufen/bauen lassen?

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Hi.

Ich habe einige Strats. In verschiedenen Varianten. Ich habe auch schon Les Pauls gehabt aber da komme ich haptisch nicht klar. Ich liebe Strats.

Was mir aber fehlt wäre eine ... naja, nicht eine Les Paul sondern ich sage mal ... die Les Paul-Variante einer Strat.
Vielleicht Mahagoni oder Korina. Etwas mittiger, bauchiger im Sound als eine Strat. Vielleicht sogar bisschen schicker mit Riegelahorn obendrauf.

Aber mit Stratform, Strat-Potilayout, einem eher dünneren Hals und Fender-Mensur. Ich suche nicht den einzig authentischen Les Paul Sound (sofern es den gibt) sondern quasi die in-Stratform-gegossene Variante davon.

Mittlerweile weiß ich was ich an Halsprofilen mag, habe keinen Bock auf haptische Kompromisse und würde auch durchaus etwas Geld in die Hand nehmen.

Wer würde sowas am besten bauen können?
Zum Beispiel: Die Suhr Pete Thorn finde ich nett aber ist so teuer wie eine Custom-Anfertigung von einem Gitarrenbauer und ich mag den Hals nur so la-la.

Was gibt 's denn da noch so?

Mit Dank schonmal und Gruß.
 
Da wird gleich eine ganze Flut an Vorschlägen über Dich hereinbrechen @carangg

Mal ins Blaue hinein: Tom Anderson Drop Top oder Drop Top Classic, beide mit breiter Auswahl an Korpus-/Deckenhölzern und Halsprofilen.
Die Qualität und Konsistenz ist bei Toms Gitarren erstklassig, die Lieferdauer für Custom Builds liegt bei 6-8 Monaten und damit sehr weit vorne. Deutscher Händler ist Station Music.

PRS ist immer eine Option, die DGT ist für Strat-Fetischisten eine gute Anlaufstelle. Könnte allerdings sein, dass Dir der Hals zu dick ist. Auch das Kontroll-Layout ist mit 2 x Volume und Master-Tone ist für Stratisten etwas gewöhnungsbedürftig.
Eine Empfehlung für Les-Paul-Tone in Strat-ähnlicher Form ist auch immer die McCarty.
 
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Schau zu dem Thema auch mal diesen Thread durch

Strat-o-Paula oder The best of both worlds

Ansonsten wäre mein Tipp PRS - nicht identisch Strat, aber wesentlich Merkmale der Korpusform. Mit mehr Abstrichen bei der Ähnlichkeit der Korpusform würde ich auf die Gibson Firebird Non-Reverse stehen oder alternativ eine SG.

Ansonsten einfach mal googeln und finden, wie z.B.


Ansonsten überlasse ich die weitere Arbeit Dir und das Feld den ganzen Cracks hier :rock: :prost:
 
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Mittlerweile weiß ich was ich an Halsprofilen mag, habe keinen Bock auf haptische Kompromisse und würde auch durchaus etwas Geld in die Hand nehmen.
Hi, was magst Du denn konkret an Halsprofilen? "Eher dünner" ist doch noch sehr grob beschrieben ;)
 
Danke erstmal.
Ich finde Gibsons durchaus sexy aber mir ist die Mensur zu kurz.
Mit PRS' Mensur komme ich hingegen noch gut klar.
Anderson sagt mir natürlich was irgendwie denke ich, wenn sowas schon fast 6000 Euro kostet (Meine Güte! Vielleicht würde ich doch gerne etwas weniger als das zahlen), dann würde ich mich lieber mit einem erfahrenen Gitarrenbauer zusammensetzen anstatt was in New York zu ordern.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Hi, was magst Du denn konkret an Halsprofilen? "Eher dünner" ist doch noch sehr grob beschrieben ;)
Warmoth Standard Thin, also ein D von ca. 2 cm auf ca 2,3 mag ich am liebsten.
Das ist so das was viele Squier Vintage Vibes haben, ähnlich wie die alten aAmerican Standard Strats oder ESP Vintage Plus Strats.
Das ist also recht dünn aber nicht ungewöhnlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der Schecter hast Du alles inklusive schöner Decke für unter 1500 €. Vielleicht gibt es die (so ähnlich) auch mit anderen PUs, wenn Du die EMGs nicht magst - Du hast aber keine Musikrichtung geschrieben... Du kannst ja mal schmökern:

https://www.schecter-guitars.de/e-gitarren/
 
Hagstrom Super Swede!!!

