Du solltest Dir by the way auch Gedanken machen, ob Du mit Paulas generell klarkommst. Ich persönlich erachte eine Strat für Elektroeinsteiger als geeigneter und auch flexibler, die Paula ist zwar auch mein Instrument, ich brauchte aber viele Jahre, um "zu ihr zu finden". Les Pauls erfordern viel Einsatz vom Spieler, viele Töne musst Du Dir auf den eher kräftigen Hälsen erkämpfen, der Body ist schwer usw. Aber klar, die Paula dankt den Einsatz mit violinenhaft singendem Ton...
Das sehe ich genauso. Der Threadersteller kommt ja mehr oder weniger von der akustischen, meiner Meinung nach kommt eine Strat vom Klang her der akustischeren Spielweise (Pickings etc.) eher entgegen und bietet aufgrund des offeneren Klangspektrums mehr Möglichkeiten als eine Paula.
Man könnte sich natürlich auch irgendwo dazwischen umschauen, z.B. wäre eine Semiakustik auch eine mögliche Alternative, mit der man sowohl Rhythmus- als auch Solopassagen bestens und gutklingend abdecken kann. Dort auf nicht zu muffige Pickups achten und schon hat man eine richtig gute Rockgitarre.
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da fällt mir ein:
wenn ich die Gitarren anspiele, gibt es etwas, auf das ich besonders achten muss, damit ich (auch wenn noch unerfahren) erkennen könnte, ob das Teil auch soweit was gutes verspricht?
Das ist natürlich schwierig, da ich deinen Stand nicht einschätzen kann.
Du solltest dir vielleicht ein zwei Picking-Licks mitnehmen, die du spielen kannst, ohne dich zu sehr auf dein Spiel konzentrieren zu müssen, so dass du genug Aufmerksamkeit auf den Sound legen kannst. Ein paar offene und ein paar Barree-Akkorde wirst du spielen können.
Hilfreich ist immer auch, wenn man ein paar einfache Sachen sowohl mit den Fingern als auch mit einem Plektrum spielen kann, alles Nuancen, die helfen, die Soundmöglichkeiten einer Gitarre zu entlocken.
Am besten nicht zu verzerrt testen, damit klingt alles gut (oder sch..., wie man's nimmt).
Das Hauptaugenmerk sollte auf cleanem bis leicht angezerrtem Spiel liegen, es sei denn, du willst Metal spielen - da kann ich dir aber leider eh keine Tipps geben.
Einen guten Verstärker zum Testen verwenden, der die Eigenschaften der Gitarre klar und schonungslos preisgibt. Meine Empfehlung ist da ein VOX AC15 oder 30. Eher aber den 15er, da er in erträglicherer Lautstärke betrieben werden kann.
Master auf bis 12, nicht zu viel Reverb (wenn überhaupt), da das den Sound versüßt - im Normalfall will man das ja, zum Testen sollte man aber besser ehrlich bleiben

Und trau dich ruhig mal, etwas lauter zu drehen.
Wenn du das Gefühl hast, die Gitarre reagiert auf dein Spiel, interagiert mit deinem Anschlag, die einzelnen Töne werden getragen...dann ist das schon mal ein gutes Zeichen, dass aus euch beiden was dauerhaftes werden kann

Darauf achten, wie sie sich bespielen lässt - in den unteren Bünden, im 5.,7., 12.Bund, weiter oben.
Wie kommst du mit der Halsdicke zurecht, sagt dir das Profil zu....
Vielmehr gibt es eigentlich schon gar nicht zu beachten. Von solchen qualitativen Grundbedingungen wie Oktavreinheit (die man justieren kann) oder Bundreinheit (was schon eher ein Problem ist), gehe ich jetzt mal als vom seriösen Händler gegeben aus. Zur Not kannst du ja gezielt danach fragen und musst dann der Aussage vertrauen.
Entscheidend ist immer dein Bauchgefühl, darauf solltest du hören.
Und noch ein Tip... wenn du die Möglichkeit hast, spiele einmal eine teures Modell deiner Wunschgitarre. Einfach, um die Unterschiede zu spüren und zu hören.
Lass dir auch Zeit und teste lieber einmal mehr an einem anderen Tag, bevor du zuschlägst. Es ist immer wieder erstaunlich, wie man an verschiedenen Tagen unterschiedlich auffasst/urteilt.
Vielleicht wirst du sagen, es ist besser, sich auf jemanden zu verlassen, der das aufgrund seiner Erfahrung besser einschätzen kann.
Schön, wenn du so jemanden kennst. Dann solltest du es nutzen. Wobei es nicht viele Leute gibt, die wirklich objektiv das für dich beste empfehlen können, ohne zu sehr eigene Präferenzen ins Spiel zu bringen.