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Mollo89
Registrierter Benutzer
- 12.12.22
- 20.05.10
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Lass es mich so sagen: als ich das letzte mal neben einem voll aufgerissenen 770er Leslie mit 90 Watt (Transistor) saß, sind mir die Ohren weggeflogen und ich hab ihn auf 3/4 oder vielleicht sogar 1/2 gedreht. Im Livekontext kommt es eh auf eine anständige Abnahme an, ich blase nicht alles von der Bühne runter, und im Studio braucht man 200 Watt auf keinen Fall. Ähnliches gilt für die 147er oder 122er: 40 Röhrenwatt sind sehr laut, wenn man direkt daneben sitzt ... und ich mag das Leslie gerne neben mir haben.
Ich will nicht verallgemeinern, aber ich brauche keine 200 Watt ... nicht mal 90, wenn ich das richtig einschätze, weil ich sogar die 770er leiser drehe.
Ich war vom Motion Sound R3-147 recht enttäuscht, genau so wie vom Pro-145 ... da kam irgendwie nicht das richtige Gefühl bei auf. Das Leslie 3300 war da schon besser, aber trotzdem war's nicht meins. Vielleicht bin ich schon zu konditioniert. Sicher ist eine Simulation nicht the real thing, aber auf die PA muss das Signal trotzdem, alleine schon, damit der Mischer seinen Job machen kann, und da kommen dann doch die Sims ins Spiel.
Grüsse vom HammondToby
[Edit] Der Keyboards-Test war vollkommen gehaltfrei, da will ich echoletter zustimmen [/Edit]

Probier mal den Ventilator über eine vernünftige Anlage aus. Da hast Du meiner Meinung nach mehr davon als von dem schrottigen Suzuki "Leslie" 2101. Oder ein richtiges Leslie, wie von hattrick beschrieben.
Hallo zusammen
Ich habe sie alle: 760er, 122er, 3300; viele andere hab ich gehabt oder ausprobiert. Um es kurz zu machen: Für die Bühne ist für mich das 3300 das Mass aller Dinge: 300 Watt, Super-Sound, Röhrenpreamp der wirklich etwas taugt, kompakt, "nur" 57 kg (ist wenig für ein echtes Leslie), auf Rollen, keinerlei Simulation sondern drehende Rotoren, 15 Zoll Bass. Das 122er ist fürs Studio sicher soundmässig noch einen Tick besser; das 760er kann man bereits vergessen gegen die anderen beiden (sieht allenfalls mit organ & groove etwas besser aus). Wenn man das 3300 aus den USA importiert ist es im Übrigen auch zahlbar (etwas mehr als die Hälfte als hier in Europa) !
Gruss
Hattrick
hi again
Den Händler kann ich gerne auf Anfrage über PN angeben (ich habe im Dezember 2065 $ exkl. Frachtkosten bezahlt!!).
Da das Gerät ja in Japan für den ganzen Weltmarkt hergestellt wird, ist das Netzgerät grundsätzlich auch für 220 / 240 Volt-Betrieb vorbereitet. Man muss lediglich die Verdrahtung des Netzteils ändern (kein Löten, nur umstecken bzw.schrauben). Eine entsprechende "Anleitung" bekommt man per Mail; mit ein wenig technischem Verständnis und Geschick ist es eine Sache von ca. 10 Minuten.
Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit, ein Leslie 2101 (kein mk2!) mit einer XK-3c zu testen, u.a. zum Vergleich des internen Leslie-Simulators mit dem 2101. Ergebnis:
1.) Der digitale Bassrotor störte mich weniger als die Tatsache, dass das Kompaktleslie den Bass nur unzureichend rüberbringt. D.h. wenn ihr keinen Bassisten habt bzw. du als Organist Bass spielst, vergisst du den 2101 am besten (zumindest in der Soloausführung, und der Platzbedarf ist ja für die meisten der Anschaffungsgrund).
2.) Ich hatte den 2101 lautstärkemäßig auf Halbanschlag und es erscheint mir nicht zu laut! D.h. in mittelgroßem Indoorbereich braucht es das mindestens, um nicht zwischen dem Rest der Band begraben zu werden.
3.) Der Leslie-Simulator der XK-3c stand dem 2101 übrigens in nichts nach, was mich überraschte. Die XK-3c ist hier besser als ihr Ruf. Ginge man nur nach den Hörbeispielen aus dem Keyboards-Vergleichstest, würde man das nicht erwarten. Was ich daraus gelernt habe: Leslie-Beurteilung aufgrund von MP3s taugt nichts, du musst dir die Dinger selbst anhören, am besten mit der eigenen Orgel.
Jedenfalls würde ich für meine Zwecke die XK-3c seit diesem Test eher mit einem 3300 oder 122XB "paaren" als mit einem 2101. Wobei mich interessieren würde, ob man hier für sein Geld entsprechende Leistung bekommt - hat hier jemand Erfahrung?