LesPaul mit geiler Bridge und 648mm Mensur!
 
Hi , dann schau dir doch mal von PRS die CE 24 bzw die CE 22 an , das ist eigentlich eine Custom
nur mit geschraubtem Hals , sie kann Paula Ähnlich klingen aber sie deckt auch die beiden Zwischen
Stellungen der Strat ab . Bei der CE liegst du etwa bei 2500,-
Tipp schaue nach einer gebrauchten, aus der ersten Periode , die Ce war irgendwann von der Bildfläche
des PRS Programms verschwunden und tauchte 2016 in leicht geänderter Form wieder auf.
 
Also ich habe eine Ibanez SA1060 von 2017 und die erfüllt deine Beschreibungen nach meiner Vorstellung. Der Hals ist dicker als die reinen Flitzefinger Hälse meiner Ibanez RG und RGA, aber entsprechend meiner Dünnhals Favorisierung noch dünn genug. Die hat auch die schönen Seymour Duncen Pickups drin, allerdings HSS Bestückung. Leider gibt es im Moment keine hochwertigeren Ibanez SA Serienmodelle, vielleicht kommt das mal wieder. Spontan hätte ich ansonsten auch an Schecter gedacht.
 
Warmoth Standard Thin, also ein D von ca. 2 cm auf ca 2,3 mag ich am liebsten.
Ah, ok, in meinem Universum eher richtig füllig :)
Ibanez MM1 vielleicht?
https://www.ibanez.com/eu/products/detail/mm1_00_03.html
Hals 20,5mm/22,5mm dick, nur 42mm breit, also eher Std. und nicht die 43mm breiten Wizard Hälse.
Mahagoni mit Ahorndecke, Strat-Mensur, 2 HB:
p_region_MM1_TAB_00_03.png
 
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Da sollte man auf Hardtail setzen.
 
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Hi.
Vielen Dank erstmal, das muss ich mal vor mir sortieren.
Schecter möchte ich nicht so gerne. Super Preis-/Leistung aber deren "Mahagoni" hat in meiner Erfahrung klanglich überhaupt nichts Mahagoni-haftes und leider haben die einen Faible für Metal-Flair mit 24 Bünden. Beides ist nicht so meins.
STS finde ich auch nicht ansprechend, obwohl ich die Decken in MC-Escher-Optik cool eigenständig finde.
PRS ist schick aber da muss ich mich erst rantesten. PRS ist leider eine Marke, die ich eigentlich mag aber auch mit entweder Virtuosität oder Midlife-Crisis assoziiere und beides trifft nicht zu. : )
 
Eine gute Tele ;)

*duckundweg*
 
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Ansonsten überlasse ich die weitere Arbeit Dir und das Feld den ganzen Cracks hier :rock: :prost:

Ich habe sowohl eine Jackson Soloist als auch mehrere Schecter Hellraiser, jeweils in 7-Saiter-Variante (bzw. von der Hellraiser auch die 8-saitige), jeweils mit Floyd Rose. Ich kann beide auf jeden Fall empfehlen, die tendieren aber natürlich mit ihren aktiven Pickups eher Richtung Metal. Ein bisschen Detail-Feedback zu beiden Serien:

Die Hellraiser hat eine längere Mensur als die Jackson, was sie etwas klarer, ggf. aber auch schriller macht, weil die Saiten bei gleicher Tonhöhe stärker gespannt sind. Das wird dadurch verstärkt, dass die Hellraiser werkseitig mit 010er-Saiten daherkommt, die Jackson mit 009er-Saiten. (Die 8-saitige Hellraiser hat werkseitig Heavy Bottom-Saiten, also oben dünner, unten dicker.) Bending fällt also auf der Jackson leichter, außerdem sind die Bünde kleiner. Muss man eben ausprobieren, was zu den eigenen Händen besser passt.

