Les Paul Custom Neck-Pickup mikrofonisch?

  • Ersteller Ersteller Pascal89
  • Erstellt am Erstellt am
  • #41
Der Sound hat sich nicht verschlechtert, im Gegenteil ist er sogar wenn überhaupt noch etwas besser geworden (definierter/straffer).
Dann hast du für deine Musikrichtung das richtige getan.
Viele Paula Spieler mit "traditionelleren" Klangvorstellungen bevorzugen ungewachste Pickups, da diese bei klassischen Blues bis Rocksounds eben nicht so straff und in ihren Ohren somit "lebendiger" klingen...wat dem eenen sein Uhl... ;)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

weil wenn wir live spielen die Gitarren durchaus mal längere Zeit im Auto verbringen.
...das ist eher für die Hölzer problematisch...Gitarren mögen keine Hitze!
 

  • #42
im Sommer im Auto lassen oder überhaupt in die Sonne stellen, kann zu Wachsflecken führen ;)
 
  • Ersteller
  • #43
Ja das ist die Temperatur. Die hab ich mit einem zusätzlichen termomether auch noch kontrolliert. Das Wachs fängt aber schon deutlich früher an zu schmelzen. Also 50 grad hat man im Sommer ja mal ganz schnell im Auto und die sind auf Dauer definitiv schon gefährlich.
Da hast du mit deinen Bedenken schon ganz recht.
Da sollte man aufpassen, dass die Gitarren nicht stundenlang im Auto liegen.
 
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  • #45
Hey,
eigentlich reicht es bei nem gut gefertigten Pickup die Kappe abzunehmen.und weil das viel einfacher geht als wachsen wurde genau das oft gemacht.
...aber es kommt wie immer natürlich darauf an.
Wenn du nen HB Pickup mit Kappe hast komplett ohne Wachs, sauber verlötet und Spulen normal gewickelt, dann bekommst du den in knackiger Bandlautstärke schon bis in nen Bereich wo du mit klassischen Lead Gain Settings n Solo drüber legen kannst wenn du nicht direkt nah dem Amp gegenüber stehst.
Mit meiner CS Paula (komplett wachsfrei) ging das bei "Rosalie" mit nem Engl* Blackmore noch ganz gut...war allerdings die Grenze.
Solls etwas mehr sein und evtl auch lauter muss die Kappe ab.
Wenn dann mehr Gain angesagt ist, fangen die Spulen selbst etwas tieffrequenter an zu hupen...dann hilft nur Wachs.
Bei ganz heftigen Geschichten gibt's dann noch richtig (in Kunststoffkappen) vergossene Pickups ala EMG und Co.
Mit nem sauber Wachs vergossenen Pickup mit Kappe geht aber schon gut was.
Das Abnehmen der Kappen bringt aber ohne wachsen ne Menge und bewirkt zusätzlich, dass der PU heller klingt und etwas geradliniger...auch ein Grund für diese Modifikation.
Bitte immer die Federn beachten...die fiepen oder hupen (je nach Spannung) auch gerne, ebenso die Schrauben.
 
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  • #46
...das ist eher für die Hölzer problematisch...Gitarren mögen keine Hitze!

Ich weiß nicht, wie du das machst (du spielst ja auch live), aber wenn wir auch durchaus länger zu einem Gig fahren, dann haben wir die Gitarren (natürlich in Koffern/Gigbags) im Kofferraum eines Kombis. Natürlich möglichst geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung und heutzutage natürlich auch die Klima während der Fahrt an. Aber ich bin mir nicht sicher, ob die Klima auch den Kofferraum runterkühlt. Und natürlich stehen die Gitarren auch durchaus mal ein paar Minuten, beim Ankommen am Venue im warmen Auto oder auch nach dem Gig, werden sie auch mal, wenn Backstage kein Platz mehr ist, ins warme Auto geräumt. Wenn das Wachs bei 50° C schon weich oder sogar flüssig wird, würde ich die Gitarre wahrscheinlich nicht mit zum Gig nehmen. Zumindest nicht im Sommer. Aber vielleicht ist das auch ein bisschen übervorsichtig und die Temperaturen sind gar nicht so hoch. 🤷‍♂️
 
  • Ersteller
  • #47
*edit*
Jetzt machst du dir zu viele Gedanken. Wenn du am fahren bist und die Klimaanlage läuft, kommst du da bei weitem nicht in den kritischen Bereich.
Einfach wenn du ankommst die Gitarren zeitnah aus dem Kofferraum holen weil sich der Innenraum im Stand sehr schnell aufheizt. Durch den Koffer und die nicht direkte Sonneneinstrahlung erreicht deine Gitarre natürlich auch nicht im Handumdrehen die angesprochenen 50grad.
 
