Eine Gibson hat Nitrolack, das ist immer so. Es gibt spezielle Gitarrenständer von Herkules ohne Weichmacher, die kosten so um die 70 Euro, oder der Sockentrick oder das Ding in den Koffer legen.
Das Chambering macht ein bisschen was am Sound, aber mMn positiv, weil dann die Les Paul nicht so basslastig klingt, und über den Halspickup attackbetonte Sounds gehen, das endlose Singen kriegt man aber dann nur eingeschränkt, obwohl die Dinger immer noch ein Mordssustain haben, ich glaube allerdings auch, dass zu langes Sustain auch nicht gut ist, weil dann die Attackphase nicht so gut rauskommt, außerdem gibt es Kompressoren. Die Bünde sind nicht geplekt, die Burstbucker kenne ich nicht so gut, aber ich bevorzuge die klassische 490/498 Kombination, die gibt es aber auch in den Studios. Die Bespielbarkeit der Studios empfinde ich als sehr angenehm, obwohl ich ein Stratspieler bin, was wahrscheinlich was zu sagen hat. Leicht sind sie mittlerweile alle, die tonnenschweren Les Pauls gehören der Vergangenheit an.
Generell sind die Studios das, was der Name sagt: Eine Gitarre, die den klassischen Les Paul Sound mit einer gewissen modernen Note anbietet, ideal für Recording. Als Mankos würde ich die etwas verbesserungswürdigen Sättel anführen und - wenn man es denn ganz authentisch haben will - die ausgedünnten Bässe, die aber im Studio notwendig sind. Bei klassischen Les Pauls schneidet man die nämlich immer mit dem EQ ab.