Ich finde es auf der Jackson damit etwas leichter, schnelle Soli zu spielen (der flache Hals hilft auch dabei); außerdem ist es eine Neck-Through-Konstruktion, im Gegensatz zu geleimten Schecter-Hälsen, kann ggf. etwas am Sustain machen. Dafür haben die Schechter Hellraiser-Gitarren mehr Masse — begünstigt auch das Sustain, ist aber halt schwerer.

Die straffere Saitenspannung auf den Schecter Hellraisers, bedingt durch die längere Mensur, hilft mir vor allem bei klarem Rhythmus-Spiel — vor allem eben im Metal, vor allem bei 7 und 8 Saiten. Hängt aber auch davon ab, wie stark der Amp matscht. Mein Marshall JVM (und die Kemper-Profile, die ich nutze, die am JVM orientiert sind) hat eine relativ klare Verzerrung, aber natürlich nicht so glatt poliert wie „reine“ Metal Amps (Engl Powerball II etc.). Da helfen sowohl die längere Mensur als auch die aktiven Pickups.

Die Jackson matscht im Rhythmus-Spiel etwas mehr, komprimiert damit aber auch besser. Daher nehme ich sie manchmal bewusst, wenn ich etwas spiele, was im Original von Bands mit Mesa Boogie Rectifier-Amps gespielt wurde, z.B. Nightwish. Ich stimme dem Olli von Session Music zu, dass man beim Rectifier etwas weniger den Unterschied zwischen Palm Mutes und offenen Power Chords hört — der „Druck“ ist ungefähr gleich, während bei anderen Amps wie Engl oder Marshall der Kontrast zwischen Palm Mute und offen mehr herauskommt. Vielleicht spielen deshalb so viele Alternative-angehauchte bzw. Punk Bands gerne Rectifier, weil dann die offenen Power Chords und Oktaven-Riffs mehr Druck haben.

Die Floyd Roses funktionieren bei mir sowohl bei der Jackson als auch bei der Hellraiser einwandfrei. Bei meiner ersten Schecter habe ich mal ein Stück Schaumstoff ins Batteriefach gelegt, damit der 9-Volt-Block darin nicht so herumschlackerte. Das habe ich aber definitiv nicht bei allen drei Hellraisers gemacht. Kann also sein, dass das gar nicht immer notwendig ist. Die Jackson hat im Vergleich eine bessere Befestigung des 9-Volt-Blocks, in eine ausfahrbahre Vorrichtung, die man passgenau verschließen kann.

Bei der Hellraiser kommt noch das nette Feature hinzu, dass man die Humbucker auf Single Coils splitten kann, indem man an den Volume-Reglern zieht. Falls du also doch mal eine traditionelle Strat bzw. eine Gold Top-Les Paul simulieren möchtest. Bei aktiven Tonabnehmern ist so ein Split-Feature keine Selbstverständlichkeit. Das können übrigens meine Schecter 7-Saiter auch noch, was ebenfalls relativ einmalig sein dürfte; der 8-Saiter hat dieses Split-Feature nicht mehr, allerdings fällt mir auch niemand ein, der auf einem 8-Saiter mit Single Coils würde spielen wollen… =D
 
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Ich würde auch nochmal die Ibanez MM erwähnen.
Wer mit der Schaltung zurecht kommt, ein super Teil.

Gruß in die Runde
 
Page spielt neben seinen Paulas was wohl?
Richtig Tele!
 
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Page spielt neben seinen Paulas was wohl?
Richtig Tele!
Aber was spielt er wohl neben seiner Tele?
Richtig, Les Paul!

: )
Geile Tele habe ich schon. Mag ich auch sehr gerne.
Ist aber nicht dasselbe.
 
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...Ibanez MM1 vielleicht?...
Die ist interessant.
Die gibt's nur in einer einzigen Fabe? Wer hat sich den das ausgedacht.
"Und welche Korpus-Farbe soll ihre Signature-Gitarre haben, Herr Miller?" - "Naja, der Hals ist braun, dazu passt nur blau!"
 
Grund: Vollzitat reduziert
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