Grund: edit by C_Lenny -> Vollzitat Vorpost
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  • #48
...immer Glück gehabt.
Sowie mein Mitgitarrist als auch ich hatten diesbezüglich immer etwas unempfindlichere F-Style Schraubhals Klampfen. Und was auch gut war, dass wir immer einen weissen Bandbus hatten.
Außerdem galt für mich immer: zwei Gitarren im Doppelgigbag...den zerrte ich dann bei Pausen gerne mal raus und trug ihn im Zweifelsfall mit mir rum.
Außerdem sind Schattenplätze und Parkhäuser ne Option.
Für ne Extraklampfe hatte ich nen gut isolierten Hiscox Koffer und für die Akustik (immer noch) ein Godin Tric Case.
Im ersten sogenannten "Jahrhundertsommer" war ich noch im Guitar-Service...und da hatten wir so manchen Fall von Hitzeschaden...

Sorry für OT😵
 
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  • #49
Das Doppelgigbag hab ich auch. Schlepp es aber nicht unbedingt länger als nötig. Auch wenn "nur" 2 SGs drinne sind, ist es doch ganz schön schwer. 😅

Ich werde künftig besser auf meine Gitarren acht geben. Zum Glück ist bisher noch nix schlimmes passiert. 🙏
 
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  • #50
Genug OT - lest bitte hin und wieder auch mal in den Boardregeln nach ;):
Beiträge in Threads müssen beim Thema bleiben.
In letzter Zeit werden zunehmend Threads für Plaudereien über "egal was, Hauptsache Klampfe dabei" missbraucht. Wenn der Trend so weiter geht, können wir bald über ein "1-Thread-für-alles" - Forum nachdenken. Ob das jedoch das Wiederfinden bzw. Suchen wichtiger, aber untergegangener Informationen erleichtert, darf zurecht bezweifelt werden. Sage bitte hinterher niemand, er sei unschuldig daran :D .

LG Lenny (für die Moderation)
 
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  • #51
Gibt es denn vielleicht Wachsmischungen, die einen etwas höheren Schmelzpunkt haben? Ich meine, dass Pickups, die ab Werk gewachst sind, nicht so schnell auslaufen.
Und ich habe auch schon öfters von Wachsen unter Vakuum gehört, wobei das wohl nur zusätzlich die Luftbläschen eliminieren soll.
 
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  • #52
Bienenwachs hat einen Schmelzpunkt von 62 bis 65°C. Paraffin schmilzt typischerweise in einem Bereich zwischen 40 und 65°C. Die genaue Schmelztemperatur hängt hier von Zusammensetzung und Raffinationsgrad ab. Bei den Paraffin-Perlen für's Waxing ist ein niedrieger Schmelzpunkt erwünscht, das sollte also nicht das Material der Wahl zum Potten sein.
Alternativen können PUs mit Kunstharz oder Epoxy ausgegossen werden. Wenn man aber nicht die Möglichkeit hat, den ausgegossenen Tonabnehmer im Vakuum aushärten zu lassen, sollten die Spulen vorher in Wachs gepottet werden.
 
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  • Ersteller
  • #53
Laut meinen Recherchen wird in der Industrie für Elektronik standardmäßig eine Mischung aus 80% Paraffin und 20% Bienenwachs verwendet. Daran habe ich mich genau gehalten und die Mischung kommt mir sehr robust vor. Das Paraffin, das ich dafür gekauft habe, wird mit 55 grad Schmelztemperatur angegeben.
 
  • #54
eigentlich reicht es bei nem gut gefertigten Pickup die Kappe abzunehmen.und weil das viel einfacher geht als wachsen wurde genau das oft gemacht.
super, danke für die ausführliche Erklärung (y)
 
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