Ich grab mal den Thread hier aus, da ich gestern mal die Gelegenheit hatte, zu testen. Und über Leslie-Erfahrungen kann man ja vorzüglich fachsimpeln und man freut sich immer was zu lesen. Und ja, wer DEN Sound will, braucht nen 122er oder 147er. Alles klar, mir gehts in 1. Linie um bewegte Luft, um den Leslie-Sound live zu haben und nicht über eine Simulation+Box, und mir gehts um Transportablität. Ein 760er als bezahlbare Alternative ist ein RIESENKASTEN. Und Logo sind die Simulationen mittlerweile hammermässig gut (ob jetzt Venti, xk3c oder auch Nord C2). Also im Rockshop in Karlsruhe haben die eine tolle Organ-Ecke, überhaupt sind die wahnsinnig gut mit keys bestückt, da war alles da was rang und nahmen hatte. Da hab ich doch tatsächlich den ganzen mittag verbracht....
Als erstens das 2101 mk2 mit einer Nord2D. Also allen Unkenrufen in div. Fachforen zum trotz, ich hatte großen Spaß! Ok, richtiger Tiefbass ist nicht drin, aber hallo, das Ding hat guten Punch und kann find ich höllisch laut. Und spielt denn in Bands schon Orgel-Bass? wers braucht nimmt nen sub dazu oder halt ein großes Leslie, für die Leute ist das 2102 aber auch nicht gedacht. Ich konnts dort nichtmal im Ansatz auszreizen, so laut wars.
Klanglich fands ich klasse und sogar die low-roter-Sim fällt kaum auf. Das 2101 stand auf nem großen motion-sound leslie drauf und hätte ich nicht gewusst, hätte man glauben können, der Bass kommt dem nem großen Leslie. Das Leslie ist find ich prima verarbeitet und bietet umfangreiche Anschluss und Kombinationsmöglichkeiten. Vor allem ist es super transportabel, das stellt man alleine locker in den Kofferraum. Ich find sogar die überlegung mit einer zustätzlich Aktiv-Sub-box nicht verkehrt, immer unter dem Gesichtspunkt transportabel. Ein großes Leslie bekommt man alleine fast unmöglich ins Auto und wenn hat man sich den halben kofferaum verrammelt. Ein 3300 (hatten sie leider nicht) geht vielleicht noch, ein pro-145 motion-sound auch, aber dann hörts schon auf. Ich such schon länger ein Röhrenleslie, aber der Markt ist nahezu leer. Und wenn dann gibts unter 2000,-- nix und teils brauchst dann noch für 200-300 euro einen Preamp dazu. Und dann bleibt noch das transportproblem. Ok die neuen Hammond-Leslies sind schweineteuer, noch dazu wenn man wie beim 2101 noch ne bassbox braucht. Aber unter Transportgesichtspunkten und was Wartung und ausfallsicherheit angeht, mit Sicherheit Alternativen zu den alten Originalen.
Nun zum Motion-Sound Pro 145, wegen dem bin ich eigentlich gekommen. Erster Eindruck: wow ist das winzig. Zweiter Eindruck nach anfassen: oje haptik und verarbeitung soalala, fühlt sich alles billig an, kein vergleich zum 2102. Vorteil natürlich, es ist sehr leicht. Aber die Potis und alles was an
Kabeln und so zu sehen ist, mutet einfach billig an, für den Preis. Ich hätte da schon stabile-Ami-Qualität erwartet. Dann angeschlossen und lustigweigerweise hatte das LED-Leuchten für die Rotoren eingebaut, das sah rattenscharf aus 🙂 Zum Sound. Boah kann das laut, das traust der kleinen Kiste überhaupt nicht zu. Aber der kleinere Basswoofer stösst auch sofort an seine Grenzen und die Kiste neigt zum dröhnen, also schnell bass-regler bissel runter. Da hat das 2102 wesentlich mehr Punch und da dröhnt überhaupt nichts. Und das 145er klingt anders wie ein Hammond-Leslie. Natürlich zu den alten originalen (hatte ich keinen vergleich, hatte zwar früher mal ein 770er und ein 147, aber den klang nimma so parat im ohr...), aber auch anders als das 2102. Jetzt nicht im Sinne von schlechter, aber anders als man es irgendwo gewohnt ist. Die Röhrenzerre ist ausgezeichnet, überhaupt als Live-Leslie in der Band könnte ich mir ein Pro 145 sehr gut vorstellen. Ist zwar nicht the real-deal,aber der show-effekt eines echten leslies ist halt auch nicht zu verachten. Anlauf-und Beschleunigung fand ich auch super, lässt sich auch einstellen. Als Aussteller-Preis-Schnäppchen wäre ich fast schwach geworden. Aber nachdem ich wieder zum 2102 umgesteckt hatte, wusste ich sofort, ne, also wenn dann nur sowas. Besserer Klang, wesentlich bessere Verarbeitung. Super transportabel, entweder auf Ohrhöhe aufstellen per boxenständer oder auf einen Sub drauf.
Also ich breche hiermit mal eine Lanze für das 2101 und behaupte, dass es für den Bandeinsatz, wo es keinen Orgelbass braucht, absolut geeignet und ausreichend ist.
Lg
Daniel